Ein Gespräch mit Vinzenz Kremer, Mitglied des Veganladenkollektivs »Dr. Pogo«, über Gemüse, Kollektivbetriebe und den Einheitslohn

»Wir haben mit einem Bedarfslohn experimentiert«

Das Ber­liner Vegan­la­den­kol­lektiv »Dr. Pogo«. besteht seit Anfang 2013 im Ortsteil Neu­kölln und wird von zwölf Per­sonen betrieben. Dort sind vegane Lebens­mittel, Kos­metika, Haus­halts­mittel, Bücher und Süßig­keiten erhältlich.

Was heißt es, einen Lebens­mit­tel­laden in Selbst­ver­waltung zu betreiben?

In unserem Laden­kol­lektiv arbeiten zwölf Men­schen ohne Chefs. Wir sind nicht die Eigen­tümer, sondern die Betreiber des Ladens. Er gehört einem Verein, einer juris­ti­schen Person. Wir arbeiten zudem eine neue Rechtsform aus, die an die­jenige des Miets­häu­ser­syn­dikats ange­lehnt ist.

Ihrem Selbst­ver­ständnis zufolge soll es im Laden­kol­lektiv keine Hier­ar­chien geben. Ent­stehen nicht zwangs­läufig infor­melle Hier­ar­chien, etwa weil Men­schen unter­schied­liche Wis­sens­stände haben?.….

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