Nach der Räumung ihres besetzten Hauses mussten Punks in der Gürtelstraße erneut ihr Lager verlassen. Damit verlieren sie ihren letzten Anlaufpunkt.

Das Hugo-Dorf ist nicht mehr

„Nur dank der Un­ter­stüt­ze­r*in­nen der Mahnwache gegenüber des Hauses konnte in den letzten Wochen ein Überleben sichergestellt werden“, stellt Franco klar. „In der Gürtelstraße zeigt sich exemplarisch, dass Obdachlosigkeit kein abstraktes Problem ist, sondern eine wachsende soziale Frage, die über persönliche Schicksale entscheidet.“

Hektisches Treiben herrscht am Mittwochvormittag im Hugo-Dorf gegenüber der Gürtelstraße 39–41. In dem Gebäude hatten bis Ende September rund 20 junge Punks über einen längeren Zeitraum gelebt. Sie nannten es Hugo-Haus. Nach ihrer Räumung schlug ein Großteil von ihnen direkt gegenüber dem Gebäude ein Lager auf, das sie Hugo-Dorf nannten. Am 14. Oktober muss der Platz bis …

„Das Hugo-Dorf ist nicht mehr“ weiterlesen