Wu Ming: 54

Das Jahr 1954: Die McCarthy-Ära neigt sich ihrem Ende ent­gegen. Der Kalte Krieg steuert auf einen neuen Höhe­punkt zu. Dem AutorIn­nen­kol­lektiv «Wu Ming» ist mit dem Roman «54» ein grosser Wurf gelungen, ein fas­zi­nie­rendes Zeit­ge­mälde voll über­ra­schender Wen­dungen, in dem Geschichte neu ent­deckt und neu erfunden wird.

Vom Tel­ler­wä­scher zum Hol­lywood-Star, der Schau­spieler Cary Grant hat diesen Mythos gelebt. Weil er aus ärm­lichen Ver­hält­nissen kam, war Grant der Held der ita­lie­ni­schen Arbei­ter­kneipen in den ersten Nach­kriegs­jahren. Diese Welt lässt das Kol­lektiv «Wu Ming» lebendig werden. Hinter diesem Namen ver­bergen sich künst­le­risch und lite­ra­risch tätige Akti­vis­tInnen der aus­ser­par­la­men­ta­ri­schen ita­lie­ni­schen Linken. 1994 trat das Kol­lektiv unter dem Label «Luther Blissett» auf und nutzte das damals noch neue Internet für die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­gue­rilla.

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