Deutschland kann von russischen Bildungserfolgen lernen

Nicht alle wollen in das Lob auf die deutsche Bil­dungs­po­litik ein­stimmen

Die meisten deut­schen Bil­dungs­po­litkern lobten die beiden Grund­schul­studien IGLU und TIMMS, die am Dienstag vor­ge­stellt wurden. Sie sahen diese Studien als Beweis, dass die deutsche Bil­dungs­po­litik auf dem rich­tigen Weg ist. Weniger eupho­rische Stimmen kamen dagegen kaum durch.

Licht und Schatten

Aus­ge­wogen war die Stel­lung­nahme der Bil­dungs­ge­werk­schaft GEW:

»Die gute Nach­richt: Viert­klässler in Deutschland zeigen im inter­na­tio­nalen Ver­gleich über­durch­schnitt­liche Leis­tungen in Deutsch, Mathe­matik und Natur­wis­sen­schaften. Die schlechte Nach­richt: In der Tendenz gehen die Leis­tungs­kurven nach unten, die Zahl der Risi­ko­schüler hat gegenüber 2006 zuge­nommen.«

So die Erklärung der Stell­ver­tre­tenden GEW-Vor­sit­zenden Marianne Demmer. Sie kri­ti­sierte, dass fast sämt­liche Bil­dungs­po­li­tiker die Ergeb­nisse der Studie schön­reden würden. Die gewerk­schaft­liche Bil­dungs­ex­pertin bewertete es als Alarm­signal, dass der Anteil der Schü­le­rinnen und Schüler mit schwachen Leis­tungen unter Kom­pe­tenz­stufe III gegenüber 2006 von 13, 2 auf 15,4 Prozent ange­wachsen ist. Gleich­zeitig sei der Anteil der Spit­zen­leser im letzten Jahr von 10,8 auf 9,5 Prozent in 2011 gesunken.

»Schwarzer Tag für die deutsche Bil­dungs­po­litik«

Wesentlich kri­ti­scher als die GEW bewertet der Bil­dungs­ex­perte des Deutsch­land­funks Manfred Götzke die Studie und spricht in einem Kom­mentar gar vom »Schwarzen Tag für die deutsche Bil­dungs­po­litik«.

Wie Demmer bewertet auch er als Alarm­signal, dass der Anteil der Schü­le­rinnen und Schüler mit schwachen Leis­tungen unter Kom­pe­tenz­stufe III gegenüber 2006 wieder ange­wachsen ist. Anders als alle die Bil­dungs­po­li­tiker, die nach der Stu­di­en­ver­öf­fent­li­chung das Selbstlob über die so erfolg­reiche deutsche Bil­dungs­po­litik gar nicht laut genug for­mu­lieren konnten, hält es Götzke auch nicht für natur­ge­geben, dass 15 Prozent der Viert­klässler nicht richtig lesen können, wenn sie die Grund­schule ver­lassen, wes­wegen der Anteil der Analpha­beten in Deutschland weiter auf hohem Niveau ist.

Die rus­sische Bil­dungs­po­litik hat gezeigt, dass solche Daten durchaus ver­än­derbar sind. Vor zehn Jahren haben dort auch 20 Prozent der Kinder die Grund­schule ver­lassen, ohne richtig lesen zu können. Heute liegt der Anteil bei acht Prozent und Russland ist IGLU-Spit­zen­reiter.

Götzke erinnert auch daran, dass die Studie das bür­ger­liche Bil­dungs­mo­nopol in Deutschland erneut bestätigt hat. Kinder aus bil­dungs­nahen Familien sind Kindern aus bil­dungs­fernem Milieu in Mathe­matik und Lese­kom­petenz fast ein Jahr voraus. Selbst wenn Arbei­ter­kinder gute Noten haben, bekommen sie oft keine Gym­na­sial­emp­fehlung. Kinder eines Arztes oder eines Rechts­an­waltes haben eine dreimal so große Chance, eine Gym­na­sial­emp­fehlung zu bekommen, wie die Kinder von Hand­werkern. In den 70er Jahren hatte es sich eine Reform­päd­agogik zum Ziel gesetz , mit Gesamt- und Kol­leg­schulen das bür­ger­liche Bil­dungs­pri­vileg abzu­bauen. Diese Bemü­hungen wurden schnell zurecht­ge­stutzt und abge­bogen.

Der Bil­dungs­for­scher Wil­fried Bos vom Institut für Schul­ent­wick­lungs­for­schung an der Dort­munder Uni­ver­sität rela­ti­viert den hoch­ge­lobten Fort­schritt bei der Bildung von in Deutschland lebenden Kindern mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund. Obwohl Migran­ten­kinder in den ver­gan­genen Jahren deutlich zugelegt hätten, ist der Leis­tungs­vor­sprung der Kinder aus Familien ohne Migra­ti­ons­hin­ter­grund wei­terhin erheblich, betont Bos.
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Peter Nowak

Quasi soziale Selektion

Die Gewerk­schaft Erziehung und Wis­sen­schaft (GEW) hat unlängst die schlechten Kar­riere- und Ver­dienst­mög­lich­keiten im Wis­sen­schafts­be­trieb kri­ti­siert. »Wir brauchen eine Reform der Kar­rie­rewege und eine Ver­bes­serung der Beschäf­ti­gungs­be­din­gungen«, erklärte der Hoch­schul­ex­perte der GEW Andreas Keller bei einer Anhörung im Bun­destag. Die Kritik ist berechtigt. In der viel­zi­tierten Wis­sens­ge­sell­schaft sind junge Aka­de­miker zunehmend damit kon­fron­tiert, sich von einem schlecht oder gar nicht bezahlten Projekt zum Nächsten zu hangeln und auf eine Fest­an­stellung zu hoffen. Ande­rer­seits gibt es durchaus Bei­spiele, dass auch ohne offi­zielle Weihen Wis­sen­schaft möglich ist. Bun­desweit exis­tieren selbst­ver­waltete Institute. Doch auch für diese gilt: In der Regel wird un- oder unter­be­zahlt gear­beitet wird. Wer auf ein regel­mä­ßiges Ein­kommen ange­wiesen ist, wird sich daher eher selten in diesen Struk­turen eta­blieren. Übrig bleiben die Wis­sen­schaftler, die ander­weitige Mög­lich­keiten haben, ihren Lebens­un­terhalt zu bestreiten.

Das wie­derum führt zu einer quasi sozialen Selektion. So besteht gerade in alter­na­tiven Wis­sen­schafts­struk­turen das Dilemma, dass Aka­de­miker aus dem Arbei­ter­milieu nicht besonders häufig zu finden sind, weil sie sich die unbe­zahlte Arbeit nicht leisten können. Auch in linken Wis­sen­schafts­kreisen wäre es daher wichtig, sich die Bedeutung des gewerk­schaft­lichen Enga­ge­ments in Erin­nerung zu rufen. Während es vor einigen Jahr­zehnten Stu­die­ren­den­gruppen gab, die auf die Bezeichnung »gewerk­schaft­liche Ori­en­tierung« bestanden, sehen es heute sogar manche linken Wis­sen­schafts­ar­beiter als kar­rie­re­schä­digend an, sich zur Ver­bes­serung ihrer Arbeits­be­din­gungen an eine Gewerk­schaft wenden.
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Peter Nowak

Obrigkeitsstaat in Hessen

»Kannst du Dir vor­stellen, dass an Deiner Schule nicht Team­geist und Kol­le­gia­lität sondern Günst­lings­wirt­schaft, Hof­schranzen- und Denun­zi­an­tentum zu Orga­ni­sa­ti­ons­ma­ximen erhoben werden?« Diese erstaun­liche Frage findet sich in einem Flug­blatt, das die hes­sische GEW zurzeit ver­teilt. Er ist Teil ihrer Kam­pagne »Wir wollen keine Kaiser-Wilhelm-Schule«, mit der die Gewerk­schaft gegen ein von CDU/FDP-Lan­des­re­gierung geplantes Schul­gesetz mobi­li­siert. Der GEW-Lan­des­vor­sit­zende Jochen Nagel kri­ti­siert den mit der Aus­richtung der Schulen an betriebs­wirt­schaft­lichen Kri­terien ver­bun­denen Demo­kra­tie­abbau. »Päd­ago­gische Kri­terien sollen weiter ent­wertet und demo­kra­tische, koope­rative Struk­turen ver­drängt werden«, moniert der Gewerk­schafter. Nach dem Entwurf soll die Macht der Schul­leiter gestärkt werden. Begriffe wie koope­rative Arbeits­weise, psy­cho­lo­gi­sches Ein­füh­lungs­ver­mögen oder päd­ago­gische Freiheit fehlen hin­gegen in dem Entwurf.

Es wäre aber zu einfach, in dem Vor­haben der hes­si­schen Lan­des­re­gierung nur die Hand­schrift einer CDU zu sehen, die sich von Alfred Dregger bis zu Roland Koch stets als Bollwerk gegen eine Demo­kra­ti­sierung der Schule begriffen hat. Viel inter­es­santer ist die Ver­bindung von betriebs­wirt­schaft­licher Aus­richtung und obrig­keits­staat­lichen Struk­turen. Da kann noch so oft betont werden, dass flache Hier­ar­chien für den modernen Kapi­ta­lismus von Vorteil seien. Wo es um die Durch­setzung von Kapi­tal­ver­wertung geht, kommen demo­kra­tische Pro­zesse ins Hin­ter­treffen. Das zeigt sich bei der Pri­va­ti­sierung von öffent­lichem Eigentum ebenso wie in der Zurichtung von Schulen und Hoch­schulen für Wirt­schafts­in­ter­essen. Es ist erfreulich, dass dieser Zusam­menhang in der GEW-Kam­pagne her­ge­stellt wird. Es muss sich zeigen, ob sie genügend Kraft dafür besitzt, die Regie­rungs­pläne zu behindern.

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Peter Nowak

Jedem Bachelor seinen Master

Die Gewerk­schaft Erziehung und Wis­sen­schaft (GEW) hat den Bun­destag auf­ge­fordert, den freien Zugang zum Mas­ter­studium gesetzlich zu garan­tieren. Dazu legte die GEW gestern eine Studie vor.

»Der Bund ist nach Maßgabe des Grund­ge­setzes berechtigt, den freien Zugang zum Mas­ter­studium gesetzlich zu regeln. Seine Gesetz­ge­bungs­kom­petenz für Hoch­schul­zu­lassung und ‑abschlüsse schließen auch den Zugang zu einem Mas­ter­stu­di­engang ein“, lautet das Fazit des auf Bil­dungs­fragen spe­zia­li­sierten Müns­te­raner Rechts­an­walts Wilhelm Achel­pöhler, der das Gut­achten ver­fasst hat. Der Jurist stützt sich auf Artikel 74, Abs. 1 Nr. 33 des Grund­ge­setzes, nach dem der Bund über die Gesetz­ge­bungs­kom­petenz zur Regelung der Hoch­schul­ab­schlüsse und der Hoch­schul­zu­lassung verfügt. Der Bund kann Länder und Hoch­schulen zu einem wirk­samen Ver­fahren zur Vergabe der Mas­ter­stu­di­en­plätze auf­fordern. Zudem besitze der Bund die Kom­petenz zur Regelung, der für die Auf­nahme des Stu­diums erfor­der­lichen Qua­li­fi­kation der Bewerber. 

Für das für die Hoch­schul­po­litik ver­ant­wort­liche GEW-Vor­stands­mit­glied Andreas Keller ist damit die Ver­ant­wortung der Politik klar benannt. Er fordert den Bun­destag auf, für den freien Zugang zu allen Mas­ter­stu­di­en­plätzen zu garan­tieren, statt das Recht einiger Hoch­schulen zu ver­tei­digen, sich eine „kleine Élite angeblich besonders geeig­neter Stu­die­render aus­zu­suchen“. „Solange in vielen Stu­di­en­fä­chern wie der Leh­rer­bildung der Bachelor nicht berufs­qua­li­fi­zierend ist, wäre es ver­ant­wor­tungslos, Stu­die­rende gegen ihren Willen mit dem Bache­lor­zeugnis in der Tasche auf den Arbeits­markt zu schicken“, betont Keller.

Bereits 2010 hatte ein Viertel aller Mas­ter­stu­di­en­gänge einen Numerus clausus. 2011 wird sich die Lage ver­schärfen, da immer mehr Bache­lor­stu­die­rende ihren Abschluss machen und ins Mas­ter­studium drängen.

„Das Rechts­gut­achten, zeigt jetzt schwarz auf weiß: Der Bund hat die Kom­petenz zur Regelung des Zugangs und der erfor­der­lichen Qua­li­fi­ka­tionen der Bewerber“, kom­men­tierte der Bun­des­ge­schäfts­führer der Juso-Hoch­schul­gruppen Tobias Keim die Expertise. Für deLinke.SDS ist aller­dings für die Durch­setzung des freien Mas­ter­stu­di­en­gangs wei­terhin der Druck der Stu­die­renden und die Bereit­schaft dafür auf die Straße zu gehen, erfor­derlich. 
 
In den letzten Tagen hat sich Druck auf die Politik erhöht, für mehr Chan­cen­gleichheit in den Hoch­schulen zu sorgen. Ein Bündnis, das von den der FDP nahe­ste­henden Libe­ralen Hoch­schul­gruppen über die Jusos und der DGB-Jugend bis zum Verband DieLinke.SDS reicht, for­derte am ver­gan­genen Dienstag in Berlin den freien Zugang zum Mas­ter­studium. Die Erklärung ist unter http://​www​.freier​-mas​ter​zugang​.org/ im Internet zu finden und wurde mitt­ler­weile von mehr als 400 Per­sonen unter­stützt.
Gefordert wird u.a. ein Bund-Länder-Pro­gramm zur Schaffung neuer Stu­di­en­plätze.

https://​www​.neues​-deutschland​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​1​9​5​5​6​2​.​j​e​d​e​m​-​b​a​c​h​e​l​o​r​-​s​e​i​n​e​n​-​m​a​s​t​e​r​.html

Peter Nowak

Wie steht’s um Fair statt prekär?

Ber­liner GEW ver­längert Kam­pagne in Jugend- und Sozi­al­ar­beits­branche / Andreas Kraft ist Betriebsrat und Fach­grup­pen­leiter für Kinder, Jugend und Sozi­al­arbeit in der Bil­dungs­ge­werk­schaft (GEW) Berlin

ND: Die Ber­liner GEW hat sich dazu ent­schlossen, die Kam­pagne »Fair statt prekär«, die jetzt enden sollte, zu ver­längern, warum?
Kraft: Ursprünglich war die Kam­pagne bis April 2010 begrenzt. Wegen des ver­stärkten öffent­lichen Inter­esses, auch im Zusam­menhang mit der Dis­kussion um die Tre­ber­hilfe in Berlin, haben wir beschlossen, die Kam­pagne um ein Jahr zu ver­längern.

Was genau ver­birgt sich hinter der Kam­pagne?
Mit der Kam­pagne »Ich stehe auf fair, statt prekär« will die GEW-Berlin Öffent­lichkeit für die Arbeits­be­din­gungen im Bereich Kinder‑, Sozial‑, und Jugend­arbeit her­stellen. Außerdem geht es darum, die GEW für die Beschäf­tigten attraktiv zu machen.

Wir wollen erreichen, dass in der Kinder‑, Sozial- und Jugend­arbeit nach Tarif bezahlt wird und dass Unter­nehmen, die dagegen ver­stoßen, keine öffent­lichen Auf­träge mehr bekommen.

Neben der bes­seren Bezahlung geht es auch um die Ver­bes­serung der Arbeits­ver­hält­nisse. Die aktu­ellen kapa­zi­täts­ori­en­tierten Ver­träge, durch die die Beschäf­tigten unter stän­digem Druck stehen, sollen durch feste Arbeits­ver­träge ersetzt werden. Von der Politik fordern wir eine ver­stärkte Kon­trolle in diesem Bereich. Weil hier noch ver­läss­liche Zahlen fehlen, wird dem pre­kären Prak­tiken Tür und Tor geöffnet.

Wie steht es um die Arbeits­ver­hält­nisse der Beschäf­tigten in der Ber­liner Kinder- und Jugend­arbeit?
Mitt­ler­weile sind in diesem Bereich prekäre Arbeits­ver­hält­nisse an der Tages­ordnung. Die Zahl der Teil­zeit­ar­beits­ver­hält­nisse liegt heute bei 70 Prozent. Seit dem Aus­stieg aus dem Bun­des­an­ge­stell­ten­ta­rif­vertrag (BAT) im Jahre 2002 wurden die Gehälter um bis zu 20 Prozent abge­senkt. Eine Erzie­herin ver­dient heute im Monat durch­schnittlich zwi­schen 800 und 900 Euro für einen 30-Stunden-Job.

Gibt es Gegenwehr?
Die könnte größer sein. Generell ist die Kon­flikt­be­reit­schaft bei den Beschäf­tigten und auch bei den Betriebs­räten in der Branche nicht besonders groß. Das zeigt sich auch darin, dass Betriebsräte auf Klagen vor den Arbeits­ge­richten ver­zichten, obwohl die Erfolgs­chancen groß sind.

Kennen Sie auch Bei­spiele für die Behin­derung von Betriebs­rats­arbeit in dem Bereich?
Die zwei Betriebsräte beim Trä­ger­verbund Inde­pendent Living – Verbund freier Jugend­hil­fe­träger e.V. (IL) beklagen seit Langem die Behin­derung ihrer Arbeit. Die Wahl eines Betriebs­rates war von der IL-Geschäfts­führung ange­fochten worden. Auf einer Betriebs­ver­sammlung wollte das Unter­nehmen den Betriebsrat mit der Polizei des Saales ver­weisen. Auch Kol­legen, die die Betriebsräte unter­stützten, wurden so unter Druck gesetzt, dass einige schon gekündigt haben. Auch die Arbeits­be­din­gungen waren bei IL lange sehr prekär. So mussten die Mit­ar­beiter lange Zeit die Kosten für die Dienst­handys selber tragen.

Gibt es schon messbare Ergeb­nisse der Kam­pagne?
Die Mit­glie­derzahl der GEW wächst. Außerdem werden wir ver­mehrt von Beschäf­tigten zu Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tungen ein­ge­laden. Das zeigt, dass das Interesse zuge­nommen hat, sich gegen die schlechten Arbeits­ver­hält­nisse zu wehren. Zudem ver­bessert sich die Position der Mit­ar­bei­te­rinnen und Mit­ar­beiter durch den zuneh­menden Arbeits­kräf­te­mangel in diesem Bereich. Das Per­sonal kann daher nicht mehr so einfach mit der Drohung ein­ge­schüchtert werden, dass sie pro­blemlos ersetzt werden können.

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Interview: Peter Nowak