Solidarität mit von Zwangsräumung bedrohten Mieter*innen in Barcelona und mit der Gewerkschaft der Hotelbeschäftigten Las Kellys

Transnationale Proteste gegen Blackstone

Eine Zwangs­räumung droht auch 10 Familien im Stadtteil Raval in Bar­celona, dar­unter sind Rentner/​innen, die seit vielen Jahren in den Häusern wohnen.

Einige junge Tourist/​innen aus Spanien waren erstaunt, als sie am 11. Juli am Ber­liner Gen­dar­men­markt eine Gruppe von Men­schen sahen, die Schilder mit der Auf­schrift „Stop des­a­hucios“ trugen. Es ist das spa­nische Wort für Zwangs­räumung und wurde nach der Krise in Spanien zum Schrecken für…

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Peter Nowak hat sich vor dem Pallasseum umgehört

Eine ganze Menge Lautsprecher für interaktive Kunst im Kiez

Am Samstag gibt es von 17 bis 21 Uhr und am Sonntag von 16 bis 20 Uhr rund um die Instal­lation auf der Frei­fläche der Pal­las­straße 5 ein Pro­gramm mit Kon­zerten und Sound­per­for­mances.

Die Skulptur auf der Frei­fläche der Pal­las­straße 5 in Schö­neberg sorgt für Aufmerksamkeit.Schließlich hat dort Benoit Maubrey circa 350 recy­celte Laut­sprecher in Form eines Amphi­theaters zusam­me­gebaut. „Arena“ ist der Titel der Skulptur. Sie passt gut in das Ambiente der Sozi­al­bauten an der Pal­las­straße mit den vielen TV-Schüsseln an Fenstern und Bal­konen. Seit 1983 errichtet der Künstler solche .…

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Wolfgang Hien war Chemielaborant bei BASF in den 1960er-Jahren, heute ist er ein renomierter Arbeits- wissenschaftler und Medizinsoziologe. Im Interview geht er auf die Entwicklung der Gesundheitsfragen am Arbeitsplatz ein und zeigt, warum der Kampf um menschenwürdige Arbeit noch von brennender Aktualität ist.

Wir sind selbst die Expert*innen

Im VSA-Verlag ist sein Buch «Gegen die Zer­störung von Herz und Hirn» erschienen, in dem er im Interview mit dem Sozi­al­wis­sen­schaftler Peter Birke über seinen lebens­langen Kampf für eine men­schen- würdige Arbeit berichtet:

Nach Aus­bildung und 17 Jahren Betriebs­er­fahrung als Che­mie­la­borant und Gewerk­schafts­ak­tivist stu­dierte er Bio­chemie und Phi­lo­sophie in Hei­delberg sowie Sozio­logie, Psy­cho­logie, Päd­agogik und Arbeits­wis­sen­schaft in Bremen, was 1988 zu einem Abschluss als Diplom-Päd­agoge und 1992 zur Pro­motion zum Doktor der Staats­wis­sen­schaften (Doc- tor rerum poli­ti­carum, Dr. rer. pol) in Arbeits- und Gesund­heits­wis­sen­schaften. Seit 1989 in For­schung und Lehre tätig, zwi­schen 2003 und 2005 Referats- leiter für Gesund­heits­schutz beim Bun­des­vor­stand des Deut­schen Gewerk­schafts­bundes (DGB). Seit seit Januar 2006 ist er Inhaber und Leiter des For­schungs­büros für Arbeit, Gesundheit und Bio­graphie in Bremen.

Der psy­chische Druck nimmt zu

Auf seine Website wolfgang​-hien​.de ist zu lesen: «Gesund­heits­för­derung bedeutet in erster Linie, die Würde des Men­schen zu achten.» Und: «Einen grossen Ein­fluss auf unser Leben hat die Arbeitswelt. Sie kann uns Aner­kennung und Sinn geben. Doch die neo­li­berale Radi­ka­li­sierung unserer Betriebe bürdet Körper, Geist und Seele hohe Belas­tungen auf. Die Folge: Arbeits­be­dingte Krank­heiten nehmen zu. Dieser Ent­wicklung sollte Einhalt geboten werden. Dafür möchte ich meine arbeits- und gesund­heits­wis­sen­schaft­liche Kom­petenz ein­setzen.»

Wie kamen Sie zu ihrem Lebens­thema, den Kampf um men­schen­würdige Arbeit?
Zentral war meine leib­liche Erfahrung als.…

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Texte über eine Bewegung voller Widersprüche

Broschüre über Gelbwesten

Die von der Gruppe translib her­aus­geben Bro­schüre »»Une Situation exzel­lente? Bei­träge zu den »Klas­sen­aus­ein­an­der­set­zungen in Frank­reich« kann bestellt werden unter 100mars@​gmx.​de

In den letzten Wochen war es ruhig geworden um die Bewegung der Gelb­westen in Frank­reich. Doch am 14. Juli, dem fran­zö­si­schen Fei­ertag zum Jah­restag der Revo­lution von 1789, haben sie sich mit ihren Pro­testen wieder bemerkbar gemacht. Als es im ver­gan­genen Herbst losging, traf die Revolte nicht nur die Regierung völlig uner­wartet. »Auch die tra­di­tio­nelle Linke wusste mit den For­de­rungen, Akti­ons­formen und Sym­bo­liken zunächst nichts anzu­fangen«, kon­sta­tiert die Gruppe translib in der Ankün­digung ihrer neuen Bro­schüre »Bei­träge zu den Klas­sen­aus­ein­an­der­set­zungen in Frank­reich«, die sie am Freitag in Berlin vor­ge­stellt hat. Die Gruppe ver­steht sich als Teil der .…

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Berliner Mieter protestierten in Zossen gegen das Gebaren von Vermietern. In der brandenburgischen Stadt haben sich besonders viele Immobilienfirmen niedergelassen.

Ausflug in die Steueroase

Von den »Zos­sener Ver­hält­nissen« war in der Ver­gan­genheit unter Linken aus anderen Gründen die Rede. Vor etwa zehn Jahren gab es in dem Ort ein gut ­orga­ni­siertes Neo­na­zi­milieu.

»Wir haben Euch was mit­ge­bracht – Post, Post, Post«, skan­dierten etwa 80 Gen­tri­fi­zie­rungs­gegner am Sams­tag­nach­mittag nicht etwa in Berlin oder einer anderen Groß­stadt, sondern im beschau­lichen Zossen in Bran­denburg. Nicht nur der Ort war unge­wöhnlich für eine solche Demons­tration, sondern auch das Vor­gehen. Das von der Räumung bedrohte linke Ber­liner Knei­pen­kol­lektiv »Meu­terei« hatte gemeinsam mit.…

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Die beste Waffe gegen Spekulationen ist die Offenlegung der Gesundheitsdaten sämtlicher Politiker

Merkel-Gesundheit zwischen Ressentiment und Hofberichterstattung

Gesundheit und Krankheit sind gesell­schaft­liche Begriffe. Sie zur Pri­vat­sache zu erklären ist neo­li­beral,

Das Unge­heuer von Loch Ness macht im Som­merloch schon lange keine Schlag­zeilen mehr. Dafür widmet man sich mehr den Leben von soge­nannten Pro­mi­nenten der unter­schied­lichen Couleur. In diesem Jahr ist die Gesundheit der Kanz­lerin das ver­meint­liche Auf­re­ger­thema, an dem sich scheinbar die Geister scheiden. Aus­löser waren kör­per­liche Unpäss­lich­keiten von Merkel, die hier aber weder poli­tisch noch lai­en­me­di­zi­nisch weiter ver­tieft werden sollen. Natürlich haben die Merkel-Hasser der Republik.…

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Lediglich 60 Personen haben sich am gestrigen Sonntag auf dem Breitscheidplatz in Berlin eingefunden, um für „deutsche Kultur in Deutschland“ zu demonstrieren.

Schlappe für den „Volkslehrer“

Für Nerling war die Aktion am 14. Juli war eine Nie­derlage.

Nicolai Nerling dürfte schon geahnt haben, dass seine seit Wochen ange­kün­digte „Demons­tration für deutsche Kultur in Deutschland“ in Berlin auf wenig Resonanz stoßen wird. Noch wenige Tage vorher ver­suchte der als „Volks­lehrer“ fir­mie­rende 39-Jährige, die extrem rechte Szene zu mobi­li­sieren. Am Sonntag fanden sich schließlich maximal.…

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Nach dem nun beschlossenen Bebauungsplan werden öffentliche Flächen privatisiert

Privatisierung an der Rummelsburger Bucht

Im Ergebnis heißt das, dass die Abge­ord­neten der Partei Die Linke sowohl auf Landes- wie auf Bezirks­ebene nach wie vor die Pri­va­ti­sierung von Grund­stücken mit­tragen. Und sich anschließend die Ver­ant­wortung hin- und her­schieben.

Am 29. April beschloss die Bezirks­ver­ord­ne­ten­ver­sammlung (BVV) Lich­tenberg mit großer Mehrheit den Bebau­ungsplan Ost­kreuz. Über die Nutzung des etwa 30.000 Hektar großen Areals wird seit 1992 dis­ku­tiert. Doch erst in den letzten Monaten war eine Pro­test­be­wegung gegen den Bebau­ungsplan ent­standen, die seit Herbst 2018 mehrere Demons­tra­tionen und andere Aktionen auf die Beine gestellt hat. Anfang März dieses Jahres legte die Initiative „Rum­mels­burger Bucht retten“ einen alter­na­tiven Bebau­ungsplan vor. Er sah eine größere Anzahl von bezahl­baren Woh­nungen sowie mehr Frei­flächen vor. Dafür sollte das Riesen-Aquarium „Coral World“ gestrichen werden. Mit dem Beschluss der BVV wurde das Alter­na­tiv­modell Maku­latur. Heftig in der Kritik stand nach der Abstimmung Die Linke, die in Lich­tenberg.….

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