Wie weiter mit der Berliner Mieter*innenbewegung?

Wann:
24. September 2021 um 19:00 – 25. September 2021 um 19:15
2021-09-24T19:00:00+02:00
2021-09-25T19:15:00+02:00
Wo:
Freitag: Kiezhaus Agnes Reinhold, Samstag: Mehringhof, Versammlungsraum
Freitag: Afrikanische Straße 74
Samstag: Gneisenaustr. 2a
Preis:
Kostenlos
Kontakt:
Herausgeber des Buches Umkämpftes Wohnen

Die Auseinandersetzung um den Erhalt und den Ausbau von bezahlbaren Mieten prägt seit Jahren die politische Debatte in Berlin. Trotz wechselnder Regierungskoalitionen wurden von politischer Seite bisher nur kleine Fortschritte zur Sicherung von bezahlbaren Mieten erreicht. Erst durch den Druck der außerparlamentarischen Mieter*innenbewegung wurden verschiedene politische Initiativen angestoßen, so steht das Volksbegehren „Deutsche Wohnen und Co enteignen“ aktuell zur Entscheidung. Dies gehört zu den Verdiensten der aktiven Mieter*innenbewegung von Berlin. Gemeinsam werden wir bei einem zweitägigen Ratschlag einen Blick zurück auf mehr als ein Jahrzehnt Berliner Mieter*innenaktivismus werfen.

Am Freitagabend führen uns Peter Nowak und Matthias Coers mit Foto-, Film- und Textbeiträgen in die Geschichte der Mieter*innenbewegung ein.

Am Samstag werden Aktivist*innen aus verschiedenen Mieter*innen und Stadtteilinitiativen Berlins über ihre Erfahrungen, Erfolge und Misserfolge sprechen. Im Anschluss diskutieren wir konkrete Alternativen und Handlungsansätze, mit denen die Mieter*innen den Druck auf Politik und Immobilienwirtschaft erhöhen können, um das Ziel „Bezahlbare Mieten“ zu erreichen.

Der Journalist und politische Autor Peter Nowak und der Dokumentarfilmer, Fotograf und Soziologe Matthias Coers werden uns durch den Ratschlag leiten. Gemeinsam haben sie das Buch „Umkämpftes Wohnen – Neue Solidarität in den Städten“ herausgegeben.

Eingeladene Initiativen, die von ihren Erfahrungen berichten:

Wohnen, Mieten, Nachbarschaft:
– Wem gehört der Laskerkiez, Friedrichshain
– Hochstraße, Wedding
– #StopHeimstaden-Netzwerk, Berlin
– Kisch & Co.-Buchhandlung, Kreuzberg

Alternativen zum Wohnungsmarkt:
– Mietshäusersyndikat, KUMI*13, Schöneberg
– Initiative neuer Kommunaler Wohnungsbau (INKW)