Buchvorstellung gegen jeden Militarismus: „Nie wieder Krieg ohne uns – Deutschland und die Ukraine“

Was vor Jahren noch undenkbar schien: Deutschland zieht in den Krieg und (fast) alle ziehen mit. Geld scheint scheinbar unbegrenzt vorhanden. Es geht schließlich nicht um Beiwerk, wie eine gute Sozialversorgung, bezahlbaren Wohnraum oder ein gutes Gesundheitssystem. Ein altes Feindbild wird aus der Mottenkiste geholt: Russland bedroht den Westen.

Im Buch „Nie wieder Krieg ohne uns … Deutschland und die Ukraine“ erheben Clemens Heni, Gerald Grüneklee und Peter Nowak Widerspruch gegen jeden Militarismus ­ auch im Ukraine-Konflikt. Sie lehnen den russischen Angriff auf das Land ab, fragen aber auch nach seiner Vorgeschichte. Für sie bleibt der ukrainische Nationalist Bandera ein Antisemit und die ukrainische Asow-Bewegung eine Nazi-Kameradschaft, auch wenn das Putin-Regime das für seine verlogene Propaganda gebraucht.

In der Veranstaltung wird der Journalist Peter Nowak das Buch vor- und zur Diskussion stellen. Sein Schwerpunkt wird dabei auf der Frage nach einen zeitgemäßen Antimilitarismus liegen. Dabei wird er besonders auf Proteste von Arbeiter*innen gegen Militarismus und Krieg in der Ukraine, in Russland und international eingehen.