2 Jahren Verbot nach dem Verbot: Wir sind alle Indymedia Linksunten

Im August 2017 hat das Bun­des­in­nen­mi­nis­terium die linke Plattform die Indy­media Links­unten nach dem Ver­eins­recht ver­boten. Es war eine Reaktion auf den mili­tanten Protest gegen den G20-Gipfel in Hamburg.

2 Jahre später ist die Online­plattform noch immer ver­boten und alle, die sich mit ihr soli­da­ri­sieren, müssen mit Ermitt­lungs­ver­fahren rechnen. Dazu zählen auch drei Blogger*innen aus Berlin, die sich in einem Aufruf dazu bekennen, namentlich gezeichnete Artikel auf Indy­media-Links­unten ver­öf­fent­licht zu haben.

Auf der Ver­an­staltung soll mit Kurz­bei­trägen über die Geschichte des linken Pro­jekts Indy­media und über den aktu­ellen Stand im Ver­bots­ver­fahren von Indy­media Links­unten infor­miert werden. Zudem soll eine Initia­tiven zu Soli­da­rität (Link) mit Indy­media Links­unten vor­ge­stellt werden.

Die Ver­an­staltung findet im Rahmen der „Tu mal wat“-Aktionstage statt. Damit soll auch daran erinnert werden dass einer der Slogans der trans­na­tio­nalen Indy­me­dia­be­wegung vor mehr als 20 Jahren lautete: „Besetzen wir die Medien mit unseren eigenen Inhalten“.

https://tumalwat.noblogs.org/2‑jahren-verbot-nach-dem-verbot-wir-sind-alle-indymedia-linksunten/