„Wir sind stolz auf unsere Kraft – Der lange und phantasievolle Kampf um die Tarifverträge 2013 im Einzelhandel“

http://​www​.vsa​-verlag​.de/​n​c​/​b​u​e​c​h​e​r​/​d​e​t​a​i​l​/​a​r​t​i​k​e​l​/​w​i​r​-​s​i​n​d​-​s​t​o​l​z​-​a​u​f​-​u​n​s​e​r​e​-​k​raft/

Im Januar 2013 hatten die Arbeit­geber im Ein­zel­handel die Tarif­ver­träge gekündigt – erst im Februar 2014 konnten die letzten neuen Ver­träge abge­schlossen werden. Hinter der Formel von der »Moder­ni­sierung der Tarif­ver­träge« standen rabiate Lohn­sen­kungen für Tätig­keiten an der Kasse, Fle­xi­bi­li­sierung der Arbeits­zeiten, Ein­schränkung von Mit­be­stim­mungs­rechten, Strei­chung von Nacht­ar­beits­zu­schlägen usw. – in einer Branche, in der die Spaltung der Gesell­schaft besonders krass zum Vor­schein kommt: Während das Tarif­gehalt einer Vollzeit arbei­tenden Ver­käu­ferin über 2.315 Euro brutto nicht hin­ausgeht, stehen »Ein­zel­händler« auf den ersten vier Rängen der deut­schen Ver­mö­gens­skala: Familie Albrecht, Familie Brenninkmeijer, Dieter Schwarz (Lidl, Kaufland), Familie Otto.

In diesem Buch stehen die Erfah­rungen, phan­ta­sie­vollen Aktionen, inno­va­tiven Kampf­formen und die neuen Ein­drücke prak­ti­scher Soli­da­rität im Vor­der­grund, die es möglich gemacht haben, das Arbeit­ge­ber­diktat zu brechen. Eine span­nende Erfah­rungs- und Streik­ge­schichte.

Lese­probe:
www.vsa-verlag.de-Kobel-Wir-sind-stolz-auf-unsere-Kraft.pdf (199 K)

Rezension:

»Der Ber­liner Jour­nalist Peter Nowak behandelt die durchaus kon­flikt­reiche Zusam­men­arbeit zwi­schen ver.di und Gruppen der außer­par­la­men­ta­ri­schen Linken wie dem Blockupy-Bündnis.«

http://www.jungewelt.de/2014/09–16/006.php