Video:

Wir haben genügend Revolutionsbedarf

Matthias Coers / Peter Nowak

Filmvorführung:

Donnerstag, 28.1. – 21 Uhr – Kino 2 / Wiederholung: 30.01. – 14Uhr – Kino 1.
Gäste: Autoren

Inhalt:

Dem langjährigen Betreiber des Gemischtwarenladens mit Revolutionsbedarf M99 Hans Georg Lindenau, genannt HG, droht die Zwangsräumung. Damit würde der auf einen Rollstuhl angewiesene Ladeninhaber nicht nur seine Arbeitsmöglichkeit, sondern auch die auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Wohnung verlieren. Der Stadtteil Kreuzberg verlöre einen Anlaufpunkt, an dem Menschen nicht nach ihrem Einkommen taxiert werden.

Seit einigen Wochen organisieren das Bündnis „Zwangsräumungen verhindern“ und Stadtteilinitiativen wie Bizim Kiez eine Kampagne gegen die Zwangsräumung.

Dieses Anliegen soll mit dem Kurzfilm „Wir haben genügend Revolutionsbedarf“ unterstützt und verbreitet werden. Autoren sind der Filmemacher Matthias Coers und der Journalist Peter Nowak, peter-nowak-journalist.de. Coers ist Regisseur des in vielen Städten, aber auch international gezeigten Films „Mietrebellen – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt“, mietrebellen.de. Nowak ist Herausgeber des Buches „Zwangsräumung verhindern“ und Autor zahlreicher Artikel über soziale Kämpfe.

Der gut zweiminütige Filmbeitrag hat auf dem globale Filmfestival im Kino Moviemento in Kreuzberg Premiere.

Der Kurzfilm soll anschließend in Berliner Kinos jeweils vor dem regulären Filmprogramm gezeigt werden, damit die drohende Zwangsräumung von HG bekannt und der Protest dagegen verbreitet werden kann.

Kinobetreiber_innen, die den Kurzfilm zeigen wollen, sind eingeladen, sich unter folgender Adresse zu melden: coersvideo@me.com

Filmdaten:

Regie: Matthias Coers / Peter Nowak
Deutschland 2016
2:20 Minuten

https://www.globale-filmfestival.org/2016/2016/01/28/wir-haben-genuegend-revolutionsbedarf/

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Solidaritätskundgebung für eine Gefangenen Gewerkschaft

deutsch, 8 min| 2014 |

Berlin 14. 08. 2014, Solidaritätskundgebung für eine Gefangenengewerkschaft vor der Senatsverwaltung für Justiz Gefangene verdienen, wenn sie schon länger arbeiten, bis zu 14,55 Euro – pro Tag. Seit April 2014 gibt es gibt eine Initiative von Gefangenen in der JVA Tegel, sich gewerkschaftlich zu organisieren und durch diese Organisierung den Mindestlohn und die Zahlung von Rentenversicherungsbeiträgen für Leute, die im Knast arbeiten durchzusetzen. Die Initiative dehnte sich auf andere Knäste aus und es gibt etwa 600 Gefangene, die diese Organisierung unterstützen. Dagegen, dass der Berliner Justizsenator es ablehnt, Arbeit im Knast als Lohnarbeit amzuerkennen – er sieht darin eine Resozialisierungsmaßnahme – und somit auch das Recht der Gefangenen sich gewerkschaftlich zu organisieren nicht anerkennt, protestierten etwa 40 Menschen.

klassenkampfblock.blogsport.de/2014/12/01/solidaritaetskundgebung-fuer-eine-gefangenengewerkschaft/