Riot und Neoliberalismus

Warum die Auf­stands­stra­tegie keine linke Per­spektive bietet, ‚linke Gewerk­schafts­arbeit aber sehr wohl

Seit dem G20-Gipfel 2017 wird auch in Deutschland wieder ver­stärkt über Riots und Stra­ßen­mi­litanz dis­ku­tiert. Nur bleibt der Großteil der Debatte…

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»Globales Festgelage des monetären Kapitals«

Achim Sze­panski im Gespräch über die Zukunft der Kapi­talak­ku­mu­lation

Der Label­be­treiber, Musiker und Theo­re­tiker Achim Sze­panski sieht in die Zukunft der Maschi­ni­sierung: Die pla­ne­ta­rische Arbei­ter­klasse habe den Tisch gedeckt, der über­morgen von Robotern abge­räumt werde.

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Emanzipatorischer Klassenkampf

Die Kli­schees von Arbieter_​innenbewegung und Bio­na­den­bour­geoisie. Iden­ti­täten, 68 und die Ver­klärung der real exis­tie­renden Unter­schicht

Oft trifft die Kritik an der libe­ralen tages­zeitung ins grün­schwarze. Doch wenn der Kul­tur­re­dakteur des „Neuen Deutsch­lands“ Christian Baron der taz „grup­pen­be­zogene Men­schen­feind­lichkeit“ vor­wirft,… „Eman­zi­pa­to­ri­scher Klas­sen­kampf“ wei­ter­lesen

Zwei unvereinbare Tendenzen in der Linkspartei?

In der letzten Zeit wird von unter­schied­licher Seite behauptet, dass es bald zu einer Trennung kommt. Doch dann gäbe es nur zwei refor­mis­tische Vari­anten, die beide nicht ins Par­lament kämen

»Zu den Genen unserer Partei gehört neben der Soli­da­rität auch, dass wir uns an Arbeit und Leistung ori­en­tieren und nicht nur an staat­licher Umver­teilung wie die Links­partei.« Diese Selbst­be­schreibung der SPD ist treffend. Min­destens die letzten 100 Jahre stand die SPD im Zweifel bei den Leis­tungs­trägern und Soli­da­rität war etwas für Sonn­tags­reden. „Zwei unver­einbare Ten­denzen in der Links­partei?“ wei­ter­lesen

Geht es um Rassismus oder um Regierungsfähigkeit?

Der Streit in der Links­partei ist nicht mono­kausal zu erklären

Nun herrscht vorerst wieder Burg­frieden in der Links­partei. Doch wie lange er hält, ist unklar. Jeden­falls ist dem Taz-Kom­men­tator Pascal Peucker zuzustimmen[1]:

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Lob der Lagerfeuer-Initiative

Vom Sturm auf die Gip­felorte zur Blo­ckade – der libertäre Teil der glo­ba­li­sie­rungs­kri­ti­schen Bewegung

Während die glo­ba­li­sie­rungs­kri­tische Bewegung in der Flaute ist, scheint das Interesse an der Zeit zu wachsen, als inter­na­tionale Polit­Gipfel von län­der­über­grei­fenden Mas­sen­pro­testen begleitet waren. So hat der Laika-Verlag gerade einen Film von Verena Vargas wieder aus­ge­graben, die den Son­derzug von Glo­ba­li­sie­rungs­kri­tikern zu den G8-Pro­testen nach Evian im Juni 2003 begleitet hatte. In »evain­naive« zeigt Vargas auch, wie in zahl­reichen Plena in einem spe­zi­ellen Waggon die direkte Demo­kratie auf die Probe gestellt wurde. Für den israe­li­schen Sozi­al­wis­sen­schaftler und Anar­chisten Uri Gordon sind diese Ver­suche von Selbst­or­ga­ni­sierung Bei­spiele für aktuelle anar­chis­tische Theorie und Praxis.

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