»Alles andere als Wehrkraft­zersetzung«

Malte Meyer, Autor, im Gespräch über das Ver­hältnis von Gewerk­schaften zum Militär in Deutschland

In seinem Buch »Lieber tot als rot« dekon­struiert Malte Mayer den Mythos, Gewerk­schaften seien Teil der Frie­dens­be­wegung gewesen. Ein Gespräch

Malte Meyer stu­dierte Poli­tik­wis­sen­schaft und Geschichte in Marburg und stieg über die dortige »Arbeits­ge­mein­schaft für gewerk­schaft­liche Fragen« in die Bil­dungs­arbeit ein. Im Verlag Edition Assem­blage ver­öf­fent­lichte er kürzlich sein Buch »Lieber tot als rot. Gewerk­schaften und Militär in Deutschland seit 1914« „»Alles andere als Wehrkraft­zersetzung«“ wei­ter­lesen

Im Bündnis mit dem Militär

His­to­riker Malte Meyer über Gewerk­schaften und Militär und warum sich Kriegs­gegner besser nicht um eine Frie­dens­re­so­lution auf einem Gewerk­schaftstag bemühen sollten

Malte Meyer stu­dierte Poli­tik­wis­sen­schaft und Geschichte in Marburg und stieg über die dortige »Arbeits­ge­mein­schaft für gewerk­schaft­liche Fragen« in die Bil­dungs­arbeit ein. Gerade erschien sein Buch »Lieber tot als rot. Gewerk­schaften und Militär in Deutschland seit 1914« in der Edition Assem­blage. Mit dem 43-jäh­rigen His­to­riker sprach Peter Nowak.

„Im Bündnis mit dem Militär“ wei­ter­lesen

„Die Anonymität brechen“

Ver­storbene ohne Ange­hörige werden häufig anonym bestattet. Kulturanthropolog*in Francis Seeck fordert in einem Buch auch für diese Men­schen ein „Recht auf Trauer“

Francis Seeck ist Kulturanthropolog*in und Antidiskriminierungstrainer*in in Berlin. Das Buch: „Recht auf Trauer – Bestat­tungen aus macht­kri­ti­scher Per­spektive“, Edition Assem­blage, 9,80 Euro.

„„Die Anony­mität brechen““ wei­ter­lesen

Beate Zschäpe: Teufel oder Diddl-Maus?

Die Sozio­login Charlie Kaufhold hat Medi­en­be­richte über Beate Zschäpe ana­ly­siert und kommt zu einem kri­ti­schen Befund. Die Ergeb­nisse hat sie am 16. Dezember auf einer Ver­an­staltung in Berlin vor­ge­stellt.

„Der Teufel trägt Prada“ titelte der Süd­kurier und die Bild-Zeitung textete „Der Teufel hat sich schick gemacht“. Die taz zitiert Nachbarn von Beate Zschäpe, die sie als Diddl-Maus bezeich­neten. Die Sozio­login Charlie Kaufhold hat sich in dem kürzlich erschie­nenen Buch (http://​www​.edition​-assem​blage​.de/​i​n​-​g​u​t​e​r​-​g​e​s​e​l​l​s​c​haft/) „In guter Gesell­schaft? Geschlecht, Schuld & Abwehr in der Bericht­erstattung über Beate Zschäpe“ mit dem medialen Bild der Haupt­an­ge­klagten des NSU-Ver­fahrens befasst. Für ihre Unter­su­chung…

„Beate Zschäpe: Teufel oder Diddl-Maus?“ wei­ter­lesen

Angriff der Eliten

Vor mehr als 15 Monaten sorgte der ehe­malige Ber­liner Finanz­se­nator Thilo Sar­razin mit seinem Buch Deutschland schafft sich ab für ein großes Medi­enecho mit weit­rei­chenden gesell­schaft­lichen Folgen.

Viele Bücher sind darüber in poli­tisch guter Absicht, aber oft geringer theo­re­ti­scher Fun­dierung ver­fasst wurden. Als Bei­spiele seien hier das als Anti-Sar­razin-Buch hoch­ge­lobte Inte­gra­tions-unwillige Muslime von Ahmet Toprak oder Anti-Sar­razin von Sascha Sta­nicic genannt.
Die drei hier vor­ge­stellten Bücher befassen sich mit den Vor­läufern Sar­razins und den Aus­wir­kungen der von seinem Buch aus­ge­lösten Debatte auf einem hohen theo­re­ti­schen Niveau und bleiben auch nach dem Ende des Hypes um Sar­razin lesenswert.

„Angriff der Eliten“ wei­ter­lesen