Veranstaltungen/ Archiv:

Berlin: 5.12., 13 Uhr Mehringhof, Gneisenaustr. 2a

Podiumsdiskussion – Sich verweigern?

Lösung die „Große Verweigerung“ vor. Verweigerung ist nicht mit Negation gleichzusetzen. Es geht nicht um bloßes Nichts-Tun oder radikale Versagung, sondern Verweigerung enthält ein Moment aktiven Wirkens und ein subversives Potenzial. Wir wollen etwas anders oder etwas anderes tun. Wir sagen „Nein“ und setzen damit kämpferische Signale, die Kompromisslosigkeit und Aggression, aber auch ein Interesse an Intervention ausdrücken. Wir wollen über eine „Kultur der Verweigerung“ debattieren.

Thilo Broschell wird über Erfahrungen aus den 1980er Jahren und gegenwärtigen individuellen Widerstand von Erwerbslosen berichten. Christel T. schildert ihren Kampf als Jobcenteraktivistin. Peter Nowak macht den kollektiven Widerstand (wie „Zahltage“ und Kämpfe gegen Zwangsräumungen) zum Thema. Anne Allex thematisiert die Gegenwehr und die Selbsthilfe als persönliches Moment zur Erreichung eigener Ziele und leitet deren Genese in der Geschichte der Arbeiterbewegung her. Und Robert Ulmer stellt zum Schluß philosophische Betrachtungen über das Verweigern, Muße und Zeitwohlstand an.

Im Rahmen der Veranstaltungen und begleitenden Ausstellung von Zeitungscollagen “Zurückgespult. Dem Machtgefüge die Stirn bieten.”

Datum:
Samstag, 5. Dezember 2015 – 13:00
Ort:Gneisenaustr. 2a
10961 Berlin
http://www.teilhabe-berlin.de/aktuelles/podiumsdiskussion-sich-verweigern-dann-110

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Aachen: 3.12., Beginn: 18:30 // Ort: KatHo Aachen // Eintritt: kostenfrei

Sozialchauvinismus – Das Bündnis von Boulevard und Bürger;

12250141_455760357942104_2933596876215462788_nDie Thesen des ehemaligen Berliner Senators und Deutsche Bank-Manager Thilo Sarrazin wurden in der Regel auch von seinen Kritiker_innen auf die Hetze gegen Migrant_innen reduziert. Dabei geriet aus dem Blick, dass Sarrazin mit seinen Nützlichkeitsrassismus zum Lautsprecher derer wurde, die gegen alle hetzen, die angeblich dem Standort Deutschland schaden. Das können Hartz IV-Empfänger_innen genau so sein wie „Pleitegriechen“ oder Migrant_innen.
Der Journalist Peter Nowak wird sich mit der Ideologie des in allen Teilen der Gesellschaft anzutreffenden Sozialchauvinismus befassen und dabei auf eine vor einigen Jahren erneut aufgelegte Schrift des Hannoveraner Sozialpsychologen Peter Brückner zurückgreifen, die den Titel „Sozialpsychologie des Kapitalismus“ (http://www.antipsychiatrieverlag.de/versand/titel/brueckner.htm) trägt. Obwohl das Buch 1981 verfasst wurde und seinerseits auf viel Resonanz stößt, sind die dort vertretenen Thesen für eine Erklärung des Sozialchauvinismus erhellend.
Während Brückner in Protestbewegungen einen Schritt zur
Selbstermächtigung der in Unterdrückungs- und Ausbeutungsverhältnissen lebenden Menschen sah und deshalb große Hoffnungen in die durch die 68er-Bewegung ausgelöste Neue Linke setzte, müssen wir fast 40 Jahre später die weitgehende Verstaatlichung dieser Bewegungen konstatieren.
Viele einst emanzipatorische Impulse waren Türöffner für eine
weitgehende Individualisierung und Flexibilisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse, die heute Protestmöglichkeiten scheinbar erschweren.
Am Beispiel der Zahltag-Aktionen von Erwerbslosen, Protesten von Mietrebell_innen und Arbeitskämpfen auch in Kleinstbetrieben soll deutlich gemacht werden, dass es auch in diesen Bereichen Möglichkeiten zur Gegenwehr als ersten Schritt zur Selbstermächtigung sein können. Das sind im Sinne von Brückner die Voraussetzungen für einen Kampf gegen den Sozialchauvinismus. Für eine soziale Bewegung gegen die kapitalistischen Zumutungen stellt sich die Frage, ob nicht solche Prozesse der Selbstermächtigung langfristig sinnvoller sind als manche Großdemonstrationen und Massenvents.

https://www.facebook.com/events/945759292165593/

http://diskursivaachen.org/2015/11/sozialchauvinismus-das-b

Diskursiv Aachen

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Magdeburg: Dienstag, 24. 11. 15, 19.00 Uhr, im Infoladen im Libertären Zentrum (LIZ), Alt Salbke 144,

Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabriken. Buchvorstellung mit Peter Nowak

Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht

Arbeitskämpfe im Spätkauf, Gefangene gründen eine Gewerkschaft: in der letzten Zeit wurden Arbeitskämpfe in Sektoren bekannt, die gemeinhin als schwer oder gar nicht organisierbar galten. Das Buch stellt verschiedene Facetten dieser neuen Streiks und Arbeitskämpfe in Deutschland und darüber hinaus vor und ordnet sie in einen gesellschaftlichen Kontext ein. Auch in einer Gesellschaft jenseits des Fordismus (Fabrikgesellschaft) gehören Arbeitskämpfe nicht der Vergangenheit an. Besonders erfolgreich werden diese Streiks durch die Unterstützung der Kund*innen und des Umfelds der Streikenden.

https://www.fau.org/ortsgruppen/magdeburg/art_151016-143356

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Berlin:
Montag, 16.11. – Offenes Treffen – Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht

Auf unserem Treffen möchten wir das von Peter Nowak herausgegebene Buch „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“ vorstellen. Arbeitskämpfe im Spätkauf-Laden, Gefangene gründen eine Gewerkschaft: In der letzten Zeit wurden Arbeitskämpfe in Sektoren bekannt, die gemeinhin als schwer oder gar nicht organisierbar galten. Das Buch stellt verschiedene Facetten dieser neuen Streiks und Arbeitskämpfe in Deutschland und darüber hinaus vor und ordnet sie in einen gesellschaftlichen Kontext ein. Auch in einer Gesellschaft jenseits des Fordismus (Fabrikgesellschaft) gehören Arbeitskämpfe nicht der Vergangenheit an. Besonders erfolgreich werden diese Streiks durch die Unterstützung der Kund*innen und des Umfelds der Streikenden. Wir wollen zusammen mit mehreren Autor*innen über diese Erfahrungen diskutieren.

Offenes Treffen des Klassenkampfblocks | Montag | 16.11.2015 | 19 Uhr | Cafe Commune | Reichenberger Str.157

http://klassenkampfblock.blogsport.de/

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Berlin : 13.11., 19 Uhr

Nachbarschaftsladen Buttmannstr. 16: Lesung + Infos, “Widerstand gegen Zwangsräumungen!” mit Margit Englert und Peter Nowak


Berlin, Reinickendorf, sogenannte “B-Lage”: Hier wohnte Rosemarie F., bevor sie im Februar 2013 aus ihrer Wohnung zwangsgeräumt wurde. In der B-Lage wird wenig baulich aufgewertet, die Strategie, höhere Renditen zu erzielen, ist die Erhöhung der Miete bei Neuvermietung. Deswegen kommt es zu Zwangsräumungen, und Rosemarie F. ist kein Einzelfall: Geschätzt mehr als 20 Zwangsräumungen täglich sind es allein in Berlin. Die Erfahrungen von MieterInnen- und Erwerbsloseninitativen zeigen, dass sehr oft Sozialbehörden, also Sozialämter und Jobcenter, daran beteiligt sind, wenn Menschen ihre Wohnungen im Interesse von KapitalanlegerInnen verlieren. So auch im Fall Rosemarie F.
Margit Englert hat am Beispiel von Rosemarie F. und anhand der Unterlagen aus dem Rechtsstreit die Struktur solcher Prozesse sehr präzise und belegbar nachgezeichnet. In der Lesung wird es darum gehen, diese Struktur kapitalistischer Verhältnisse deutlich zu machen: Rosemarie ist kein Einzelschicksal, Menschen werden aus Profitgründen aus ihren Wohnungen geworfen und in die Obdachlosigkeit gedrängt. [...]
Peter Nowak, der das Buch “Zwangsräumung verhindern” herausgegeben hat, wird sich mit der Frage beschäftigen warum sich bisher noch relativ wenige der von Zwangsräumung betroffenen Menschen wehren. Neben fehlenden politischen Strukturen spielt dabei die Angst an die Öffentlichkeit zu gehen eine große Rolle. Noch immer werden Mietschulden sowie Probeme mit den Jobcentern individualisiert. Dagegen müsste eine Organisierung im Stadtteil stehen, die den Menschen hilft, die Angst zu überwinden.

http://haendewegvomwedding.blogsport.eu/

http://wirbleibenalle.org/?pb0&paged=2

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Rundreise in der Region Süd September/November, Teil 2:

„Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht

Die Arbeitskämpfe bei der Bahn oder bei Amazon in den letzten Monaten haben deutlich gemacht, dass Streiks durchaus nicht der Vergangenheit angehören. Doch in der letzten Zeit wurden Arbeitskämpfe in Sektoren bekannt, die gemeinhin als schwer oder gar nicht organisierbar galten. So gab es in Berlin einen erfolgreichen Arbeitskampf in einem Spätkauf, Gefangene gründen eine Gewerkschaft und Geflüchtete kämpfen für das Recht auf Gewerkschaftsmitgliedschaft. Einige Facetten dieser neuen Streiks und Arbeitskämpfe wird der Journalist Peter Nowak auf der Veranstaltungsreihe vorstellen.

Regensburg, 02.11.2015, 19.00 Uhr | LiZe, Dahlienweg 2a
München, 03.11.2015, 19.30 Uhr | EineWeltHaus, Schwanthaler Str. 80

https://www.fau.org/artikel/art_150728-094001

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Nürnberg:31.10.2015

19:00 Uhr, Hinterzimmer

Peter Nowak

Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht

Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabriken
Der Journalist Peter Nowak http://peter-nowak-journalist.de/ hat kürzlich in der Edition Assemblage das Buch „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“ (www.edition-assemblage.de/ein-streik-stehtwenn-mensch-ihn-selber-macht/) herausgegeben, das er vorstellen wird. Es richtet seinen Focus auf Streiks und Arbeitskämpfe in schwer zu organisierenden Branchen aber auch auf neue Formen der außerbetrieblichen Streiksolidarität, die sich in der letzten Zeit entwickelt haben.

VeranstalterIn: Edition Assemblage

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Linken Literaturmesse 2015 statt:

http://www.linke-literaturmesse.org/

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Leipzig:

19.10.2015 | Conne Island | 19:00 Uhr

Gewalt, Militanz und emanzipatorische Praxis – Machen die Richtigen alles falsch?

Diskussionsveranstaltung

Seit einigen Monaten ist die Empörung in Leipzig groß, zumindest in den bürgerlichen Medien, bei Staat und Staatsschutz. Grund dafür ist eine Reihe von militanten und gewaltsamen Aktionen, politisch motiviert und ausgehend von einer Linken die „in der allerersten Liga der autonomen Szene in Deutschland boxt“ (1). Polizeistationen, Gerichtsgebäude und andere Sachen wurden beschädigt, zu weiteren Aktionen aufgerufen und zum Teil Bekenner_innenschreiben verfasst. Die Leipziger Linke setzt sich mit dem Sinn oder Unsinn der Mittel, deren Zweck oder Selbstzweck, Entsolidarisierung oder offene Kritik und das Nah- und Fernziel auseinander, während sich andere auf “linksextreme Chaoten” geeinigt haben.

Die öffentlichen Reaktionen auf die Vorfälle folgen ihrer eigenen Logik:
Die sächsische Regierung und Polizei sieht den Rechtsstaat und ihr Gewaltmonopol gefährdet, um eine Ausweitung der Repression gegen Linke zu legitimieren. Im selben Bundesland wird einige Kilometer weiter, in Freital, noch mit Rassist_innen diskutiert, die Ihr ganz eigenes Gewaltmonopol vor der nächsten Unterkunft für Geflüchtete durchsetzen wollen. Leipzig wird als Hochburg der „gewaltbereiten Autonomen“ (2) markiert, „Gewaltwellen“ und „Gewaltexzesse“ würden Leipzig „verwüsten“. Die Hintergründe sind wie immer schon irrelevant, vordergründig ist die Inszenierung als ein angeblich immer schlimmer werdendes Problem, dass mit mehr Polizei bekämpft werden müsse. Die Extremismusdoktrin bestimmt den Diskurs und Eckhard Jesse (3) meint, „ein demokratischer Verfassungsstaat muss jede links- und rechtsaußen- oder islamistische Bewegung bekämpfen, ob die […] nun Gewalt anwenden oder nicht.“. Gewollt ist damit die eindimensionale Gesellschaft, die sich nur in ihrer eigenen festgelegten Ordnung wiederholen darf.

Der sächsische Innenminister und Vertreter des staatlichen Gewaltmonopols, Markus Ulbig (CDU), weiß: „Es gibt eben keine gute und schlechte Gewalt – und es gibt keine moralische Rechtfertigung für Gewalt.” (4) Ja? Nein?! Vielleicht…

Mit einer Diskussionsveranstaltung wollen wir einen Raum für eine politische Debatte über Militanz und Gewalt als politisches Mittel schaffen. Dabei werden mit Perspektive auf Leipzig, die deutschen und europäischen Verhältnisse Jutta Ditfurth, Thomas Ebermann und Peter Nowak auf dem Podium diskutieren.

Welche Formen der effizienten linksradikalen Intervention kann es angesichts einer Radikalisierung des Kapitalismus und der Aufrüstung des Sicherheitsstaates geben? Können Militanz oder Gewalt zur revolutionären Transformation bzw. Negation des Bestehenden beitragen? Welche Unterschiede finden sich global in anderen Kontexten? Wie wirken militante oder gewaltsame Aktionen? Inwieweit kann Militanz sich von Gewalt emanzipieren und zu einer befreiten Gesellschaft hinwirken? Wie kann kollektiv darüber gesprochen werden, ohne sich in Entsolidarisierung einerseits und avantgardistischen Positionen andererseits zu verfangen?

Wie können wir vorerst scheitern und dabei die Gesellschaft verändern?

Moderation: Jenny Stange
Veranstalter_innen: linXXnet & Für das Politische

http://www.conne-island.de/termin/2015-10-19.html

Der Mitschnitt der Veranstaltung findet sich hier:

https://www.youtube.com/watch?v=2-8N6TvnKp8

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Münster: So, 18. Oktober // 17:00 Uhr //  Besetzes Zollamt/Münster, Sonnenstraße85,

Mietrebell_innen und Besetzer_innen gemeinsam gegen Profit mit dem Wohnraum

Veranstaltung mit Peter Nowak im besetzten Zollamt

https://zollamt.blackblogs.org/programm-3/

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Frankfurt/Main: 14.10.2015:

Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht. – Lesung mit Peter Nowak (Gallus Zentrum, Krifteler Str. 55, 19:30 Uhr.)

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Gegenbuchmasse 2015 statt:

http://www.stadtkindfrankfurt.de/2015/09/15/gegenbuchmasse-2015/

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Berlin: 9.10.2015, Museum des Kapitalismus, Böhmische Straße, Berlin-Neukölln,

Buchvorstellung und Diskussionsrunde:

Am Freitag, den 09. Oktober 2015 laden wir alle um 19h zu Berliner Buchpremiere des Buches Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht in unser Museum. Peter Nowak und Mitautor_innen lesen gemeinsam, stellen ihr neues Buch vor und treten in einer anschließenden Diskussionsrunde in den Erfahrungsaustausch mit Organisator_innen und Initiator_innen der unterschiedlichsten Arbeitskämpfe. Der Eintritt ist frei.

http://www.museumdeskapitalismus.de/de/taxonomy/term/8

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Rundreise in der Region Süd September/November, Teil 1:

Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht:

Die Arbeitskämpfe bei der Bahn oder bei Amazon in den letzten Monaten haben deutlich gemacht, dass Streiks durchaus nicht der Vergangenheit angehören. Doch in der letzten Zeit wurden Arbeitskämpfe in Sektoren bekannt, die gemeinhin als schwer oder gar nicht organisierbar galten. So gab es in Berlin einen erfolgreichen Arbeitskampf in einem Spätkauf, Gefangene gründen eine Gewerkschaft und Geflüchtete kämpfen für das Recht auf Gewerkschaftsmitgliedschaft. Einige Facetten dieser neuen Streiks und Arbeitskämpfe wird der Journalist Peter Nowak auf der Veranstaltungsreihe vorstellen.

Rundreise:
Freiburg, 14.09.2015, 20.00 Uhr | Strand-Cafe (Adlerstr.12)
Karlsruhe, 15.09.2015, 19.30 Uhr | Viktoriastr. 12
Stuttgart, 16. 09.2015, 20.00 Uhr | Stadtteilzentrum Gasparitsch, Rotenbergstraße 125
Mannheim, 17. 09.2015, 20.15 Uhr | wildwest, Alphornstr. 38
Frankfurt, 18.09.2015, 20.00 Uhr | Cafe Exzess, Leipziger Straße 91

https://www.fau.org/artikel/art_150728-094001

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Meißen: 27.7.2015: Vereinsheim des Kleingartenvereins Meißen-Bohnitzsch e.V.:

Leitmeritzer Bogen 50,

Allein machen sie Dich ein!

Extrem “kreativer” Umgang mit Wahrheit und Gesetz im Jobcenter Meißen. Ganze Familien werden Opfer von existenzvernichtenden Gebaren!

Info plus Veranstaltungshinweis

Bescheide kommen nur nach Gerichtsbeschluss (und ohne Bescheid fehlt nicht nur das Geld, man benötigt sie auch für KiTa-Plätze, Mittagessen in der Schule, etc.), es wird kreativ “Mitwirkung” eingefordert – nicht nur einmal, nein wiederholt – auch Auskünfte, die schon vor Gericht behandelt wurden, es werden ohne jeden Beleg Einkünte unterstellt (darauf meinte in einem Verfahrn die Richterin zum JC-”Justiziar”: Warum geben Sie das dann nicht an die Staatsanwaltschaft? Wäre doch Sozialleistungsbetrug und Schwarzarbeitz? Antwort: wir haben keine Beweise! Aha – aber es reicht ihnen, um Zahlungen zu verweigern …), der Leistungsbezieher (oder eigentlich eher “Nicht-Bezieher…) wird aufgefordert, seinen Internetprovieder umfassende Auskunft gegenüber dem Jobcenter zu erlauben, die KdU-Nebenkosten werden über Jahre nicht gezahlt, der Betroffene wird aufgefordert zu belegen, wie er seine Heirat finanziert hat und wie er die Feier dafür finaziert hat (er hat eine ukrainische Staatsbürgerin in der Ukraine geheiratet – Kosten nach damaliger Umrechnung rund 3,50 € – es gab keine Feier)…

Damit und mit vielen anderen “kreativen” Schikanen bringt das Jobcenter Meißen langsam aber sicher eine Familie mit 2 Kindern um die physische Existenz! Und das ist in Meißen leider kein Einzelfall: ausgesprochen antisoziale und gewissenlose JC-Mitarbeiter scheinen aus so einem selbstherrlichen Vorgehen ihre persönliche Befriedigung zu ziehen! Nachdem wir mit dem “Fall” langsam an die Öffentlichkeit gehen, haben sich weitere Betroffene gemeldet.

Appelle an verantwortliche Politiker oder die Opposition verhallen ungehört! Selbst die Fraktion der Linken möchte alles schön unter der Decke halten…

Darum findet nun am 24. Juli eine Veranstaltung statt – zum einen soll über die uns bekannten Fälle berichtet werden – zum anderen , und das ist fast noch wichtiger, soll versucht werden, eine Vernetzung, eine Selbstorganisation der Betroffenen herzustellen – denn:

Allein machen sie Dich ein!


Wertvollen Input und willkommene Unterstützung bekommen wir vom Journalisten Peter Nowak ( http://peter-nowak-journalist.de) und VertreterInnen der Erwerbsloseninitiative BASTA! Berlin (http://basta.blogsport.eu) – beide haben ihre Teilnahme zugesagt!

Genaue Informationen entnehmt bitte dem angehängten Flyer und unter der angegebenen webadresse.

Wir hoffen auf rege Beteiligung!

http://elo-forum.info/index.php/Thread/7562-Die-Willkür-des-Landratsamt-Meißen-Eine-Fortsetzungsgeschichte/

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Berlin:

Sonntag, 12.7,  15 Uhr, Kotti-Protest-Gecekondu

Zwangsräumungen bis in den Tod

Veranstaltung mit Margit Englert, Verfasserin des Buches Rosemarie F. Kein Skandal.

Laura Berner, Mitautorin der Studie Zwangsräumungen und die Krise des Hilfesystems  Moderator: Peter Nowak, freier Journalist  und Autor u.a. des Buches: “Zwangsräumungen verhindern
Für Rosemarie F. war das Kotti-Gecekondu ein wichtiger Anlaufpunkt für den Mieter_innenprotest. Sie beteiligte sich an  Protesten gegen  Mieterhöhungen und Zwangsräumungen und bereitete mit  Unterstützer_innen den Widerstand gegen ihre Zwangsräumung vor. Die konnte nicht    verhindert.  Am 11. April 2013, starb Rosemarie F., zwei Tage nachdem sie aus ihrer Wohnung in der Aroser Allee zwangsgeräumt worden war.  Die Vorgänge, die zu Rosemaries Zwangsräumung führten, sind jetzt in einem Buch aufgearbeitet, das die  Herausgeberin Margit Englert auf der Veranstaltung vorstellt.  Dass die Zustände, die zu  Rosemaries Tod führten, keine Ausnahme sind,  zeigt   die vor einigen Wochen am Institut für Sozialwissenschaften an der Humboldtuniversität veröffentlichte  Studie „Zwangsräumungen und die Krise des Hilfesystems“. Eine der Autorinnen ist Laura Berner, die die Ergebnisse  auf der Veranstaltung  kurz vorstellen wird-     Eingeladen sind alle, die mit Rosemarie solidarisch waren und alle, die gegen die Vertreibung von Mieter_innen und für ein Wohnen ohne Existenzangst kämpfen.
http://kottiundco.net/2012/05/28/camp-programm/
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Halle: VL-Laden, Ludwigstr. 37, 26.6.2015,

Buchvorstellung:

Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht

So gab es in Berlin einen erfolgreichen Arbeitskampf in einem Spätkauf, Gefangene gründen eine Gewerkschaft: in der letzten Zeit wurden Arbeitskämpfe in Sektoren bekannt, die gemeinhin als schwer oder garnicht organisierbar galten. Einige Facetten dieser neuen Streiks und Arbeitskämpfe wird der Journalist Peter Nowak auf der Veranstaltungvorstellen. Er ist Herausgeber des Buches „Ein Streik steht, wennmensch ihn selber macht“, das in der Edition Assemblage erscheint . Auf der Veranstaltung wird es auch um die Frage gehen, wie die Kämpfe am Arbeitsplatz mit den Selbstorganisationsversuchen von Mieter_innen und Erwerbslosen verbunden werden können. Denn nur dann haben diese Bewegungen Chancen, eine gesellschaftliche Kraft und vielleicht sogar einmal eine gesellschaftliche Gegenmacht zu entwickeln. Zudem richten sich alle diese Kämpfe letztlich gegen das kapitalistische Verwertungsinteresse. Ein erfolgreicher Arbeits-, Miet- oder Erwerbslosenkampf sollte neben der Durchsetzung der unmittelbaren Ziele immer auch die Selbstaufklärung über die kapitalistischen Zustände oder ihre Abschaffung zum Ergebnis haben.

Die Buchvorstellung wird von der FAU Halle organisiert.

http://fauhalle.blogsport.de/2015/05/26/ein-streik-steht-wenn-mensch-ihn-selber-macht/

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Halle: VL-Laden, Ludwigstr. 37

Mi, 24.06.2015, 20 Uhr – Lesung und Diskussion:

“KURZE GESCHICHTE DER ANTISEMITISMUSDEBATTE IN DER LINKEN IN DEUTSCHLAND”

Über den Antisemitismus in der linken Bewegung ist in den letzten 20 Jahren viel geschrieben worden. Doch warum hat gerade dieses Thema eine solche Sprengkraft entwickelt, dass langjährige politische Zusammenhänge, alte politische Freundschaften und viele Wohngemeinschaften daran in die Brüche gegangen sind? Oft sind die politischen Zusammenhänge nicht mehr bekannt, die dafür sorgten, dass diese Debatte in Deutschland einen solchen Stellenwert bekommen hat. Der Journalist Peter Nowak hat in der Edition Assemblage die “Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte in der Linken in Deutschland” herausgegeben, in der an einige bereits in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts unter Anderem von Wolfgang Pohrt und Moishe Postone verfasste Grundlagentexte zur Antisemitismusdebatte erinnert wird, die erst nach 1989 in den Teilen einer Linken rezipiert wurde, die sich kritisch mit Staat und Nation auseinanderzusetzen begannen.
Auf der Veranstaltung soll auch an konkreten Beispielen aufgezeigt werden, wie sich der Fokus der Antisemitismusdebatte von der Politik in Deutschland auf den Nahen Osten verlagerte und welche politischen Implikationen damit verbunden waren. Besonders die Auswirkungen, die die islamistischen Anschläge vom 11.09.2001 auf die Antisemitismusdebatte hatten, soll genauer dargestellt werden. Schließlich soll ein Vorschlag zur Versachlichung zur Diskussion gestellt werden, der an Diskussionen anknüpft, wie sie in der letzten Zeit in linken Zusammenhängen geführt wurde, die weder ein Interesse daran haben, dass sich die Antisemitismusdebatte ständig nur wiederholt, die aber auch nicht bereit sind, bestimmte in der Auseinandersetzung mit regressiven Antizionismus und verkürzter Kapitalismuskritik gewonnene Grundlagen aufzugeben.

http://www.ludwigstrasse37.de/archiv.html

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Graz: (Österreich):Schwarzes  Radieschen, Steinfeldgasse, 2

Mi. 10.06. 18:00 Transnationaler Widerstand gegen Zwangsräumungen

Ist ein transnationaler Widerstand gegen Zwangsräumungen und Rendite mit der Miete möglich?

Veranstaltung mit dem freien Journalisten und Buchautor Peter Nowak
ab 19 Uhr in der Bibliothek im Schwarzen Radieschen

In ganz Europa werden einkommensarme Menschen aus ihren Wohnungen geräumt, weil sie die Miete nicht mehr zahlen können. Doch seit einigen Jahren lassen sich Mieter_innen nicht mehr still vertreiben. Kommenden Mittwoch wollen wir uns die unterschiedlichen Widerstandsbedingungen von Mieter_innen in den europäischen Ländern anschauen. So wurde die spanische Plataforma de los Afectadas por la Hipoteca (PAH) – eines Netzwerks zur Unterstützung von Menschen, die wegen Hypothekenschulden von Zwangsräumung bedroht sind – zum Vorbild für den Widerstand gegen Zwangsräumungen in Deutschland. Dort sind vor allem Erwerbslose und Menschen aus dem Niedriglohnbereich von Zwangsräumungen betroffen, was auch Konsequenzen für den Widerstand hat.

Auf der Veranstaltung wird die Frage aufgeworfen, ob ein transnationaler Mieter_innenwiderstand auf europäischer Ebene möglich ist. Dabei werden Projekte wie die Onlineplattform *Wohnen in der Krise* vorgestellt, die diesen europäischen Widerstand vorantreiben können – und über mögliche Organisierungsformen disktuiert.

Der Journalist Peter Nowak hat in der Edition Assemblage das Buch *Zwangsräumungen verhindern* herausgegeben, in dem er Geschichte und Perspektiven der Bewegung gegen Zwangsräumungen in den Mittelpunkt stellt. Auf der Veranstaltung wird das Buch vorgestellt – und wir versuchen einen Film über Zwangsräumungen in Spanien zu bekommen!

Weiterführendes zu Initiativen in Österreich:

Zwangsräumungen verhindern Wien

Raum frei!

http://schwarzesradieschen.noblogs.org/post/2015/06/02/mi-10-06-1800-transnationaler-widerstand-gegen-zwangsraeumungen/

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Bremen: Dienstag, 12.5.2015, 19 Uhr
im „Resonanz“ (Hohentorsheerstr. 24)

Gewerkschaft hinter Gittern – Arbeit und Selbstorganisation im Gefängnis

Im Mai 2014 hat sich in der JVA Tegel eine Initiative gegründet, die als nicht-rechtsfähiger Verein den Anspruch erhebt, jenseits der offiziellen Strukturen der Gefangenenmitverantwortung (§ 160 StVollzG) als neue Gefangenengewerkschaft die Interessen ihrer Mitglieder in Bezug auf das Arbeitsverhältnis und die Arbeitsbedingungen zu vertreten. Seitdem kann die Gefangenen-Gewerkschaft als bundesweite Organisation (GG/BO) großen Zulauf verzeichnen.

Von den Justizministerien und -behörden fordert sie u.a. die Anerkennung ihrer Tariffähigkeit, die Durchsetzung des gesetzlichen Mindestlohns in den Betrieben der Justizvollzugsanstalten und die Einbeziehung der Gefangenen in die Rentenversicherung.

Auf der Veranstaltung wird der Journalist Peter Nowak, der in den letzten Monaten in zahlreichen Zeitungen über die Gründung und Entwicklung der GG/BO publiziert hat, darüber sprechen, warum die Koalitionsfreiheit ebenso wie der Mindestlohn auch im Gefängnis gelten muss. Außerdem soll es darum gehen, warum der Kampf darum in einer Zeit, in der die Knastarbeit wachsende Bedeutung bekommen hat, eine allgemein-gewerkschaftliche Forderung sein sollte.

Zudem wird Peter Nowak auf gewerkschaftliche Organisierungsversuche von Gefangenen in der Vergangenheit und Gegenwart in Deutschland und anderen Ländern eingehen und versuchen auch die Probleme aufzuzeigen, vor der solche Organisierungsversuche stehen.

Wir wollen mit dieser Veranstaltung nicht nur die Gefangenengewerkschaft und ihr Anliegen vorstellen, sondern auch versuchen, Kontakte, Vernetzungen und Ideen zu sammeln, die auch in Bremen

Veranstaltet von IWW Bremen

http://www.gefangenengewerkschaft.de/gewerkschaft-hinter-gittern-arbeit-und-selbstorganisation-im-gefaengnis/ eine Gefangenengewerkschaft anregen könnten.

Tonmitschnitt der Veranstaltung:

http://iww-bremen.org/blog/2015/07/22/tonmitschnitt-gewerkschaft-hinter-gittern/

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Mainz:

Samstag, 23. Mai 2015 11:30 Uhr

41. Open Ohr Festival:  22. – 25. Mai 2015, Zitadelle Mainz:

Deutsche Flüchtlingspolitik – zwischen Macht und Ohnmacht

Eröffnungspodium

Der Flüchtlingsschutz ist heute nicht nur eine globale bzw. europäische Herausforderung, denn die Kommunen sind in Deutschland nach wie vor der zentrale Ort der gesellschaftlichen Inklusion. Flüchtlinge werden mit einem Verteilungssystem prozentual und nach Herkunftsländern auf die Kommunen verteilt. Diese stoßen an ihre finanziellen sowie sozialen Grenzen.
Wie kann Deutschland die Flüchtlingsströme auffangen, seine Kommunen entlasten und Missstände beheben? Dieses Podium beschäftigt sich mit der Frage, was an der deutschen Flüchtlingspolitik verbessert werden kann und möchte die praktische Umsetzung in der Landeshauptstadt Mainz diskutieren.

Es diskutieren: Kurt Merkator (Sozialdezernent der Stadt Mainz), Dorothea Lindenberg (Women in Exile & Friends), Elmar Brok (MdEP, CDU), Daniel Mühlig (Flüchtlingsrat, Wiesbaden)
Moderation: Peter Nowak (Freier Journalist und Blogger)

http://www.openohr.de/fileadmin/dateiablage/downloads_2015/oof15_programmheft.pdf

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Bielefeld:20.04. 2015,  19.30 Uhr,FAU-Lokal,   Metzer Str. 20,

Die Gefangenengewerkschaft GG/BO stellt sich vor

Eine Veranstaltung mit dem Journalisten und Gewerkschafter
Peter Nowak

m Mai 2014 gründeten Gefangene in der JVA Tegel die Gefangenengewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO). Zwei ihrer zentralen Forderungen sind ein allgemeiner Mindestlohn auch für Gefangene und die Aufnahme in die Rentenversicherung. Während dies in mehreren europäischen Ländern, wie z.B. Italien und Österreich, längst Realität ist, erhalten Gefangene in Deutschland gerade mal einen Stundenlohn zwischen 1,10 und 1,80 Euro und sind von der Rentenversicherung ausgeschlossen, von anderen arbeitsrechtlichen Standards, wie freie Wahl des Arbeitsplatzes und Streikrecht, ganz zu schweigen.
Die Mitglieder der Gefangenen-Gewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO) wollen diese Zustände nicht länger hinnehmen und begehren dagegen auf. Seit Mai sind in einem halben Dutzend Knästen Sektionen der GG/BO aufgemacht worden, über 300 Gefangene sind der GG/BO beigetreten.
Die Antwort der Anstaltsleitungen auf die Organisierung der Gefangenen sind Repressionen wie z.B. Zellendurchsuchungen, Beschlagnahme von Gewerkschaftsunterlagen und Mobbing. Über die Aussichten, trotz dieser Einschüchterungsversuche die volle Gewerkschaftsfreiheit in der Unfreiheit der Knäste durchzusetzen und wie die Gefangenen dabei unterstützt werden können, berichtet der Journalist und Gewerkschafter Peter Nowak im Rahmen der Veranstaltung.

VeranstalterInnen:
Anarchistisches Forum OWL, Antiknast-Gruppe Bielefeld, FAU Bielefeld und Rote Hilfe Bielefeld

http://www.gefangenengewerkschaft.de/die-gefangenengewerkschaft-ggbo-stellt-sich-vor/

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Leipzig: 14.4. 2015: 19:00 Uhr // Meuterei // Zollschuppenstraße 1

Buchvorstellung: Zwangsräumung verhindern

Seit Jahren werden in Deutschland tausende Menschen zwangsweise aus ihren Wohnungen  geräumt, weil sie die Miete nicht zahlen können oder aus anderen Gründen gekündigt  wurden. Doch seit einigen Monaten lassen sich Mieter*innen nicht mehr still vertreiben. Die Berliner Kampagne “Zwangsräumungen verhindern” mobilisiert mittlerweile wöchentlich gegen Räumungen.

Das Buch geht auf ihre Vorläufer in der Weimarer Republik ein und wirft einen Blick auf  Spanien, wo die Bewegung gegen Wohnungs- und Häuserräumungen ein innenpolitischer Faktor ist.

Ein Interview mit der Soziologin Ceren Türkmen widmet sich der Frage, warum sich viele Menschen mit migrantischem Hintergrund gegen Zwangsräumungen wehren. Ein Kapitel behandelt den Widerstand von Senior*innen und die öffentlichen Reaktionen darauf. In einem Interview mit Aktivist*innen geht es um die Perspektiven und Grenzen des Widerstands gegen die Zwangsräumungen.

PETER NOWAK arbeitet als freier Journalist in Berlin und schreibt u.a. für die Jungle World, das Neue Deutschland, das Internetmagazin Telepolis und das Monatsmagazin konkret. Zuletzt erschien von Peter Nowak in der edition assemblage “Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht – Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabriken”

Veranstaltet von der Roten Hilfe Leipzig

https://antirepression.noblogs.org/post/2015/04/07/buchvorstellung-zwangsraeumung-verhindern/

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Berlin: 10.4.2015, 19 Uhr,

Cafe am Schäfersee, Residenzstraße 43,  13409 Berlin

Vor 2 Jahren, am 11. April 2013, starb Rosemarie F., zwei Tage nachdem sie aus ihrer Wohnung in der Aroser Allee zwangsgeräumt worden war.

Die Vorgänge, die zu Rosemaries Zwangsräumung führten, sind jetzt in einem Buch aufgearbeitet.   Gezeigt wird auch ein FilmausschnittmitRosemarie aus dem Film „Mietrebellen“ in Anwesenheit der Regisseur_innen.   Eingeladen sind alle, die mit Rosemarie solidarisch waren und alle, die gegen die Vertreibung von Mieter_innen und für ein Wohnen ohne Existenzangst kämpfen.   Es soll genügend Zeit sein für Gespräche, Diskussion und Austausch: Was ist seitdem geschehen? Wie geht es den Leuten, die sich vor zwei Jahren mit Rosemarie zu Nachbarschaftsversammlungen getroffen haben?Was können wir jetzt und in Zukunft gemeinsam gegen Vertreibung, Zwangsräumungen und Mieterhöhungen tun?     Es lesen: Margit Englert, Autorin des Buches Rosemarie F. Kein Skandal. Peter Nowak, freier Journalist und Autor u.a. des Buches: Zwangsräumungen verhindern.

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Frankfurt/Oder: 26.03.2015:

Libertärer Tresen + Vortrag und Diskussion mit Peter Nowak: „Gentrifizierung und Widerstand“

Am 26.03. findet wie an jedem letzten Freitag des Monats der Libertäre Tresen im Backdoor statt. Losgehen wird es ab 20:00 Uhr mit einem Vortrag und anschließender Diskussion von Peter Nowak, einem Redakteur, der beispielsweise für die Jungle World und das Neue Deutschland schreibt. Wir laden euch herzlich ein, zum Thema „Gentrifizierung und Widerstand“ ins Gespräch zu kommen:

Gentrifizierung – dieses Wort wurde in den letzten Jahren bei vielen Menschen, die nicht zu den Hochbegüterten zählen, zu einem angstbesetzten Begriff. Er steht für die Aufwertung von Stadtteilen, die zu Mietsteigerungen und zur Vertreibung von einkommensschwachen Menschen führt. Längst ist davon auch die prekäre Mittelschicht betroffen, was auch ein Grund dafür ist, dass es der Gentrifizierungsdiskurs aus der Wissenschaft in die Medien und Talkshows der Republik geschafft hat. In der Veranstaltung wird der Journalist Peter Nowak http://peter-nowak-journalist.de/ auf die Grenzen dieser Debatte hinweisen.
Wer von Gentrifizierung spricht, darf von Kapitalismus nicht schweigen.

Die Aufwertung von Stadtteilen und die Vertreibung von einkommensschwachen Bevölkerungsteilen ist so alt wie der Kapitalismus, der Widerstand der betroffenen Mieter_innen ebenfalls. Nur wurde dieser Widerstand in der Geschichtsschreibung oft nicht erwähnt. Die heutige Mieter_innenbewegung und die Kämpfe gegen Zwangsräumungen, die seit einigen Jahren in verschiedenen Städten entstanden sind, stehen in dieser Traditionslinie. Dieser Widerstand richtet sich nicht nur gegen die Gentrifizierung, sondern auch gegen eine gezielte Verarmungspolitik, die in Deutschland Namen wie Hartz IV und Niedriglohnsektor trägt.

Im Anschluss gibt*s wie gewohnt Dosenmukke auf die Ohren und die Möglichkeit, bei Küfa und Bierchen an der Bar zu verweilen oder an unserem derzeit gut bestückten Infotisch zu stöbern.

Kein Platz für jedwede Diskriminierung. Das heißt, dass sexistisches, rassistisches, nationalistisches und in sonst einer Art und Weise abwertendes Verhalten nicht toleriert wird.

http://libertaereaktionffo.blogsport.de/2015/03/11/libertaerer-tresen-buchvorstellung-zwangsraeumungen-verhindern/

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Rostock: JAZ , Lindenstrasse 3b

Sonntag, 15 März 2015, 20 Uhr

Lesung und Diskussion

*Die Antisemitismusdebatte in der linken Bewegung*

Über den Antisemitismus in der linken Bewegung ist in den letzten 20 Jahren viel geschrieben worden. Doch warum hat gerade dieses Thema eine solche Sprengkraft entwickelt, dass langjährige politische Zusammenhänge, alte politische Freundschaften und viele Wohngemeinschaften daran in die Brüche gegangen sind? Oft sind die politischen Zusammenhänge nicht mehr bekannt, die dafür sorgten, dass diese Debatte in Deutschland einen solchen Stellenwert bekommen hat. Der
Journalist Peter Nowak  http://peter-nowak-journalist.de/ hat in der edition assemblage die “Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte”  herausgegeben, in der an einige bereits in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts unter Anderem von Wolfgang Pohrt und Moishe Postone verfasste Grundlagentexte zur Antisemitismusdebatte erinnert wird, die erst nach 1989 in den Teilen einer Linken rezipiert wurde, die sich kritisch mit Staat und Nation auseinanderzusetzen begannen. Auf der Veranstaltung soll auch an konkreten Beispielen aufgezeigt werden, wie sich der Fokus der Antisemitismusdebatte von der Politik in Deutschland auf den Nahen Osten verlagerte und welche politischen Implikationen damit verbunden waren. Besonders die Auswirkungen, die die islamistischen Anschläge vom 11.09.2001 auf die Antisemitismusdebattehatten, soll genauer dargestellt werden. Schließlich soll ein Vorschlag zur Versachlichung zur Diskussion gestellt werden, der an Diskussionen anknüpft, wie sie in der letzten Zeit in linken Zusammenhängen geführt
wurde, die weder ein Interesse daran haben, dass sich die Antisemitismusdebatte ständig nur wiederholt, die aber auch nicht bereit sind, bestimmte in der Auseinandersetzung mit regressiven Antizionismus und verkürzter Kapitalismuskritik gewonnene Grundlagen aufzugeben.

http://www.jaz-rostock.de/index.php?option=com_blog_calendar&year=2015&month=03&modid=61

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Kassel:  12.3. 18 Uhr, Rothe Ecke e.V.
Naumburgerstr. 20a

Mindestlohn und Koalitionsfreiheit hinter Gittern!

Mindestlohn und Koalitionsfreiheit hinter Gittern!

MiloimKnast

Am 12.3. um 18 Uhr in der Rothen Ecke begründet der Journalist Peter Nowak (http://peter-nowak-journalist.de/), der in den letzten Monaten in zahlreichen Zeitungen über die Gründung und Entwicklung der GG/BO publiziert hat, warum die Koalitionsfreiheit ebenso wie der Mindestlohn auch im Gefängnis gelten muss und warum der Kampf darum in einer Zeit, in der die Knastarbeit wachsende Bedeutung bekommen hat, eine allgemein-gewerkschaftliche Forderung sein sollte.

http://www.wobblies-kassel.de/?p=651

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Dresden: 22. Februar // 15 Uhr // Bautzner Tor // Hoyerswerdaer Straße 37

Gentrifizierung und Widerstand

Vortrag und Diskussion mit Peter Nowak*

Gentrifizierung – dieses Wort  wurde in den letzten Jahren bei vielen Menschen, die nicht zu den Hochbegüterten zählen,  zu einem angstbesetzten Begriff. Er steht für die Aufwertung von Stadtteilen, die zu Mietsteigerungen und zur Vertreibung von einkommensschwachen Menschen führt.  Längst ist davon auch die prekäre Mittelschicht betroffen, was auch ein Grund dafür ist,  dass es der Gentrifizierungsdiskurs aus der Wissenschaft in die Medien und Talkshows  der Republik geschafft hat. In der Veranstaltung wird der Journalist Peter Nowak auf die Grenzen dieser Debatte hinweisen.

Wer von Gentrifizierung spricht, darf von Kapitalismus nicht schweigen.

Die Aufwertung von Stadtteilen und die Vertreibung von einkommensschwachen Bevölkerungsteilen ist so alt wie der Kapitalismus, der Widerstand der betroffenen    Mieter_innen ebenfalls. Nur wurde dieser Widerstand in der Geschichtsschreibung oft nicht erwähnt. Die heutige Mieter_innenbewegung und die Kämpfe gegen Zwangsräumungen, die seit einigen Jahren in verschiedenen Städten entstanden sind, stehen in dieser Traditionslinie.  Dieser Widerstand richtet sich nicht nur gegen die Gentrifizierung, sondern auch gegen eine gezielte Verarmungspolitik, die in Deutschland Namen wie Hartz IV und Niedriglohnsektor trägt.


* Der Journalist Peter Nowak schreibt in verschiedenen Zeitungen wie Jungle WorldDirekte Aktion, Neues Deutschland unter Anderem  über den Widerstand von Mieter_innen und Erwerbslose und hat im letzten Jahr  in der Edition Assamblage das Buch „Zwangsräumung verhindern“ herausgegeben, in dem  die Geschichte und Perspektiven der aktuellen Mieter_innenbewegung im Mittelpunkt stehen.

Gentrifizierung – dieses Wort  wurde in den letzten Jahren bei vielen Menschen, die nicht zu den Hochbegüterten zählen,  zu einem angstbesetzten Begriff. Er steht für die Aufwertung von Stadtteilen, die zu Mietsteigerungen und zur Vertreibung von einkommensschwachen Menschen führt.  Längst ist davon auch die prekäre Mittelschicht betroffen, was auch ein Grund dafür ist,  dass es der Gentrifizierungsdiskurs aus der Wissenschaft in die Medien und Talkshows  der Republik geschafft hat. In der Veranstaltung wird der Journalist Peter Nowak auf die Grenzen dieser Debatte hinweisen.

Wer von Gentrifizierung spricht, darf von Kapitalismus nicht schweigen.

Die Aufwertung von Stadtteilen und die Vertreibung von einkommensschwachen Bevölkerungsteilen ist so alt wie der Kapitalismus, der Widerstand der betroffenen    Mieter_innen ebenfalls. Nur wurde dieser Widerstand in der Geschichtsschreibung oft nicht erwähnt. Die heutige Mieter_innenbewegung und die Kämpfe gegen Zwangsräumungen, die seit einigen Jahren in verschiedenen Städten entstanden sind, stehen in dieser Traditionslinie.  Dieser Widerstand richtet sich nicht nur gegen die Gentrifizierung, sondern auch gegen eine gezielte Verarmungspolitik, die in Deutschland Namen wie Hartz IV und Niedriglohnsektor trägt.

http://wbadresden.noblogs.org/post/2015/02/13/21/

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Berlin:19.1.2015, 19.30 Uhr, Kino Moviemento Berlin:

Buchvorstellung Zwangsräumung verhindern im Anschuss an den Film “Verdrängung hat viele Gesichter”

Mit dem Herausgeber des Buchs Zwangsräumungen verhindern , Peter Nowak / Im Beisein der Filmemacher*innen / Angefragt auch Aktivistinnen der Initiative “Zwangsräumung verhindern”

Seit Jahren werden in Deutschland tausende Menschen zwangsweise aus ihren Wohnungen geräumt, weil sie die Miete nicht zahlen können oder aus anderen Gründen gekündigt wurden. Doch seit einiger Zeit  lassen sich  manche  Mieter_innen nicht mehr still vertreiben. Damit wurden die tagtäglichen  Zwangsräumungen zu einem politischen Thema. Der Journalist Peter Nowak hat in dem  im letzten Jahr in der Edition Assemblage herausgebenen Buch “Zwangsräumungen verhindern” die  aktuellen Proteste in einen historischen und internatinalen Kontext gestellt.  Er wird im Anschluss an den Film einen kurzen Überblick über das  Buch geben.


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2014:

Stuttgart: Donnerstag, 18. Dezember 19 Uhr im Gasparitsch
Rotenbergstr. 125 (U9 Haltestelle Raitelsberg, Ecke Abelsbergstr)

: Veranstaltung & Diskussion: Zwangsräumungen verhindern
Seit Jahren werden in Deutschland tausende Menschen zwangsweise aus ihren Wohnungen geräumt, weil sie die Miete nicht zahlen können. Bisher gab es dagegen kaum Proteste. Doch seit einigen Monaten lassen sich Mieter_innen nicht mehr still vertreiben. Häufig liegt der Grund für die Mietschulden in der Weigerung der Jobcenter die volle Miete zu übernehmen oder in den Niedriglöhnen. Oft werden ihnen von der Agentur für Arbeit sämtliche Einkünfte gestrichen und die Betroffenen können dann auch die Miete nicht mehr bezahlen. Auf der Veranstaltung soll daher auch diskutiert werden, ob und wie der Kampf gegen Zwangsräumungen mit dem Kampf gegen Niedriglohn und Hartz IV verbunden werden kann.

Der Journalist Peter Nowak hat in der Edition Assemblage das Buch „Zwangsräumungen verhindern“ herausgegeben, in dem Geschichte und Perspektiven dieser Bewegung im Mittelpunkt stehen. Auf der Veranstaltung wird es vom Herausgeber vorgestellt werden.

http://zkstuttgart.blogsport.de/2014/11/10/veranstaltungen-zu-stadtaufwertung-verdraengung-und-widerstand-dagegen/

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Berlin: 04.12.2014 | 20 Uhr | Café Cralle | Hochstädter Str. 10a | U9/U6/247

Historische Mieter*innenkämpfe und Perspektiven des Widerstandes

Zum monatlichen Tresen diesmal eine Veranstaltung mit Simon Lengemann und Peter Nowak:

Seit einiger Zeit wehren sich auch in Berlin Mieter_innen gegen Zwangsräumungen. Protestbündnisse rufen zu Kundgebungen und Blockaden auf. Der Journalist Peter Nowak hat in der Edition Assemblage das Buch “Zwangsräumungen verhindern” herausgegeben. Er wird auf der Veranstaltung diesen Widerstand in den Kontext einer Politik der Selbstermächtigung stellen, die sich nicht mehr darauf beschränkt, an Regierungen und Kapital Forderungen für eine sozialere Politik zu stellen. Er stellt ebenfalls die Frage, welche Perspektive dieser Widerstand hat und ob es ihm gelingen kann, eine Gegenmacht zu entwickeln. Dazu ist es auch notwendig, in die Geschichte zu blicken.

So existierte von 1930 bis Januar 1933 eine Berliner Mieter_innenbewegung, die unter dem Motto “Erst das Essen, dann die Miete” ein politischer Faktor war. Der Historiker Simon Lengemann hat diese Berliner Mieter_innenbewegung vor dem Hintergrund der Wohnungspolitik jener Zeit untersucht und wird seine Forschungsergebnisse auf der Veranstaltung vortragen. Wenn Lengemann zu dem Schluss kommt, dass die Sozialpolitik einkommensschwache Mieter_innen vor die Alternative Hunger oder Zwangsräumung stellte, so klingt das sehr aktuell. Daher wollen wir am Ende gemeinsam Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede der Mieter_inenbewegung vor über 90 Jahren und heute diskutieren.

http://haendewegvomwedding.blogsport.eu/?p=828

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Berlin: Samstag, 8. Nov. 2014, Juristische Fakultät | Kommode | Bebelplatz 1
11:00–13:00 UHR: Arbeitsgruppen

Arbeit und gewerkschaftliche Organisation unter den Bedingungen des Strafvollzugs

Referent_innen: angefragt sind Anwält_innen aus dem Bereich des Arbeits-, Europa- und Vollzugsrecht sowie Gewerkschaftsvertreter und Freie Träge der Gefangenenhilfe, Moderation: akj-berlin

Seitdem sich im Mai 2014 in der JVA Tegel eine Initiative gründete, die als nicht-rechtsfähiger Verein den Anspruch erhebt, jenseits der
offiziellen Strukturen der Gefangenenmitverantwortung (§ 160 StVollzG) als neue Gefangenengewerkschaft die Interessen ihrer Mitglieder in Bezug auf das Arbeitsverhältnis und die Arbeitsbedingungen zu vertreten, kann die Gefangenen-Gewerkschaft als bundesweite Organisation (GG/BO) großen
Zulauf verzeichnen. Von den Justizministerien und -behörden fordert sie u.a. die Anerkennung ihrer Tariffähigkeit und die Durchsetzung des gesetzlichen Mindestlohns in den Betrieben der Justizvollzugsanstalten. Berlins Innensenator bestreitet jedoch, dass Gefangene statusrechtlich als Arbeitnehmer_innen gelten können, weil im Vollzug Arbeitszwang bestehe und sie daher kein Lohnarbeitsverhältnis eingegangen seien. Folglich könnten sie sich auch nicht auf die Tariffreiheit berufen und kein Mindestlohn fordern.

Der Workshops will versuchen, Vertreter der neu gegründeten Gefangenengewerkschaft (GG/BO) mit Jurist_innen aus dem Arbeits-, Europa- und Vollzugsrecht sowie Vertreter_innen von Gewerk­schaften und Freien Trägern der Gefangenen- und Bewährungshilfe ins Gespräch zu bringen. Dabei sollen die juristischen Grundsätze und -probleme einer gewerkschaftlichen Organisation unter den Bedingungen von Arbeitszwang und Strafvollzug erörtert und Strategien einer vollzugsrechtlich implementierbaren Argumentation gesucht werden.

http://www.gefangenengewerkschaft.de/tag/veranstaltung/page/2/

Kurzbericht über die Arbeitsgruppe:

https://linksunten.indymedia.org/de/node/127119

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Mannheim: 18.09.2014: 20.00 Uhr · Wild West · Alphornstr. 38

Zwangsräumungen verhindern!

Buchvorstellung und Diskussion mit dem Autor und Journalisten Peter Nowak

Veranstaltet vom stadtpolitischen Bündnis „Wem gehört die Stadt?“, Mannheim

eit Jahren werden in Deutschland tausende Menschen zwangsweise aus ihren Wohnungen geräumt, weil sie die Miete nicht zahlen können. Bisher gab es dagegen kaum Proteste. Doch seit einigen Monaten lassen sich Mieter*innen nicht mehr still vertreiben.

Der Journalist Peter Nowak hat im März 2014 in der Edition Assemblage das Buch „Zwangsräumungen verhindern“ (96 Seiten, 7.80 Euro, ISBN 978-3-942885-52-2) herausgegeben, in dem Geschichte und Perspektiven dieser Bewegung im Mittelpunkt stehen. Auf der Veranstaltung wird das Buch vorgestellt werden.

Häufig liegt der Grund für die Mietschulden in der Weigerung der Jobcenter die volle Miete zu übernehmen. Ein weiterer Grund ist die zunehmende Totalsanktionierung von Erwerbslosen. Dabei werden ihnen sämtliche Einkünfte gestrichen und die Betroffenen können dann auch die Miete nicht mehr zahlen. Auf der Veranstaltung soll daher auch diskutiert werden, ob und wie der Kampf gegen Zwangsräumungen mit dem Kampf gegen Niedriglohn und Hartz IV verbunden werden kann.

Peter Nowak arbeitet als freier Journalist in Berlin und schreibt u.a. für die Jungle World, das Neue Deutschland, das Internetmagazin Telepolis und das Monatsmagazin konkret. Peter Nowak befindet sich aktuell auf einer Leserundreise, die in vier süddeutschen Städten stattfindet und durch das Anarchistische Netzwerk Südwest organisiert (www.a-netz.org) wird.

Stadtpolitisches Bündnis „Wem gehört die Stadt?“, Mannheim
(Kontakt: wgds@riseup.net)

http://www.anarchie-mannheim.de/archiv2014.php

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Tübingen: 17.09.2014: Wohnprojekt Schellingsstraße 6: 20 Uhr

Zwangsräumungen verhindern! Buchvorstellung und Diskussion mit dem Autor und Journalisten Peter Nowak

Seit Jahren werden in Deutschland tausende Menschen zwangsweise aus ihren Wohnungen geräumt, weil sie die Miete nicht zahlen können. Bisher gab es dagegen kaum Proteste. Doch seit einigen Monaten lassen sich Mieter*innen nicht mehr still vertreiben.

Der Journalist Peter Nowak hat im März 2014 in der Edition Assemblage das Buch „Zwangsräumungen verhindern“ (96 Seiten, 7.80 Euro, ISBN 978-3-942885-52-2) herausgegeben, in dem Geschichte und Perspektiven dieser Bewegung im Mittelpunkt stehen. Auf der Veranstaltung wird das Buch vorgestellt werden.

Häufig liegt der Grund für die Mietschulden in der Weigerung der Jobcenter die volle Miete zu übernehmen. Ein weiterer Grund ist die zunehmende Totalsanktionierung von Erwerbslosen. Dabei werden ihnen sämtliche Einkünfte gestrichen und die Betroffenen können dann auch die Miete nicht mehr zahlen. Auf der Veranstaltung soll daher auch diskutiert werden, ob und wie der Kampf gegen Zwangsräumungen mit dem Kampf gegen Niedriglohn und Hartz IV verbunden werden kann.

Peter Nowak arbeitet als freier Journalist in Berlin und schreibt u.a. für die Jungle World, das Neue Deutschland, das Internetmagazin Telepolis und das Monatsmagazin konkret. Peter Nowak befindet sich aktuell auf einer Leserundreise, die in vier süddeutschen Städten stattfindet und durch das Anarchistische Netzwerk Südwest organisiert (www.a-netz.org) wird.

Danach: Hausbar mit Cocktails und gemischter Musik.

https://www.facebook.com/events/814538418598690/

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Karlsruhe:

Buchvorstellung: Zwangsräumungen verhindern mit Peter Nowak: Dienstag, 16.9., 20 Uhr, Wagenburg Karlsruhe

Am 16.9. wird Peter Nowak sein Buch “Zwangsräumungen verhindern” in der Wagenburg Karlsruhe, Haid-und-Neu-Str. 153, vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr.

ka.tumblr.com/post/97208285836/buchvorstellung-zwangsräumungen-verhindern-mit

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Freiburg: 15.9.2014, 20 Uhr: Strandcafe, Adlerstraße 12

Buchvorstellung: „Zwangsraeumungen verhindern“

eit Jahren werden in Deutschland tausende Menschen zwangsweise aus ihren Wohnungen geräumt, weil sie die Miete nicht zahlen können. Bisher gab es dagegen kaum Proteste. Doch seit einigen Monaten lassen sich Mieter_innen nicht mehr still vertreiben.

Der Journalist Peter Nowak hat in der Edition Assamblage das Buch „Zwangsräumung verhindern“  herausgegeben, in dem Geschichte und Perspektiven dieser Bewegung im Mittelpunkt stehen. Auf der Veranstaltung soll es vorgestellt werden.

Häufig liegt der Grund für die Mietschulden in der Weigerung der Jobcenter die volle Miete zu übernehmen. Ein weiterer Grund ist die zunehmende Totalsanktionierung von Erwerbslosen. Dabei werden ihnen sämtliche Einkünfte gestrichen und die Betroffenen können dann auch die Miete nicht mehr zahlen. Auf der Veranstaltung soll daher auch diskutiert werden, ob und wie de Kampf gegen Zwangsräumungen mit dem Kampf gegen Niedriglohn und Hartz IV verbunden werden kann

http://www.ag-freiburg.org/cms/termin/buchvorstellung-zwangsraeumungen-verhindern

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Rostock:

Montag, 8. September 2014, 19.00 Uhr, Literaturhaus Rostock, Doberaner Str. 21, 18057 Rostock
Weltweite Lesung: Freiheit und Anerkennung für Edward Snowden

Programm in Rostock
Das internationale literaturfestival berlin (www.literaturfestival.com) ist Initiator der weltweiten Lesung. Viele namhafte Schriftsteller/innen aus der ganzen Welt unterstützen den Aufruf des ilb als Erstunterzeichner. Im Literaturhaus Rostock lesen die Schauspieler Sandra-Uma Schmitz und Alexander Wulke Interviewauszüge von Edward Snowden, in denen er begründet, warum er seine persönliche Freiheit für diesen Akt der Zivilcourage aufgegeben hat. Mit dem Publikum möchten wir anschließend diskutieren, im Podium sitzen Prof. Dr. Gesa Mackenthun und Prof. Dr. Hans-Jürgen von Wensierski, die Edward Snowden für die Ehrendoktorwürde der Universität Rostock vorgeschlagen haben, sowie der Berliner Journalist Peter Nowak, der unter Anderem für die Wochenzeitung Jungle World, die Taz, das Monatsmagazin Konkret und das Internetmagazin Telepolis arbeitet und die Debatte zu Snowden und den NSA in den letzten Wochen kommentiert hat.

Das Peter-Weiss-Haus und die subraum eG unterstützen die Veranstaltung ideell und technisch, das Lokalradio Rostock wird die Veranstaltung mit einer Sondersendung und einem Mitschnitt medial begleiten. Am Büchertisch der Buchhandlung Sequential Art können die Besucher/innen in den Neuerscheinungen zum Thema Überwachung und Freiheit stöbern.

Alle Menschen, Institutionen, Schulen und Medien, denen Freiheit und Bürgerrechte wichtig sind, sind zur Teilnahme an der weltweiten Lesung für Edward Snowden eingeladen.

Eine Kooperation des internationalen literaturfestival Berlins mit dem Literaturhaus Rostock, der Philosophischen Fakultät der Uni Rostock, dem Volkstheater Rostock, dem Lokalradio Rostock (LOHRO), dem Peter-Weiss-Haus e.V., Sequential Art und der Subraum eG im PWH.

http://www.literaturhaus-rostock.de/programm-und-veranstaltungskalender/rueckblick/veranstaltungsdetails/2014-09-08_freiheit-und-anerkennung-fuer-edward-snowden/

http://www.peterweisshaus.de/calendar/2014-09-08

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Berlin:23.08.2014: 16.20 Uhr.

Peter Nowak stellt sein Buch “Zwangsräumung verhindern” auf den Straßenfest in der Richard Sorge Straße vor.

http://suedhang-fhain.de/media/download_gallery/Fuer_die_Oeffentlichkeit_Fest2014/Plakat_Strassenfest_2014_3.0_%28A4%29.pdf

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Berlin: 18.7.2014, 19 Uhr, FAU-Büro, Lottumstr. 10

Diskussion: Zwangsräumung und Totalsanktionierung:

eit Jahren werden in Deutschland tausende Menschen zwangsweise aus ihren Wohnungen geräumt, weil sie die Miete nicht zahlen können. Doch seit
einigen Monaten lassen sich Mieter_innen nicht mehr still vertreiben.

Der Journalist Peter Nowak hat in der Edition Assamblage das Buch „Zwangsräumung verhindern“ herausgegeben, in der Geschichte und Perspektiven dieser Bewegung im Mittelpunkt stehen. Auf der Veranstaltung wird es vorgestellt. Häufig liegt der Grund für die Mietschulden in der Weigerung der Jobcenter die volle Miete zu übernehmen. Ein weiterer Grund ist die zunehmende Totalsanktionierung von Erwerbslosen. Dabei werden ihnen sämtliche Einkünfte gestrichen und die Betroffenen können dann auch die Miete nicht mehr zahlen.

In Forst hat sich 2012 am Widerstand gegen eine solche Totalsanktionierung der Freundeskreis Bert Neumann gegründet, der seine Aktivitäten auf der Veranstaltung vorstellen wird. „Wir sind solidarisch – helfen uns und anderen. Wir organisieren uns und sorgen zusammen dafür, dass die Scheiße aufhört!“, beschrieben die Aktivst_innen auf der Homepage ihren Ansatz. Genau das ist auch Leitmotiv der Bündnisse gegen Zwangsräumungen.

Auf der Veranstaltung soll diskutiert werden, wie der Widerstand von Erwerbslosen und Mieter_innen besser koordiniert werden kann. Wäre es nicht sinnvoll, gemeinsame Zahltage vor Jobcentern und Arbeitsagenturen zu organisieren, wenn bekannt wird, dass dort Menschen totalsanktioniert werden? Hier bestände die Möglichkeit, gemeinsam einzugreifen, bevor der Räumungstermin feststeht.

http://bertneumann.blogsport.de/2014/05/18/diskussion-am-18-7-in-berlin-zwangsraeumungen-und-totalsanktionierung/

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Berlin:

Sonntag, 17.7.2014,  20 Uhr, Kotti-Protest-Gecekondu:

Buchvorstellung

“Zwangsräumungen verhindern / Ob Nuriye ob Kalle, wir bleiben alle” von Peter Nowak

Seit Jahren werden in Deutschland tausende Menschen zwangsweise aus ihren Wohnungen geräumt, weil sie die Miete nicht zahlen können oder aus anderen Gründen gekündigt wurden. Doch seit einigen Monaten lassen sich Mieter*innen nicht mehr still vertreiben. Die Berliner Kampagne „Zwangsräumungen verhindern“ mobilisiert mittlerweile wöchentlich gegen Räumungen. Das in der Edition Assemblage erschienene  Buch geht auf ihre Vorläufer in der Weimarer Republik ein, und wirft einen Blick auf  Länder wie Spanien, wo die Bewegung gegen Wohnungs- und Häuserräumungen ein innenpolitischer Faktor ist. Auf der Veranstaltung stellt der Herausgeber Peter Nowak das Buch vor und einige Thesen zur Perspektive des Mieter_innenwiderstands zur Diskussion.

http://kottiundco.net/2012/05/28/camp-programm/

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Berlin: Freitag der 13te Juli 2014 // 20.00, K-Fetisch, Wildenbruchstr. 86

Dein Block mein Kiez?#7: „Migrantische Kämpfe gegen Verdrängung“

Im Norden Neuköllns sind Migrant_innen in einer besonderen Form von Gentrifizierung und Neuordnungen im Kiez betroffen. Die Zusammensetzung der Bevölkerung in der Nachbarschaft hat sich stark verändert, die angestammten Familien von sog. Gastarbeiter_innen und andere nicht-weiße Bevölkerungsgruppen der Unterschicht werden vehement zu verdrängen versucht.

Gleichzeitig wären Mieter_innenbewegung, Mietstreiks und der Aufbau der Kieze ohne die Bewegung, das Wissen, die Selbstorganisation und die Kampfbereitschaft der Migrant_innen nicht möglich gewesen.

An diese heterogene Geschichte knüpfen die derzeitigen Kämpfe um Leben und Wohnen in der Stadt an. Eine Bestandsaufnahme und eine Einladung mitzumachen, denn der Kampf hat gerade erst begonnen.

Mit Ali Gülbol (im Februar 2013 zwangsgeräumt und aktiv beim Bündnis Zwangsräumung Verhindern), Ceren Türkmen (Soziologin und Aktivistin), Cagri Kahveci (antirassistischer Aktivist bei Allmende) und Peter Nowak (Herausgeber des Buches „Zwangsräumungen verhindern“).

http://kfetisch.blogsport.de/2014/06/11/dein-block-mein-kiez7-migrantische-kaempfe-gegen-verdraengung/

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Leipzig:31.05.2014:  HTWK-Versammlungsraum, 14.30 Uhr,

Buchvorstellung  Zwangsräumung verhindern mit Peter Nowak   im Rahmen der Buko,

http://www.buko.info/pentabarf/BUKO_36/day_2014-05-31.de.html

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Münster: Dienstag, 27. Mai um 19:30Uhr im krachtz, Nieberdingstr. 8:

Buchvorstellung “Zwangsräumungen verhindern” mit dem Autor Peter Nowak

Seit Jahren werden in Deutschland tausende Menschen zwangsweise aus ihren Wohnungen geräumt, weil sie die Miete nicht zahlen können oder aus anderen Gründen gekündigt wurden. Doch seit einigen Monaten lassen sich Mieter*innen nicht mehr still vertreiben. Die Berliner Kampagne „Zwangsräumungen verhindern“ mobilisiert mittlerweile wöchentlich gegen Räumungen. Das Buch geht auf ihre Vorläufer in der Weimarer Republik ein, und wirft einen Blick auf Spanien, wo die Bewegung gegen Wohnungs- und Häuserräumungen ein innenpolitischer Faktor ist.

Ein Interview mit der SozioIogin Ceren Türkmen widmet sich der Frage, warum sich viele Menschen mit migrantischen Hintergrund gegen Zwangsräumungen wehren. Ein Kapitel behandelt den Widerstand von Senior*innen und die öffentlichen Reaktionen darauf. In einem Interview mit Aktivist*innen geht es um die Perspektiven und Grenzen des Widerstands gegen die Zwangsräumungen.

Veranstaltet von Bündnis Recht auf Stadt Münster, edition assemblage, FAU Münsterland und unterstützt vom AStA der Uni-MS

http://krachtz.blogsport.eu/

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Berlin: 20.4.2014, Lichtblickkino, Kastanienallee 77,

Buchvorstellung »Zwangsräumung verhindern«

in Anwesenheit einiger AutorInnen im

Anschluss an Vorführung von Mietrebellen:
http://www.lichtblick-kino.org/film/dokumentarfilm/mietrebellen

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Berlin: 14.4.2014:  19.15 Uhr: Berliner Mietergemeinschaft, Sonnenallee 101,

Buchvorstellung Zwangsräumung verhindern – Vorbilder, Geschichte und Perspektiven

Buchvorstellung Zwangsräumung verhindern – Vorbilder, Geschichte und Perspektiven
Seit Jahren werden in Deutschland tausende Menschen zwangsweise aus ihren Wohnungen geräumt, weil sie die Miete nicht zahlen können oder aus anderen Gründen gekündigt wurden. Doch seit einigen Monaten lassen sich Mieter*innen nicht mehr still vertreiben. Die Berliner Kampagne „Zwangsräumungen verhindern” mobilisiert mittlerweile wöchentlich gegen Räumungen. Das in der Edition Assemblage erschienene Buch geht auf ihre Vorläufer in der Weimarer Republik ein, und wirft einen Blick auf Länder wie Spanien, wo die Bewegung gegen Wohnungs- und Häuserräumungen ein innenpolitischer Faktor ist. Auf der Veranstaltung stellen einige Autor_innen ihre Thesen zu Perspektiven und Grenzen der aktuellen Mieter_innenproteste vor und zur Diskussion.

http://www.edition-assemblage.de/buchvorstellung-zwangsraeumung-verhindern-vorbilder-geschichte-und-perspektiven/

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Mannheim: 20.2.2014, Jugendzentrum Forum, Neckarpromenade 46, 19.30 Uhr,

Wir möchten euch gerne auf die Veranstaltung „Hartz IV – Erfahrungen und Widerstand“ am 20. Februar im Jugendkulturzentrum FORUM (Neckarpromenade 46, 68167 Mannheim) hinweisen. Gastgeber sind das Jugendkulturzentrum FORUM, DIE LINKE. Mannheim und die Piratenpartei Mannheim.

19:30 Uhr Diskussionsveranstaltung mit:
Marcel Kallwass, kritischer Ex-Student der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA). Er kritisiert die Vorgehensweise seines Arbeitgebers und der Jobcenter auf seinem Blog im Internet und ist deswegen bereits gekündigt worden. Er wird über Erfahrungen aus der „Innensicht“ berichten.
Peter Nowak, Journalist mit dem Schwerpunkt „Soziale Bewegungen“ und Autor des Buches „Zahltag – über Zwang und Widerstand unter Hartz IV“. Er wird Möglichkeiten vorstellen, sich im Jobcenter gegen die Zumutungen des Hartz IV-Regime zu wehren. Dazu gehören die Zahltage und die Initiative „Keine/r muss allein zum Amt“, die Betroffenen helfen soll, ihre Interessen gemeinsam besser durchzusetzen. Texte von Peter Nowak auch zum Erwerbslosenwiderstand finden sich hier.
Julien Ferrat, Experte zu JUMP Plus, Mitglied im Kreisvorstand der Partei DIE LINKE. Mannheim
Anne Helm, Expertin der Piratenpartei für Sozialpolitik, Mitglied der BVV Berlin-Neukölln
Moderation: Karlheinz Paskuda, Jugendkulturzentrum FORUM.

18:30 Uhr Vokü
Es soll eine kommunikative Veranstaltung werden, deshalb gibt es vorab ein gemeinsames vegetarisches Essen gegen freiwillige Spende!

http://www.fau-mannheim.de/2014/02/veranstaltungshinweis-hartz-iv-erfahrungen-und-widerstand/

Ein Mitschnitt der Veranstaltung findet sich hier:

https://www.youtube.com/watch?v=GpUTvg2fx0A

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Magdeburg:

04.01.14.  15 Uhr, Unibibliothek, OVGU

Antisemitismusstreit – Buchlesung und Diskussion mit: Peter Nowak

Die Gruppe 365 Tage offensiv – gegen Staat und Kapital lädt ein mit Peter Nowak über sein neu erschienenes Buch „Kurze Geschichte des Antisemitismusstreit der deutschen Linken“ zu diskutieren. Die VeraBUCHLESUNG_PETER NOWAKnstaltung findet in der Universitätsbibliothek Otto-von-Guericke-Universität statt.

Über den Antisemitismus in der linken Bewegung ist in den letzten 20 Jahren viel geschrieben worden. Doch warum hat gerade dieses Thema eine solche Sprengkraft entwickelt, dass langjährige politische Zusammenhänge, alte politische Freundschaften und viele Wohngemeinschaften daran in die Brüche gegangen sind?  Oft sind die politischen Zusammenhänge nicht mehr bekannt, die dafür sorgten, dass diese Debatte in Deutschland einen solchen Stellenwert bekommen hat. Der Journalist Peter Nowak hat  in der edition assemblage  die  „Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte“  herausgegeben,  in der an einige bereits in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts unter Anderem  von Wolfgang Pohrt und Moishe Postone verfasste  Grundlagentexte zur Antisemitismusdebatte  erinnert wird,   die   erst nach 1989 in den Teilen einer Linken rezipiert wurde, die sich kritisch mit Staat und Nation auseinanderzusetzen begannen.

Auf der Veranstaltung soll auch an konkreten Beispielen aufgezeigt werden, wie sich der Fokus der Antisemitismusdebatte von der Politik in Deutschland auf den Nahen Osten verlagerte und welche politischen Implikationen damit verbunden waren.  Besonders die   Auswirkungen, die die islamistischen Anschläge vom 11.09.2001 auf die Antisemitismusdebatte hatten, soll genauer dargestellt werden.  Schließlich soll ein Vorschlag zur Versachlichung zur Diskussion gestellt werden, der an Diskussionen anknüpft, wie sie in der letzten Zeit in linken Zusammenhängen geführt wurde, die weder ein Interesse daran haben, dass sich die Antisemitismusdebatte ständig nur wiederholt, die aber auch nicht bereit sind,   bestimmte in der Auseinandersetzung mit regressiven Antizionismus und  verkürzter Kapitalismuskritik gewonnene Grundlagen aufzugeben.
Peter Nowak lebt in Berlin und arbeitet als Journalist unter Anderem für die Jungle World und das Onlinemagazin Telepolis. Texte finden sich  auf der Homepage: peter-nowak-journalist.de

http://365tageoffensiv.blogsport.eu/2013/12/18/04-01-14-antisemitismusstreit-buchlesung-und-diskussion-mit-peter-nowak/

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2013:

Berlin: 29.11.2013, Vetomat, Scharnweberstr. 35. 19 Uhr:

Diskussion des Buches Kurze Geschichte des Antisemitismusstreits in der deutschen Linken mit den Autoren und freien Journalisten Peter Nowak

http://bewegung.taz.de/termine/diskussion-des-buches-kurze-geschichte-des-antisemitismusstreits-in-der-deutschen-linken

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Hannover

14.11.2013 | 19:30 Uhr | Kargah e.V., FAUST-Gelände – Hannover-Linden

Arbeitskämpfe von prekär Beschäftigten

Das lohnt sich eh nicht?

Gerade Menschen in Minijobs und Leiharbeit sind häufig mit Arbeitsrechtsverletzungen und Willkür konfrontiert. Es herrscht bei den Angestellten, wie auch bei den ArbeitgeberInnen die Meinung vor, das Arbeitsrecht würde hier nicht gelten. Hinzu kommt, dass viele Angestellte direkt mit den ArbeitgeberInnen zusammenarbeiten und daher aus Angst vor Schikanen sich nur selten wehren.

Dass dies auch anders geht zeigt ein Arbeitskampf in einem Späti (den Berliner Kiosken).
Eingeladen sind Mag Wompel (Redakteurin von Labournet) und Peter Nowak (freier Journalist), die über Arbeitskämpfe unter prekären Bedingungen berichten werden.

Die Möglichkeiten der Kämpfe in solch prekären Bereichen scheinen oft begrenzt. Vereinzelung und Einschüchterung überwiegen. Wer sich wehrt, hat allein nur geringe Druckpotentiale: ein Streik läuft schlichtweg ins Leere – LeiharbeiterInnen erden nicht weiter eingesetzt. Doch es zeichnet sich allmählich ab, wie auch gewerkschaftlich in diesen höchst prekären und individualisierten Fällen Druck erzeugt werden kann.

Alle Veranstaltungsorte sind barrierefrei erreichbar.

Organisiert von der FAU-Hannover in Kooperation mit dem FAUST e.V., dem Karagah e.V. dem AstA der Uni Hannover, der Stiftung Leben und Umwelt / HeinrichBöllStiftung Niedersachsen sowie der RosaLuxemburgStiftung Niedersachsen.

http://www.fau.org/ortsgruppen/hannover/asy/art_131031-083731

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Berlin:

Montag, den 7.Oktober 2013

um 20:00 Uhr im Buchladen Schwarze Risse Gneisenaustr. 2a /U-Station Mehringdamm

Diskussion und Lesung mit P.Nowak

Peter Nowak stellt sein neues Buch vor:

:  Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte in der deutschen Linken

In 25 Jahren Antisemitismusstreit in der deutschen Linken ist viel geschrieben worden. Peter Nowak liefert eine knappe Zusammenfassung und geht auf die zentralen Grundlagentexte der Diskussion ein. Das Buch bietet den Leser*innen einen Überblick über die Geschichte des Antisemitismusstreits und gibt ihnen so die Möglichkeit, sich eine eigene Position in einer Auseinandersetzung zu bilden, die in den letzten beiden Jahrzehnten die Linke aller Fraktionen und Strömungen beschäftigt hat.

P.S.Wir werden die Diskussion fortsetzen am 2.Dezember 2013 mit der Vorstellung des neuen Buches von Peter Ullrich: Deutsche, Linke und der Nahost-Konflikt

Peter Nowak arbeitet als freier Journalist in Berlin und schreibt u.a. für die Jungle World, das Neue Deutschland, das Internetmagazin Telepolis und das Monatsmagazin Konkret

http://schwarzerisse.de/diskussion-und-lesung-mit-p-nowak-kurze-geschichte-der-antisemitismusdebatte-in-der-deutschen-linken/

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Erfurt: 19.09.2013:

Die Antisemitismusdebatte in der linken Bewegung,  Diskussionsveranstaltung mit Peter Nowak:

Über den Antisemitismus in der linken Bewegung ist in den letzten 20 Jahren viel geschrieben worden. Doch warum hat gerade dieses Thema eine solche Sprengkraft entwickelt, dass langjährige politische Zusammenhänge, alte politische Freundschaften und viele Wohngemeinschaften daran in die Brüche gegangen sind? Oft sind die politischen Zusammenhänge nicht mehr bekannt, die dafür sorgten, dass diese Debatte in Deutschland einen solchen Stellenwert bekommen hat. Der Journalist Peter Nowak hat in der edition assemblage die „Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte“ herausgegeben, in der an einige bereits in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts unter Anderem von Wolfgang Pohrt und Moishe Postone verfasste Grundlagentexte zur Antisemitismusdebatte erinnert wird, die erst nach 1989 in den Teilen einer Linken rezipiert wurde, die sich kritisch mit Staat und Nation auseinanderzusetzen begannen. Auf der Veranstaltung soll auch an konkreten Beispielen aufgezeigt werden, wie sich der Fokus der Antisemitismusdebatte von der Politik in Deutschland auf den Nahen Osten verlagerte und welche politischen Implikationen damit verbunden waren. Besonders die Auswirkungen, die die islamistischen Anschläge vom 11.09.2001 auf die Antisemitismusdebatte hatten, soll genauer dargestellt werden. Schließlich soll ein Vorschlag zur Versachlichung zur Diskussion gestellt werden, der an Diskussionen anknüpft, wie sie in der letzten Zeit in linken Zusammenhängen geführt wurde, die weder ein Interesse daran haben, dass sich die Antisemitismusdebatte ständig nur wiederholt, die aber auch nicht bereit sind, bestimmte in der Auseinandersetzung mit regressiven Antizionismus und verkürzter Kapitalismuskritik gewonnene Grundlagen aufzugeben.

Peter Nowak lebt in Berlin und arbeitet als Journalist unter Anderem für die Jungle World und das Onlinemagazin Telepolis.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Offenen Arbeit Erfurt mit dem Bildungskollektiv Biko und gefördert vom Lokalen Aktionsplan der Stadt Erfurt.
mehr: http://peter-nowak-journalist.de/ [via]

Ein Kommentar zur Veranstaltung:

Peter Nowak hat am 19.09.2013 in Erfurt einen Vortrag (organisiert vom BiKo und der Offenen Arbeit) über die Antisemitismusdebatte in der linken Bewegung im deutschsprachigen Raum gehalten, der auf seinem Buch „Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte in der in der deutschen Linken“ basierte, das kürzlich bei Edition Assemblage erschienen ist. Der Vortrag ist eher in einem chronologisch-erzählendem Stil gehalten, die theoretischen Diskussionen über die ideologische Struktur und den Stellenwert des Antisemitismus sind hingegen kaum entfaltet. Der Vortrag ist dennoch interessant – vor allem für solche, die sich zunächst einen Überblick über die Gemengelage verschaffen wollen. Stationen des Vortrags sind u.a. die Texte „Gerd Albartus ist tot“ und „Das Ende der Politik“ der Revolutionären Zellen / Rote Zora (interessant: die Textsammlung „Früchte des Zorns“), der Zerfall des Kommunistischen Bundes und die Spaltung des „Arbeiterkampfes“, die Diskussionen um eine Hamburger Wandbemalung, die Nie-Wieder-Deutschland-Kampagne und später die Diskussionen nach dem Anschlag auf das World Trade Center am 11.09.2001. Unverständlich bleibt mir, was ein „progressiver Antizionismus“ sein soll, den Nowak vom „regressiven Antizionismus“ unterschieden wissen will.

http://audioarchiv.blogsport.de/tag/peter-nowak/

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Dresden: 11.07.2013 – kosmotique e.V.
Martin-Luther-Str. 13

„Geschichte der Antisemitismusdebatte in der deutschen Linken“

Referent: Peter Nowak

Start: 20.00Uhr

Über den Antisemitismus in der linken Bewegung ist in den letzten 20 Jahren viel geschrieben worden. Doch warum hat gerade dieses Thema eine solche Sprengkraft entwickelt, dass langjährige politische Zusammenhänge, alte politische Freundschaften und viele Wohngemeinschaften daran in die Brüche gegangen sind? Oft sind die politischen Zusammenhänge nicht mehr bekannt, die dafür
sorgten, dass diese Debatte in Deutschland einen solchen Stellenwert bekommen hat. Der Journalist Peter Nowak hat in der edition assemblage die „Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte“ herausgegeben, in der an einige bereits in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts unter Anderem von Wolfgang Pohrt und Moishe Postone verfasste Grundlagentexte zur Antisemitismusdebatte
erinnert wird, die erst nach 1989 in den Teilen einer Linken rezipiert wurde, die sich kritisch mit Staat und Nation auseinanderzusetzen begannen. Auf der Veranstaltung soll auch an konkreten Beispielen aufgezeigt werden, wie sich der Fokus der Antisemitismusdebatte von der Politik in Deutschland auf den Nahen Osten verlagerte und welche politischen Implikationen damit verbunden waren. Besonders die gravierenden Auswirkungen, die die islamistischen Anschläge vom 11.09.2001 auf die Antisemitismusdebatte hatten, soll genauer dargestellt werden. Schließlich soll ein Vorschlag zur Versachlichung zur Diskussion gestellt werden, der an Diskussionen anknüpft, wie sie in der letzten Zeit in linken Zusammenhängen geführt wurde, die weder ein Interesse daran haben, dass sich die Antisemitismusdebatte ständig nur wiederholt, die aber auch nicht bereit sind, bestimmte in der Auseinandersetzung mit regressiven Antizionismus und verkürzter Kapitalismuskritik gewonnene Grundlagen aufzugeben.

Peter Nowak lebt in Berlin und arbeitet als Journalist unter Anderem für die Jungle World und das Onlinemagazin Telepolis. Texte finden sich auf der Homepage http://peter-nowak-journalist.de/

http://afadresden.blogsport.de/2013/05/29/ak-antisemitismus-die-erste-vortragsreihe-steht/#more-35

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Heidelberg: 03.06.2013:

Sozialchauvinismus und Selbstermächtigung

Vortrag von Peter Nowak im Rahmen der Veranstaltungsreihe

CampusCamp 2013 — vom 30.5. bis 9.6.2013 auf dem Campus Heidelberg

http://www.campuscamp.de/?q=node/290

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Mannheim: 20.4.2013: Libertäre Buchmesse:

Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte in der deutschen Linken
Lesung mit Peter Nowak

http://buchmessemannheim.blogsport.eu/historie/2013-2/programm-2013/

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Berlin:17.04.2013, Eiszeit-Kino: 18.30 Uhr,

Prekäre Arbeitsverhältnisse – Anpassung  Gewerkschaft Zeitarbeit:

Diskussion  im Rahmen des Globale Filmfestivals  nach der Vorführung des Films “Die Ausbildung” mit Regisseur Dirk Lutter und  Journalist Peter Nowak, der  in seinen Artikeln über Arbeitskämpfe in schwer organierbaren Branchen in der Taz, der Jungle World und der Tageszeitung  Neues Deutschland berichtet.

http://www.globale-filmfestival.org/fileadmin/globale/globale13_programm.pdf

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Dresden:25.03.2013:  20.30 Uhr, AZ Conni,

»OLLI. R. – EIN WOOBLIE IM KNAST«

INFOVERANSTATUNG MIT PETER NOWAK

Zum Tresen am 25. März freuen wir uns auf den Journalisten Peter Nowak. Er wird uns über die aktuelle Situation von Olli und dessen Gewerkschaftsarbeit im Knast informieren. Außerdem soll es um Möglichkeit und Grenzen von Gewerkschaftsarbeit im Knast gehen.

Diese Veranstaltung wird gemeinsam mit der FAU Dresden organisiert. Das ist die “Freie Arbeiter_innen Union”, eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaft. Die sich auch in Dresden aktiv für die Rechte von Arbeitnehmer_innen einsetzt.

INFOVERANSTATUNG MIT PETER NOWAK
ROTE HILFE TRESEN & VOKÜ

http://rotehilfedresden.blogsport.eu/tresen-am-25-maerz-olli-r-ein-wooblie-im-knast/

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Berlin:

Donnerstag, 14.03.2013 | 19:00 Uhr Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1

Das vergessene Massaker in Berlin

Buchvorstellung mit Dietmar Lange. Moderation Peter Nowak

Mehr als 1000 Menschen sind selbst nach vorsichtigen offiziellen Schätzungen im März 1919 in Berlin ermordet worden, als ein Generalstreik, der von den während der Novemberrevolution entstandenen Räteorganisationen getragen wurde, von rechten Freikorps und Standgerichten im Auftrag der Reichsregierung blutig zerschlagen wurde. Der Großteil der Opfer waren aufbegehrende Arbeiter_innen, aber auch kritische Intellektuelle und bekannte Kriegsgegner_innen gerieten in den Fokus des Terrors.

Der Berliner Historiker Dietmar Lange hat in dem Buch „Massenstreik und Schießbefehl“ (Edition Assemblage, Münster 2012, 176 Seiten, 19,80 Euro) das weitgehend vergessene Massaker wieder bekannt gemacht. Auf der Veranstaltung wird er über die soziale und politische Lage in Berlin im Frühjahr 1919, die Ziele der Streikbewegung und die Antwort der Staatsapparate sprechen.

Auch über die weiterreichenden politischen Konsequenzen des Massakers, für das keiner der Täter juristisch belangt wurde, soll auf der Veranstaltung diskutiert werden. Der Publizist Sebastian Haffner zog bereits 1969 eine Verbindung von „den Tausendfachen Morden in den Monaten der Noske-Zeit zu den millionenfachen Morden in den folgenden Jahrzehnten der Hitlerzeit“. Ist eine solche Darstellung nicht wesentlich realitätsnaher als die aktuelle offizielle Geschichtsdarstellung „Zerstörte Vielfalt“, nach der die Nazis 1933 in Berlin eine weitgehend heile Welt zerstörten?

Schließlich wollen wir uns der Frage widmen, ob ein Gedenk- und Erinnerungsort für die Opfer der Massaker nicht endlich auf der Tagesordnung steht. Einer der zentralen Orte des Terrors waren die Arbeiter_innenquartiere in den Stadtteilen Lichtenberg und Friedrichshain.

http://www.rosalux.de/event/48020/das-vergessene-massaker-in-berlin.html

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Zahltag in Forst: 12.3.2013

  • Leben von Null Euro? Proteste bringen Unruhe ins Jobcenter in Forst12. März: Zahltag vor dem Jobcenter in Forst
    Kurz vor Weihnachten wurde dem Forster Erwerbslosen mitgeteilt, dass er ab dem 1. Januar für drei Monate kein Geld (Hartz IV) mehr erhält. Diese 100%-Sanktion bedeutet, dass er laufende Kosten für Wohnung, Strom, Gas, Internet und Wasser nicht mehr begleichen kann. Im vergangenen Jahr wurde Bert Neumann zum dritten Mal die gleiche Qualifizierungsmaßnahme“ (ein Anfänger-Computer-Kurs) zugewiesen. Anfang November hatte er krankheitsbedingt gefehlt und konnte keinen Krankenschein vorweisen. Er leidet unter der chronischen Magen-Darm-Entzündung „Morbus Chron“. Diese tritt immer wieder in Schüben auf und ist mit starken Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen verbunden. In Forst herrscht Ärztemangel. Neue Patienten werden nicht mehr aufgenommen. Die ihn behandelnden Ärzte sitzen in Cottbus und Berlin und sind während eines Krankheitsschubes nicht erreichbar. Hinzu kommt, dass Erwerbslose ohne Genehmigung ihre Gemeinde nicht verlassen dürfen. Den Ärztemangel bestätigt auch das Jobcenter.
    Während heute Aktivistinnen vor dem Gebäude des Jobcenter Informationsmaterial verteilten und direkte Beratungen für Hartz-IV-EmpfängerInnen anboten, machten andere während der Pressekonferenz des Kabinetts klar, dass sie nicht schweigen, wenn die Menschenwürde mit Füßen getreten wird. Gemeinsam mit Bert Neumann wurde erneut das Gespräch mit seiner Fallmanagerin gesucht. Doch trotz entgegenkommen wurde die 100%-Sanktion nicht rückgängig gemacht.
    Die Leiterin für Rechtsangelegenheiten des Jobcenters Spree-Neiße findet es laut Aussage vom 11.03. in der Lausitzer Rundschau „bedauerlich, dass sich dieser Fall so entwickelt habe“, doch die „Sanktionen seien aber eine politische Entscheidung, die das Jobcenter umsetzen müsse“. Dazu erklärt Erik Hofedank: „Die Agenda 2010 hat den Druck auf Erwerbslose in prekäre und schlecht bezahlte Arbeit systematisch erhöht. Auch die Jobcenter-MitarbeiterInnen stehen unter hohem Druck, trotzdem bestehen Handlungsspielräume, die viel zu selten genutzt werden.“
    Die Hartz IV Sanktionen sind verfassungswidrig und verstoßen gegen die Menschenrechte. Eine Verbesserung wird es ohne Gegendruck nicht geben. Um diesen aufzubauen ist es wichtig nicht allein zu bleiben und sich zu organisieren. „Wir sind alle Bert Neumann“ bedeutet, dass nicht einzelne im Hartz IV-System versagen, sondern dass das Hartz IV-System versagt. Niemand soll allein gelassen werden.” Pressemitteilung vom Freundeskreis Bert Neumann vom 12.03.2012. Siehe dazu auch Fotos vom 12.03 auf der Homepage des Freundeskreises Bert Neumann externer Link

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Forst, 8.2.2013:

Podiumsgespräch zu Hartz-IV-Sanktionen stärkt Vernetzung

Podiumsgespräch zu Hartz-IV-Sanktionen stärkt Vernetzung

Podiumsgespr�¤ch

Am Freitag den 8.2. hat im Park7 in Forst ein Podiumsgespräch mit dem Titel „Hartz-IV-Sanktionen treffen einzelne, gemeint sind alle.“ stattgefunden. Der Hartz-IV-Rebell Ralph Boes und der Journalist Peter Nowak berichteten von ihrem Einsatz gegen die Schikanen der Jobcenter. Obwohl es um existenzielle Fragen ging, schafften es die beiden Referenten immer wieder das Publikum mit Anekdoten über das absurde Hartz-IV-System zum Lachen zu bringen.

Wieso hängt der Satz „Der Kunde ist König“ eigentlich über keinem Schreibtisch im Jobcenter? Und wieso stößt die amtsinterne Datenbank an ihre Grenzen, wenn man „vollzeit, selbstständig und ehrenamtlich“ arbeitet? Wer sind eigentlich diese „Transferempfänger“, von denen immer gesprochen wird?

Ralph Boes legt leidenschaftliche dar: „Wenn millionen Menschen, die arbeiten gehen, ihr Gehalt durch Hartz IV aufstocken müssen, ist das nichts anderes als ein riesiges Subventionsprogramm für schlechte Arbeit. Wenn Erwerbslose mit aller Macht in sinnentleerte Arbeitsverhältnisse gepresst werden, verliert der erste Satz des Grundgesetzes – Die Würde des Menschen ist unantastbar – seine Bedeutung. Die Gesetze und Verwaltungsvorschriften, die das Gerüst des Hartz-IV-Systems bilden, sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar.“

Er hat den Weg gewählt, sich selber bewusst in die Schusslinie aller Sanktionen zu stellen und sich zur „Ratte im Testlabor“ zu machen, um gemeinsam mit einem starken UnterstützerInnenkreis und RechtsanwältInnen einen Präzedenzfall zu schaffen, der für eine Verfassungsklage notwendig ist. Die Sprengkraft eines solchen Falles wäre enorm, deswegen setzen die Behörden momentan alles daran, dass er keine Sanktionen mehr bekommt.

Für alle anderen Hartz-IV-EmpfängerInnen geht es weiter wie bisher oder es wird schlimmer. Die Anzahl der Sanktions-Betroffenen hat im letzten Jahr deutschlandweit einen Höchststand erreicht. Der juristische Weg ist in den meisten Fällen zwar erfolgreich aber auch langwierig und kräftezehrend. Peter Nowak hat sich als Autor des Buches „Zahltag“ intensiv mit Widerstandsstrategien gegen Hartz-IV beschäftigt. Er machte an dem Abend deutlich: „Die Isolierung der Erwerbslosen, prekär Beschäftigten und auch der MitarbeiterInnen auf den Ämtern erfolgt nach dem Prinzip „Teile und herrsche“. Der Aufbau eines solidarischen Umfeldes ist zentral, um den Alltag mit der Hartz-IV-Maschinerie zu meistern und Sanktionierungen zu verhindern. Am besten nie allein zum Amt gehen!“

Während der gesamten Veranstaltung gab es immer wieder Beiträge aus dem Publikum, in denen von erschütternden persönlichen Erfahrungen mit Hartz-IV berichtet wurden. Mit jedem Einzelfall wurde deutlicher, dass diese Teil des gleichen Problems sind. Netzwerke zur Unterstützung von Hartz-IV-Betroffenen in der Region leisten vor allem auf dem Gebiet der Beratung und Betreuung übermenschliches. Es fehlt aber an Prozessen der Selbstermächtigung und gemeinsamen positiven Erfahrungen. „Alles was Spaß macht, schafft Kraft“ – diese Weisheit hat Ralph Boes mit seiner Art eindrucksvoll vermittelt.

Vor allem im Fall des jungen Forsters Bert Neumann besteht akuter Handlungsbedarf. Er hat seit Januar vom Jobcenter Spree-Neiße eine 100%-Sanktion bekommen und hat momentan kein Geld, um seine Miete zu zahlen oder Essen zu kaufen. Noch über zwei Stunden nach der Veranstaltung saßen AktivistInnen zusammen, um sich auszutauschen und gemeinsame nächste Schritte auf den Weg zu bringen.

http://bertneumann.blogsport.de/2013/02/09/auswertung-podiumsgespraech/

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2012:

Nürnberg:

Die nervöse Ordnung gereizter Denkmodelle

Symposium / 16.11.2012

Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg

Moderne Gesellschaften verfahren nach einem paradoxen jedoch geduldeten
Prinzip: Sie formulieren eine Heerschar von Erklärungsmodellen, die
nebeneinander gleichermaßen existenzberechtigt sind und sich dennoch
widersprechen. Das offenbar werden dieser Widersprüche kaschiert die
moderne Gesellschaft geschickt: Erklärungsmodelle werden stets strikt
getrennt gedacht und erhalten ihre eigene Wirksphäre, die sich nicht
mit der der jeweils anderen kreuzt: Wir trennen Politik von Religion,
Soziologie von Ökonomie, Kunst von Design. Selbst innerhalb der
Disziplinen arbeiten wir mit konkurrierenden Ideen, die sich
widersprechen, die sich aber durch ihre Trennung dennoch nicht
gegenseitig auslöschen. Eine Vermengung der Zuständigkeiten gilt im
Rahmen unserer modernen Verfassung, wie sie Bruno Latour beschreibt,
als illegitim: Sie führe zu Widersprüchen, welche die mühsam aufgebaute
Ordnung der Modelle ins Wanken brächte.

Dies stellt so lange kein Problem dar, wie wir die moderne Verfassung
glaubwürdig aufrecht erhalten können. In Anbetracht der Veränderungen
unserer Gesellschaften scheint die widerspruchslose Ordnung in immer
größerer Bedrängnis zu sein. Jüngere Beispiele sind zahlreich: Das
enorme Tempo des revolutionären Aufbegehrens in den arabischen Ländern,
die gegenwärtige allumfassende Finanzkrise oder die massiven
politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Folgen der nuklearen
Katastrophe in Japan zeugen von einer sensiblen Verschränkung und
nervösen Ordnung unserer Denkmodelle. So lässt sich eine direkte Linie
nachzeichnen von einem Erdbeben in Japan zum Ergebnis einer
Landtagswahl in Baden-Württemberg. Geologische und politische Prozesse
reagieren sehr sensibel und nervös aufeinander. Die fehlende
gegenseitige Resistenz konkurrierender Ordnungen tritt damit offen zu
Tage.

Das Symposium unternimmt den Versuch, die Verschränkung unserer
Denkmodelle und deren gegenseitige Konkurrenz nachzuzeichnen: Wie
vollzieht sich Wandel solcher Denkmodelle durch deren Konkurrenz?
Wodurch wird Wandel gehemmt oder gefördert? Neben einer historischen,
politischen und kulturellen Verortung des Themas wirft das Symposium
einen Blick auf die Rolle der Medien innerhalb dieser Prozesse: Medien
fungieren zum einen als Katalysator von Veränderung – zum anderen als
ideologischer Hemmschuh der selben.

Weiterhin diskutiert das Symposium die prinzipielle Möglichkeit
bewusster Innovation und Veränderung. An diesem Punkt stellt sich die
berechtigte Frage nach der vielbeschworenen Innovationskraft der
Künste: Künstlerische Strategien gelten als Gegenmodell zu
herkömmlichen gesellschaftlichen Praktiken, denn die Kunst hantiere mit
sich ständig verändernden Ideen und Ordnungen. Sind künstlerische
Strategien also prinzipiell weniger anfällig für ideologische
Denkmuster? Sind sie eher dazu in der Lage, festgelegte Modelle
schneller und häufiger über Bord zu werfen als andere gesellschaftliche
Bereiche? Kommt die Kunst besser mit chaotischen Zuständen und einer
fehlenden Ordnung zurecht bzw. fordert sie diese nicht sogar ständig
heraus? Falls ja, innerhalb welcher Grenzen? Lassen sich künstlerische
Strategien – wie von den Künstlern oft behauptet – in andere Bereiche
gesellschaftlicher Praxis überhaupt transformieren? Oder ist die
Behauptung, dass die Kunst für die Gesellschaft Innovator, Erfinder und
Menetekel in Personalunion sei, bloße Illusion, welche die
kostenintensive Existenz von Akademien und Fördergeldern zu
rechtfertigen sucht? Ist es nicht vielmehr so, dass seit dem Ende der
Avantgarden das invasiv innovative Potential der Kunst auf andere
gesellschaftliche Felder als verschwindend gering einzuschätzen ist.
Ein Blick in die Kunstgeschichte scheint dies gleichzeitig zu
bestätigen und zu widerlegen. Auch die aktuellen Kunstdiskurse zeichnen
ein eher ernüchterndes Bild: Zeitgenössische Kunst hat kaum bis
keinerlei direkten Einfluss auf unsere Denkmodelle. Dennoch – die
aktuellen Diskurse beweisen, dass das Thema Kunst & Politik innerhalb
des Betriebes als äußerst relevant betrachtet wird.

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Programm

10 Uhr / Prof. Jochen Flinzer, Vizepräsident der Akademie
Begrüßung

10:15 Uhr / Peter Wendl
Warten auf den Untergang – Einführung

10:30 Uhr / Dr. Harry Lehmann
Die gesellschaftliche Funktion der Kunst

11:30 Uhr / Prof. Dr. Dirk Rustemeyer
Irritation und Stabilität – Künstlerische, wissenschaftliche und philosophische Reflexionsstile in der modernen Kultur

12:30 Uhr / Mittagspause

13:30 Uhr / Dr. Wolfgang Pohrt
Die Vertreibung aus dem Paradies

14:30 Uhr / Stefan Heidenreich
Techniken der Welterklärung

15:30 Uhr / Kaffeepause

16:30 Uhr / Felix Trautmann
Die Kunst der Post-Demokratie – Wahrnehmung und Kritik der “unsichtbaren Ideologie”

17:30 Uhr / Peter Nowak
Sozialchauvinismus – das Bündnis von Boulevard und Bürger

18:30 Uhr / Abschlussdiskussion

19:30 Uhr / Symposiumsfest

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Stefan Heidenreich
* 1965 in Biberach/Riss, lebt in Berlin, arbeitet als Theoretiker und Essayist. Er unterrichtet in Zürich Kunst und Architektur und forscht derzeit in Lüneburg zur Medientheorie des Netzes. Zuletzt erschienen Was verspricht die Kunst? (1998/2009), Flipflop. Digitale Kultur (2004) und Mehr Geld (2008). Derzeit arbeitet er an den Büchern Über Universität (2012) und Forderungen (2012).
Mehr unter: www.stefanheidenreich.de

Dr. Harry Lehman
lebt und arbeitet als Philosoph in Berlin. Seine theoretischen Interessen liegen in den Bereichen Ästhetik, Kunstphilosophie, Systemtheorie und Gesellschaftstheorie; zudem schreibt er Essays, Kritiken und Katalogtexte über zeitgenössische Kunst, Literatur und Neue Musik.

Peter Nowak
wurde am 12.11.1960 in Fulda geboren, besuchte in Bielefeld das Oberstufenkolleg und studierte in Berlin Politikwissenschaft.  Er arbeitet als freier Journalist für verschiedene Zeitungen, unter Anderen den Wochenzeitungen  Freitag und Jungle World, der Tageszeitung taz und dem Internetmagazin Telepolis. Seine aktuellen Artikel sind auf dem Blog http://peter-nowak-journalist.de/ dokumentiert.
Er ist Herausgeber der Bücher  „Bei lebendigen Leib, Von Stammheim zu den F-Typ-Zellen, Gefängnissystem und Gefangenenwiderstand in der Türkei, Unrast Verlag 2001 und „Zahltag, Zwang und Widerstand, Erwerbslose unter Hartz“, Unrast Verlag 2009. Für den von der  Initiative gegen Überwachung Leipziger Kamera 2009  herausgegebenen Sammelband „Kontrollverluste – Interventionen gegen Überwachung“ schrieb er das Kapitel „Was Jobcenter mit Kontrolle   und Überwachung zu tun haben“. Zur Zeit bereitet er die Endredaktion des Buches „Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte in der deutschen Linken“ vor, das in der Edition Assamblage erscheinen wird.

Dr. Wolfgang Pohrt
(* 1945) ist ein deutscher Sozialwissenschaftler und politischer Publizist.

Prof. Dr. Dirk Rustemeyer
lehrt Bildungsphilosophie an der Universität Trier und Kulturphilosophie an der Universität Witten/Herdecke.

Felix Trautmann
studierte Philosophie, Soziologie und Politikwissenschaft an der TU Darmstadt. Magisterarbeit zur politischen Philosophie der Dekonstruktion und Fragen politischer Teilhabe (bei Jacques Derrida und Jean-Luc Nancy). Seit 10/2009 Doktorand am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt. Im Wintersemester 2010/11 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Praktische Philosophie und im Exzellenzcluster ‚Die Herausbildung normativer Ordnungen‘.

http://www.adbk-nuernberg.de/symposium/archiv/ordnung/programm.php

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Gera:

14.11.: Peter Nowak bietet Alternative zu Thilo Sarrazin

Unter dem Titel „Wider die Sarrazinisierung der Gesellschaft“ wird der Journalist Peter Nowak mit einem Vortrag und anschließender Diskussion am Mittwoch, dem 14.11. ab 20:00 Uhr im Stadtmuseum eine Alternative zur Lesung von Thilo Sarrazin anbieten. Peter Nowak wird deutlich machen, dass die Ideologie des Sozialchauvinismus gesellschaftlich weit verbreitet und Sarrazin nur der lauteste Exponent dieser Strömung ist. Mit seinem Nützlichkeitsrassismus wurde er zum Lautsprecher all derer, die Ressentiments gegen alle hegen, die dem Standort Deutschland angeblich schaden. Das können wahlweise Empfänger von „Hartz IV“, so genannte „Pleitegriechen“ oder Migranten sein. Bereits im Vorfeld können sich Interessierte ab 18:00 Uhr an einem Stand vor dem Kultur- und Kongresszentrum darüber informieren. Initiiert wurde die Alternativlesung von der Bildungsreihe am Donnerstag  (bad.) . Die Veranstaltung wird dabei unterstützt von einem breiten Bündnis verschiedener Akteure aus Gera. Der Eintritt ist frei. Peter Nowak lebt in Berlin und arbeitet als Journalist unter Anderem für Konkret, Telepolis, Jungle World und Freitag-Online und ist Herausgeber des Buches „Zahltag -Zwang und Widerstand: Erwerbslose in Hartz IV“ . http://badreihe.wordpress.com

http://www.gera-nazifrei.com

Pressereaktionen zur der Veranstaltung:

http://gera.otz.de/web/lokal/politik/detail/-/specific/Alternativ-Vortrag-zu-Sarrazin-in-Gera-686445814

Unter dem Titel “Wider der Sarrazinisierung der Gesellschaft” bietet der Journalist Peter Nowak mit einem Vortrag und Diskussion morgen, 14. November, ab 20 Uhr, im Stadtmuseum Gera eine Alternative zur Lesung von Thilo Sarrazin an.

Gera. Peter Nowak ist freier Journalist und beobachtet seit Jahren die Entwicklung der Ideologie des Sozialchauvinismus und er erklärt, warum Sarrazin der lauteste Vertreter dieser Strömung ist. Mit seinem Nützlichkeitsrassismus wurde er zum Lautsprecher all derer, die Abneigungen gegen alle hegen, die dem Standort Deutschland angeblich schaden. Das können wahlweise Empfänger von “Hartz IV”, sogenannte “Pleitegriechen” oder Migranten sein. Bereits im Vorfeld können sich ab 18 Uhr Interessierte der Alternativveranstaltung an einem Stand vor dem Kultur- und Kongresszentrum darüber informieren. Initiiert wurde die Alternativlesung von der Bildungsreihe am Donnerstag und vielen Unterstützern.

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Cottbus: 22.03.2012:

Infoveranstaltung zu “M31″ in Cottbus – Antifa Cottbus

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Saarbrücken: Donnerstag, 15.03.2012 |

18:00 Uhr RLS-Regionalbüro Saarland, Vortragssaal,
Futterstraße 17-19

Vortrag/Diskussion:

VON MONTAGSDEMO BIS AGENTURSCHLUSS

Die Kämpfe der Erwerbslosen

mit Peter Nowak, Berlin

Sich wehren statt sich zum Opfer machen zu lassen – weder im Alltag noch in öffentlichen Diskussionen. Erwerbsloseninitiativen und kämpferische Erwerbslose hat Peter Nowak in alltäglichen Auseinandersetzungen mit den Angriffen und Zumutungen der Arbeitsagenturen und bei öffentlichen Protesten in den letzten Jahren begleitet: Die Proteste gegen Hartz IV haben die Verhinderung der Gesetze nicht erreicht, waren aber keineswegs erfolglos. Seitdem steht das Thema Repression und Erniedrigung von Erwerbslosen öfter auf der Tagesordnung. Der Widerstand der Betroffenen hält an. Die Palette reicht von den vermehrten Klagen vor den Sozialgerichten bis zu offenen Widerstandsformen wie der Aktion „Zahltag“ und der Kampagne „Keiner geht allein zum Amt“. Peter Nowak stellt die Kämpfe vor und ordnet sie in den Alltag der Erwerbslosen ein. Er fragt nach ihren Zielen und Ergebnissen sowie den Verbindungen zu anderen sozialen Kämpfen.

Peter Nowak (www.peter-nowak-journalist.de) publiziert als Journalist in Berlin zu Ereignissen, Bewegungen und Kämpfen im deutschen Alltag, u.a. in taz, Freitag, Neues Deutschland sowie auf telepolis.de. In seinem Buch „Zahltag. Zwang und Widerstand: Erwerbslose in Hartz IV“ (2009) beschreibt und analysiert er die Kämpfe der Erwerbslosen.

http://www.saar.rosalux.de/event/45562/von-montagsdemo-bis-agenturschluss.html

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Münster:

16.03.2012, 20.00 Uhr, Infoveranstaltung,Internationales Zentrum die Brücke |
Wilmergasse 2, Münster |

Von Stammheim – an den Bosporus
Anläßlich des Tages der Politischen Gefangenen,den 18.März organisieren wir eine Veranstaltung:
Redner werden sein Wolfgang Lettow vom Netzwerk für die politischen Gefangenen und Peter Nowak freier Journalist und Buchautor.Er hat 2001 das Buch”Bei lebendigem Leib Von Stammheim zu den F-Typ-Zellen Gefängnissystem und Gefangenenwiderstand in der Türkei herausgegeben. http://www.unrast-verlag.de/unrast,4,4,0.html?q=stammheim+bosporus&qm=1

Peter Nowak wird darüber reden,wie die Isolationshaft made in Stammheim in die Türkei exportiert wurde,sowie über den Widerstand dagegen.
Wolfgang Lettow wird reden über den Krieg gegen den kurdischen Widerstand.Auch mit dem Schwerpunkt über die Zerschlagung kurdischer und anderer ausländischer Strukturen in Deutschland.So wie die Bekämpfung von  militanten deutschen Antimilitaristen durch den Antiterrorpharagrafen 129a.

Nach den Beiträgen stehen wir für solidarische Kritik auch in Bezug auf eine bessere Öffentlichkeitsarbeit gerne zur Verfügung.

v.i.s.d.P. Verein für politische Flüchtlinge
Kontakt Interkulturelles Zentrum Don Quijote vfpf@gmx.net
http://political-prisoners.net/item/1327-muenster-16032012-2000-uhr-infoveranstaltung.html

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2011:

Berlin:

15 Jahre TREND onlinezeitung
Veranstaltungswochenende
REFORM & REVOLUTION
Wege aus dem Kapitalismus

Freitag, den 21. 1. 2011 – 19.30 Uhr Mehringhof, 10961 Berlin Gneisenaustraße 2, Veranstaltungsetage

Braucht eine sozialemanzipatorische Bewegung eine Partei?
Eröffnungsveranstaltung

Inputreferat Harry Waibel
Notwendige Lehren aus dem Scheitern des Marxismus-Leninismus für den Klassenkampf heute.

Es diskutieren mit Harry Waibel:
Anne Seeck, Peter Djordjevic, Peter Nowak, Robert Schlosser und Bernard Schmid

Der Marxismus-Leninismus ist historisch und politisch gescheitert. Da aber eine proletarische Organisierung unumgänglich ist, müssen die marxistisch-leninistische Ideologie und ihr Parteikonzept, wie es von Lenin und Trotzki entwickelt und durchgesetzt wurde, entschieden kritisiert werden. Ihr Konstrukt vom „Demokratischen Zentralismus” entspringt der militärischen Auffassung einer vertikaler Organisierung, deren wesentliches Merkmal die allmächtige Dominanz der an der Spitze der Pyramide stehenden Führer ist. Im Sinne von Rosa Luxemburg kann die Rolle der Kommunisten im Klassenkampf nicht die von Chefs über ihre Angestellten oder von Offizieren über ihre Soldaten sein. Vielmehr gilt heute mehr denn je, dass die proletarische Organisierung eine horizontale Struktur hat. Schließlich wird mit einer horizontalen Organisierung bereits heute der Keim für eine Ausbeutungs- und Unterdrückungsfreie Gesellschaft gelegt.

Sonnabend, den 22. 1. 2011 Uhr Mehringhof Veranstaltungsetage

13-15 Uhr Uhr Peter Nowak (Berlin)
Von den sozialen Kämpfen zur revolutionären Organisierung
Der Verlauf der Sozialproteste in den vergangenen Monaten hat einmal mehr das Fehlen einer kommunistische Organisierung deutlich vor Augen geführt. In dem Workshop soll über die Gründe diskutiert werden, warum eine solche Organisierung oft in Ansätzen stehen bleibt? Liegt es nur an Fehlern der unterschiedlichen linken Gruppen oder sind die veränderten Arbeitsbedingungen im Postfordismus dafür verantwortlich, dass klassische Organisierungsmodelle nicht mehr greifen? Dabei soll nicht der Eindruck erweckt werden, dass früher alles besser war. Es sollen auch über aktuelle Organisierungsansätze diskutiert werden.

http://www.trend.infopartisan.net/trd1210/t501210.html

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2010:

Berlin: Montag, 18. Oktober 2010 – 19:3022:00,Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Kottbusser Damm 72

Öffentliche Verkehrsmittel zum Nulltarif?

Viele Menschen können es sich in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit und Prekarisierung nicht mehr leisten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Andere fahren grundsätzlich nur mit dem Auto. Unter den Gesichtspunkten sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit, v.a. aber des Klimawandels und seiner Folgen, besteht hier dringender Handlungsbedarf.

Warum benutzen wir nicht einen Teil des von uns geschaffenen gesellschaftlichen Reichtums für die kostenlose, öffentliche Mobilität?

Ziel der Veranstaltung ist, Wege hin zu einer klimafreundlichen und sozialen Mobilität innerhalb Berlins und anderen Städten zu diskutieren.

Mit:
AktivistInnen verschiedener Kampagnen:

- Uwe Hiksch
(Naturfreunde)

- Peter Nowak
(Journalist, Unterstützer von Berlin-fährt-frei)

Moderation: Micky Haque
(Dipl. Politologe)

-Eintritt frei-

Veranstalter:
Bildungswerk Berlin der HBS

Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

http://calendar.boell.de/de/event/oeffentliche-verkehrsmittel-zum-nulltarif

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Berlin:5.9.2010:

um 17 Uhr im Café Grössenwahn
Kinzigstr. 9, (HH), Berlin-Friedrichshain

Warum dieser Hass?
Oder die Grenzen emanzipatorischer Islamkritik

EineTrend-Diskussonsveranstaltung mit den Journalisten Peter Nowak woie Hans vom “Heinersdorfer Bündnis” und Georg Klauda

http://www.stressfaktor.squat.net/termine.php/sf.php?tag=05092010

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Hamburg:

Donnerstag – 27. Mai 2010 – 19 Uhr – Centro Sociale (Sternstr. 2)

Zwischen Schikanen und Widerstand – Erwerbslosenproteste gegen Hartz IV

Seit den Massendemonstrationen gegen Hartz IV, welche die Gesetze nicht verhindern konnten, scheint es still um die Erwerbslosenbewegung geworden zu sein. Verbessert hat sich bekanntlich nichts: Auch im April 2010 waren über 3,4 Millionen Menschen erwerbslos und damit den Schikanen beim Jobcenter sowie medialer Hetze ausgesetzt. Doch neue Aktionsformen wie der „Zahltag“ haben sich in vielen Städten etabliert. Um z.B. den Druck beim Weg zum Amt zu mindern, werden Erwerbslose solidarisch begleitet. Indem ein oder mehrere Personen des Vertrauens den zermürbenden Jobcenterbesuch mitgehen, konnten viele ihre Angst überwinden und offensiv ihre Rechte einfordern. Mit der Veranstaltung wollen wir Widerstandsmöglichkeiten aufzeigen, zum mit- und nachmachen anregen und den Blick auf neue Formen des Erwerbslosenprotestes richten.

Peter Nowak, Journalist und Herausgeber des Buches „Zahltag – Zwang und Widerstand: Erwerbslose in Hartz IV“, skizziert die Entwicklung des Widerstandes gegen Hartz IV und stellt Ansätze der Erwerbslosenorganisierung vor.

Weitere Veranstaltungen die in den nächsten Wochen statt finden behandeln Arbeitskämpfe in der Schweiz und eine weitere Veranstaltung beschäftigt sich mit der Krise der Gewerkschaften.

mehr Infos gibt es auf der Seite vom Projekt Revolutionäre Perspektive: http://www.prp-hamburg.tk

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2009:

Nürnberg:Komm

Samstag, den 28.11.2009

Veranstaltung im Rahmen der 14ten Linken Literaturmesse:

Buchvorstellung mit dem Autor Peter Nowak
Zahltag
Zwang und Widerstand: Erwerbslose in Hartz IV.

Die Proteste gegen Hartz IV haben die Verhinderung der Gesetze nicht erreicht, waren aber keineswegs erfolglos. Seitdem steht das Thema Repression und Erniedrigung von Erwerbslosen vermehrt auf der Tagesordnung. Der Schwerpunkt des Buches liegt auf dem fortdauernden Widerstand der Betroffenen. Die Palette reicht von den vermehrten Klagen vor den Sozialgerichten bis zu Widerstandsformen – wie der Aktion Zahltag – und diesolidarische Begleitung von Erwerbslosen.
unrast transparent – soziale krise

http://www.linke-literaturmesse.org/14llm/

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Frankfurt/Main:

7Präsentation: Programmreihe unrast transparent

DONNERSTAG 15.10.2009, 20 UHR

Unrast Verlag 2009

U. a. mit den Autoren von:
»Die extreme Rechte in Deutschland«
ANDREAS SPEIT & PAUL WELLSOW (HRSG.)
»Die Neue Rechte in Frankreich«
BERNHARD SCHMID
»Autonome Nationalisten«

HRSG. JÜRGEN PETERS & CHRISTOPH SCHULZE,

Zahltag  von Peter Nowak ,
Café ExZess, Leipziger Straße 91, Frankfurt/M.
(BOCKENHEIM U6+U7 LEIPZIGER STRAßE)
Veranstalter: P.A.C.K., Initiativkreis gegen Buchmasse

Der Unrast Verlag stellt in dieser Veranstaltung seine Programmreihe unrast transparent sowie 3 in dieser Reihe erschienene Bücher zum Rechten Rand vor.

Im Rahmen der Veranstaltung werden folgende Bücher vorgestellt: »Die extreme Rechte in Deutschland« hrsg. von Andreas Speit & Paul Wellsow, mit einer Darstellung der aktuellen Struktur der extremen Rechten, von NPD, Freien Kameradschaften, Rechtsrock bis zur Neuen Rechten. Der Sammelband »Die extreme Rechte in Deutschland« bietet entlang von zehn Beiträgen zu den wichtigsten Akteuren und Politikfeldern dieses Spektrums einen Überblick.

»Die Neue Rechte in Frankreich« von Bernhard Schmid stellt eine spezifische Strömung innerhalb der antidemokratischen extremen Rechten dar, die in den späten 1960er Jahren entstanden ist. Sie versuchte die theoretischen Lehren aus dem historischem Misserfolg der französischen Rechten und zugleich aus den »Fehlentwicklungen« des deutschen Nationalsozialismus – aus rechter Sicht -, zu ziehen.

»Autonome Nationalisten« hrsg. von Jürgen Peters & Christoph Schulze beschreibt die Modernisierung neofaschistischer Jugendkultur. Es handelt sich um eine Strömung in der militanten Neonaziszene, die sich diverser Symbole, Codes und Sprachformen bedient, die bisher in der Linken verortet waren. Das Buch nimmt Entstehungsgeschichte, Ideologie, politische Praxis, Habitus und Selbstverständnis der AN unter die Lupe und beleuchtet ihr Verhältnis zu anderen Organisationen der extremen Rechten.

Aktion Zahltag – Beginn einer neuen Erwerbslosenselbstorganisierung? Buchvorstellung mit Peter Nowak, Herausgeber des Buches „Zahltag – Zwang und Widerstand: Erwerbslose in Hartz IV“

Nach dem Ende der Montagsdemonstrationen vor 5 Jahren schien die Erwerbslosenbewegung im Tiefschlaf zu liegen. Doch seit einiger Zeit finden in zahlreichen Städten Zahltagaktionen und auch die Aktion »Niemand muss allein zum Amt« unter Erwerbslosen Zustimmung.
In dem Buch „Zahltag – Zwang und Widerstand: Erwerbslose in Hartz IV“ wird skizziert, wie Erwerbslose nach der Einführung von Hartz IV die Arbeitsagenturen und Jobcenter als Orte der Demütigung und Unterdrückung in den Fokus ihrer Proteste rückten. Daneben organisierten sie in verschiedenen Städten Aktionen gegen drohende Zwangsumzüge, die Vertafelung der Gesellschaft und Bundeswehrwerber in den Arbeitsagenturen. Ob diese Aktionen der Beginn einer neuen Erwerbslosenbewegung sein könnten, soll Gegenstand der gemeinsamen Diskussion sein.

http://www.gegenbuchmasse.de/html2009/gbm2009-07.html

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Berlin:26.09.2009:  14 Uhr

Im Buchladen Schwarze Risse im Rahmen des Festes 30 Jahre Mehringhof

Lesung:
Peter Nowak Zahltag – Zwang und Widerstand, Erwerbslose in Hartz IV

http://www.mehringhof.de/30jahre.html

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Berlin: Mehringhof-Clash, 11.07.2009, 16 Uhr,

Buchvorstellung im Rahmen der Linken Buchtag 2009

Leipziger Kamera. Initiative gegen Überwachung (Hg.)
Kontrollverluste
Interventionen gegen Überwachung
Buchvorstellung und Diskussion mit den Autor_innen: Peter Ullrich (Leipziger Kamera – Initiative gegen Überwachung): “Kontrollverluste – Interventionen gegen Überwachung, kurze Einführung ins Buch” Peer Stolle/Tobias Singelnstein (Verfasser von “Die Sicherheitsgesellschaft”): “In den Sicherheitsdiskurs intervenieren” Lars Bretthauer (Reflect): “Die Linke und ihre Kritik des Sicherheitsstaats” Peter Nowak (freier Journalist): “Überwachung von Arbeitslosen” Moderation: Unrast-Verlag Das Buch Kontrollverluste versammelt Beiträge zu Fragen einer emanzipatorischen und praktischen Kritik an der aktuellen Überwachungsgesellschaft. Es führt sehr unterschiedliche Strategien und Perspektiven der linken Überwachungskritik zusammen. Kritische WissenschaftlerInnen, AktivistInnen und Initiativen stellen theoretische, aber vor allem strategische und aktionsorientierte Überlegungen an, reflektieren ihre Handlungserfahrungen und beleuchten Probleme und Potenziale von Bewegung(en) gegen immer mehr Überwachung und Kontrolle. Veranstalter: Linke Buchtage Berlin Ort: Clash (Kneipe im EG) Mehringhof Gneisenaustr. 2a 10961 Berlin

https://www.unrast-verlag.de/veranstaltungen/1101-16h—berlin-buchvorstellung-quotkontrollverlustequot–linke-buchtage-berlin

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2007:

Berlin: Buchladen Schwarze  Risse, Berlin, Gneisenaustr. 2a,

Peter O. Chotjewitz   liest aus dem Buch „Mein Freund Klaus“, Moderation: Peter Nowak

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Berlin: 30.09.2007, 19 Uhr, Haus der Demokratie,

Moderation des Streitgesprächs “Wieviel Populismus verträgt die Linke?” zwischen Jürgen Elsässer und Bernard Schmid”

Der Publizist Jürgen Elsässer und Mitarbeiter der Tageszeitung junge Welt hat mit seinem Buch “Angriff der Heuschrecken, Zerstörung der Nationen und globaler Krieg”, das er als “Manifest für einen linken Populismus” bezeichnet, viel Kritik ausgelöst.

Der Mitarbeiter der  Jungle World Bernarhd Schmid wirft Elsässer in einem in der Neuauflage des Buches abgedruckten Briefwechsel vor, rechte Argumentationsmuster zu gebrauchen.
Wir laden Jürgen Elsässer und Bernhard Schmid zum Streitgespräch über linken Populismus ein. Dabei stehen für uns zwei Fragen im Mittelpunkt. Kann es einen linken Populismus überhaupt geben? Warum finden manche nichts dabei, sich Pop-Linke oder Pop-Antifa zu nennen, verteilen aber sehr freigiebig das Etikett des Populismus? Wir hoffen auf eine lebhafte Debatte.

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Berlin 20./21. 1.2006
Berlin- Kreuzberg, Mehringhof, Gneisenaustr. 2a

10 Jahre TREND ONLINEZEITUNG

Kommunismus.

Was sonst.

Frei.: 20.1.06 um 21.00
Versammlungsraum, 1. Stock Einlass ab 20.00
Eröffnungsveranstaltung
+++ Internet und revolutionäre Politik: Peter Nowak im Gespräch mit Karl-Heinz Schubert +++ Helmut Höge liest „Ecoli” +++ Detlev K. zelebriert seine „Rote Revue” +++ Dias, Transpis, Musik, Bücher, Essen & Trinken +++

Sam.: 21.1.06 um 15.00
Blauer Salon, 1. Stock
Kommunistinnen und die Sozialforumsbewegung
Ein Workshop Peter Nowak und Andreas Komrowski zur Frage der Organisierung kommunistischer Politik heute.

http://www.trend.infopartisan.net/trd1205/inhalt.html

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2004:

Potsdam: Die EU und die Türkei

Wochenendseminar vom 2.-4. April 2004

in Potsdam, Hochland-Tagungshaus, Gutenbergstraße 78

Mehr als die Hälfte der Deutschen ist nach einer Umfrage des Essener Zentrums für Türkeistudien für einen mittelfristigen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union. Auch die Bundesregierung unterstützt einen Beitritt, konservative Kreise sehen dagegen das christliche Abendland in Gefahr.

Voraussetzung ist für die Befürworter (58%) allerdings die Erfüllung der Beitrittskriterien Rechtsstaatlichkeit, Achtung der Menschenrechte und Minderheitenschutz.

Unser Seminar will zusammen mit dem arbeitskreis kritischer juristinnen und juristen (akj-berlin) genau diese Punkte untersuchen und die Vor- und Nachteile eines EU-Beitritts der Türkei diskutieren.

32% der Befragten sprachen sich gegen einen EU-Beitritt der Türkei aus. Auch ihre Ängste und Vorbehalte sollen erörtert werden. Am Seminar werden mehrere Vertreterinnen verschiedener türkischer Menschenrechtsorganisationen und ehemalige politische Gefangene teilnehmen.

Die AGs im Einzelnen:

AG 1         Politische Gefangene in der Türkei

Referent: Peter Nowak (freier Journalist)

Die Repressionen gegen politische GegnerInnen ist in der Türkei nach wie vor besonders stark ausgeprägt. Auch die systematische Folter ist bis heute aktuell. Im Zuge der EU-Annäherung macht die blutige „rote Folter“ zunehmend der unblutigen „weißen Folter“ platz. Zentraler Bestandteil dieser „weißen Folter“ sind die Isolationsgefängnisse, in denen seit dem 19. Dezember 2000 vorwiegend politische Gefangene untergebracht sind.

In der AG wird die Entwicklung der Folter und sonstiger Repressionen in der Türkei dargestellt sowie der Kontext dieser Repression in der türkischen Gesellschaft aufgezeigt werden.

http://akj.rewi.hu-berlin.de/kongress/tuerkei.html

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2003:

Schweinfurt: Stattbahnhof,

9.11. 2003: 19 Uhr,

Info-Abend: Zustand in Venezuela

Schweinfurt (jel) Anlässlich des ersten Jahrestags des Putschversuchs in Venezuela veranstalten der Journalist Peter Nowak und der Fotograf Jens Klinker am morgigen Sonntag, 9. November, um 19  Uhr im Stattbahnhof einen Informations- und Diskussionsabend. schweinfurt (jel) Anlässlich des ersten Jahrestags des Putschversuchs in Venezuela veranstalten der Journalist Peter Nowak und der Fotograf Jens Klinker am morgigen Sonntag, 9. November, um 19  Uhr im Stattbahnhof einen Informations- und Diskussionsabend.

https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Info-Abend-Zustand-in-Venezuela;art742,2418176

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Halberstadt:

Veranstaltung: Von Stammheim zu den F-Typ-Knaesten in der Tuerkei

am 9.05.03 in Halberstadt in der Zora Johanniskloster 9, 16 Uhr

Von Stammheim zu den F-Typ-Knaesten in der Tuerkei

Seit mehr als 2 Jahren befindet sich politische Gefangene in der Tuerkei im
Hungerstreik gegen die Einfuehrung der Isolationshaft.
Sie kaempfen gegen eine staatliche Methode, die auch Weisse Folter genannt
wird. Damit sollen die politischen Gefangenen gebrochen werden. Die Wurzeln
dieser Methode fuehren in dei BRD der 70er Jahre. Dort wurden die politischen
Gefangenen aus der revolutioneren Linken in Isolationsknaesten wie
Stuttgart-Stammheim und Koeln-Ossendorf totalisoliert.
Der Referent Peter Nowak hat als freier Journalist u.a. fuer die
Tageszeitung junge Welt ueber Repression gegen die politische Linke publiziert. (Hier
Hinweis auf meine Homepage).
Ueber die Situation in der Tuerkei hat er das Buch “Bei lebendigem Leib…”
herausgegeben, dass im Herbst 2001 im Unrast-Verlag erschienen ist

die Veranstaltung findet im Rahmen einer Informationswoche zu den 129a Verfahren in Sachsen/Anhalt statt. Weiter Veranstaltungen u.a. am 8.05.03 Infoveranstaltung zum Verfahren mit Rechtsanwalt Thomas Herzog   und Solikonzert am 10.05.03.

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2002:

Berlin: 18.3. 2002, 21 Uhr, Schnarup-Thumby, Scharnweberstr. 38, (U-Bhf. Samariterstrasse);

Veranstaltung: Solidarität ist eine Waffe! Mit Ilse Schwipper (ehemalige Gefangene aus der Bewegung 2.Juni) und Peter Nowak (freier Journalist) und Autoren des Buches Von Stammheim zu dem F-Typ-Zellen über die Geschichte des 18.März, den aktuellen Stand des Todesfastens und die drohende Abschiebung von Ihsan Ersoy

http://www.mumia.de/doc/aktuell/20020304m18pg00de.html

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2001:

Wolfsburg: 1.12.2001: b 18 Uhr
im selbstverwalteten Jugendhaus Ost, Walter-Flex-Weg 2

Veranstaltung zum Todesfasten in der Türkei
Buchvorstellung „Bei lebendigem Leib“

Prügel, Folter, andere menschenverachtende Schikanen oder gar Ermordungen gehören für revolutionäre und demokratische Gefangene in der Türkei schon seit Jahrzehnten zum Gefängnisalltag. In den bisherigen Gemeinschaftszellen konnten sich die Gefangenen noch gegen Folter und Angriffe wehren. Sie boten somit einen gewissen Schutz. Diese schützenden Gefangenenkollektive gibt es seit dem 19. Dezember 2000 nicht mehr. Der türkische Staat verlegte die politischen Gefangenen in neuerrichtete Isolationsgefängnisse, den sogenannten F-Typ Gefängnissen, die nach dem Vorbild des deutschen Isolationsgefängnisses in Stammheim erbaut wurden.
Die Isolationshaft ist eine in den USA und Europa entwickelte und praktizierte Form der Folter. Sie wird international als „Weiße Folter“ geächtet.

Aufgrund der kurzbevorstehenden Verlegung in die Isolationsgefängnisse begannen die Gefangenen am 20. Oktober 2000 einen Hungerstreik, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, die F-Typ-Gefängnisse sofort zu schließen. Einen knappen Monat später wandelten die Gefangenen den Hungerstreik in ein Todesfasten um.
Menschenrechtsorganisationen, Ärzte- und Anwaltskammern schlossen sich der Forderung der Gefangenen an.

Die Antwort des türkischen Staats auf den berechtigten Widerstand der revolutionären und demokratischen Gefangenen war das Massaker vom 19.-22.Dezember 2000. Spezialeinheiten der Polizei und des Militärs stürmten mehrere Gefängnisse, um das Todesfasten gewaltsam zu beenden. Diesen Angriff, bei dem 28 Frauen und Männer starben, bezeichnete der türkische Staat als: „Rückkehr ins Leben“

Trotz des brutalen Vorgehens des türkischen Staats gegen die Gefangenen, deren Angehörigen und allen Menschen, die sich gegen die Isolationsfolter aussprechen, geht das Todesfasten in den türkischen Knästen weiter. Auch außerhalb der Gefängnisse begannen Menschen mit dem Todesfasten, um sich mit den Gefangenen zu solidarisieren und ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Der Widerstand gegen die F-Typ-Knäste dauert nun seit über einem Jahr an. Neuster Höhepunkt des staatlichen Terrors gegen den berechtigten Widerstand, ist die Erstürmung von Häusern in den Armenvierteln Armutlu und Alibeyköy, in denen sich Todesfastende aufhielten. Allein bei Beginn der Militäroperation am 5. November 2001 starben fünf Menschen. Die Todesfastenden wurden verschleppt und in ein sogenanntes Verhörzentrum der Polizei gebracht. Mittlerweile sind mehr als 75 Menschen bei den Massakern des türkischen Staates ermordet worden.

Die Solidarität mit dem berechtigten Kampf der revolutionären und demokratischen Gefangenen in der Türkei muss endlich auch in Deutschland stärker werden. Das Schweigen muss gebrochen werden. Zu diesem Zweck werden ReferentInnen des Komitee gegen Isolationshaft / IKM aus Hamburg und des Solidaritätskomitee TAYAD (Angehörigen-Verein) aus Bielefeld über die Hintergründe der Ereignisse und von der aktuellen Situation berichten. Das vor kurzem erschienene Buch „Bei lebendigem Leib“, das sich mit der Situation der Gefangenen beschäftigt, wird von einem der Autoren, Peter Nowak aus Berlin, vorgestellt und erläutert.

ReferentInnen: Komitee gegen Isolationshaft IKM (Hamburg), Solidaritätskomitee TAYAD (Bielefeld) und Peter Nowak (Berlin), einer der Autoren des Buches „Bei lebendigem Leib“.

AG für internationale Solidarität
im selbstverwalteten Jugendhaus Ost ·
Walter-Flex-Weg 2b · 38446 Wolfsburg

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Wien:14.11.2001, 19 Uhr, Afroasiatisches Institut,

Buchpräsentation: “Bei lebendigem Leib” mit Peter Nowak.

Veranstaltet von Prison Watch International, Wien

Wir möchten alle FreundInnen und UnterstützerInnen gerne am 14.11.2001 zur Buchpräsentation des im Betreff stehenden Titels ins Afro Asiatische Institut ab 19:00 Uhr herzlichst einladen.

Präsentiert wird das Buch “Bei lebendigem Leib”, dessen Inhalt wir nun
kurz beschreiben möchten:

Der vergessene Gefangenenkampf in der Türkei!

Seit dem 20.10.Oktober 2000 befinden sich revolutionäre politische Gefangene in der Türkei in einem Todesfasten. Mehr als 70 Gefangene sind mittlerweile gestorben und ein Ende ist nicht absehbar. Doch ein seltsames Schweigen ist um diesen Gefangenenkampf. Auch in der Linken ist er größtenteils kein Thema.

Das im deutschen Unrast-Verlag erschiene Buch “Bei lebendigem Leib” zeigt

hingegen auf, dass die Gefangenen gegen die gleichen Isolationshaftbedingungen kämpfen, denen gegen die auch in der BRD und anderen europäischen Ländern revolutionäre Gefangene gekämpft haben und macht deutlich, dass der Gefangenenkampf in der Türkei eine internationale Dimension hat. Der in Berlin lebende freie Journalist Peter Nowak ist Mitherausgeber des Buches und wird es in Wien und Linz vorstellen. Peter Nowak hat u.a. für die Frankfurter Rundschau, die junge Welt und das Neue Deutschland zur Repression in der Türkei publiziert und hat im Rahmen seiner Recherche für das Buch im letzten Jahr mehrmals die Gefangenen und ihre Angehörigen besucht.

http://www.antiimperialista.org/de/node/2661

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Nürnberg:11.11.2001, im (Ex-) KOMM (K4), Nürnberg, Königstr. 93

So., 12.00, Weisser Saal
“Bei lebendigem Leib. Von Stammheim zu den F-Typ Zellen” Buchvorstellung mit
Peter Nowak.

Peter Nowak präsentiert das Buch, das einen Einblick in das Gefängnissystem
und den Widerstand der Gefangenen in der Türkei gibt. Schonungslos
dargestellt wird der türkische Straf- und Repressionsapparat: seine Militär- und
Spezialgefängnisse, die Anwendung der aus der BRD importierten Isolationshaft, die gezielte Folter, Zwangsernährung und zahlreiche Massaker an den Gefangenen.
Auf der anderen Seite berichtet das Buch über die Selbstorganisation und den
Widerstand der Gefangenen, dem bis heute anhaltenden Todesfasten der
politischen Gefangenen in der Türkei, gilt hierbei ein besonderes Augenmerk.
Abschließend werden schließlich die Solidaritätsstrukturen im In- und Ausland
vorgestellt.

https://www.nadir.org/nadir/aktuell/2001/10/23/6888.html

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Oldenburg, Alhambra, Hermannstraße  83, 19.3. 2001;

Veranstaltungsbericht
Am 19.März fand im Alhambra im Rahmen einer Veranstaltungsreihe, eine – mit über 60 Leuten recht gut besuchte – Veranstaltung zur Situation in der Türkei statt. Peter Nowak, freier Journalist aus Berlin und Selcuk Kozagacli, Rechtsanwalt aus Ankara berichteten über den Widerstand der Todesfastenden in der Türkei, die Situation nach der Erstürmung der Gefängnisse und die Einführung der Isolationshaft, die von der EU zum Aufnahmekriterium für die Türkei gemacht wurde. Nicht anwesend waren hingegen die Angehörigen der politischen Gefangenen, die auf der Veranstaltungsreise durch die BRD über die Situation der revolutionären AktivistInnen berichten wollten. Das deutsche Generalkonsulat hatte ohne Angaben von Gründen die Ausstellung der Einreisevisa für die Angehörigen verweigert. Als Protest gegen diese Maßnahme wurde vom Bündnis gegen Isolationsfolter (Oldenburg) nachfolgende Presserklärung gefaxt. Im Anschluß an die Veranstaltung fanden sich spontan um die 30 Leute zusammen, die diese (die Presseerklärung, Anm. der TipperIn) in der Innenstadt zu plakatieren.
Bündnis gegen Isolationsfolter Oldenburg c/o Alhambra, Hermannstr.83, 26135 Oldenbu
rg

http://www.alhambra.de/zeitung/01-april/turkei.htm