Termine

Berlin:

Infoveranstaltung:

Der vergessene Arbeitskampf im norditalienischen Logistiksektor

Wann: 16.12.2016 20:00 Wo: FAU-Gewerkschaftslokal, Grüntaler Straße 24, 13357 Berlin (S Bornholmer Str. & Bhf. Gesundbrunnen)

Am 15.September kam der in Ägypten geborene Abd Elsalam Ahmed Eldanf ums Leben, als er mit einem Megaphon als Teil eines Streikpostens seine Kolleg_innen in ihrem Kampf für bessere Wiedereinstellungen und Arbeitsbedingungen unterstütze. Der Streik ist  Teil eines seit 2008 anhaltenden Kampfzyklus vor allem migrantischer Beschäftigter der Logistikbranche Norditaliens. Bärbel Schönafinger war eine der beiden Regisseurinnen des Films „Die Angst wegschmeißen“ (http://de.labournet.tv/die-angst-wegschmeissen ), der die Menschen zu Wort kommen lässt, die den Kampf führen. Auf der Veranstaltung wird sie über die aktuelle Situation der Kolleg_innen berichten und auf die Bedingungen eingehen, die es ihnen ermöglicht, diese Arbeitskampf mit einer solchen Ausdauer erfolgreich zu führen. Peter Nowak, Herausgeber des Buches“ Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“ (https://www.edition-assemblage.de/ein-streik-steht-wenn-mensch-ihn-selber-macht/ ) widmet sich der Frage, warum der Arbeitskampf auch in der außerparlamentarischen Linken kaum thematisiert wird.

https://berlin.fau.org/termine/info-der-vergessene-arbeitskampf-im-norditalienischen-logistiksektor

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Leipzig

Ist der Frieden noch zu retten?

Donnerstag, 27. Oktober 2016, 19:00 Uhr
linXXnet, Bornaische Straße 3d

Noch nie seit 1945 gab es weltweit so viele bewaffnete Konflikte wie  in den 2010er Jahren. Noch nie musste so viele Menschen vor Krieg, Verfolgung und Not ihre Länder verlassen. Das einprägsamste Beispiel dafür dürfte momentan Syrien sein. Währenddessen steigen die Militäretats der Staaten stetig an, die Welt befindet sich wiedermal in einer Aufrüstungsspirale, die auch die Militarisierung der Innenpolitiken einschließt. Neue Kriegsführung, seien es  Drohnenanschläge oder der islamistische Terror, werden nicht zum Ende der Eskalationen führen.

Notwendiges friedenspolitisches und antimilitaristisches Engagement, geht heutzutage jedoch oft Hand in Hand mit undifferenzierten Betrachtungen und Erklärungsversuchen, welche allzu oft in einseitigen Parteinahmen oder Verschwörungstheorien münden. Während die bipolare Weltsicht den Blick auf die Ausdifferenzierung der Konfliktlagen verkleistert, öffnen mangelnde notwendige Abgrenzung und unklare inhaltliche Ausrichtung rechtsoffenem Gedankengut Tür und Tor, was zu einer nachhaltigen Diskreditierung friedenspolitischer Arbeit führt. Waren rechtsoffene Flanken durch ideologisierten Antiamerikanismus und Sympathien mit nicht unproblematischen Volksbefreiungsbewegungen schon immer ein Problem von Teilen der Friedensbewegung, erscheinen die Querverbindungen in Zeiten von Pegida, Compact und Co noch offensichtlicher.
Das Fatale ist, dass vor dem Hintergrund der notwendigen Auseinandersetzungen darüber, die Relevanz antimilitaristischer Politik zusehends in den Hintergrund rückt. Und das zu Unrecht, erleben Krieg, Waffentransporte und eliminatorische Gewalt doch einen neuen Höhepunkt.

In einer Diskussionsveranstaltung wollen wir uns mit der Notwendigkeit antimilitaristischer und friedenspolitischer Politik auseinandersetzen.
Warum ist die Kritik und Intervention gegen Militarisierung und Kriegsführung so wichtig wie noch nie? Unter welchen Voraussetzungen kann aus emanzipatorischer Sicht mit friedenspolitischen Bewegungen zusammengearbeitet werden? Was sind Alternativen zur militärischen Logik, auch gegen Terrorbanden? Steht der Hauptfeind im eigenen Land?

DiskutantInnen:
Peter Nowak (Journalist), Ottmar Steinbicker (Journalist und Herausgeber des Aachener Friedensmagazins aixpaix.de) und Bärbel Schindler-Saefkow (Vorsitzende des Deutschen Friedensrates e.V.)

VeranstalterInnen: AG Frieden & Gedenken und linXXnet mit Unterstützung der LINKEN Leipzig

http://www.die-linke-in-leipzig.de/nc/termine/termine/detail/browse/1/zurueck/termine-50/artikel/ist-der-frieden-noch-zu-retten/

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Berlin: 13.10. 19 Uhr, Unter den Linden 6, Raum 2097

Die Antisemitismusdebatte in der linken Bewegung – Vortrag von Peter Nowak


Über den Antisemitismus in der linken Bewegung ist in den letzten 20 Jahren viel geschrieben worden. Doch warum hat gerade dieses Thema eine solche Sprengkraft entwickelt, dass langjährige politische Zusammenhänge, alte politische Freundschaften und viele Wohngemeinschaften daran in die Brüche gegangen sind? Oft ist der politische Kontext nicht mehr bekannt, der dafür sorgte, dass diese Debatte in Deutschland einen solchen Stellenwert bekommen hat. Der Journalist Peter Nowak hat in dem Verlag „edition assemblage die “Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte” herausgegeben, in der an einige bereits in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts unter Anderem von Wolfgang Pohrt und Moishe Postone verfasste Grundlagentexte zur Antisemitismusdebatte erinnert wird, die erst nach 1989 in den Teilen einer Linken rezipiert wurde, die sich kritisch mit Staat und Nation auseinanderzusetzen begann. Auf der Veranstaltung soll auch an konkreten Beispielen aufgezeigt werden, wie sich der Fokus der Antisemitismusdebatte von der Politik in Deutschland auf den Nahen Osten verlagerte und welche politischen Implikationen damit verbunden waren. Besonders die Auswirkungen, die die islamistischen Anschläge vom 11.09.2001 auf die Antisemitismusdebatte hatten, soll genauer dargestellt werden. Nach einen kurzen Exkurs zur veränderten Diskussionen um Israel in großen Teilen der europäischen Rechten in den letzten Jahren soll auf die aktuelle Debatten in der antirassistischen und feministischen Bewegung und zum Umgang mit der Israelboykott-Kampagne eingegangen werden. Handelt es sich dabei um Antisemitismus, mit dem es keine Kooperation geben kann oder ist es vielleicht kritikwürdige Israelkritik? Das ist eine der Fragen, die auf der Veranstaltung diskutiert werden soll.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kritischen Orientierungswoche an der HU statt, die von den huuls organisiert wird.

https://www.facebook.com/events/1081564871911634/

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Erfurt: 22.09.2016, 20:00 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)

Buchvorstellung: Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht – Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabrik
Im polnischen Amazon-Standort Poznan solidarisierten sich im letzten Jahr Beschäftigte mit den Kolleg_innen, die in deutschen Amazon-Standorten gestreikt haben. Es wächst die Erkenntnis, dass ein Weltkonzern wie Amazon nur durch solche transnationalen Kämpfe zu Zugeständnissen gezwungen werden kann.Doch in der letzten Zeit wurden Arbeitskämpfe in Sektoren bekannt, die gemeinhin als schwer oder gar nicht organisierbar galten. So gründeten Gefangene in einem Berliner Gefängnis eine Gewerkschaft, die sich innerhalb eines Jahres auf viele Knäste in ganz Deutschland und mittlerweile auch aus Österreich ausgebreitet hat.

Zwei Beispiele über das neue Gesicht der Arbeitskämpfe, die der Berliner Journalist Peter Nowak in seinen im Herbst 2015 im Verlag Edition Assemblage herausgegebenen Buch “Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht” vor- und zur Diskussion stellt.

Ein Schwerpunkt der Buchvorstellung und Diskussion wird auf den neuen Formen basisgewerkschaftlicher Organisierung liegen. Können sie eine Alternative zu den reformistischen Großgewerkschaften sein? Und welche Rolle können außerbetriebliche Solidaritätsinitiativen bei der Unterstützung von Arbeitskämpfen spielen? Das werden einige der Fragen sein, die auf der Veranstaltung diskutiert werden sollen.

Buchvorstellung und Diskussion mit Peter Nowak (Hg.)

http://biko.arranca.de/index.php?c=programm&nr=1872

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VERANSTALTUNGEN üBER SELBSTBESTIMMTE ARBEITSKäMPFE  IN DER SCHWEIZ

Buchvorstellungen:

Mo, 12.9. Zug: 20:00 @ „D’Wohnig“, Albisstrasse 3

https://dwohnig.ch/event/buchvorstellung-ein-streik-steht-wenn-mensch-ihn-selber-macht/

Di, 13.9. Winterthur,  Infoladen rabia.  bachtelstr. 70
Mi, 14.9. Bern,  Brasserie Lorraine, Quartiergasse 17 3013 Bern

http://www.faubern.ch/index.php/calendar/buchvorstellung-ein-streik-steht-wenn-mensch-ihn-selber-macht.html

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Donnerstag, 15. September 2016, Zürich, Infoladen Kasama, Militärstrasse 87a,19.00 Vokü, 20.00 Veranstaltungsbeginn,

Ein Streik steht, wenn Mensch ihn selber macht

Arbeitskämpfe nach dem Ende der grossen Fabriken
Buchvorstellung und Diskussion mit Peter Nowak
Donnerstag, 15. September 2016
Infoladen Kasama, Militärstrasse 87a, Zürich
19.00 Vokü

Als in den deutschen Amazon-Standorten gestreikt wird, solidarisieren sich im polnischen Amazon-Standort Poznan Beschäftigte mit den Kolleg_innen. Grundlage dieser Aktion ist die Erkenntnis, dass ein Weltkonzern wie Amazon nur durch transnationale Kämpfe zu Zugeständnissen gezwungen werden kann. Auch unter den flexibilisierten Arbeitsbedingungen der westeuropäischen Realität gehören Arbeitskämpfe also nicht der Vergangenheit an. Arbeitskämpfe nehmen neue Formen an und finden auch in Sektoren statt, die zuvor als schwer oder gar nicht organisierbar galten, bei-spielsweise im Taxibreich in der Logistik oder in Gefängnissen. Besonders erfolgreich werden diese Streiks durch solidarische Aktionen an verschiedenen Standorten eines bestreikten Konzerns, aber auch durch die Unterstützung durch Kund_innen und das Umfeld der Streikenden.
Das von Peter Nowak herausgegebene Buch „Ein Streik steht, wenn Mensch ihn selber macht“ stellt ver-schiedene Facetten dieser neuen Formen des Arbeitskampfs vor und ordnet sie in einen gesellschaftlichen Kontext ein. Im Anschluss an die Buchpräsentation wollen wir diskutieren, inwiefern basisgewerkschaftli-che Organisierung eine Alternative zu den reformistischen Grossgewerkschaften darstellt und welche Rolle ausserbetriebliche Solidarität bei der Unterstützung von Arbeitskämpfen s

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Ein Streik steht, wenn Mensch ihn selber macht
Arbeitskämpfe nach dem Ende der grossen Fabriken
Buchvorstellung und Diskussion mit Peter Nowak
Donnerstag, 15. September 2016
Infoladen Kasama, Militärstrasse 87a, Zürich
19.00 Vokü
20.00 Veranstaltungsbeginn
Als in den deutschen Amazon-Standorten gestreikt wird, solidarisieren sich im polnischen Amazon-Standort Poznan Beschäftigte mit den Kolleg_innen. Grundlage dieser Aktion ist die Erkenntnis, dass ein Weltkonzern wie Amazon nur durch transnationale Kämpfe zu Zugeständnissen gezwungen werden kann. Auch unter den flexibilisierten Arbeitsbedingungen der westeuropäischen Realität gehören Arbeitskämpfe also nicht der Vergangenheit an. Arbeitskämpfe nehmen neue Formen an und finden auch in Sektoren statt, die zuvor als schwer oder gar nicht organisierbar galten, bei-spielsweise im Taxibreich in der Logistik oder in Gefängnissen. Besonders erfolgreich werden diese Streiks durch solidarische Aktionen an verschiedenen Standorten eines bestreikten Konzerns, aber auch durch die Unterstützung durch Kund_innen und das Umfeld der Streikenden.
Das von Peter Nowak herausgegebene Buch „Ein Streik steht, wenn Mensch ihn selber macht“ stellt ver-schiedene Facetten dieser neuen Formen des Arbeitskampfs vor und ordnet sie in einen gesellschaftlichen Kontext ein. Im Anschluss an die Buchpräsentation wollen wir diskutieren, inwiefern basisgewerkschaftli-che Organisierung eine Alternative zu den reformistischen Grossgewerkschaften darstellt und welche Rolle ausserbetriebliche Solidarität bei der Unterstützung von Arbeitskämpfen spielt.

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-Schweiz:
Streik. «Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht. Arbeitskämpfe nach dem Ende der grossen Fabriken» Buchvorstellung und Diskussion mit
dem Herausgeber Peter Nowak.
MONTAG, 12. SEPTEMBER, 20.00 UHR, D’WOHNIG, ALBISSTRASSE 3, ZUG
DIENSTAG, 13. SEPTEMBER, INFOLADEN RABIA, BACHTELSTR. 70,
WINTERTHUR
MITTWOCH, 14. SEPTEMBER, 19.30 UHR, BRASSERIE LORRAINE, QUARTIERGASSE 17, BERN

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Ein Streik steht, wenn Mensch ihn selber macht
Arbeitskämpfe nach dem Ende der grossen Fabriken
Buchvorstellung und Diskussion mit Peter Nowak
Donnerstag, 15. September 2016
Infoladen Kasama, Militärstrasse 87a, Zürich
19.00 Vokü
20.00 Veranstaltungsbeginn
Als in den deutschen Amazon-Standorten gestreikt wird, solidarisieren sich im polnischen Amazon-Standort Poznan Beschäftigte mit den Kolleg_innen. Grundlage dieser Aktion ist die Erkenntnis, dass ein Weltkonzern wie Amazon nur durch transnationale Kämpfe zu Zugeständnissen gezwungen werden kann. Auch unter den flexibilisierten Arbeitsbedingungen der westeuropäischen Realität gehören Arbeitskämpfe also nicht der Vergangenheit an. Arbeitskämpfe nehmen neue Formen an und finden auch in Sektoren statt, die zuvor als schwer oder gar nicht organisierbar galten, bei-spielsweise im Taxibreich in der Logistik oder in Gefängnissen. Besonders erfolgreich werden diese Streiks durch solidarische Aktionen an verschiedenen Standorten eines bestreikten Konzerns, aber auch durch die Unterstützung durch Kund_innen und das Umfeld der Streikenden.
Das von Peter Nowak herausgegebene Buch „Ein Streik steht, wenn Mensch ihn selber macht“ stellt ver-schiedene Facetten dieser neuen Formen des Arbeitskampfs vor und ordnet sie in einen gesellschaftlichen Kontext ein. Im Anschluss an die Buchpräsentation wollen wir diskutieren, inwiefern basisgewerkschaftli-che Organisierung eine Alternative zu den reformistischen Grossgewerkschaften darstellt und welche Rolle ausserbetriebliche Solidarität bei der Unterstützung von Arbeitskämpfen spielt.

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Berlin: Lichtblickkino, Kastanielallee 77, 4.9., 18 Uhr,

Film und Diskussion “Der Umsetzer im Rahmen der Filmreihe

Wohnraum Berlin – Mieterkämpfe, Spekulation, Verdrängung

in Anwesenheit der RegisseurInnen Benno Trautmann und Brigitte Toni Lerch.
Zudem wird der Journalist Peter Nowak eine kurze Einführung in die Geschichte der Westberliner Mieterkämpfe geben

http://www.lichtblick-kino.org/filmreihe/2016/16_09_Wohnraum_Berlin

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Berlin: 1.9.2016, 19 Uhr MedienGalerie, Dudenstr. 10

Film- und Diskussionsabend

Der Umsetzer, Westberlin 1976, 75 Min.

Der Film von Benno Trautmann und Brigitte Toni Lerch zeigt am Beispiel einer wahren Begebenheit die Folgen der Entwurzelung der Menschen bis zu ihrem Tod. Der Film handelt von dem so benannten Umsetzer von Mieter/innen aus Häusern der Wohnungsbaugesellschaften, die abgerissen werden sollten. Die Menschen aus Kreuzberg und Wedding, wo der Film auch spielt, sollten damit ins Märkische Viertel umgesetzt werden. Er ist damit genau wie die Ausstellung “Kämpfende Hütten” ein Teil der Geschichte der Berliner Mieter_innenbewegung, die bis heute aktuell ist.

Wir werden Bezüge zu aktuellen wenig sichtbaren Verdrängungsmechanismen ziehen, z.B. Eigenbedarfskündigungen, und mit Betroffenen und dem Journalisten Peter Nowak über mögliche Aktionsräume diskutieren.

http://www.mediengalerie.org/veranstaltungen.html

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Berlin: 19.8., 20.30 Uhr,  Gemeinschaftsgarten Prachttomate,  Bornsdorfer Str. 9-11,

Gemeinschaftsgarten Prachttomate: Kiezkino im Garten
“Vom Niedriglohnsektor zur Zwangsräumung” (Videovortrag mit Mathias Coers und Peter Nowak). Berichte, Videos, Bilder, Lesung zu aktuellen Wohn- und sozialen Kämpfen mit dem Autoren und Journalisten Peter Nowak (Buchveröffentlichung “Ein Streik steht wenn mensch ihn selber macht”) und dem Filmemacher und Soziologen Matthias Coers (Dokfilm “Mietrebellen”). Der Niedriglohnsektor wächst, die Mieten steigen, Mietschulden und Zwangsräumungen sind oftmals die Folgen – wie können die Kämpfe am Arbeitsplatz mit Selbstorganisationsversuchen von Mieter*innen verbunden werden? Im Anschluss Diskussion. (Bei Regen: Café Linus). Eine Veranstaltung von Kiezforum Rixdorf und Gemeinschaftsgarten Prachttomate. Eintritt: Spende.
Ort: Gemeinschaftsgarten Prachttomate

http://www.prachttomate.de/

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Berlin: 17.8., 21 Uhr, Kad(t)erschmiede, Rigaer Str. 94,

Diskussion + Kurzvideos
“Investorenträume platzen lassen – Sama-Riga-Carree verhindern!” Auf dem Areal der Rigaerstraße 71-73 soll mit Sama-Riga-Carree ein Nobelprojekt entstehen, dass die Aufwertung des Friedrichshainer Nordkiez erheblich vorantreiben dürfte. Steigende Mieten in der ganzen Umgebung wären die Folge. Die Investoren von der CG-Gruppe haben den Ausnahmezustand wärend der Polizeibelagerung der Rigaerstraße 94 genutzt, um die Denkmalgeschützten Häuser auf dem Areal abreißen zu lassen. Doch eine Baugenehmigung gibt es noch nicht. Es gibt daher genügend Möglichkeiten, auch diese Investorenträume platzen zu lassen. Dafür ist aber ein kontinuierlicher Widerstand aller Nachbar_innen nötig, auf der Veranstaltung wollen wir mit darüber diskutieren, wie ein solcher Widerstand aufgebaut werden kann. Gleichzeitig soll für die Beteiligung an der Filmkundgebung am 18.8. ab 20.00 Uhr an der Baustelle in der Rigaerstr. 71-73 geworben werden.

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Berlin:

W e r   h i e r   k a u f t,   k a u f t   Ä r g e r !

Videokundgebung gegen das Luxusprojekt Carré Sama-Riga Rigaer Straße 71 – 73

Donnerstag 18. August 2016, 20 Uhr

https://nordkiezlebt.noblogs.org/

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Berlin, Videokundgebung am Do., 28.7.2016 um 21 Uhr an der Manteuffelstraße 99/Ecke Wrangelstraße in Berlin-Kreuzberg mit dem Journalisten Peter Nowak und dem Filmemacher Matthis Coers zur Berliner  Mieter_innenbewegung

Dem langjährigen Betreiber des Gemischtwarenladens mit Revolutionsbedarf M99 Hans Georg Lindenau, genannt HG, droht am 9. August 2016 die Zwangsräumung aus einer Ladenwohnung in der Manteuffelstraße 99. Damit würde der auf einen Rollstuhl angewiesene Ladeninhaber nicht nur seine Arbeitsmöglichkeit, sondern auch die auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Wohnung verlieren. HG ist bisher eine reale Gentrifizierungsbremse, mehrere Hausbesitzer_innen sind an ihm gescheitert. Der Laden ist ein Treffpunkt für Menschen aus dem Kiez und aus aller Welt.

http://www.bizim-kiez.de/blog/2016/07/21/hans-georg-lindenau-im-krankenhaus-der-druck-wird-zu-hoch/

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Berlin,Zuckerzauber, Markgrafendamm 24, 20.7.2016,  21.3o Uhr,

Vom Niedriglohnsektor zur Zwangsräumung

Video-Vortrag zu aktuellen Wohn- und sozialen Kämpfen mit dem Autor und Journalisten Peter Nowak und dem Filmemacher und Soziologen Matthias Coers.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Beitrag von Peter Nowak, der von aktuellen Arbeitskämpfen im Niedriglohnsektor berichtet, orientiert auch an seinem gerade neu herausgegebenen Buch ‚Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht‘.

Darauf folgend eine Einführung von Matthias Coers in die aktuelle Situation des Berliner Wohnungsmarktes entlang einzelner Kämpfe anhand von konkreten Orten und Zusammenhängen, exemplarisch an kurzen Videos aus den Jahren 2013-2016 illustriert.

Zum Abschluss wird es Zeit für eine Diskussion geben, um zusammen mit dem Erfahrungsreichtum des Auditoriums die Situation von Einkommens- und Wohnkostenrealität zu thematisieren und kritische und politische Perspektiven in den Blick zu nehmen.

Peter Nowak:
- http://peter-nowak-journalist.de/

Matthias Coers:
- http://zweischritte.berlin/
- http://mietrebellen.de/

https://www.facebook.com/events/1318424808171087/

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Berlin

Kiezdemo: 16.7.2016 // 16:00 UHR START: SCHLEIDENPLATZ, NÄHE FRANKFURTER ALLEE (U+S), Berlin Friedrichshain

„Baustopp für neue Luxusbauten“, diese Parole vielen Häuserwänden, die rund um die Rigaer Straße in Friedrichshain zu lesen. Sie richten sich gegen das Carré Sama Riga, das die CG-Gruppe auf dem Areal einer ehemaligen Möbelfabrik in der Rigaer Straße 70-73 errichten will.

Artikel zur Demonstration im Neuen Deutschland:

Von Tim Zülch
17.07.2016

Keine Porscheparkplätze in der Rigaer

Anwohner demonstrieren gegen Bauprojekt in der Rigaer Straße / Eskalation des Konflikts befürchtet

p>Stein, Stahl, Glas: Ein monströser Schutthaufen ragt hinter den zwei Meter hohen Bauzäunen hervor. In einer Hauruckaktion riss Eigentümer Christian Gröner mit seiner CG-Group die straßenseitigen Gebäude auf dem Gelände der Rigaer Straße 71-73 ab. Davor auf der Straße eine bunte Gruppe von knapp 300 Menschen. Punks, pink gekleidete Samba-Musiker, viele Radfahrer, nur eine Gruppe fehlt: Die schwarz Vermummten, die in den letzten Wochen die Schlagzeilen dominierten.p> p>»Wir wollten deutlich machen, dass hier auch noch ganz normale Nachbarn wohnen, die aber den Neubau hier kritisch sehen«, sagt der freie Journalist Peter Nowak, der nicht beruflich hier ist, sondern in der Nähe wohnt und die Demo mitorganisiert hat. Allerdings gehe es ihm in keinem Fall darum, einen Keil zwischen die Gruppen zu treiben, eher freue er sich, dass »in den letzten Monaten die Differenz zwischen Mietern und Besetzern aufgebrochen« sei und man zumindest zum Teil an einem Strang ziehe.p> p>Das Industrie-Gelände gegenüber einem Supermarkt-Discounter, auf dem sich früher eine Möbelfabrik und zuletzt ein Ausbildungsbetrieb und der Veranstaltungsort Antje Øklesund befand, könnte Bezugspunkt weiterer Auseinandersetzungen in der Rigaer Straße werden, nachdem die geräumten Mieter der Rigaer Straße 94 ihre Räume wieder beziehen können. Einen Häuserkomplex mit 133 Wohnungen möchte Investors Gröner hier für 37 Millionen Euro errichten – Carré Sama-Riga nennt er es.p> p>»Ökologisch« und »sozial« soll das Projekt sein, so verkündet ein gigantisches Transparent an der Baustelle. »Der Bau bedeutet, dass wir hier bald alle verschwinden müssen«, sagt eine junge Frau ins Mikrofon, die sich als Anwohnerin bezeichnet. Sie stört, dass es auch eine Tiefgarage gebe, wo der »Porsche der zukünftigen Mieter sicher geparkt« werden könne.p> p>In der Tat sind zehn bis 13 Euro Nettokaltmiete im Vergleich zum Umfeld viel, aber die Wohnungen hätten durch die ökologische Bauweise sehr niedrige Nebenkosten, rechtfertigte sich Investor Gröner jüngst im »Tagesspiegel«. Für Nowak geht es eher um die schleichende Umstrukturierung der Nachbarschaft: »Kleine Läden haben zugemacht, immer mehr Spätis eröffnen. Durch die hohen Mieten steigt der Mietspiegel, was auch Folgen hat für die Mietwohnungen in der Nachbarschaft, wohingegen die Angestellten in den Kiosken oft nur auf Hartz-IV-Niveau entlohnt werden«. Freke Over, ehemaliger Hausbesetzer und später für die LINKE im Abgeordnetenhaus, sorgt sich um Hausprojekte in der Gegend. »Bei einigen laufen 2017 die Mietverträge aus.« Das sei gefährlich bei dem starken Aufwertungsdruck.p> p>Der Betreiber des Clubs Antje Øklesund, der Verein zur alternativen Stadtraumnutzung e.V. hat drei Jahre mit dem Eigentümer über einen Verbleib auf dem Gelände verhandelt. Ziel war die Schaffung eines Kiezkulturhofs mit Sozialcafé, Dachgarten und Klettermöglichkeiten. Außerdem sollte die historische Bausubstanz erhalten werden. Sascha Schneider, Vorsitzender des Vereins kritisiert: »Es gibt nach über drei Jahren Verhandlungsarbeit kaum verbindliche Zusagen des Investors zur konkreten Umsetzung des Kiezhofs«.p> p>Sollten die Verhandlungen zwischen Bezirk, Investor und Anwohner_innen scheitern, droht eine Eskalation des Konflikts um das Areal. Die kurze und knackige Demo vom Samstag – »wie ein Punkrocksong« ruft jemand ins Mikrofon – könnte ein Anfang gewesen sein. Mittlerweile wird auch auf der anderen Seite verbal aufgerüstet. So äußerte Gröner im »Tagesspiegel«, er wisse sich als Unternehmer im Bezug auf Angriffe »seit jeher selbst zu helfen«.p>

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Weddinger Kinderfarm – Engagierte Jugendarbeit als Teil der städtischen Nachbarschaft. Video und Veranstaltungsbericht.

Im Rahmen der Veranstaltung ‘Mieten runter, Löhne und Gehälter hoch – Alltagswiderstand am Beispiel des Wedding’ wurde das Video das erste Mal aufgeführt.
Im voll besetzten Subversiv am Rosenthaler Platz erläuterte auf Einladung der Stadtteilgruppe Hände weg vom Wedding der Journalist Peter Nowak einführend die Bedeutung von Arbeitskämpfen im prekären Bereich einerseits und andererseits die Bedeutung der neuen Stadtkämpfe.

Aktive der Weddinger Kinderfarm beschrieben ihre aktuelle Situation und forderten zur Solidarität mit ihrem Anliegen auf.

Eine Vertreterin der Erwerbsloseninitiative BASTA! führte in die Arbeitsweise der Gruppe ein, berichtete von Aktionen, z.B. der ”Beschlagnahmung“ einer Ferienwohnung und betonte die Notwendigkeit von Organisierung.

Mit Videos und Fotos mit Schwerpunkt auf Auseinandersetzungen im Wedding, u.a. zu den Themen öffentliche Räume, Mieterwiderstand und Zwangsräumungen illustrierte der Filmemacher und Soziologe Matthias Coers jüngste stadtpolitische Kämpfe. Er betonte am Beispiel von Berlin die Entwicklungsansätze einer neuen städtischen Solidarität als ein bedeutsames Mittel, um der global in den urbanen Zentren zunehmenden Ausbeutung durch hohe Wohnkosten entgegentreten zu können.

Zum Video:
Produktion und Schnitt: zweischritte.berlin
Kameras und Text: Weddinger Kinderfarm und Freund_innen
Gastauftritt: Tiere aus Glotz den ApoCarlypso

Die vollständige Pressemitteilung findet sich auf der Facebook-Seite der Weddinger Kinderfarm:
https://www.youtube.com/watch?v=vrVtRm-FqZU&feature=youtu.be

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Berlin, 8.7., 20,19.00 Uhr Subversiv,

Brunnenstr. 7. Infoveranstaltung zu Mieten- und Arbeitskämpfen im Wedding.

Beschäftigte des Amadeus-Hostels wehren sich gegen ihren Null-Euro-Job. Die Zwangsräumung von Tina konnte nicht verhindert werden, doch Hunderte gehen auf die Straße. Stadtteilaktivist_innen verwandeln eine Ferienwohnung in eine Beratung von Erwerbslosen. In der Koloniestraße wehren sich Mieter_innen gegen drohende Vertreibung. Das sind nur einige von vielen Aktionen, mit denen Menschen im Wedding auf die alltäglichen Zumutungen des Kapitalismus reagieren. Dabei wird deutlich, dass die Kämpfe um mehr Lohn und Einkommen und um Mieterhöhungen und Luxussanierungen zusammengehören. Auf der Veranstaltung wird der Journalist Peter Nowak, Autor der Bücher “Zwangsräumung verhindern” und “Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht”, zusammen mit dem Filmemacher Matthias Coers ausführen, was diese sozialen Kämpfe verbindet. Der Regisseur des Films “Mietrebellen” wird mit Videos und Fotos von Kämpfen zum Wedding und zu Berlin berichten. Die Stadtteilinitiative Basta wird über ihre Arbeit berichten und dazu auch einen Film zeigen.

Dazu wird es leckere Küfa geben (Burger und Pommes).
Wer dann noch gern weiter mit uns den Abend verbringen möchte ist herzlich zu unserer Party eingeladen. Nach der Veranstaltung wird es ein Konzert geben.
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Solidarität mit den Bewohner_innen der Rigaer Straße94 und allen von Räumung bedrohten Mieter_innen!

Dreihundert Personen beteiligten sich am Abend des 1. Juli an einer Videokundgebung auf der Kreuzung Liebigstraße / Ecke Rigaer. Die Kiezgruppe Friedrichshain hatte aus Solidarität mit der Rigaer Straße 94 eingeladen.
Mit Aufrufen, Reden und an eine Hauswand projizierten Fotos und Videos erklärten u.a. der Journalist Peter Nowak und der Filmemacher Matthias Coers ihre Solidarität mit von Räumung bedrohten Projekten wie in der Rigaer Straße oder dem M99 in Kreuzberg. Zugleich forderten sie dazu auf, den Widerstand von Mietern und Mieterinnen für den Erhalt von bezahlbarem Wohnraum und die Kämpfe um den Erhalt subkultureller Freiräume zusammen zu betrachten und diese auch gemeinsam zu führen. Das für alle spürbare Versagen von Markt und Politik, günstigen Wohnraum für breite Bevölkewrungsschichten zu schaffen bei zugleich zunehmender sozialökonomischer Spaltung der Gesellschaft, mache es notwendig eine “Neue Städtische Solidarität” gemeinsam zu entwickeln.

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Solidarität mit der Rigaer Straße 94 und allen von Vertreibung bedrohten Mieter_innen!


Keine Rendite mit der Miete Friedrichshain

Videokundgebung am 1.7., ab 21 Uhr am Dorfplatz, (Rigaer Straße/Ecke Liebigstraße)
Seit mehr als einer Woche herrscht rund um die Rigaer Straße 94    erneut der Ausnahmezustand.  Polizei und ein privater Wachdienst befinden sich und vor dem Haus. Bewohner_innen werden kontrolliert,  ihr Eigentum zerstört und abtransportiert.
Hierbei handelt es sich um flagrante Verletzungen von  Mieter_innenrechten.  In den letzten Wochen    haben wir  im Wiederstand gegen Nobelprojekte, wie das geplante Sama-Riga-Carree in der Rigaer Straße 71-73, unsere Nachbar_innen besser kennen gelernt.   Für uns ist es daher selbstverständlich, dass wir uns jetzt mit ihnen solidarisieren  Wenn jetzt hier elementare   Rechte   außer Kraft gesetzt werden, ist ein Angriff auf die Grundrechte aller Mieter_innen.

Mit der Solidaritätskundgebung  auf dem Dorfplatz wollen wir unsere Solidarität zeigen, fordern den sofortigen Abzug von Polizei und Sicherheitsdienst aus dem       Friedrichshainer Nordkiez. Wir haben immer wieder erfahren, dass die  über Bord geschmissen werden, wenn sie Profitinteressen von Hauseigentümer_innen im Wege stehen. Doch in den letzten Jahren hat sich eine sehr vielfältige Mieter_innenbewegung in Berlin entwickelt, die gegen Vertreibung und Luxussanierung kämpft. An  ihr sind Senior_innen,  ebenso beteiligt sind wie Kleingärtner_innen und ehemalige Besetzer_innen.  Auf der Kundgebung wollen wir mit einigen Videos einige Facetten dieser neuen Berliner Mieter_innenbewegung zeigen. 

Hände weg von unseren Nachbar_innen!
Wir bleiben alle“

http://mietenstoppfriedrichshain.blogsport.de/

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Berlin,29.6.2016, Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22, 10999 Berlin

*Mieten runter – Löhne und Gehälter rauf! – oder was Zwangsräumungen mit
dem Niedriglohnsektor zu tun haben*

*mit Peter Nowak (Journalist) und Matthias Coers (Regisseur) * */eingeladen sind Kollegen aus der Gruppe oppositioneller Gewerkschafter ( gog) aus dem ehemaligen Opel – Werk, die auf der Veranstaltung ueber ihre heutige Situation berichten werden
- Sie sind fuer eine Woche Gast in der Regenbogenfabrik -
Die Arbeitskämpfe in den letzten Monaten bei der Bahn oder bei Amazon
haben deutlich gemacht, dass Streiks durchaus nicht der Vergangenheit
angehören. In der letzten Zeit wurden sogar Arbeitskämpfe in Sektoren
bekannt, die gemeinhin als schwer oder nicht organisierbar galten. So
gab es in Berlin einen erfolgreichen Arbeitskampf in einem Spätkauf,
Gefangene gründen eine Gewerkschaft und Geflüchtete kämpfen für das
Recht auf Gewerkschaftsmitgliedschaft.
Eine Folge des wachsenden Niedriglohnsektors bei gleichzeitig steigenden
Mieten in der BRD sind Mietschulden, die oftmals mit Kündigungen und
Zwangsräumungen enden. Zunehmend wehren sich Mieter_innen gegen ihre
drohende Vertreibung.Gemeinsam wollen wir uns dann die Frage stellen, wie die Kämpfe am
Arbeitsplatz mit diesen Selbstorganisationsversuchen von Mieter_innen
verbunden werden können. Schließlich beginnen sowohl am Arbeitsplatz als
auch im Wohnumfeld Menschen ihre Angst zu verlieren, lernen ihre
Kolleg_innen und Nachbar_innen können und beginnen sich in ihrem Alltag
zu wehren.Der Journalist Peter Nowak1 wird einige Facetten der neuen Streiks und Arbeitskämpfe vorstellen. Er hat in der Edition Assemblage das Buch2 „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“ herausgegeben.

Matthias Coers, Regisseur des Films „Mietrebellen“ 3 wird anhand von Videos aktuelle Mieter_innenkämpfe vorstellen.

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Kiezspaziergang gegen Verdrängung in Friedrichshainer Nordkiez und anderswo!
Wir bleiben alle!
12.6.2016, 14 Uhr, Rigaer Straße 71-73, vor der ehemalgien Möbelfabrik
Wir sind Mieterinnen und Mieter und wir wollen hier wohnen bleiben. Wir gehen täglich mit offenen Augen durch unseren Kiez und sehen mit Sorgen, dass Baustellen wachsen. Kleine Läden verschwinden hingegen aus der Nachbarschaft. Dafür machen sich immer Imbisse, Sptäverkäufe und Imbisse breit. Auf dem Gelände der ehemaligen Möbelfabrik in der Rigaer Straße 71 soll bald mit dem Bau des Carré Sama Riga begonnen werden. Doch wer wird von den teureren Wohnungen profitieren? Wir sicher nicht. Der Kiez soll fit gemacht werden, für Menschen mit hohem Einkaufen. Deswegen laden wir am 12.6. um 14 Uhr zum Kiezspaziergang ein. Wir wollen zu im Friedrichshainer Nordkiez zu Orten gehen, an denen verdrängt wird, aber auch zu Orten, wo sich Menschen dagegen wehren. Beteiligt Euch, bringt Eure NachbarInnen, FreundInnen und Untersützer_innen mit!
Bündnis Keine Rendite mit der Miete/Friedrichshain

https://www.facebook.com/events/1636999369958127/

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Dresden:

Streiks, Mieter_innenkämpfe und Soziale Arbeit – Vorträge im Juni

Ein Streik steht wenn mensch ihn selber macht
Vortrag mit Peter Nowak und Matthias Coers | AZ Conni (Rudolf-Leonhard-Straße 39, Dresden-Hechtviertel) | 11. Juni 2016 | 19:00MIETEN RUNTER – LÖHNE UND GEHÄLTER RAUF! – ODER WAS ZWANGSRÄUMUNGEN MIT DEM NIEDRIGLOHNSEKTOR ZU TUN HABEN

Die Arbeitskämpfe in den letzten Monaten bei der Bahn oder bei Amazon haben deutlich gemacht, dass Streiks durchaus nicht der Vergangenheit angehören. In der letzten Zeit wurden sogar Arbeitskämpfe in Sektoren bekannt, die gemeinhin als schwer oder nicht organisierbar galten. So gab es in Berlin einen erfolgreichen Arbeitskampf in einem Spätkauf, Gefangene gründen eine Gewerkschaft und Geflüchtete kämpfen für das Recht auf Gewerkschaftsmitgliedschaft.

Eine Folge des wachsenden Niedriglohnsektors bei gleichzeitig steigenden Mieten in der BRD sind Mietschulden, die oftmals mit Kündigungen und Zwangsräumungen enden. Zunehmend wehren sich Mieter_innen gegen ihre drohende Vertreibung.

Gemeinsam wollen wir uns dann die Frage stellen, wie die Kämpfe am Arbeitsplatz mit diesen Selbstorganisationsversuchen von Mieter_innen verbunden werden können. Schließlich beginnen sowohl am Arbeitsplatz als auch im Wohnumfeld Menschen ihre Angst zu verlieren, lernen ihre Kolleg_innen und Nachbar_innen können und beginnen sich in ihrem Alltag zu wehren.

Dazu haben wir zwei Referenten eingeladen. Der Journalist Peter Nowak1 wird einige Facetten der neuen Streiks und Arbeitskämpfe vorstellen. Er hat in der Edition Assemblage das Buch2 „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“ herausgegeben.

Matthias Coers, Regisseur des Films „Mietrebellen“ 3 wird anhand von Videos aktuelle Mieter_innenkämpfe vorstellen.

1 peter-nowak-journalist.de
2 www.edition-assemblage.de/ein-streik-steht-wenn-mensch-ihn-selber-macht
3 mietrebellen.de

https://dresden.fau.org/2016/05/vortraege-im-juni/

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Jena:9.6., 19 Uhr, im Freiraum (Kulturbahnhof, Spitzweidenweg 28, 07743 Jena), anschließend ist Schwarzer Thresen.

Buchvorstellung. Ein Streit steht, wenn mensch ihn selber macht:

Wie wir uns unter den prekären Arbeitsbedingungen des 21. Jh. – vereinzelt, ersetzbar, befristet, Teilzeit und in Kleinbetrieben – organisieren und wehren können, ist eine Frage, die viele von uns umtreibt. Als FAU Erfurt/Jena versuchen wir seit etwa zwei Jahren, eine arbeits- und klassenkämpferische Praxis für den Minijobbereich zu entwickeln. Um diese Debatte fortzusetzen, haben wir Peter Nowak eingeladen. Er wird sein zuletzt veröffentlichtes Buch „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“ vorstellen. Darin geht es um Organisierungsprozesse in Bereichen wie Knast, Sexarbeit, Supermarktkasse, transnationaler Gewerkschaftsarbeit, Mietkämpfe etc. (siehe weiter unten) Außerdem möchten wir als Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU)Erfurt/Jena unsere Arbeit vorstellen und mit euch darüber sprechen, wie wir uns als zumeist prekäre Arbeiter_innen*in Jena besser organisieren können und wie Arbeitskämpfe in unserem Kontext aussehen können.

https://www.fau.org/ortsgruppen/erfurt-jena/art_160601-212028

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Berlin: 27.5.2016: FAU-Gewerkschaftslokal, Grüntaler Straße 24,

Organisierung im Niedriglohnsektor am Beispiel der Industrial Workers
of the World (IWW) in Rostock

Der allgemeinen Verschlechterung der Lebenslage für alle Lohnabhängigenin der BRD der letzten 25 Jahre konnten die Mainstream Gewerkschaften wie der DGB nichts entgegensetzen – und wollten es eigentlich auch nicht so richtig. Aber auch von linker (gewerkschaftlicher) Seite waren dieVersuche dem etwas entgegen zu setzen, begrenzt. Oft genug scheinen die Organisierungsbemühungen wenig von Erfolg gekrönt zu sein. Viele Linke in der BRD sind deshalb auch der Meinung, dass es gerade im prekären Niedriglohnbereich nicht möglich ist, sich mit KollegInnen zusammen zu organisieren. Das dem nicht so sein muss, zeigen die Erfolge der IWW in der BRD, aber auch in den USA und Großbritannien, die wir mit Euch an konkreten Beispielen diskutieren möchten. Klar sollte jedoch ebenfalls sein, dass nicht alles großartig funktioniert, sondern auch Rückschläge dazu gehören. Die Möglichkeiten und Schwierigkeiten werden

https://berlin.fau.org/termine/organisierung-im-niedriglohnsektor-am-beispiel-der-industrial-workers-of-the-world-iww-in-rostock/view

Hier einige Infos vorab:

http://www.sozonline.de/2016/04/organizing-im-callcenter/

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Berlin, 30.5,.19  Uhr, Buchladen Schwarze Risse, Gneisenaustr. 2a

Ist der lange Abschied vom Proletariat zu Ende?

Gespräch über die Geschichte und Aktualität linker Betriebsinterventionen
Mit  Dietmar Lange, Historiker und Mitherausgeber der Zeitschrift Arbeit
Bewegung Geschichte und Mark Richter  Mitglied der IWW

Moderation Peter Nowak,  Journalist und Herausgeber des Buches „Ein Streikt seht, wenn mensch ihn selber macht“

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Arbeit Bewegung Geschichte http://www.arbeiterbewegung-jahrbuch.de/?cat=5 werden heute weitgehend unbekannt Details über eine länderübergreifende Koordinierung der linken
betrieblichen Interventionen vorgestellt. Darunter ist ein Bericht über eine Pariser Konferenz von Beschäftigten aus dem Automobilsektor aus mehreren europäischen Ländern im April 1973. Dietmar Lange wird  einen Überblick über den Versuch einer transnationalen linken Betriebsintervention geben und auchdie Probleme benennen. Waren sie der Grund für den langen Abschied vom Proletariat vieler linker Gruppen? In den letzten Jahren sind Solidarität mit Streiks und anderen betrieblichen Kämpfen wieder Gegenstand linker Initiativen geworden.
Unter dem Titel „Direct Unionism“- Strategie für erfolgreiche Basisgewerkschaften auf der Höhe der Zeit“ veröffentlichte die IWW kürzlich ein Diskussionspapier in das Erfahrungen mit Arbeitskämpfen in prekären Sektoren einflossen. Mark Richter aus Frankfurt am Main wird die dort vertretenen Thesen zur Diskussion stellen

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Berlin Fr., 20.5., 19.00/20.30 Uhr / Zentrum für Kunst und Urbanistik, Siemensstraße 27, Berlin-Moabit

Speisekino: ‘Vom Niedriglohnsektor zur Zwangsräumung’ – Video-Vortrag mit Peter Nowak und Matthias Coers im Rahmen der Ausstellung Kämpfende Hütten, zuvor um 19.00 Uhr Essen von den Kiezmüttern Moabit. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung “Kämpfende Hütten” statt.

http://www.zku-berlin.org/de/event/speisekino-moabit-2016-02-1/

http://wem-gehoert-moabit.de/termine/?event_id=309

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Aachen: AZ-Fest. 6.05., 17 Uhr,

► Vortrag von und Diskussion mit dem Journalisten Peter Nowak zum Thema „Die Antisemitismusdebatte in der linken Bewegung“
ausfuehrlicher Ankuendigungstext:

https://www.facebook.com/events/483650915152380/

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Flensburg: 10. Mai 2016, 19  Uhr,

Infoladen Subtilus , Norderstraße 41, 24939 Flensburg

Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte in der deutschen Linken
Lesung mit anschließender Diskussion:Über den Antisemitismus in der linken Bewegung ist in den letzten 20 Jahren viel geschrieben worden.
Doch warum hat gerade dieses Thema eine solche Sprengkraft entwickelt, dass langjährige politische Zusammenhänge, alte politische Freundschaften und viele Wohngemeinschaften daran in die Brüche gegangen sind?Oft sind die politischen Zusammenhänge nicht mehr bekannt, die dafür sorgten, dass diese Debatte in Deutschland einen solchen Stellenwert bekommen hat. Der Journalist Peter Nowak hat in der edition assemblage die “Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte” herausgegeben, in der an einige bereits in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts unter Anderem von Wolfgang Pohrt und Moishe Postone verfasste Grundlagentexte zur Antisemitismusdebatte erinnert wird, die erst nach 1989 in den Teilen einer Linken rezipiert wurde, die sich kritisch mit Staat und Nation auseinanderzusetzen begannen. Auf der Veranstaltung soll auch an konkreten Beispielen aufgezeigt werden, wie sich der Fokus der Antisemitismusdebatte von der Politik in Deutschland auf den Nahen Osten verlagerte und welche politischen Implikationendamit verbunden waren. Besonders die Auswirkungen, die die islamistischen Anschläge vom 11.09.2001 auf die Antisemitismusdebatte hatten, soll genauer dargestellt werden. Schließlich soll auch aktuelle Debatten in der antirassistischen und feministischen Bewegung eingegangen werden, wo es um die Frage von Bündnissen mit Initiativen geht, die die Israelboykott-Kampagnen unterstützten.

Handelt es sich dabei um Antisemitismus, mit dem es keine Kooperation geben kann oder ist es vielleicht kritikwürdige Israelkritik?

Und wie kann verhindert werden, dass die Diskussionen von post- und antizionistische Jüdinnen und Juden mit dem Antisemitismusverdikt belegt werden?

Das sind einige der Fragen, die auf der Veranstaltung diskutiert werden sollen.

https://www.facebook.com/events/576870022481468/

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Hamburg:

Veranstaltung in Hamburg am 9. Mai anlässlich des 40. Todestages von Ulrike Meinhof

Am 9. Mai wird Ulrike Meinhof 40 Jahre tot sein. Sie starb in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1976 im Knast in Stuttgart-Stammheim. Menschen, die die staatlich verordnete Selbstmord-Version in Frage stellen, worden und werden kriminalisiert.

Ulrike Meinhof, geboren 1934, engagierte sich seit 1957 politisch. Sie war Mitglied der verbotenen KPD und wurde durch ihre Kolumnen und Artikel vor allem in der Zeitschrift „Konkret“ eine bedeutende linke Persönlichkeit in der BRD.
1970 gründete sie mit anderen die bewaffnet und illegal kämpfende politische Gruppe ROTE ARMEE FRAKTION (RAF).
Die Entscheidung für den bewaffneten Kampf findet ihre Begründung in den Erfahrungen mit der post-faschistischen BRD-Gesellschaft, dem US-Krieg in Vietnam und dem Willen, die 68er-Revolte weiter zu entwickeln.
Wir möchten mit Euch 40 Jahre nach ihrem Tod über diese Ereignisse diskutieren und die Frage stellen, welche Relevanz diese Ideen heute noch haben.
Dazu sind eingeladen:
- Rolf Becker:
der Schauspieler und politische Akteur wird Texte von ihr und zu ihr vortragen.
- Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen:
Berichtet über die Kriminalisierung von Texten und kulturellen Beiträgen von und zu der RAF.
Weiterhin wird versucht, über den persönlicher Bezug zu Ulrike, Verbindungslinien zu heute zu ziehen.
- Peter Nowak:
der Journalist Peter Nowak wird einen Beitrag zur nachträglichen Verklärung des „Modell Deutschlands“ unter dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt, in dessen Amtszeit neben 8 politischen Gefangenen auch Ulrike die Haft nicht überlebte, machen.
- Jürgen Schneider:
war Verteidiger von ehemaligen Gefangenen aus der RAF. Er wird die Moderation übernehmen.

Ort: Philosophenturm,, Raum Phil D,  Von-Melle-Park 6
Zeit: Montag, den 9. Mai, 18:00 Uhr
Veranstalter: Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen, Hamburg bekannte und unbekannte Freund*innen von Ulrike Meinhof
Unterstützt wird die Veranstaltung von der 0rtsgruppe Hamburg der Roten Hilfe e. V

http://political-prisoners.net/item/4228-veranstaltung-in-hamburg-am-9-mai-anlaesslich-des-40-todestages-von-ulrike-meinhof.html

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du liest…

Bericht über die Veranstaltung zu Ulrike Meinhof in Hamburg vom 9.Mai 2016

„Protest ist, wenn ich sage, das und das paßt mir nicht. Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, daß das, was mir nicht paßt, nicht länger geschieht. Protest ist, wenn ich sage, ich mache nicht mehr mit. Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, daß alle andern auch nicht mehr mitmachen.“

Mit diesem Zitat von Ulrike aus der „Konkret „ aus dem Jahr 1968 begann die Veranstaltung.

Anlässlich des 40.Todestag von Ulrike Meinhof, vor genau 40 Jahren am 9.Mai starb sie im Knast in Stammheim. Menschen, die die staatlich verordnete Selbstmord-Version in Frage stellen, wurden und werden kriminalisiert.

Diese Veranstaltung fand an der Universität im Philosophenturm statt, die vor allem vom „Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen“ organisiert worden ist. Gekommen waren über 60 Menschen. Überwiegend ältere Genoss­­Innen, die selbst einen praktischen Bezug zu den Kämpfen aus den siebziger und achtziger Jahre hatten.

Folglich waren auch einige ehemalige Gefangene aus der RAF, der Bewegung 2.Juni und anderen bewaffneten Gruppen sowie aus dem anti-imperialistischen Widerstand anwesend. Leider waren kaum junge Menschen gekommen, was damit auch zusammenhängt, das für sie die Kämpfe von damals zur Zeit weit weg sind und der politische Zusammenhang aus dem Ulrike kam, nicht mehr präsent ist.

Anfangs wurde ein TV-Interview mit Ulrike aus dem Jahre 1969 gezeigt, wo sie sich mit ihrer Rolle als politische und alleinerziehender Frau mit Kindern in dieser Gesellschaft kritisch auseinandersetzte.

Der Schauspieler Rolf Becker trug Texte zu Ulrike wie „Zu den Wirkungen des Toten Trakts“ vor, der die Totalisolation im Knast Köln-Ossendorf von ihr sehr anschaulich schilderte. Auch Beiträge wie vom Schriftsteller Christian Geissler zu ihrem Schritt des Eintritts in die RAF und von Dario Fo und Franca Rame aus Italien zu ihrem angeblichen Selbstmord wurden vorgetragen.

Der Journalist Peter Nowak referierte zu der nachträglichen Verklärung des „Modell Deutschlands“ unter dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt, was Vorbild für Gesamteuropa werden sollte, in dessen Amtszeit neben 8 politischen Gefangenen auch Ulrike die Haft nicht überlebte.

Der Referent des „Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen“ berichtete als erstes, wie er sich durch die Texte von Ulrike in der Zeitschrift „Konkret“ als Jugendlicher politisierte. Dazu zählten ihre Artikel zum Tod von Benno Ohnesorg oder der Aktion gegen die Kaufhäuser in Frankfurt, bei der u.a. Andreas Baader und Gudrun Ensslin aus Protest gegen den Konsumterror und den Vietnamkrieg beteiligt waren.

Weiterhin wurde ausgeführt, durch das Verbot von Texten und kulturellen Beiträgen von und zur RAF durch die herrschende Klasse sollte eine solidarische Diskussion mit dieser politisch-militärischen Organisation entpolitisiert, kriminalisiert und verhindert werden.

Zum Schluss gab es ein Inputreferat, in dem die heutige Bedeutung von Ulrike für alle Kämpfenden thematisiert wurde.

Es wurde festgestellt, daß Ulrike ihr ganzes Leben gegen die herrschenden Verhältnisse gekämpft hat.

Seien es die Ausbeutung und die Kriege im Trikont, im Inneren die Gewalt und die Unterdrückung auf den Straßen, die Verschärfung in den Heimen und den Knästen – gegen all das hat sich Ulrike gewehrt.

All diese Bedingungen haben sich nicht verbessert, sondern in den letzten 40Jahren eher noch verschärft und warten auf revolutionäre Veränderungen!

Die anschließende einstündige Diskussion war zwar lebhaft und kontrovers, aber immer konstruktiv und solidarisch.

Es wurde in der Debatte auch an die GenossInnen Burkhard Garweg, Daniela Klett und Volker Staub erinnert, die wegen Aktivitäten der RAF seit über 25 Jahren immer noch gesucht werden.

Demnächst wird im “Schattenblick” noch ein ausführlicher Bericht und Interviews erscheinen.

Auch werden noch Veranstaltungen in Berlin, Frankfurt. Wuppertal und Magdeburg stattfinden.

„Netzwerk Freiheit für alle politische Gefangenen“, Hamburg

https://linkezeitung.de/2016/05/14/bericht-ueber-die-veranstaltung-zu-ulrike-meinhof-in-hamburg-vom-9-mai-2016/

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Berlin:  11.04.2016, 19 Uhr, Kreuzbergmuseum Adalbertstr. 95

Veranstaltung zum 3. Todestag von Rosemarie F. mit Peter Nowak und Margit Engiert

Am 11. April 2013 starb Rosemarie F., zwei Tage, nachdem sie aus ihrer Wohnung zwangsgeräumt worden war. In Berlin werden täglich mehr als 20mal Menschen im Interesse von Kapitalanleger_innen durch Zwangsräumungen aus ihren Wohnungen geworfen. Sehr oft – wie auch bei Rosemarie F. – sind Sozialbehörden daran beteiligt. Kaum jemand fragt, wie es all diesen Menschen geht.

Margit Englert hat in ihrem Buch Rosemarie F. Kein Skandal anhand der Unterlagen aus dem Rechtsstreit die Vorgänge um Rosemaries Zwangsräumung  präzise nachgezeichnet, und damit einen Einblick in die Funktionsweise kapitalistischer Verhältnisse ermöglicht.

Peter Nowak hat das  Buch „Zwangsräumung verhindern“ herausgegeben. Er wird auf der Veranstaltung darauf eingehen, wie Menschen, die Angst verlieren und  Wohnungskündigungen  nicht als persönliche  Schuld und individuelles  Schicksal  sondern als gesellschaftliches Problem begreifen.

Die Veranstaltung soll vor allem auch die Möglichkeit zu Austausch, Diskussion und  Information zum Widerstand der Mieter_innenbewegung bieten.

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Wien:18.03.2016, 20 Uhr, Einlass 19 Uhr,

Ort: Anarchistische Bibliothek und Archiv Wien, 8., Lerchenfelder Str. 124-126/Hof 3/Tür 1A

Im polnischen Amazon-Standort Poznan solidarisierten sich im letztenJahr Beschäftigte mit den Kolleg_innen, die in deutschen Amazon-Standorten gestreikt haben. Es wächst die Erkenntnis, dass ein Weltkonzern wie Amazon nur durch solche transnationalen Kämpfe zu Zugeständnissen gezwungen werden kann. Doch in der letzten Zeit wurden Arbeitskämpfe in Sektoren bekannt, die gemeinhin als schwer oder gar nicht organisierbar galten. So gründeten Gefangene in einem Berliner Gefängnis eine Gewerkschaft, die sichinnerhalb eines Jahres auf viele Knäste in ganz Deutschland und mittlerweile auch aus Österreich ausgebreitet hat.Zwei Beispiele über das neue Gesicht der Arbeitskämpfe, die der Berliner Journalist Peter Nowak (http://peter-nowak-journalist.de/) in seinen imHerbst 2015 im Verlag Edition Assemblage herausgegebenen Buch „Ein Streik steht, wenn  mensch ihn selber macht“ (http://www.edition-assemblage.de/ein-streik-steht-wenn-mensch-ihn-selber-macht/) vor- und zur Diskussion stellt.  Ein Schwerpunkt der Buchvorstellung und Diskussion in Wien und Graz wird auf den neuen Formen basisgewerkschaftlicher Organisierung liegen.  Können sie eine Alternative zu den reformistischen Großgewerkschaften sein? Und welche Rolle können außerbetriebliche Solidaritätsinitiativen bei der Unterstützung von Arbeitskämpfen spielen? Das werden einige der Fragen sein, die auf der Veranstaltung diskutiert werden sollen. https://wiensyndikat.wordpress.com/2016/03/07/buchvorstellung-ein-streik-steht-wenn-mensch-ihn-selber-macht/

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Graz:17.03.3., 2016, 19 – 22 Uhr,

Radio Helsinki, Schönaugasse 8,  8010 Graz

Buchvorstellung und Diskussion mit Peter Nowak

Arbeitskämpfe bei Amazon und die Gründung einer Gewerkschaft von Gefängnisinsassen. In den letzten Jahren kam es zu Arbeitskämpfen in Sektoren, die als schwer oder gar nicht organisierbar gelten. Auch in einer Gesellschaft jenseits der Fabriksgesellschaft gehören Arbeitskämpfe nicht der Vergangenheit an und an vielen Orten entstehen neue Formen basisgewerkschaftlicher Organisierung. Können diese eine Alternative zu den reformistischen Großgewerkschaften sein? Und welche Rolle können außerbetriebliche Solidaritätsinitiativen bei der Unterstützung von Arbeitskämpfen spielen? Diese Fragen werden wir mit Peter Nowak, dem Herausgeber des 2015 bei “edition assemblage” erschienenen Buchs “Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht” diskutieren.


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Leipzig: 04.03.2016, 19 Uhr, ZweiEck, Zweinaundorfer Straße

Mieten runter – Löhne und Gehälter rauf! – oder was Zwangsräumungen mit
dem Niedriglohnsektor zu tun haben

mit Peter Nowak (Journalist) und Matthias Coers (Regisseur)
Die Arbeitskämpfe in den letzten Monaten bei der Bahn oder bei Amazon
haben deutlich gemacht, dass Streiks durchaus nicht der Vergangenheit
angehören. In der letzten Zeit wurden sogar Arbeitskämpfe in Sektoren
bekannt, die gemeinhin als schwer oder nicht organisierbar galten. So
gab es in Berlin einen erfolgreichen Arbeitskampf in einem Spätkauf,
Gefangene gründen eine Gewerkschaft und Geflüchtete kämpfen für das
Recht auf Gewerkschaftsmitgliedschaft.
Eine Folge des wachsenden Niedriglohnsektors bei gleichzeitig steigenden
Mieten in der BRD sind Mietschulden, die oftmals mit Kündigungen und
Zwangsräumungen enden. Zunehmend wehren sich Mieter_innen gegen ihre
drohende Vertreibung.
Gemeinsam wollen wir uns dann die Frage stellen, wie die Kämpfe am
Arbeitsplatz mit diesen Selbstorganisationsversuchen von Mieter_innen
verbunden werden können. Schließlich beginnen sowohl am Arbeitsplatz als
auch im Wohnumfeld Menschen ihre Angst zu verlieren, lernen ihre
Kolleg_innen und Nachbar_innen können und beginnen sich in ihrem Alltag
zu wehren.

https://www.unwritten-future.org/index.php/mieten-runter-loehne-und-gehaelter-rauf-oder-was-zwangsraeumungen-mit-dem-niedriglohnsektor-zu-tun-haben/

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Berlin, 2.3.2016,  Zielona Gora, Grünbergerstraße 73

Die 1000 Augen der Jobcenter Veranstaltungsreihe zu Überwachung und Kontrolle von Erwerbslosen

Die gläsernen Hartz IV-Empfänger*innen

Der Kampf um die eigenen Daten ist in den letzten Jahren ein gesellschaftliches Thema geworden. Dabei wird oft vergessen, dass Millionen Hartz IV-Empfänger*innen rundum überwacht werden. Die Kontrolle über ihre Kontobewegungen gehört ebenso dazu, wie die Überwachung ihrer Aktivitäten im Internet. Zudem können Sozialdetektiv*innen selbst im Kühlschrank und im Badezimmer von Hartz-Bezieher*innen schnüffeln, wenn es den Jobcentern gefällt.
Auf der Veranstaltung wird Rechtsanwalt Volker Gerloff einen kritischen Blick auf Konzept und Instrumente des Jobcenters werfen und diese auf Zwang und Repression hinterfragen. Der Journalist Peter Nowak wird auf die Überwachung von Hartz IV-Bezieher*innen eingehen und die Frage stellen, warum sie in der Bewegung gegen Überwachung eine so geringe Rolle spielen.

  • Peter Nowak hat zu dem Thema einen Beitrag in dem von der Initiative Leipziger Kamera herausgegebenen Buch Kontrollverluste – Interventionen gegen Überwachung“ publiziert und Artikel im Onlinemagazin Telepolis veröffentlicht.
  • Volker Gerloff ist Rechtsanwalt für Sozialrecht und seit über 11 Jahren im Sozial- und Verwaltungsrecht aktiv.

http://unsicherheit.tk/veranstaltungsreihe-jobcenter#v0203

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Hamburg: 9.Mai. 2016:

Veranstaltung in Hamburg am 9. Mai anlässlich des 40. Todestages von Ulrike Meinhof

Am 9. Mai wird Ulrike Meinhof 40 Jahre tot sein. Sie starb in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1976 im Knast in Stuttgart-Stammheim. Menschen, die die staatlich verordnete Selbstmord-Version in Frage stellen, worden und werden kriminalisiert.
Ulrike Meinhof, geboren 1934, engagierte sich seit 1957 politisch und gesellschaftlich. Und wurde durch ihre Kolumnen vor allem in der Zeitschrift „Konkret“ eine bedeutende linke Persönlichkeit in der BRD.

1970 gründete sie mit anderen die politisch-bewaffnete und illegal kämpfende Gruppe ROTE ARMEE FRAKTION (RAF).

Die Entscheidung für den bewaffneten Kampf findet ihre Begründung in den Erfahrungen mit der post-faschistischen BRD-Gesellschaft, dem US-Krieg in Vietnam und dem Willen, die 68er-Revolte weiter zu entwickeln.

Wir möchten mit Euch 40 Jahre nach ihrem Tod über diese Ereignisse diskutieren und die Frage stellen, welche Relevanz diese Ideen heute noch haben.

Dazu sind eingeladen:

Rolf Becker:

der Schauspieler und politischer Akteur wird Texte von ihr und zu ihr vortragen.

Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen:

ein Versuch, über den persönlicher Bezug zu Ulrike, Verbindungslinien zu heute zu ziehen.

Peter Nowak:

der Journalist Peter Nowak, wird einen Beitrag zur nachträglichen Verklärung des „Modell Deutschlands“ unter dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt, in dessen Amtszeit auch Ulrike verstarb, machen.

Jürgen Schneider:

der ehemalige Anwalt und heutige Buchautor, war Verteidiger von ehemaligen Gefangenen aus der RAF. Er berichtet über die Kriminalisierung von Texten und kulturellen Beiträgen von und zu der RAF.

Eine Studentin:

Sie referiert, was sie als Vertreterin der jüngeren Generation mit Ulrike verbindet.

Ort: Ex-HWP, Hörsaal. Uni Hamburg, von Melle Park

Zeit: Montag, den 9. Mai, 18:00 Uhr

Veranstalter: Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen, Hamburg bekannte und unbekannte Freund*innen von Ulrike Meinhof

Unterstützt wird die Veranstaltung von der 0rtsgruppe Hamburg der Roten Hilfe e. V. (RH)

Bericht über die Veranstaltung  in Schattenblick:

http://www.schattenblick.de/infopool/politik/report/prbe0237.html

hier als pdf-Datei:

http://www.schattenblick.de/da/2016/05/sb_160530_schattenblick_druckausgabe.pdf

BERICHT/237: Ulrikes Kampf – und heute noch … (SB)

“Wer seine Lage erkannt hat, wie sollte der aufzuhalten sein?”
(aus Bertolt Brecht: Lob der Dialektik)

Veranstaltung zum 40. Todestag von Ulrike Meinhof am 9. Mai 2016 in Hamburg

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Hamburg: Freitag – 05. Februar 2016 – geöffnet ab 19 Uhr – Veranstaltung 20 Uhr – Rote Flora

Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht

Die Arbeitskämpfe bei der Bahn oder bei Amazon in den letzten Monaten haben deutlich gemacht, dass Streiks durchaus nicht der Vergangenheit angehören. In der letzten Zeit wurden Arbeitskämpfe in Sektoren bekannt, die gemeinhin als schwer oder gar nicht organisierbar galten. So gab es in Berlin einen erfolgreichen Arbeitskampf in einem Spätkauf, Gefangene gründeten eine Gewerkschaft und Geflüchtete kämpfen für das Recht auf Gewerkschaftsmitgliedschaft. Einige Facetten dieser neuen Streiks und Arbeitskämpfe wird der Journalist Peter Nowak auf der Veranstaltung vorstellen. Er ist Herausgeber des Buches „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“, das in der Edition Assemblage erschienen ist.

Auf der Veranstaltung wird es auch um die Frage gehen, wie die Kämpfe am Arbeitsplatz mit den Selbstorganisationsversuchen von Mieter*innen und Erwerbslosen verbunden werden können. Denn nur dann haben diese Bewegungen Chancen, eine gesellschaftliche Kraft und vielleicht eine gesellschaftliche Gegenmacht zu entwickeln. Zudem richten sich alle diese Kämpfe letztlich gegen das kapitalistische Verwertungsinteresse. Ein erfolgreicher Arbeits-, Miet- oder Erwerbslosenkampf sollte neben der Durchsetzung der unmittelbaren Ziele immer auch die Selbstaufklärung über die kapitalistischen Zustände oder ihre Abschaffung zum Ergebnis haben.

http://prp-hamburg.org/

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Rostock: 28.1.2016, 18 Uhr, Doberaner Str. 21, Peter Weiss Haus

“EIN STREIK STEHT, WENN MENSCH IHN SELBER MACHT” Lesung mit dem Herausgeber

Donnerstag, 28. Januar 2016 – 18:00

===== ACHTUNG!!! DER POLDO FÄNGT SCHON UM 18 UHR AN!!!! =====

Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht – Ein Buch für alle, die sich fragen, ob und wie Streiks noch möglich sind.

Lesung mit Peter Nowak

Arbeitskämpfe im Spätkauf, Gefangene gründen eine Gewerkschaft: in der letzten Zeit wurden Arbeitskämpfe in Sektoren bekannt, die gemeinhin als schwer oder gar nicht organisierbar galten. Das Buch stellt verschiedene Facetten dieser neuen Streiks und Arbeitskämpfe in Deutschland und darüber hinaus vor und ordnet sie in einen gesellschaftlichen Kontext ein. Auch in einer Gesellschaft jenseits des Fordismus (Fabrikgesellschaft) gehören Arbeitskämpfe nicht der Vergangenheit an. Besonders erfolgreich werden diese Streiks durch die Unterstützung der Kund*innen und des Umfelds der Streikenden.

http://www.peterweisshaus.de/veranstaltung/2016-01-28-ein-streik-steht-wenn-mensch-ihn-selber-macht-lesung-mit-dem-herausgeber

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Cottbus:21.1.2016, 19 Uhr, Zelle 79,

Die Arbeitskämpfe bei der Bahn oder bei Amazon in den letzten Monaten haben deutlich gemacht, dass Streiks durchaus nicht der Vergangenheit angehören. Doch in der letzten Zeit wurden Arbeitskämpfe in Sektoren bekannt, die gemeinhin als schwer oder gar nicht organisierbar galten. So gab es in Berlin einen erfolgreichen Arbeitskampf in einem Spätkauf, Gefangene gründen eine Gewerkschaft und Geflüchtete kämpfen für das Recht auf Gewerkschaftsmitgliedschaft. Einige Facetten dieser neuen Streiks und Arbeitskämpfe wird der Journalist Peter Nowak (peter-nowak-journalist.de/) auf der Veranstaltung vorstellen. Er ist Herausgeber des Buches „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“, das in der Edition Assemblage erschienen ist (www.edition-assemblage.de/ein-streik-steht-wenn-mensch-ihn-selber-macht/).

http://www.kultur-cottbus.de/index.php?section=Kultur&jahr=2016&monat=01&tag=21&ID=65763

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Berlin: 5.12., 13 Uhr Mehringhof, Gneisenaustr. 2a

Podiumsdiskussion – Sich verweigern?

Lösung die „Große Verweigerung“ vor. Verweigerung ist nicht mit Negation gleichzusetzen. Es geht nicht um bloßes Nichts-Tun oder radikale Versagung, sondern Verweigerung enthält ein Moment aktiven Wirkens und ein subversives Potenzial. Wir wollen etwas anders oder etwas anderes tun. Wir sagen „Nein“ und setzen damit kämpferische Signale, die Kompromisslosigkeit und Aggression, aber auch ein Interesse an Intervention ausdrücken. Wir wollen über eine „Kultur der Verweigerung“ debattieren.

Thilo Broschell wird über Erfahrungen aus den 1980er Jahren und gegenwärtigen individuellen Widerstand von Erwerbslosen berichten. Christel T. schildert ihren Kampf als Jobcenteraktivistin. Peter Nowak macht den kollektiven Widerstand (wie „Zahltage“ und Kämpfe gegen Zwangsräumungen) zum Thema. Anne Allex thematisiert die Gegenwehr und die Selbsthilfe als persönliches Moment zur Erreichung eigener Ziele und leitet deren Genese in der Geschichte der Arbeiterbewegung her. Und Robert Ulmer stellt zum Schluß philosophische Betrachtungen über das Verweigern, Muße und Zeitwohlstand an.

Im Rahmen der Veranstaltungen und begleitenden Ausstellung von Zeitungscollagen “Zurückgespult. Dem Machtgefüge die Stirn bieten.”

Datum:
Samstag, 5. Dezember 2015 – 13:00
Ort:Gneisenaustr. 2a
10961 Berlin
http://www.teilhabe-berlin.de/aktuelles/podiumsdiskussion-sich-verweigern-dann-110

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Aachen: 3.12., Beginn: 18:30 // Ort: KatHo Aachen // Eintritt: kostenfrei

Sozialchauvinismus – Das Bündnis von Boulevard und Bürger;

12250141_455760357942104_2933596876215462788_nDie Thesen des ehemaligen Berliner Senators und Deutsche Bank-Manager Thilo Sarrazin wurden in der Regel auch von seinen Kritiker_innen auf die Hetze gegen Migrant_innen reduziert. Dabei geriet aus dem Blick, dass Sarrazin mit seinen Nützlichkeitsrassismus zum Lautsprecher derer wurde, die gegen alle hetzen, die angeblich dem Standort Deutschland schaden. Das können Hartz IV-Empfänger_innen genau so sein wie „Pleitegriechen“ oder Migrant_innen.
Der Journalist Peter Nowak wird sich mit der Ideologie des in allen Teilen der Gesellschaft anzutreffenden Sozialchauvinismus befassen und dabei auf eine vor einigen Jahren erneut aufgelegte Schrift des Hannoveraner Sozialpsychologen Peter Brückner zurückgreifen, die den Titel „Sozialpsychologie des Kapitalismus“ (http://www.antipsychiatrieverlag.de/versand/titel/brueckner.htm) trägt. Obwohl das Buch 1981 verfasst wurde und seinerseits auf viel Resonanz stößt, sind die dort vertretenen Thesen für eine Erklärung des Sozialchauvinismus erhellend.
Während Brückner in Protestbewegungen einen Schritt zur
Selbstermächtigung der in Unterdrückungs- und Ausbeutungsverhältnissen lebenden Menschen sah und deshalb große Hoffnungen in die durch die 68er-Bewegung ausgelöste Neue Linke setzte, müssen wir fast 40 Jahre später die weitgehende Verstaatlichung dieser Bewegungen konstatieren.
Viele einst emanzipatorische Impulse waren Türöffner für eine
weitgehende Individualisierung und Flexibilisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse, die heute Protestmöglichkeiten scheinbar erschweren.
Am Beispiel der Zahltag-Aktionen von Erwerbslosen, Protesten von Mietrebell_innen und Arbeitskämpfen auch in Kleinstbetrieben soll deutlich gemacht werden, dass es auch in diesen Bereichen Möglichkeiten zur Gegenwehr als ersten Schritt zur Selbstermächtigung sein können. Das sind im Sinne von Brückner die Voraussetzungen für einen Kampf gegen den Sozialchauvinismus. Für eine soziale Bewegung gegen die kapitalistischen Zumutungen stellt sich die Frage, ob nicht solche Prozesse der Selbstermächtigung langfristig sinnvoller sind als manche Großdemonstrationen und Massenvents.

https://www.facebook.com/events/945759292165593/

http://diskursivaachen.org/2015/11/sozialchauvinismus-das-b

Diskursiv Aachen

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Magdeburg: Dienstag, 24. 11. 15, 19.00 Uhr, im Infoladen im Libertären Zentrum (LIZ), Alt Salbke 144,

Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabriken. Buchvorstellung mit Peter Nowak

Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht

Arbeitskämpfe im Spätkauf, Gefangene gründen eine Gewerkschaft: in der letzten Zeit wurden Arbeitskämpfe in Sektoren bekannt, die gemeinhin als schwer oder gar nicht organisierbar galten. Das Buch stellt verschiedene Facetten dieser neuen Streiks und Arbeitskämpfe in Deutschland und darüber hinaus vor und ordnet sie in einen gesellschaftlichen Kontext ein. Auch in einer Gesellschaft jenseits des Fordismus (Fabrikgesellschaft) gehören Arbeitskämpfe nicht der Vergangenheit an. Besonders erfolgreich werden diese Streiks durch die Unterstützung der Kund*innen und des Umfelds der Streikenden.

https://www.fau.org/ortsgruppen/magdeburg/art_151016-143356

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Berlin:
Montag, 16.11. – Offenes Treffen – Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht

Auf unserem Treffen möchten wir das von Peter Nowak herausgegebene Buch „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“ vorstellen. Arbeitskämpfe im Spätkauf-Laden, Gefangene gründen eine Gewerkschaft: In der letzten Zeit wurden Arbeitskämpfe in Sektoren bekannt, die gemeinhin als schwer oder gar nicht organisierbar galten. Das Buch stellt verschiedene Facetten dieser neuen Streiks und Arbeitskämpfe in Deutschland und darüber hinaus vor und ordnet sie in einen gesellschaftlichen Kontext ein. Auch in einer Gesellschaft jenseits des Fordismus (Fabrikgesellschaft) gehören Arbeitskämpfe nicht der Vergangenheit an. Besonders erfolgreich werden diese Streiks durch die Unterstützung der Kund*innen und des Umfelds der Streikenden. Wir wollen zusammen mit mehreren Autor*innen über diese Erfahrungen diskutieren.

Offenes Treffen des Klassenkampfblocks | Montag | 16.11.2015 | 19 Uhr | Cafe Commune | Reichenberger Str.157

http://klassenkampfblock.blogsport.de/

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Berlin : 13.11., 19 Uhr

Nachbarschaftsladen Buttmannstr. 16: Lesung + Infos, “Widerstand gegen Zwangsräumungen!” mit Margit Englert und Peter Nowak


Berlin, Reinickendorf, sogenannte “B-Lage”: Hier wohnte Rosemarie F., bevor sie im Februar 2013 aus ihrer Wohnung zwangsgeräumt wurde. In der B-Lage wird wenig baulich aufgewertet, die Strategie, höhere Renditen zu erzielen, ist die Erhöhung der Miete bei Neuvermietung. Deswegen kommt es zu Zwangsräumungen, und Rosemarie F. ist kein Einzelfall: Geschätzt mehr als 20 Zwangsräumungen täglich sind es allein in Berlin. Die Erfahrungen von MieterInnen- und Erwerbsloseninitativen zeigen, dass sehr oft Sozialbehörden, also Sozialämter und Jobcenter, daran beteiligt sind, wenn Menschen ihre Wohnungen im Interesse von KapitalanlegerInnen verlieren. So auch im Fall Rosemarie F.
Margit Englert hat am Beispiel von Rosemarie F. und anhand der Unterlagen aus dem Rechtsstreit die Struktur solcher Prozesse sehr präzise und belegbar nachgezeichnet. In der Lesung wird es darum gehen, diese Struktur kapitalistischer Verhältnisse deutlich zu machen: Rosemarie ist kein Einzelschicksal, Menschen werden aus Profitgründen aus ihren Wohnungen geworfen und in die Obdachlosigkeit gedrängt. [...]
Peter Nowak, der das Buch “Zwangsräumung verhindern” herausgegeben hat, wird sich mit der Frage beschäftigen warum sich bisher noch relativ wenige der von Zwangsräumung betroffenen Menschen wehren. Neben fehlenden politischen Strukturen spielt dabei die Angst an die Öffentlichkeit zu gehen eine große Rolle. Noch immer werden Mietschulden sowie Probeme mit den Jobcentern individualisiert. Dagegen müsste eine Organisierung im Stadtteil stehen, die den Menschen hilft, die Angst zu überwinden.

http://haendewegvomwedding.blogsport.eu/

http://wirbleibenalle.org/?pb0&paged=2

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