Termine
Mannheim, Anarchistische Buchmesse:
Sonntag: 21.4.2013,
14.30 Uhr
Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte in der deutschen Linken
Lesung mit Peter Nowak
http://buchmessemannheim.blogsport.de/programm/
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17.4. 2013, 18.30 Uhr, Eiszeit-Kino, Berlin
Diskussion über Widerstand in der modernen Arbeitswelt, nach der Vorführung des Filmes Die Ausbildung
Peter Nowak im Gespräch mit Filmemacher Dirk Lütter
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Filmfestivals Globale statt.
http://www.globale-filmfestival.org/index.php?id=45
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Das vergessene Massaker in Berlin
Peter Nowak im Gespräch mit dem Historiker Dietmar Lange
Mehr als 1000 Menschen sind selbst nach vorsichtigen offiziellen Schätzungen im März 1919 in Berlin ermordet worden, als ein Generalstreik, der von den während der Novemberrevolution entstandenen Räteorganisationen getragen wurde, von rechten Freikorps und Standgerichten im Auftrag der Reichsregierung blutig zerschlagen wurde. Der Großteil der Opfer waren aufbegehrende Arbeiter_innen, aber auch kritische Intellektuelle und bekannte Kriegsgegner_innen gerierten in den Fokus des Terrors.
Der Berliner Historiker Dietmar Lange hat in dem Buch “Massenstreik und Schießbefehl” (Edition Assemblage, Münster 2012, 176 Seiten, 19,80 Euro) das weitgehend vergessene Massaker wieder bekannt gemacht. Auf der Veranstaltung wird er über die soziale und politische Lage in Berlin im Frühjahr 1919, die Ziele der Streikbewegung und die Antwort der Staatsapparate sprechen. Auch über die weiterreichenden politischen Konsequenzen des Massakers, für das keiner der Täter juristisch belangt wurde, soll auf der Veranstaltung diskutiert werden. Der Publizist Sebastian Haffner zog bereits 1969 eine Verbindung von “den Tausendfachen Morden in den Monaten der Noske-Zeit zu den millionenfachen Morden in den folgenden Jahrzehnten der Hitlerzeit”. Ist eine solche Darstellung nicht wesentlich realitätsnaher als die aktuelle offizielle Geschichtsdarstellung “Zerstörte Vielfalt”, nach der die Nazis 1933 in Berlin eine weitgehend heile Welt zerstörten?
Schließlich wollen wir uns der Frage widmen, ob ein Gedenk- und Erinnerungsort für die Opfer der Massaker nicht endlich auf der Tagesordnung steht. Einer der zentralen Orte des Terrors waren die Arbeiter_innenquartiere in den Stadtteilen Lichtenberg und Friedrichshain.
Die Veranstaltung wird von der Antifa-Friedrichshain (www.antifa-fh.de.vu) unterstützt und in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung veranstaltet.
DO, 14.03.2013 • 19 h • Rosa Luxemburg Stiftung
Franz Mehring Platz 1 (Nähe Ostbahnhof • Berlin)
http://www.rosalux.de/news/39210/die-verratene-revolution-191819-von-dietmar-lange.html
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12. März: 15 – 18 Uhr Zahltag vor dem Jobcenter in Forst
“Liebe FreundInnen und GenossInnen, am Dienstag den 12. März zwischen 15 und 18 Uhr wollen wir in Forst eine “Zahltag”-Kundgebung vor dem Jobcenter Spree-Neiße durchführen. Anlass ist die 100%-Sanktionierung unseres Freundes Bert Neumann, der aktuell vom Amt in Hunger und Obdachlosigkeit getrieben wird. Diese Aktion soll Öffentlichkeit für die Missachtung der Menschenwürde in lokalen und überregionalen Medien schaffen. Zusätzlich können auch SozialpolitikerInnen des Kreistages direkt angesprochen werden, denn um 17:30 findet im gleichen Gebäude der Sozialausschuss statt. Mit Infomaterial und kompetenten Personen wollen wir vor Ort den “KundInnen” des Jobcenters während der Öffnungszeiten (an diesem Tag bis 18 Uhr) Unterstützung und Beratung anbieten.” Aufruf vom Freundeskreis Bert Neumann – auf deren Homepage auch weitere Informationen externer Link
Berliner Unterstützungsaufruf für den Zahltag in Forst
Siehe dazu auch: Unterstützt den Zahltag am Jobcenter in Forst! Solidarität mit Bert Neumann!
“in Forst (Lausitz) hat sich ein „Freundeskreis Bert Neumann“ gegründet. Er unterstützt einen Erwerbslosen, der seit 1. Januar das Hartz IV auf Null gekürzt wurde, weil er einen Computerkurs, zu dem er vom Jobcenter verpflichtet wurde, vorzeitig beendete. Am Dienstag, den 12. März organisiert der Freundeskreis Bert Neumann vor dem Jobcenter Forst ab 15 Uhr einen Zahltag (siehe Aufruf). Es geht um die Solidarität mit Bert Neumann, aber es geht auch darum auf die fortdauernde Entwürdigung im Hartz IV-Regime aufmerksam zu machen. Wir wollen die Freund_innen in Forst von Berlin aus unterstützen und uns deshalb am Zahltag beteiligen. Wir fahren am 12. März mit dem Brandenburgticket nach Forst (Abfahrt des Zuges ist um 12.44 Uhr am Ostbahnhof). Wir treffen uns um 12.30 Uhr am Gleis 2). Bringt Flugblatter und Broschüren mit, die die Rechte der Erwerbslosen am Jobcenter sowie die Aktion „Keine/r muss allein zum Amt“ zum Thema haben. Vielleicht gibt es auch Transparente zum Thema.”
http://bertneumann.blogsport.de/
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Podiumsgespräch am 08.02. um 18 Uhr
mit Ralf Boes und Peter Nowak
Ort: Kulturraum des Park7, Parkstraße 7, Forst (Lausitz)
Veranstalter: Freundeskreis Bert Neumann
Unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg
„In einer anständigen Gesellschaft entwürdigen die Institutionen nicht die Menschen.“
Leben von null Euro? Sanktionen gegen EmpfängerInnen von HartzIV haben im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Sie treffen Erwerbslose, die sich der systematischen Nötigung durch Meldeauflagen, Ein-Euro-Jobs und „Qualifizierungsmaßnahmen“ nicht unterwerfen wollen oder können. Über einer Million Menschen wurde im vergangenen Jahr die Existenzgrundlage teilweise oder komplett entzogen. Durch die Agenda 2010 wurden die Sozialsysteme in eine Sanktionsmaschine für unangepasstes Verhalten verwandelt.
Der zunehmende Druck nach unten und die flankierende Hetze von Bild, Spiegel & Co gegen Hartz-IV-EmpfängerInnen soll die Lohnabhängigen und Erwerbslosen voneinander isolieren und entsolidarisieren. Prekäre und schlecht bezahlte Arbeit soll möglichst ohne organisierten Widerstand der Betroffenen vorangetrieben werden. Die Sanktionen treffen einzelne, doch gemeint sind alle.
Ralph Boes strebt an, das Sanktionssystem über eine Verfassungsbeschwerde zu stoppen. Hierzu hat er begonnen, den dafür notwendigen Präzedenzfall zu schaffen, indem er sich selbst offen in die Schusslinie aller Sanktionen stellt. Vor allem mit seiner Sanktionshunger-Aktion hat er Ende letzten Jahres für öffentliches Aufsehen gesorgt.
Peter Nowak ist Journalist und Autor des Buches „Zahltag – über Zwang und Widerstand unter Hartz IV“. Er wird Möglichkeiten vorstellen, sich im Jobcenter gegen die Zumutungen des Hartz IV-Regime zu wehren. Dazu gehört die Initiative „Keine/r muss allein zum Amt“, die Betroffenen helfen soll, ihre Interessen gemeinsam besser durchzusetzen.
Artikel zur Veranstaltung:
http://www.lr-online.de/regionen/guben/Debatte-ueber-Hartz-IV-System;art1051,4120917?_FRAME=64
Bericht über die Veranstaltung auf Labournet:
http://www.labournet.de/politik/erwerbslos/hartz4/sperren/podiumsgesprach-zu-hartz-iv-sanktionen-starkt-vernetzung/
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Presse zur Lesung in Gera:
http://www.otz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/800-Gaeste-bei-Sarrazin-Lesung-in-Gera-nicht-mal-50-bei-Gegen-Lesung-1009637635
und
http://www.otz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Martin-Gerlach-kommentiert-die-Lesung-mit-und-gegen-Sarrazin-874930519
und
http://www.otz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Alternativ-Vortrag-zu-Sarrazin-in-Gera-686445814
und
http://www.otz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Gera-Auch-die-Sarrazin-Gegner-zahlten-1403719437
Die nervöse Ordnung gereizter Denkmodelle
Symposium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg
am 16. November 2012
17:30 Uhr / Peter Nowak
Sozialchauvinismus – das Bündnis von Boulevard und Bürger
http://www.adbk-nuernberg.de/symposium/programm.php
Sozialchauvinismus – das Bündnis von Boulevard und Bürger
Die Thesen des ehemaligen Berliner Senators und Deutsche Bank-Managers Thilo Sarrazin wurden in der Regel auch von seinen Kritiker_innen auf die Hetze gegen Migrant_innen reduziert. Dabei geriet aus dem Blick, dass Sarrazin mit seinem Nützlichkeitsrassismus zum Lautsprecher eines informellen Bündnisses von Boulevard, Eliten und Teilen der Bevölkerung wurde, die sich gegen alle wenden, die angeblich dem Standort Deutschland schaden. Das können Hartz IV-Empfänger_innen genau so sein wie „Pleitegriechen“ oder Migrant_innen. Diese Ideologie ist in allen Teilen der Gesellschaft anzutreffen und wird in von sozialen Initiativen in der letzten Zeit häufig unter dem Begriff Sozialchauvinismus zusammengefasst. Anders als auch manche simplifizierende Vorstellungen nahe legen sind sozialchauvinistische Ideologieelemente allerdings nicht einfach der Effekt von Manipulationen. Vielmehr finden sich in großen Teilen der Bevölkerung Erklärungsmuster für Krisensituationen und die Zumutungen des kapitalistischen Alltags, die sozialchauvinistische Ideologien begünstigen. So sind Ressentiments gegen „freche Erwerbslose“ als konformistische Reaktionen von Menschen zu erklären, die die kapitalistischen Zumutungen ohne Widerstand hinnehmen und mit Aggressionen auf Menschen reagieren, die sich wehren. Der Hannoveraner Sozialpsychologe Peter Brückner hat vor mehr als 30 Jahren in einer 2004 erneut aufgelegten Schrift mit dem Titel „Sozialpsychologie des Kapitalismus“ diesen Zusammenhang prägnant herausgearbeitet. Brückner benennt den Zusammenhang zwischen der kritiklosen Hinnahme der herrschenden Verhältnisse und das Ressentiment gegen Menschen, die sich dagegen in welcher Form auch immer wehren. Während er 1981 in den Protestbewegungen noch einen Schritt zur Selbstermächtigung der in Unterdrückungs- und Ausbeutungsverhältnissen lebenden Menschen sah und deshalb große Hoffnungen in die „Neue Linke“ setzte, müssen wir heute die weitgehende Verstaatlichung dieser Bewegungen konstatieren. Viele einst emanzipatorische Impulse wurden Türöffner für eine weitgehende Individualisierung und Flexibilisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse, die heute Protestmöglichkeiten scheinbar erschweren.
Doch auch aktuell existieren medial oft kaum wahrgenommen Protest- und Widerstandsformen. Hier sollen exemplarisch die Aktionen „Niemand muss allein zum Amt“ und Zahltag genannt werden, die in der Erwerbslosenbewegung nach der Einführung der Agenda 2010 entwickelt wurden. Beide Aktionsformen zielen darauf ab, die Vereinzelung im Jobcenter und den Arbeitsagenturen zu durchbrechen, in denen die Erwerbslosen die Menschen in der gleichen Lage als Konkurrent_innen ansehen Bei den Begleit- und Zahlaktionen spielt die Frage der Nationalität, der Dauer des Bezugs von Unterstützung der Beteiligten keine Rolle. So kann am Beispiel dieses Alltagswiderstands im Jobcenter exemplarisch gezeigt werden, dass die Thesen von Peter Brückner in der Realität bestätigt wurden. Das beste Antidot gegen den Sozialchauvinismus ist die Selbstorganisation der Menschen gegen die Zumutungen des kapitalistischen Alltags.
http://www.adbk-nuernberg.de/symposium/
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Sozialchauvinismus – das Bündnis von Boulevard und Bürger
Die Thesen des ehemaligen Berliner Senators und Deutsche Bank-Managers Thilo Sarrazin wurden in der Regel auch von seinen Kritiker_innen auf die Hetze gegen Migrant_innen reduziert. Dabei geriet aus dem Blick, dass Sarrazin mit seinem Nützlichkeitsrassismus zum Lautsprecher eines informellen Bündnisses von Boulevard, Eliten und Teilen der Bevölkerung wurde, die sich gegen alle wenden, die angeblich dem Standort Deutschland schaden. Das können Hartz IV-Empfänger_innen genau so sein wie „Pleitegriechen“ oder Migrant_innen. Diese Ideologie ist in allen Teilen der Gesellschaft anzutreffen und wird in von sozialen Initiativen in der letzten Zeit häufig unter dem Begriff Sozialchauvinismus zusammengefasst. Anders als auch manche simplifizierende Vorstellungen nahe legen sind sozialchauvinistische Ideologieelemente allerdings nicht einfach der Effekt von Manipulationen. Vielmehr finden sich in großen Teilen der Bevölkerung Erklärungsmuster für Krisensituationen und die Zumutungen des kapitalistischen Alltags, die sozialchauvinistische Ideologien begünstigen. So sind Ressentiments gegen „freche Erwerbslose“ als konformistische Reaktionen von Menschen zu erklären, die die kapitalistischen Zumutungen ohne Widerstand hinnehmen und mit Aggressionen auf Menschen reagieren, die sich wehren. Der Hannoveraner Sozialpsychologe Peter Brückner hat vor mehr als 30 Jahren in einer 2004 erneut aufgelegten Schrift mit dem Titel „Sozialpsychologie des Kapitalismus“ diesen Zusammenhang prägnant herausgearbeitet. Brückner benennt den Zusammenhang zwischen der kritiklosen Hinnahme der herrschenden Verhältnisse und das Ressentiment gegen Menschen, die sich dagegen in welcher Form auch immer wehren. Während er 1981 in den Protestbewegungen noch einen Schritt zur Selbstermächtigung der in Unterdrückungs- und Ausbeutungsverhältnissen lebenden Menschen sah und deshalb große Hoffnungen in die „Neue Linke“ setzte, müssen wir heute die weitgehende Verstaatlichung dieser Bewegungen konstatieren. Viele einst emanzipatorische Impulse wurden Türöffner für eine weitgehende Individualisierung und Flexibilisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse, die heute Protestmöglichkeiten scheinbar erschweren.
Doch auch aktuell existieren medial oft kaum wahrgenommen Protest- und Widerstandsformen. Hier sollen exemplarisch die Aktionen „Niemand muss allein zum Amt“ und Zahltag genannt werden, die in der Erwerbslosenbewegung nach der Einführung der Agenda 2010 entwickelt wurden. Beide Aktionsformen zielen darauf ab, die Vereinzelung im Jobcenter und den Arbeitsagenturen zu durchbrechen, in denen die Erwerbslosen die Menschen in der gleichen Lage als Konkurrent_innen ansehen Bei den Begleit- und Zahlaktionen spielt die Frage der Nationalität, der Dauer des Bezugs von Unterstützung der Beteiligten keine Rolle. So kann am Beispiel dieses Alltagswiderstands im Jobcenter exemplarisch gezeigt werden, dass die Thesen von Peter Brückner in der Realität bestätigt wurden. Das beste Antidot gegen den Sozialchauvinismus ist die Selbstorganisation der Menschen gegen die Zumutungen des kapitalistischen Alltags.
Wider die Sarrazinisierung der Gesellschaft
14.11.2012 // 20.00 Uhr // Stadtmuseum Gera // Museumsplatz 1, Gera
Vortrag und Diskussion mit dem Journalisten Peter Nowak (Berlin).
In den letzten Monaten war es ruhiger um den ehemaligen SPD-Politiker, Deutsche Bank Manager und Buchautor Thilo Sarrazin geworden. Doch sein Auftritt in Gera und anderen Städten macht deutlich, dass seine Thesen weiterhin auf große Zustimmung bei Elite und großen Teilen der Bevölkerung stoßen. Mit seinem Nützlichkeitsrassismus wurde er zum Lautsprecher all derer, die Ressentiments gegen alle hegen, die dem Standort Deutschland angeblich schaden. Das können wahlweise Empfänger_innen von Hartz IV, sogenannte Pleitegriechen« oder Migrant_innen sein.
Peter Nowak wird sich mit der Ideologie dieses gesellschaftlich weitverbreiteten Sozialchauvinismus befassen und deutlich machen, dass Sarrazin nur der lauteste Exponent dieser Strömung ist. Auch Protestbewegungen sind davor nicht gefeit. Als Beispiel seien die »Montagsdemonstrationen « gegen die Einführung von »Hartz IV« im Jahr 2004 angeführt. Viele Aktivist_innen empörten sich damals, dass sie auf das Niveau von Sozialhilfeempfänger_innen herabgestuft werden, die dies scheinbar verdient hätten.
Ein Widerstand dagegen darf nicht bei dem Protest gegen Auftritte von Sarrazin stehen bleiben. In den Blick genommen werden müssen die Gründe für die Attraktivität von Thesen von ihm und seinen scheinbar moderateren Nachsprechern wie den Bürgermeister von Berlin-Neukölln Heinz Buschkowsky. Es ist die Verwertungslogik der kapitalistischen Gesellschaft, die Nützlichkeitsrassismus und Sozialchauvinismus hervorruft. Es muss für die Kritiker_innen von Staat, Kapital und Nation um den Widerstand gegen die Sarrazinisierung der Gesellschaft gehen.
http://badreihe.wordpress.com/
http://gera.otz.de/web/gera/startseite/detail/-/specific/Gera-braucht-Lesung-nicht-Thilo-Sarrazin-kommt-am-14-November-195009168
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Berlin, 15.6. 20 Uhr,
Jugendwiderstandsmuseum, Rigaer Str.9
Diskussion zum Mieter_innenwiderstand; vorher wird der Film Mietenstopp gezeigt
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Heidelberg, Unicampus,
01.06.2012 – 14:00 – 01.06.2012 – 16:00
Sozialchauvinismus und Selbstermächtigung
CampusCamp Heidelberg Im Neuenheimer Feld vor dem Universitätsrechenzentrum (INF 293).
Veraanstaltet von Kritische Initiative Heidelberg
Die Thesen des ehemaligen Berliner Senators und Deutsche Bank-Managers Thilo Sarrazin wurden in der Regel auch von seinen Kritiker_innen auf die Hetze gegen Migrant_innen reduziert. Dabei geriet aus dem Blick, dass Sarrazin mit seinen Nützlichkeitsrassismus zum Lautsprecher derer wurde, die gegen alle hetzen, die angeblich dem Standort Deutschland schaden. Das können Hartz IV-Empfänger_innen genau so sein wie „Pleitegriechen“ oder Migrant_innen.
Der Journalist Peter Nowak wird sich mit der Ideologie des in allen Teilen der Gesellschaft anzutreffenden Sozialchauvinismus befassen und dabei auf eine vor einigen Jahren erneut aufgelegte Schrift des Hannoveraner Sozialpsychologen Peter Brückner zurückgreifen, die den Titel „Sozialpsychologie des Kapitalismus“ (http://www.antipsychiatrieverlag.de/versand/titel/brueckner.htm) trägt. Obwohl das Buch 1981 verfasst wurde und seinerseits auf viel Resonanz stößt, sind die dort vertretenen Thesen für eine Erklärung des Sozialchauvinismus erhellend.
Während Brückner in Protestbewegungen einen Schritt zur Selbstermächtigung der in Unterdrückungs- und Ausbeutungsverhältnissen lebenden Menschen sah und deshalb große Hoffnungen in die durch die 68er-Bewegung ausgelöste Neue Linke setzte, müssen wir 30 Jahre später die weitgehende Verstaatlichung dieser Bewegungen konstatieren. Viele einst emanzipatorische Impulse waren Türöffner für eine weitgehende Individualisierung und Flexibilisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse, die heute Protestmöglichkeiten scheinbar erschweren. Am Beispiel der Zahltag-Aktionen von Erwerbslosen soll deutlich gemacht werden, dass es auch in Bereichen, in denen Menschen nicht streiken können, Möglichkeiten der Gegenwehr als ersten Schritt zur Selbstermächtigung gibt. Das sind im Sinne von Brückner die Voraussetzungen für einen Kampf gegen den Sozialchauvinismus.
weitere Infos: http://www.kritische-initiative.de/
Zeitungsartikel zur Veranstaltung:
http://gera.otz.de/web/gera/startseite/detail/-/specific/Gera-braucht-Lesung-nicht-Thilo-Sarrazin-kommt-am-14-November-195009168.
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10.5., 18.30 Uhr | Kanitz‘sche Buchhandlung
Laasener Str. 8, Gera
Sozialchauvinismus – der Rassismus von Elite und Boulevard
Vortrag und Diskussion mit Peter Nowak (Berlin).
Die Thesen des ehemaligen Berliner Senators und Deutsche Bank-Managers Thilo Sarrazin wurden in der Regel auch von seinen KritikerInnen auf die
Stimmungsmache gegen MigrantInnen reduziert.
Dabei geriet aus dem Blick, wie er mit seinem Nützlichkeitsrassismus
zum Lautsprecher derer wurde, die Ressentiments gegen alle hegen,
die dem Standort Deutschland schaden würden. Ob nun EmpfängerInnen
von »Hartz IV »Pleitegriechen« oder MigrantInnen.
Peter Nowak wird sich mit der Ideologie des gesellschaftlich
weitverbreiteten Sozialchauvinismus befassen. Auch Proteste wie die »Montagsdemonstrationen « gegen die Einführung von »Hartz IV« im Jahr 2004 waren davon nicht frei. Sie empörten sich oftmals dagegen, auf das Niveau von SozialhilfeempfängerInnen herabgestuft zu werden, die dies scheinbar verdient hätten. Wo also treffen wir bereits auf Sozialchauvinismus und wir kann diesem Phänomen begegnet werden?
http://badreihe.wordpress.com
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22.3.2011
19 UHR / QUASIMONO,
Erich Weinert Str. 2
03046 Cottbus
Infoveranstaltung zu “M31″ in Cottbus
Mit einem europaweiten antikapitalistischen Aktionstag wollen linke Gruppen aus verschiedenen europäischen Ländern gegen die vornehmlich von Deutschland initiierte europäische Krisenpolitik auf die Straße gehen. Damit könnte erstmals ein gemeinsamer Widerstand gegen eine Politik Gestalt annehmen, die an der europäischen Peripherie immer mehr Menschen in die Armut treibt. Weil der Sozialchauvinismus gepaarte Untertanengeist in Deutschland besonders groß ist , wurde hierzulande der Niedriglohnsektor weitgehend reibungslos durchgesetzt und soll jetzt in den gesamten EU-Raum exportiert werden. Auf der Veranstaltung werden die politischen Hintergründe des Aktionstages M31 erläutert, die in Frankfurt geplante Aktion vorgestellt und Buskarten für die Fahrt von Berlin nach Frankfurt für 20 Euro erworben werden. Vielleicht kann auch noch diskutiert werden, ob es Möglichkeiten gibt, den Widerstandsprozess über den März hinaus lebendig zu halten.
Der Referent ist Journalist und im Berliner M31-Bündnis aktiv.
Weitere Infos zu “M31 – european day of action against capitalism”: march31.net/de | m31berlin.blogsport.de
Infos zur VA in Cottbus:
http://antifa-cottbus.de/index.php?
option=com_content&view=article&id=169:2203
-infoveranstaltung-qm31q&catid=46:kurzmeldungen
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Donnerstag, 15. März 2012
VON MONTAGSDEMO UND AGENTURSCHLUSS
Die Kämpfe der Erwerbslosen
mit Peter Nowak, Berlin
Sich wehren statt sich zum Opfer machen zu lassen – weder im Alltag noch in öffentlichen Diskussionen. Erwerbsloseninitiativen und kämpferische Erwerbslose hat Peter Nowak in alltäglichen Auseinandersetzungen mit den Angriffen und Zumutungen der Arbeitsagenturen und bei öffentlichen Protesten in den letzten Jahren begleitet: Die Proteste gegen Hartz IV haben die Verhinderung der Gesetze nicht erreicht, waren aber keineswegs erfolglos. Seitdem steht das Thema Repression und Erniedrigung von Erwerbslosen öfter auf der Tagesordnung. Der Widerstand der Betroffenen hält an. Die Palette reicht von den vermehrten Klagen vor den Sozialgerichten bis zu offenen Widerstandsformen wie der Aktion „Zahltag“ und der Kampagne „Keiner geht allein zum Amt“. Peter Nowak stellt die Kämpfe vor und ordnet sie in den Alltag der Erwerbslosen ein. Er fragt nach ihren Zielen und Ergebnissen sowie den Verbindungen zu anderen sozialen Kämpfen.
Peter Nowak (www.peter-nowak-journalist.de) publiziert als Journalist in Berlin zu Ereignissen, Bewegungen und Kämpfen im deutschen Alltag, u.a. in taz, Freitag, Neues Deutschland sowie auf telepolis.de. In seinem Buch „Zahltag. Zwang und Widerstand: Erwerbslose in Hartz IV“ (2009) beschreibt und analysiert er die Kämpfe der Erwerbslosen.
im Vortragssaal der
Rosa-Luxemburg-stiftung/Peter-imandt-Gesellschaft
66111 Saarbrücken
Futterstr. 17-19
18.00 UHR
http://www.peter-imandt.de/archiv_2012_11.html
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Von Stammheim – an den Bosporus
Wann:16.03.2012 18.00 h – 23.00 h
Wo:Internationales Zentrum die Brücke, Wilmergasse 2 – Münster
Kategorie:Veranstaltung
Internationales Zentrum die Brücke, Wilmergasse 2 – Website
PLZ:48143 Münster
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vergangene Termine:
AG im Rahmen des
Workshoptag gegen Rassismus, Sozialchauvinismus und Rechtspopulismus
Berlin, 28.5. SFE-Mehringhof
zum Programm: http://top-berlin.net/?p=263
16:00 – 17:30 Uhr
SELBSTORGANISIERUNG GEGEN SOZIALE AUSGRENZUNG – UND DANN?
Der Workshop stellt mehrere Organisierungsansätze gegen soziale Ausgrenzung und Diskriminierung zur Diskussion. Im Rahmen sog. “Zahltage” wehren sich Erwerbslose gegen Zumutungen des Hartz-IV-Regimes im Jobcenter. Anders als bei den Montagsdemonstrationen 2004 spielen hier rassistische Spaltungslinien keine Rolle. Gesellschaftlich bleiben sie aber ein Problem. Gewerkschaftliche Projekte wie der „Europäische Verband der Wanderarbeiter“ und der „Arbeitskreis undokumentiertes Arbeiten“ mobilisieren gegen Sozialchauvinismus und seinen Umschlag in Rassismus. Was sind die Erfahrungen und Probleme dieser Ansätze im Rahmen des DGB und seiner Einzelgewerkschaften?
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Bielefeld:
25.5.2011, 18 Uhr, Bürgerwache, Siegfriesplatz,
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Zwischen Schikanen und Widerstand, Erwerbslose unter Hartz IV, Veranstaltung mit Peter Nowak, weitere Infos: http://www.agfreiebildung.org/ ————————–
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Berlin:
- 21./22.1.2011 Mehringhof
- 15 Jahre TREND onlinezeitung
Veranstaltungswochenende
REFORM & REVOLUTION
Wege aus dem Kapitalismus
mit Peter Djordjevic (Oldenburg), Peter Nowak (Berlin), Robert Schlosser (Bochum), Bernard Schmid (Paris) Anne Seeck (Berlin), Harry Waibel (Berlin) Sonnabend, den 22. 1. 2011 Uhr Mehringhof Veranstaltungsetage
13-15 Uhr Uhr Peter Nowak (Berlin)
Von den sozialen Kämpfen zur revolutionären Organisierung
Der Verlauf der Sozialproteste in den vergangenen Monaten hat einmal mehr das Fehlen einer kommunistische Organisierung deutlich vor Augen geführt. In dem Workshop soll über die Gründe diskutiert werden, warum eine solche Organisierung oft in Ansätzen stehen bleibt? Liegt es nur an Fehlern der unterschiedlichen linken Gruppen oder sind die veränderten Arbeitsbedingungen im Postfordismus dafür verantwortlich, dass klassische Organisierungsmodelle nicht mehr greifen? Dabei soll nicht der Eindruck erweckt werden, dass früher alles besser war. Es sollen auch über aktuelle Organisierungsansätze diskutiert werden. das gesamte Programm: http://www.trend.infopartisan.net/inhalt.html - , 18.10.10 19:30 bis 22 Uhr Landesstiftung
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung -
Öffentliche Verkehrsmittel zum Nulltarif?Viele Menschen können es sich in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit und Prekarisierung nicht mehr leisten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Andere fahren grundsätzlich nur mit dem Auto. Unter den Gesichtspunkten sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit, v.a. aber des Klimawandels und seiner Folgen, besteht hier dringender Handlungsbedarf.
Warum benutzen wir nicht einen Teil des von uns geschaffenen gesellschaftlichen Reichtums für die kostenlose, öffentliche Mobilität?
Ziel der Veranstaltung ist, Wege hin zu einer klimafreundlichen und sozialen Mobilität innerhalb Berlins und anderen Städten zu diskutieren.
Mit:
AktivistInnen verschiedener Kampagnen:
- Uwe Hiksch
(Naturfreunde)- Peter Nowak
(Journalist)Moderation: Micky Haque
(Dipl. Politologe)-Eintritt frei-
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- WARUM DIESER HASS – ODER DIE GRENZEN
EMANZIPATORISCHER ISLAMKRITIK
Diskussionsveranstaltung mit den Journalisten Peter Nowak, der
u.a, in der Monatszeitung Konkret, dem Internetmagazin Telepolis
und der Internetplattform “Blick nach Rechts” zu dem Thema
publiziert hat
Sonntag, den 5.9.2010 um 17 Uhr im Café Grössenwahn,
Kinzigstr. 9 (HH), in Berlin-Friedrichshain
Der alljährliche Al-Quds-Tag am 4. September 2010 in
Berlin sollte für emanzipatorische Linke Anlass zu einem
entschiedenen Widerstand gegen den Islamismus und seine
Unterstützer_Innen sein. Doch sollte der Islamismus oder der
Islam insgesamt sollten Gegenstand unserer theoretischen Kritik sein?
Und, wie können wir bei unserer Kritik deutlich machen, dass wir damit
nicht zu Verteidigern des christlichen Abendlandes und der
verschiedenen hierzulande hegemonialen Spielarten des
Christentums oder eines westlichen Wohlstandschauvinismus
werden? Wie soll damit umgegangen werden, dass “Islamkritik”
mittlerweile zum Kennzeichnen und diskursiven Label
verschiedener rechtspopulistischer Bewegungen und
Bürger_Inneninitiaitven geworden ist? Erinnert sei an die
Bewegung Pro-Köln, Pro-Deutschland, aber auch die Initiativen
gegen den Moscheebau in Pankow-Heinersdorf.
Linke Gruppen haben dagegen damals die Religionsfreiheit der
Moscheegemeinde unterstützt, wenn auch mit Widersprüchen. Die
Argumente der linken Gruppen, die gegen diese rechte
Islamkritik intervenieren, sollen hier noch einmal untersucht
werden. Denn dort war der Trennungsstrich zwischen
emanzipatorischer Kritik an einer Politik, die den Islam in den
Mittelpunkt stellt und Islamhass gelungen, was leider in der
letzten Zeit nicht immer der Fall war. Ein Beispiel dafür ist die
Auseinandersetzung auf einer Veranstaltung bei den diesjährigen
Berliner Linken Buchtagen, nachzulesen in dem Artikel des
Referenten:
“Wenn Islamkritik in Hass umschlägt unter http://www.trend.infopartisan.net/trd7810/t117810.html und http://www.freitag.de/community/blogs/peter-nowak/eine-gelungene-und-eine-gescheiterte-debatte
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Berlin:
3. Seminar: Widerstandsformen
11./13.6.2010 im Mehringhof, Gneisenaustr.2a
In diesem Seminar werden Vertreterinnen aus Erwerbsloseninitiativen und dem Sozialprotestspektrum eingeladen, um ihre Erfahrungen einzubringen, wie Selbstorganisation und Widerstand von Erwerbslosen aussieht bzw. aussehen könnte. Wie erreichen wir eine Vernetzung und bessere Mobilisierung der Betroffenen?
Freitag, d. 11.6. um 19 Uhr
“Erwerbslosenprotest- Rückblick und Ausblick”
Podiumsdiskussion mit Guido Grüner (ALSO’ . i, Peter Nowak (Autor des Buches “Zahltag”), Anne Allex (AK Marginalisierte), Paul Decruppe (AK Arbeitslosigkeit der IG Metall) u.a.
Infos zum vollständigen Programm:
http://www.trend.infopartisan.net/trd0510/t270510.html
Hamburg:
Donnerstag – 27. Mai 2010 – 19 Uhr – Centro Sociale (Sternstr. 2)
Zwischen Schikanen und Widerstand – Erwerbslosenproteste gegen Hartz IV
Seit den Massendemonstrationen gegen Hartz IV, welche die Gesetze nicht verhindern konnten, scheint es still um die Erwerbslosenbewegung geworden zu sein. Verbessert hat sich bekanntlich nichts: Auch im April 2010 waren über 3,4 Millionen Menschen erwerbslos und damit den Schikanen beim Jobcenter sowie medialer Hetze ausgesetzt. Doch neue Aktionsformen wie der „Zahltag“ haben sich in vielen Städten etabliert. Um z.B. den Druck beim Weg zum Amt zu mindern, werden Erwerbslose solidarisch begleitet. Indem ein oder mehrere Personen des Vertrauens den zermürbenden Jobcenterbesuch mitgehen, konnten viele ihre Angst überwinden und offensiv ihre Rechte einfordern. Mit der Veranstaltung wollen wir Widerstandsmöglichkeiten aufzeigen, zum mit- und nachmachen anregen und den Blick auf neue Formen des Erwerbslosenprotestes richten.
Peter Nowak, Journalist und Herausgeber des Buches „Zahltag – Zwang und Widerstand: Erwerbslose in Hartz IV“, skizziert die Entwicklung des Widerstandes gegen Hartz IV und stellt Ansätze der Erwerbslosenorganisierung vor.
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Wo: Stadtteilladen Lunte, Weisestr. 53