Termine

10.5., 18.30 Uhr | Kanitz‘sche Buchhandlung
Laasener Str. 8, Gera

Sozialchauvinismus – der Rassismus von Elite und Boulevard
Vortrag und Diskussion mit Peter Nowak (Berlin).

Die Thesen des ehemaligen Berliner Senators und Deutsche Bank-Managers Thilo Sarrazin wurden in der Regel auch von seinen KritikerInnen auf die
Stimmungsmache gegen MigrantInnen reduziert.
Dabei geriet aus dem Blick, wie er mit seinem Nützlichkeitsrassismus
zum Lautsprecher derer wurde, die Ressentiments gegen alle hegen,
die dem Standort Deutschland schaden würden. Ob nun EmpfängerInnen
von »Hartz IV »Pleitegriechen« oder MigrantInnen.
Peter Nowak wird sich mit der Ideologie des gesellschaftlich
weitverbreiteten Sozialchauvinismus befassen. Auch Proteste wie die »Montagsdemonstrationen « gegen die Einführung von »Hartz IV« im Jahr 2004 waren davon nicht frei. Sie empörten sich oftmals dagegen, auf das Niveau von SozialhilfeempfängerInnen herabgestuft zu werden, die dies scheinbar verdient hätten. Wo also treffen wir bereits auf Sozialchauvinismus und wir kann diesem Phänomen begegnet werden?

http://badreihe.wordpress.com

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22.3.2011
19 UHR / QUASIMONO,
Erich Weinert Str. 2
03046 Cottbus
Infoveranstaltung zu “M31″ in Cottbus
Mit einem europaweiten antikapitalistischen Aktionstag wollen linke Gruppen aus verschiedenen europäischen Ländern gegen die vornehmlich von Deutschland initiierte europäische Krisenpolitik auf die Straße gehen. Damit könnte erstmals ein gemeinsamer Widerstand gegen eine Politik Gestalt annehmen, die an der europäischen Peripherie immer mehr Menschen in die Armut treibt. Weil der Sozialchauvinismus gepaarte Untertanengeist in Deutschland besonders groß ist , wurde hierzulande der Niedriglohnsektor weitgehend reibungslos durchgesetzt und soll jetzt in den gesamten EU-Raum exportiert werden. Auf der Veranstaltung werden die politischen Hintergründe des Aktionstages M31 erläutert, die in Frankfurt geplante Aktion vorgestellt und Buskarten für die Fahrt von Berlin nach Frankfurt für 20 Euro erworben werden. Vielleicht kann auch noch diskutiert werden, ob es Möglichkeiten gibt, den Widerstandsprozess über den März hinaus lebendig zu halten.

Der Referent ist Journalist und im Berliner M31-Bündnis aktiv.

Weitere Infos zu “M31 – european day of action against capitalism”: march31.net/de | m31berlin.blogsport.de
Infos zur VA in Cottbus:
http://antifa-cottbus.de/index.php?
option=com_content&view=article&id=169:2203
-infoveranstaltung-qm31q&catid=46:kurzmeldungen

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Donnerstag, 15. März 2012

VON MONTAGSDEMO UND AGENTURSCHLUSS
Die Kämpfe der Erwerbslosen
mit Peter Nowak, Berlin

Sich wehren statt sich zum Opfer machen zu lassen – weder im Alltag noch in öffentlichen Diskussionen. Erwerbsloseninitiativen und kämpferische Erwerbslose hat Peter Nowak in alltäglichen Auseinandersetzungen mit den Angriffen und Zumutungen der Arbeitsagenturen und bei öffentlichen Protesten in den letzten Jahren begleitet: Die Proteste gegen Hartz IV haben die Verhinderung der Gesetze nicht erreicht, waren aber keineswegs erfolglos. Seitdem steht das Thema Repression und Erniedrigung von Erwerbslosen öfter auf der Tagesordnung. Der Widerstand der Betroffenen hält an. Die Palette reicht von den vermehrten Klagen vor den Sozialgerichten bis zu offenen Widerstandsformen wie der Aktion „Zahltag“ und der Kampagne „Keiner geht allein zum Amt“. Peter Nowak stellt die Kämpfe vor und ordnet sie in den Alltag der Erwerbslosen ein. Er fragt nach ihren Zielen und Ergebnissen sowie den Verbindungen zu anderen sozialen Kämpfen.

Peter Nowak (www.peter-nowak-journalist.de) publiziert als Journalist in Berlin zu Ereignissen, Bewegungen und Kämpfen im deutschen Alltag, u.a. in taz, Freitag, Neues Deutschland sowie auf telepolis.de. In seinem Buch „Zahltag. Zwang und Widerstand: Erwerbslose in Hartz IV“ (2009) beschreibt und analysiert er die Kämpfe der Erwerbslosen.

im Vortragssaal der
Rosa-Luxemburg-stiftung/Peter-imandt-Gesellschaft
66111 Saarbrücken
Futterstr. 17-19

18.00 UHR
http://www.peter-imandt.de/archiv_2012_11.html

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Von Stammheim – an den Bosporus
Wann:16.03.2012 18.00 h – 23.00 h
Wo:Internationales Zentrum die Brücke, Wilmergasse 2 – Münster
Kategorie:Veranstaltung

Internationales Zentrum die Brücke, Wilmergasse 2 – Website
PLZ:48143 Münster
weitere Infos:
http://www.18maerz.de/web/index.php/component/
eventlist/details/103-von-stammheim-an-den-bosporus

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vergangene Termine:

AG im Rahmen des

Workshoptag gegen Rassismus, Sozialchauvinismus und Rechtspopulismus

Berlin, 28.5. SFE-Mehringhof

zum Programm: http://top-berlin.net/?p=263

16:00 – 17:30 Uhr

SELBSTORGANISIERUNG GEGEN SOZIALE AUSGRENZUNG – UND DANN?
Der Workshop stellt mehrere Organisierungsansätze gegen soziale Ausgrenzung und Diskriminierung zur Diskussion. Im Rahmen sog. “Zahltage” wehren sich Erwerbslose gegen Zumutungen des Hartz-IV-Regimes im Jobcenter. Anders als bei den Montagsdemonstrationen 2004 spielen hier rassistische Spaltungslinien keine Rolle. Gesellschaftlich bleiben sie aber ein Problem. Gewerkschaftliche Projekte wie der „Europäische Verband der Wanderarbeiter“ und der „Arbeitskreis undokumentiertes Arbeiten“ mobilisieren gegen Sozial­chauvinismus und seinen Umschlag in Rassismus. Was sind die Erfahrungen und Probleme dieser Ansätze im Rahmen des DGB und seiner Einzelgewerkschaften?

  • Bielefeld:

    25.5.2011, 18 Uhr, Bürgerwache, Siegfriesplatz,

  • Zwischen Schikanen und Widerstand, Erwerbslose unter Hartz IV, Veranstaltung mit Peter Nowak, weitere Infos: http://www.agfreiebildung.org/ ————————–

  • Berlin:
  • 21./22.1.2011 Mehringhof
  • 15 Jahre TREND onlinezeitung
    Veranstaltungswochenende
    REFORM & REVOLUTION
    Wege aus dem Kapitalismus
    mit Peter Djordjevic (Oldenburg), Peter Nowak (Berlin), Robert Schlosser (Bochum), Bernard Schmid (Paris) Anne Seeck (Berlin), Harry Waibel (Berlin)
    Sonnabend, den 22. 1. 2011 Uhr Mehringhof Veranstaltungsetage
    13-15 Uhr Uhr Peter Nowak (Berlin)
    Von den sozialen Kämpfen zur revolutionären Organisierung
    Der Verlauf der Sozialproteste in den vergangenen Monaten hat einmal mehr das Fehlen einer kommunistische Organisierung deutlich vor Augen geführt. In dem Workshop soll über die Gründe diskutiert werden, warum eine solche Organisierung oft in Ansätzen stehen bleibt? Liegt es nur an Fehlern der unterschiedlichen linken Gruppen oder sind die veränderten Arbeitsbedingungen im Postfordismus dafür verantwortlich, dass klassische Organisierungsmodelle nicht mehr greifen? Dabei soll nicht der Eindruck erweckt werden, dass früher alles besser war. Es sollen auch über aktuelle Organisierungsansätze diskutiert werden. das gesamte Programm: http://www.trend.infopartisan.net/inhalt.html
  • , 18.10.10 19:30 bis 22 Uhr Landesstiftung
    Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
  • Öffentliche Verkehrsmittel zum Nulltarif?
    Viele Menschen können es sich in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit und Prekarisierung nicht mehr leisten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Andere fahren grundsätzlich nur mit dem Auto. Unter den Gesichtspunkten sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit, v.a. aber des Klimawandels und seiner Folgen, besteht hier dringender Handlungsbedarf.

    Warum benutzen wir nicht einen Teil des von uns geschaffenen gesellschaftlichen Reichtums für die kostenlose, öffentliche Mobilität?

    Ziel der Veranstaltung ist, Wege hin zu einer klimafreundlichen und sozialen Mobilität innerhalb Berlins und anderen Städten zu diskutieren.

    Mit:
    AktivistInnen verschiedener Kampagnen
    :

    - Uwe Hiksch

    (Naturfreunde)

    - Peter Nowak
    (Journalist)

    Moderation: Micky Haque
    (Dipl. Politologe)

    -Eintritt frei-

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  • WARUM DIESER HASS – ODER DIE GRENZEN
    EMANZIPATORISCHER ISLAMKRITIK

Diskussionsveranstaltung mit den Journalisten Peter Nowak, der
u.a, in der Monatszeitung Konkret, dem Internetmagazin Telepolis
und der Internetplattform “Blick nach Rechts” zu dem Thema
publiziert hat

Sonntag, den 5.9.2010 um 17 Uhr im Café Grössenwahn,
Kinzigstr. 9 (HH), in Berlin-Friedrichshain

Der alljährliche Al-Quds-Tag am 4. September 2010 in
Berlin sollte für emanzipatorische Linke Anlass zu einem
entschiedenen Widerstand gegen den Islamismus und seine
Unterstützer_Innen sein. Doch sollte der Islamismus oder der
Islam insgesamt sollten Gegenstand unserer theoretischen Kritik sein?

Und, wie können wir bei unserer Kritik deutlich machen, dass wir damit
nicht zu Verteidigern des „christlichen Abendlandes“ und der
verschiedenen hierzulande hegemonialen Spielarten des
Christentums oder eines westlichen Wohlstandschauvinismus
werden? Wie soll damit umgegangen werden, dass “Islamkritik”
mittlerweile zum Kennzeichnen und diskursiven Label
verschiedener rechtspopulistischer Bewegungen und
Bürger_Inneninitiaitven geworden ist? Erinnert sei an die
Bewegung Pro-Köln, Pro-Deutschland, aber auch die Initiativen
gegen den Moscheebau in Pankow-Heinersdorf.

Linke Gruppen haben dagegen damals die Religionsfreiheit der
Moscheegemeinde unterstützt, wenn auch mit Widersprüchen. Die
Argumente der linken Gruppen, die gegen diese rechte
„Islamkritik“ intervenieren, sollen hier noch einmal untersucht
werden. Denn dort war der Trennungsstrich zwischen
emanzipatorischer Kritik an einer Politik, die den Islam in den
Mittelpunkt stellt und Islamhass gelungen, was leider in der
letzten Zeit nicht immer der Fall war. Ein Beispiel dafür ist die
Auseinandersetzung auf einer Veranstaltung bei den diesjährigen
Berliner Linken Buchtagen, nachzulesen in dem Artikel des
Referenten:

“Wenn Islamkritik in Hass umschlägt“ unter http://www.trend.infopartisan.net/trd7810/t117810.html und http://www.freitag.de/community/blogs/peter-nowak/eine-gelungene-und-eine-gescheiterte-debatte

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Berlin:

3. Seminar: Widerstandsformen
11./13.6.2010 im Mehringhof, Gneisenaustr.2a

In diesem Seminar werden Vertreterinnen aus Erwerbsloseninitiativen und dem Sozialprotestspektrum eingeladen, um ihre Erfahrungen einzubringen, wie Selbstorganisation und Widerstand von Erwerbslosen aussieht bzw. aussehen könnte. Wie erreichen wir eine Vernetzung und bessere Mobilisierung der Betroffenen?

Freitag, d. 11.6. um 19 Uhr
“Erwerbslosenprotest- Rückblick und Ausblick”
Podiumsdiskussion mit Guido Grüner (ALSO’ . i, Peter Nowak (Autor des Buches “Zahltag”), Anne Allex (AK Marginalisierte), Paul Decruppe (AK Arbeitslosigkeit der IG Metall) u.a.

Infos zum vollständigen Programm:

http://www.trend.infopartisan.net/trd0510/t270510.html

Hamburg:

Donnerstag – 27. Mai 2010 – 19 Uhr – Centro Sociale (Sternstr. 2)
Zwischen Schikanen und Widerstand – Erwerbslosenproteste gegen Hartz IV

Seit den Massendemonstrationen gegen Hartz IV, welche die Gesetze nicht verhindern konnten, scheint es still um die Erwerbslosenbewegung geworden zu sein. Verbessert hat sich bekanntlich nichts: Auch im April 2010 waren über 3,4 Millionen Menschen erwerbslos und damit den Schikanen beim Jobcenter sowie medialer Hetze ausgesetzt. Doch neue Aktionsformen wie der „Zahltag“ haben sich in vielen Städten etabliert. Um z.B. den Druck beim Weg zum Amt zu mindern, werden Erwerbslose solidarisch begleitet. Indem ein oder mehrere Personen des Vertrauens den zermürbenden Jobcenterbesuch mitgehen, konnten viele ihre Angst überwinden und offensiv ihre Rechte einfordern. Mit der Veranstaltung wollen wir Widerstandsmöglichkeiten aufzeigen, zum mit- und nachmachen anregen und den Blick auf neue Formen des Erwerbslosenprotestes richten.

Peter Nowak, Journalist und Herausgeber des Buches „Zahltag – Zwang und Widerstand: Erwerbslose in Hartz IV“, skizziert die Entwicklung des Widerstandes gegen Hartz IV und stellt Ansätze der Erwerbslosenorganisierung vor.

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10.03.2010 / Berlin
5 Jahre Hartz IV- und kein Widerstand?
Hessens Ministerpräsident Roland Koch, FDP-Chef Westerwelle und die Bild-Zeitung haben 2010 ihren Beitrag zur Hetze gegen Erwerbslose geleistet und der große Aufschrei der Betroffenen bleibt aus. Schließlich sind ja auch die großen Proteste gegen die Einführung von Hartz IV lange vorbei. Aber oft wird vergessen, Hartz IV begann mit der bundesweiten Aktion Agenturschluss. In dieser Tradition gibt es auch heute mit der Aktion Zahltag und den solidarischen Begleitungen Formen von Erwerbslosenwiderständigkeiten, die gerne übersehen werden. Peter Nowak, der Herausgeber des im Unrast-Verlages erschienenen Buches „Zahltag. Zwang und Widerstand: Erwerbslose in Hartz IV“ skizziert die Entwicklung von der Aktion Agenturschluss bis zum Zahltag…

Wo: Stadtteilladen Lunte, Weisestr. 53

Wann: 15:00 Uhr

Veranstalter: Erwerbslosentreff in der Lunte