Termine ab 1.1.2017

Vortrag in Reutlingen und Tübingen mit Peter Nowak

28. Juni 2018 – Kategorien: Ankündigung Veranstaltung
Der Journalist Peter Nowak wird am 6. und 7. Juli in Reutlingen und Tübingen sein und dort jeweils zum Thema Arbeitskämpfe sprechen.

Veranstaltungstext:

Selbstbestimmte Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabriken oder das neue Gesicht der Arbeiter_innenbewegung

Mit Peter Nowak, Journalist

Oft wird behauptet, dass große Streiks und gesellschaftlich relevante Arbeitskämpfe in Zeiten, in denen zumindest in Ländern wie Deutschland die großen Fabriken auf dem Rückzug sind, der Vergangenheit angehören. Auf der Veranstaltung soll hingegen gezeigt werden, dass diese von vielen Medien verbreitete und auch bei Linken populäre These falsch ist. Der Journalist Peter Nowak und Herausgeber des im Verlag Edition Assemblage herausgegebenen Buches, „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“, wird über die Veränderungen der Arbeitskämpfe sprechen, wenn zunehmend prekäre Kurierfahrer_innen, migrantische Logistikbeschäftigte, Jobber_innen in Spätverkäufen und prekäre Lohnabhängige in den Universitäten gegen ihre schlechten Arbeitsverhältnisse Widerstand leisten. Ein besoderes Augenmerk legt er auf die „Care“-Beschäftigten (also Beschäftigte in Pflege- und Sorgeberufen), die in den letzten Jahren in vielen Städten (auch in Reutlingen und Tübingen) für bessere Arbeitsverhältnisse kämpfen.

6. Juli 2018 19:00 Uhr
Kulturzentrum franz.K
Unter den Linden 23, Reutlingen

7. Juli 2018 16:30 Uhr
Wohnprojekt Ludwigstrasse 15
Ludwigstraße 15, Tübingen

https://stuttgart.fau.org/vortrag-in-reutlingen-und-tuebingen-mit-peter-nowak/

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Halle

DO,07 JUNI 2018

21:00 Uhr Hasi – Hafenstraße 7, 06108 Halle
Filmvorführung mit Kommentar: Wer von Gentrifizierung spricht, darf von Kapitalismus nicht schweigen.

mit Videos von Matthias Coers, kommentiert von Peter Nowak 

Die Aufwertung ganzer Stadtteile und die Vertreibung von einkommensschwachen Bevölkerungsteilen ist so alt wie der Kapitalismus, der Widerstand der betroffenen Mieter_innen ebenfalls. Nur wurde dieser Widerstand in der Geschichtsschreibung oft nicht erwähnt. Die heutige Mieter_innenbewegung und die Kämpfe gegen Zwangsräumungen, die seit einigen Jahren in verschiedenen Städten entstanden sind, stehen in dieser Traditionslinie. Dieser Widerstand richtet sich nicht nur gegen die Gentrifizierung, sondern auch gegen eine gezielte Verarmungspolitik, die in Deutschland Namen wie Hartz IV und Niedriglohnsektor trägt. Der Soziologe und Filmemacher Matthias Coers (http://zweischritte.berlin) hat mit den Filmen Mietrebellen (http://mietrebellen.de), „Gegenteil von Grau“ (http://gegenteilgrau.de) und Dystopolie diese Kämpfe in Berlin und im Ruhrgebiet auf Film und Video dokumentiert.

Auf der Veranstaltung werden einige dieser Vidoes gezeigt und von dem Journalisten Peter Nowak (http://peter-nowak-journalist.de) eingeführt und kommentiert.

https://hafenstrasse7.noblogs.org/programm/?event_id1=448

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FR, 08 JUNI 2018
18:00 UhrHasi – Hafenstraße 7, 06108 Halle

Vortrag: Selbstbestimmte Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabriken am Beispiel Jena
Mit Peter Nowak, Journalist

Rosa und Lena von der Bildungssektion der FAU Jena

Oft wird behauptet, dass Streiks und Arbeitskämpfe in Zeiten, in denen zumindest in Ländern wie Deutschland die großen Fabriken auf den Rückzug sind, der Vergangenheit angehören. Auf der Veranstaltung soll hingegen gezeigt werden, dass diese von vielen Medien verbreitete und auch bei Linken populäre These falsch ist. Der Journalist Peter Nowak (http://peter-nowak-journalist.de) und Herausgeber des im Verlag Edition Assemblage herausgegebenen Buches, „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“ (https://www.edition-assemblage.de/ein-streik-steht-wenn-mensch-ihn-selber-macht), wird über die Veränderungen der Arbeitskämpfe sprechen, wenn zunehmend prekäre Kurierfahrer_innen, migrantische Logistikbeschäftigte, Jobber_innen in Spätverkäufen und prekäre Lohnabhängige in den Universitäten gegen ihre schlechten Arbeitsverhältnisse Widerstand leisten.

Rosa und Len von der Bildungssektion der Basisgewerkschaft Freie Arbeiter_innen Union (https://jena.fau.org/2018/05/07/unbezahlte-arbeit-an-der-universitaet-jena) wird dann darüber berichten, wie sich an der Universität Jena prekäre Beschäftigte organisieren, Arbeitskämpfe führen und auch Erfolge haben. Jena ist so auch ein Beispiel für die Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabriken. Die Großfabrik VEB Zeiss Jena ist der Lernfabrik Universität Jena mit Zigtausenden prekären Arbeitsverhältnissen gewichen.

https://hafenstrasse7.noblogs.org/programm/?event_id1=452
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Berlin

Donnerstag, 10.05.2018 – 19.00 h – Größenwahn

Riot – Was war los in Hamburg?
Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Diskussions- und Chaostage

Die vielfältigen Formen von Protest und Widerstand gegen den G20-Gipfel in Hamburg liegen mittlerweile ein dreiviertel Jahr zurück. Sie haben ein sehr unterschiedliches mediales und politisches Echo hervorgerufen und der öffentliche Kampf um die Deutungshoheit über das Geschehen dauert weiter an. Aber auch innerhalb der linken Bewegung sind die Ereignisse umstritten und die diesbezüglichen Positionen sehr heterogen, insbesondere
was die Bewertung der Vorgänge während des G20-Wochenendes am Freitagabend, den riot, betrifft, um den es bei der Veranstaltung gehen soll.

Achim Szepanski wird das von ihm mit herausgegebene Buch “Riot – Was war los in Hamburg – Theorie und Praxis der kollektiven Aktion“ vor- und zur Diskussion stellen. Der Journalist Peter Nowak widmet sich in seinem Beitrag der Repression als Gradmesser der autoritären Verfasstheit der deutschen Gesellschaft.

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Paderborn, BdP-Infoladen: 20.4.2018, 20 Uhr:
Vortrag Peter Nowak: Ein Streik steht, wenn mensch ihn macht

Der über Jahre dauernde Arbeitskampf bei Amazon hat deutlich gemacht, dass Streiks durchaus nicht der Vergangenheit angehören. Was neu ist die außerbetriebliche Streiksolidarität, die wesentlich von außerparlamentarischen Linken getragen wird. Doch in der letzten Zeit wurden Arbeitskämpfe auch in Branchen geführt, die gemeinhin als schwer oder gar nicht organisierbar galten. So gab es in Berlin einen erfolgreichen Arbeitskampf in einem Spätkauf, Gefangene gründen eine Gewerkschaft, Geflüchtete kämpfen für das Recht auf Gewerkschaftsmitgliedschaft. Und in Norditalien haben migrantische Logistikarbeiter_innen gemeinsam mit einer linken Basisgewerkschaft über Jahre für ihre Reche gekämpft.

Einige Facetten dieser neuen Streiks und Arbeitskämpfe wird der Journalist Peter Nowak auf der Veranstaltung vorstellen. Er hat in der Edition Assemblage das Buch „Ein Streik steht,wenn mensch ihn selber macht“ veröffentlicht.

Antifa Paderborn – Kritik & Praxis

https://www.facebook.com/events/1874505672562060/
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Regensburg:
Veranstalter_innen: Gegenmilieu
Wann: Donnerstag 05.04.18
Beginn: 19:00 Uhr
Ab 18:00 Uhr bereits Café Betrieb mit einer Kleinigkeit zu essen

Antisemitismus und die deutsche Linke – Vortrag mit Peter Nowak

*In den letzten Monaten konnte man auch in Deutschland auf den Straßen, in den Zeitungen und im Internet die Neuauflage der Antisemitismusdebatte erleben. Sie spitzt sich immer dann zu, wenn im Nahen Osten der Konflikt zwischen der israelischen Regierung und den Gruppierungen, die sich als Repräsentant_innen der palästinensischen Bevölkerung gerieren, eskaliert. Israelsolidarische und propalästinensische Aktivist_innen bringen sich dann in Deutschland wie in
vielen anderen europäischen Ländern in Stellung. In vielen Ländern mischten sich auch Islamist_innen in die Auseinandersetzung ein, die mit Angriffen auf Synagogen und jüdischen Kultureinrichtungen Antisemitismus pur praktizierten.*

*Doch sind deshalb sämtliche Proteste gegen die israelische Regierungspolitik antisemitisch oder umgekehrt jede Solidarität mit Israel proimperialistisch? Die Durchbrechung dieser falschen Frontstellung gehörte zu den Zielen des Buches „Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte in der Linken in Deutschland“, das der Journalist Peter Nowak in der Reihe „Antifaschistische Politik in der Edition Assemblage herausgegeben hat.*

*Auf der Veranstaltung wird Peter Nowak in Kurzform die Hintergründe skizzieren, die in Deutschland in den letzten drei Jahrzehnten zur Herausbildung einer israelsolidarischen Linken führten, die die hegemoniale Stellung, die die propalästinensische Strömung lange Jahre in linken
Zusammenhängen hatte, infrage stellte.*

*Dabei wird Nowak der häufig geäußerten These widersprechen, dass sich die Antisemitismusdebatte seit Jahrzehnten im Kreise dreht und wiederholt. Dabei beschäftigt er sich kritisch mit der aktuellen Debatte um die BDS-Kampagne,
die zum Boykott von Produkten aus Israel aufruf. Zudem stelt Nowak die Frage, ob sich die israelsolidarische Bewegung genügend gegen Rechts abgrenzt. Es geht um den Umgang mit dem in Deutschland noch relativ neuen Phänomen, dass sich
Parteien und Gruppierungen der äußersten Rechten verbal mit Israel solidarisieren und Israelfahnen auf ihren Veranstaltungen platzieren..*

*Peter Nowak lebt in Berlin und arbeitet als Journalist unter Anderem für die Jungle World und das Onlinemagazin Telepolis. Texte finden sich auf der Homepage http://peter-nowak-journalist.de/*

https://lizeregensburg.wordpress.com/2018/02/15/05-04-gegenmilieu/

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Internationale Konferenz zum § 129b-Prozess gegen Musa Asoglu am 10./11.2.2018
Internationale Konferenz zum § 129b-Prozess gegen Musa Asoglu
am 10./11.2.2018 in Hamburg
Ort: Centro Sociale

Sternstraße 2 (Nähe U-Bahn Feldstraße)

REVOLUTIONÄR ZU SEIN IST KEIN VERBRECHEN, SONDERN EINE AUFGABE
Samstag, 10.02.2018
12.00 bis 12.30 Uhr
Kundgebung/ Miting UHA HAMBURG
14.00 bis 14.30 Uhr
Eröffnungsrede, Verfahren von Musa Asoglu
14.30 bis 17.00 Uhr
§129b, Verschärfung von Demonstrationsrecht an Hand der G20
Proteste, Represallien, Anti-Terror-Paragraphen
RednerInnen : United We Stand, Infoladen Magdeburg, Peter Nowak (Journalist), Faruk Ereren (Ehemaliger politischer Gefangener), Rain Nurgul Tosun

18.30 bis 21.00 Uhr
Kopfgeld gegen Musa Asoglu und drohende Auslieferung in die USA.
RednerInnen: Rain Heinicke, GefangenenInfo, Antiimperialistische Front, Ra Jan Fermon (IADL), Rain Fatma Sayin
21.00 bis 22.00 Uhr Musik
Sonntag 11.02.2018
10.00 bis 12.00 Uhr
Isolationhaft gegen Gefangene, Isolationspolitik gegen politischen Bewegungen/Organisationen.
RednerInnen : Rotes Kollektiv Hamburg, Salah (für die Situation der politischen Gefangenen in Palästina), Revolutionäre Jugend (Avrupa DevGenç), GefangenenInfo
13.00 bis 15.00 Uhr
Was können wir praktisch für Musa Asoglu tun, Prozessbeobachtung, Aktionen, Öffentlichkeitsarbeit – Wie können wir in der Praxis ein stärkere Zusammenarbeit mit verschiedene Kräfte organisieren.
15.30 bis 16.00 Uhr
Schlusserklärung
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Quelle:
Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen
E-Mail: kontakt@political-prisoners.net
Internet: http://political-prisoners.net
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strong>Halle – Hafenstraße 7

27.1.2018 – 17 – 20 Uhr

In Anwesenheit des Regisseurs und Aktivisten Matthias Coers (u.A.Mietrebellen) werden wir uns den Film “DAS GEGENTEIL VON GRAU” anschauen.
Im Anschluss sind alle herzlich eingeladen, mit dem Filmemacher Matthias Coers und dem Journalisten Peter Nowak über den Film und Anknüpfungspunkte zur Hasi und im Allgemeinen zu diskutieren.

https://de-de.facebook.com/events/422539068180743/
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Einladung zur Ausstellungseröffnung, Fotoausstellung – ARMUT IST KEIN LIFESTYLE – von Journalistin Sabine Scheffer

Kiezladen Zusammenhalt in der Dunckerstrasse 14, 10437 Berlin
Fotoausstellung – WOHNUNGEN FÜR ALLE: Armut ist kein LIFESTYLE
von Sabine Scheffer

ERÖFFNUNG am 1.7.2017 19 Uhr
Musik von Liedermacher Bert

Journalist Peter Nowak – Herausgeber der Bücher “Zwangsräumung verhindern – Ob Nuriye, ob Kalle, wir bleiben alle” und “Zahltag – Zwang und Widerstand unter Hartz IV” schildert wie Wohnungslosigkeit von Jobcentern und Sozialbehörden „angezettelt“ wird und wie Gesetzgeber_innen die Grundlagen dafür geschaffen haben

https://kiezladenzusammenhalt.wordpress.com/
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40 Jahre RDL – PodiumsdiskussionGegenöffentlichkeit in Zeiten von ‘Fake News’ und ‘Lügenpresse’

Freitag 23. Juni ‘17, 18 Uhr
Uni Freiburg, Kollegiengebäude I, HS 1015

Pegida schimpft über die „Lügenpresse“ und Trump verbreitet „Fake News“. Die Zeit der Alternativlosigkeit ist vorbei – aber die Alternative scheint jetzt von rechts zu kommen. Da bleibt der Linken als Gegenpol der Status quo. Radikale Medienkritik ist out und Gegenöffentlichkeit klingt nach einem Möbel aus verschwörungstheoretischen „Echokammern“ der sozialen Medien. Dort kann ohnehin jede_r (fast) alles veröffentlichen.

Wozu also noch selbst eigene Medien machen? Ist das nicht ein umständliches Relikt aus der Zeit, wo noch Comuniqués auf Tonband gelesen wurden? Stärkt der Ruf nach Medienkritik und alternativen Medien nicht die Falschen? Oder ist sogar einfach schon alles gesagt?

Für was braucht es Gegenöffentlichkeit? Kritisieren die diversen öffentlich-rechtlichen Formate nicht viel besser und wirksamer als wir? Wer ist die Zielgruppe von Gegenöffentlichkeit? Gegen wen oder was richten wir uns? Welche Formen und Inhalte besitzen noch Sprengkraft?

Es diskutieren:

Peter Nowak – Freier Journalist
Alex Körner – Radio Corax
Georg Restle – ex-RDL, jetzt WDR (u.a. MONITOR)
u.a.
https://rdl.de/beitrag/gegen-ffentlichkeit-zeiten-von-fake-news-und-l-genpresse

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Lichtblick-Kino Berlin
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
Marx-Dialoge im Foyer

Wir nehmen den neuen Film Der junge Karl Marx zum Anlass, um wieder über Marx zu reden. Im Anschluss an einzelne Vorstellungen wird es die Möglichkeit geben mit interessanten Gästen, verschiedene Aspekte des marxschen Denkens zu beleuchten und über seine Aktualität zu streiten. Die Gäste werden jeweils einen kurzen Input geben.

Die Gäste:

Der Journalist Peter Nowak (19.3., Filmbeginn: 20:00 Uhr) arbeitet u.a. zu sozialpolitsichne Themen für verschiedene Print- und Online-Medien. Er sieht in den Schriften von Karl Marx einen wichtigen Beitrag zur Interpretation von Politik und Gesellschaft.

https://www.facebook.com/events/2246094608949425/
Hinweis aus Taz vom Berlin am 18.03.2017:
■■19. 3., Lichtblick-Kino, Kastanienallee 77
Marxismen
Im Vorlauf auf seinen zweihundertjährigen Geburtstag nächstes Jahr und anlässlich des Films „Der junge Karl Marx“ gerade im Kino gibt es genug Redebedarf zu Marx. Im Lichtblick-Kino macht man das mit den „Marx-Dialogen“, bei denen unter anderem auch Raul Zelik und Wolfgang Fritz Haug kommen werden. Zum Auftakt der Gesprächsreihe wird der auch für die taz schreibende Journalist Peter Nowak nach dem Marx-Film (Filmbeginn 20 Uhr) seine marxistische Perspektive darlegen

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Berlin, 2.2.2017, 18 Uhr,

#iswbesetzt

#holmbleibt #univonunten, Universitätsstraße,

Mieten runter – Löhne und Gehälter rauf – oder was Zwangsräumungen mit dem Niedriglohnsektor zu tun haben

Peter Nowak

Matthias Coers

https://docs.google.com/document/d/170Ywy5c46_00JrMJe-H3ZZLd2dhY0WoSLD-0_3QetTk/edit

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Der vergessene Arbeitskampf im norditalienischen Logistiksektor, Film und Diskussion:

Berlin: 26.1.2017, Zielona Gora, Grünbergerstraße 73, 18 Uhr,

Am 15.September 2015 kam der in Ägypten geborene Abd Elsalam Ahmed Eldanf ums Leben, als er mit einem Megaphon als Teil eines Streikpostens seine Kolleg_innen in ihrem Kampf für bessere Wiedereinstellungen und Arbeitsbedingungen unterstütze. Der Streik ist Teil eines seit 2008 anhaltenden Kampfzyklus vor allem migrantischer Beschäftigter der Logistikbranche Norditaliens. Bärbel Schönafinger war eine der beiden Regisseurinnen des Films „Die Angst wegschmeißen“ (http://de.labournet.tv/die-angst-wegschmeissen ), der die Menschen zu Wort kommen lässt, die den Kampf führen. Nach der Aufführung des Films wird Bärbel Schönafinger über die aktuelle Situation der Kolleg_innen in Norditalien berichten und auf die Bedingungen eingehen, die es den besonders prekären migrantischen Beschäftigten gelungen ist, diese Arbeitskampf mit einer solchen Ausdauer erfolgreich zu führen. Peter Nowak, Herausgeber des Buches“ Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“ (https://www.edition-assemblage.de/ein-streik-steht-wenn-mensch-ihn-selber-macht/ ) widmet sich der Frage, warum der Arbeitskampf auch in der außerparlamentarischen Linken kaum thematisiert wird.

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