Termine ab 1.1.2017

Einladung zur Ausstellungseröffnung, Fotoausstellung – ARMUT IST KEIN LIFESTYLE – von Journalistin Sabine Scheffer

Kiezladen Zusammenhalt in der Dunckerstrasse 14, 10437 Berlin
Fotoausstellung – WOHNUNGEN FÜR ALLE: Armut ist kein LIFESTYLE
von Sabine Scheffer

ERÖFFNUNG am 1.7.2017 19 Uhr
Musik von Liedermacher Bert

Journalist Peter Nowak – Herausgeber der Bücher “Zwangsräumung verhindern – Ob Nuriye, ob Kalle, wir bleiben alle” und “Zahltag – Zwang und Widerstand unter Hartz IV” schildert wie Wohnungslosigkeit von Jobcentern und Sozialbehörden „angezettelt“ wird und wie Gesetzgeber_innen die Grundlagen dafür geschaffen haben

https://kiezladenzusammenhalt.wordpress.com/
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40 Jahre RDL – PodiumsdiskussionGegenöffentlichkeit in Zeiten von ‘Fake News’ und ‘Lügenpresse’

Freitag 23. Juni ‘17, 18 Uhr
Uni Freiburg, Kollegiengebäude I, HS 1015

Pegida schimpft über die „Lügenpresse“ und Trump verbreitet „Fake News“. Die Zeit der Alternativlosigkeit ist vorbei – aber die Alternative scheint jetzt von rechts zu kommen. Da bleibt der Linken als Gegenpol der Status quo. Radikale Medienkritik ist out und Gegenöffentlichkeit klingt nach einem Möbel aus verschwörungstheoretischen „Echokammern“ der sozialen Medien. Dort kann ohnehin jede_r (fast) alles veröffentlichen.

Wozu also noch selbst eigene Medien machen? Ist das nicht ein umständliches Relikt aus der Zeit, wo noch Comuniqués auf Tonband gelesen wurden? Stärkt der Ruf nach Medienkritik und alternativen Medien nicht die Falschen? Oder ist sogar einfach schon alles gesagt?

Für was braucht es Gegenöffentlichkeit? Kritisieren die diversen öffentlich-rechtlichen Formate nicht viel besser und wirksamer als wir? Wer ist die Zielgruppe von Gegenöffentlichkeit? Gegen wen oder was richten wir uns? Welche Formen und Inhalte besitzen noch Sprengkraft?

Es diskutieren:

Peter Nowak – Freier Journalist
Alex Körner – Radio Corax
Georg Restle – ex-RDL, jetzt WDR (u.a. MONITOR)
u.a.
https://rdl.de/beitrag/gegen-ffentlichkeit-zeiten-von-fake-news-und-l-genpresse

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Lichtblick-Kino Berlin
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
Marx-Dialoge im Foyer

Wir nehmen den neuen Film Der junge Karl Marx zum Anlass, um wieder über Marx zu reden. Im Anschluss an einzelne Vorstellungen wird es die Möglichkeit geben mit interessanten Gästen, verschiedene Aspekte des marxschen Denkens zu beleuchten und über seine Aktualität zu streiten. Die Gäste werden jeweils einen kurzen Input geben.

Die Gäste:

Der Journalist Peter Nowak (19.3., Filmbeginn: 20:00 Uhr) arbeitet u.a. zu sozialpolitsichne Themen für verschiedene Print- und Online-Medien. Er sieht in den Schriften von Karl Marx einen wichtigen Beitrag zur Interpretation von Politik und Gesellschaft.

https://www.facebook.com/events/2246094608949425/
Hinweis aus Taz vom Berlin am 18.03.2017:
■■19. 3., Lichtblick-Kino, Kastanienallee 77
Marxismen
Im Vorlauf auf seinen zweihundertjährigen Geburtstag nächstes Jahr und anlässlich des Films „Der junge Karl Marx“ gerade im Kino gibt es genug Redebedarf zu Marx. Im Lichtblick-Kino macht man das mit den „Marx-Dialogen“, bei denen unter anderem auch Raul Zelik und Wolfgang Fritz Haug kommen werden. Zum Auftakt der Gesprächsreihe wird der auch für die taz schreibende Journalist Peter Nowak nach dem Marx-Film (Filmbeginn 20 Uhr) seine marxistische Perspektive darlegen

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Berlin, 2.2.2017, 18 Uhr,

#iswbesetzt

#holmbleibt #univonunten, Universitätsstraße,

Mieten runter – Löhne und Gehälter rauf – oder was Zwangsräumungen mit dem Niedriglohnsektor zu tun haben

Peter Nowak

Matthias Coers

https://docs.google.com/document/d/170Ywy5c46_00JrMJe-H3ZZLd2dhY0WoSLD-0_3QetTk/edit

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Der vergessene Arbeitskampf im norditalienischen Logistiksektor, Film und Diskussion:

Berlin: 26.1.2017, Zielona Gora, Grünbergerstraße 73, 18 Uhr,

Am 15.September 2015 kam der in Ägypten geborene Abd Elsalam Ahmed Eldanf ums Leben, als er mit einem Megaphon als Teil eines Streikpostens seine Kolleg_innen in ihrem Kampf für bessere Wiedereinstellungen und Arbeitsbedingungen unterstütze. Der Streik ist Teil eines seit 2008 anhaltenden Kampfzyklus vor allem migrantischer Beschäftigter der Logistikbranche Norditaliens. Bärbel Schönafinger war eine der beiden Regisseurinnen des Films „Die Angst wegschmeißen“ (http://de.labournet.tv/die-angst-wegschmeissen ), der die Menschen zu Wort kommen lässt, die den Kampf führen. Nach der Aufführung des Films wird Bärbel Schönafinger über die aktuelle Situation der Kolleg_innen in Norditalien berichten und auf die Bedingungen eingehen, die es den besonders prekären migrantischen Beschäftigten gelungen ist, diese Arbeitskampf mit einer solchen Ausdauer erfolgreich zu führen. Peter Nowak, Herausgeber des Buches“ Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“ (https://www.edition-assemblage.de/ein-streik-steht-wenn-mensch-ihn-selber-macht/ ) widmet sich der Frage, warum der Arbeitskampf auch in der außerparlamentarischen Linken kaum thematisiert wird.

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