BILD gegen Arte

Wie dumm Zensur im Online-Zeit­alter ist, zeigt sich wieder einmal am Bei­spiel des Doku­men­tar­films »Aus­er­wählt und aus­ge­grenzt. Der Hass auf Juden in Europa«. Aus­ge­rechnet die Bildzeitung[1] kann sich als auf­klä­re­ri­sches Medium gerieren, indem es den Film für 24 Stunden online stellt[2] (auch auf YouTube[3]).

Der WDR hatte die Doku­men­tation in Auftrag gegeben[4] und redak­tionell betreut, die Erstau­strahlung war bei Arte vor­ge­sehen. Beide Sender wollen den Film aber nicht zeigen[5]. Dass Bild als Medium der Auf­klärung daher­kommt und der links­li­berale Sender Arte als Zensor, hat sich letz­terer aber auch selber zuzu­schreiben. Das wird auch noch bei der kurzen Reaktion auf die Ver­öf­fent­li­chung deutlich. So heißt[6] es dort:

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