Prozess gegen Musa Asoglu

Dem­nächst geht der 129b-Ver­fahren gegen den tür­ki­schen Linken Musa Asoglu in Hamburg zu Ende. Er war im Januar 2016 unter dem Vorwurf ver­haftet worden, Mit­glied der in Deutschland und der Türkei ver­bo­tenen kom­mu­nis­ti­schen DHKP‑C zu sein. Die Ham­burger Justiz unter­stellt ihm eine füh­rende Rolle in der DHKP‑C, obwohl ihn ein bel­gi­sches Gericht im Jahr 2007 von eben diesem Vorwurf frei gesprochen hat.

Schon bei seiner Ver­haftung wurde Asoglu als „Ter­ror­fürst“ von der Ham­burger Bou­le­vard­presse vor­ver­ur­teilt. Seit über 20 Monaten befindet er sich in Hamburg in Iso­la­ti­onshaft. Seit über 20 Monaten befindet er sich Iso­la­ti­onshaft. Der Urteils­spruch gegen ihn wird dem­nächst erwar­tetet. Das Soli­da­ri­täts­ko­mitee befürchtet neben einer langen Haft­strafe eine Aus­lie­ferung in die USA. Sowohl die Türkei als auch die USA haben ein hohes Kopfgeld auf ihn aus­ge­setzt. Vor dem Pro­zessende ruft das Soli­da­ri­täts­ko­mitee zu einer Demons­tration unter dem Motto „Freiheit für Musa Asoglu auf: 15.12.18 um 12:00 Uhr ‚Beginn vor der Roten Flora.

http://poli​tical​-pri​soners​.net/​i​t​e​m​/​6​5​9​0​-​h​h​-​d​e​m​o​-​f​r​e​i​h​e​i​t​-​f​u​e​r​-​m​u​s​a​-​a​s​o​g​l​u​-​a​m​-​1​5​1​2​1​8​.html


aus: ak 644 vom 11.12.2018

https://www.akweb.de
Peter Nowak