Mit ‘Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit’ getaggte Artikel

«Lobbygruppen verbieten!»

Samstag, 24. März 2018

Die Abgastests an Menschen haben Schlagzeilen gemacht, PolitikerInnen aller Parteien äusserten sich empört und der verantwortliche Konzern sagt, dass soll nicht mehr vorkommen. WarumIn Deutschland empörten sich Medien und Politik über Abgastests an Menschen. Der wirkliche Skandal liegt woanders. Ein Gespräch mit dem Arbeitswissenschaftler und Medizinsoziologen Wolgang Hien.
diese Aufregung?

Ich befasse mich als Arbeits- und Gesundheitswissenschaftler seit Jahrzehnten mit Gefahrstoffen und Belastungen am Arbeitsplatz. Auf mich wirkt dieser ganze Hype oder diese ganze Aufregung sehr seltsam. Natürlich machen die Chemie- und die Pharmaindustrie seit mehr als 100 Jahren entweder selbst Experimente, auch mit Menschen, oder sie vergeben solche Experimentalaufträge an Universitäten und andere Institute. Das ist überhaupt nichts Neues. Ich selbst habe auf diese Dinge in Publikationen und in Vorträgen seit den 1980er Jahren des letzten Jahrhunderts immer wieder hingewiesen. Und natürlich ist das Interesse der Industrie grundsätzlich immer, herauszubekommen, wie viel Gifte der Mensch gerade noch verträgt, wie viel er verkraften kann. Und immer wieder hat die Industrie versucht, der Frage auszuweichen, was denn gesundheitlich passiert, wenn die Exposition – also das Ausgesetztsein gegenüber schädlichen Stoffen oder Einflüssen – sich über Jahre und Jahrzehnte hinzieht.

Können Sie dafür ein Beispiel nennen?
Das Problem haben wir auch beim NO2, dem Stickstoffdioxid. Die Versuche, die mit total gesunden Personen und nur mit jeweils wenigen Stunden in Aachen gemacht wurden, sind ziemlich harmlos. Da kann gar nichts Schlimmes herauskommen. Die Exposition lag weit unterhalb der maximalen Arbeitsplatzkonzentration, die bis 2008 jahrzehntelange Geltung hatte. Das waren über lange Zeiten hinweg 5 ppm, das sind 5 Kubikzentimeter Gas auf einen Kubikmeter Atemluft. Das waren umgerechnet 9,5 mg/m3. In Aachen wurde junge gesunde Leute maximal 1,5 ppm ausgesetzt. 2009 gab es eine Entscheidung der MAK-Kommission, das ist eine WissenschaftlerInnenkommission, auch solche aus der Industrie, die die Maximale Arbeitsplatz-Konzentration (MAK) feststellen bzw. Vorschlage für deren amtliche Festlegung machen. Die MAK-Kommission hat 2009 den Grenzwert auf ein Zehntel des bisherigen Grenzwertes heruntergesetzt, auf 0,5 ppm, weil eben doch nicht auszuschliessen ist, dass eine langfristige Exposition, die darüber liegt, Lungenschäden verursacht. Das weiss man längst und in Aachen wurde das nochmal bestätigt.

Wo müsste die eigentliche Kritik ansetzen?
Der eigentliche Skandal liegt erstens darin, dass Hunderttausende von Menschen am Arbeitsplatz über Jahrzehnte einer tatsächlich schädigenden Konzentration ausgesetzt waren, obwohl es seit Jahrzehnten eine klare Kritik an der alten Grenzwertsetzung gegeben hat. Zweitens ist es ein Skandal, dass viele Millionen Menschen, vor allem Kinder, chronisch Kranke und Alte, an stark befahrenen Strassen nicht nur acht Stunden am Tag und vierzig Stunden in der Woche, sondern rund um die Uhr mit erheblichen Konzentrationen belastet sind, die mit Sicherheit statistisch gesehen Schäden verursachen. Der eigentliche Skandal ist, dass hier seit Jahrzehnten ein Massenexperiment am Menschen vorgenommen wird. All das haben wir kritischen WissenschaftlerInnen seit langem thematisiert.

Wie wurde auf diese Kritik reagiert?
Die Reaktion war immer eher verhalten. Man entgegnete uns: Wir leben halt nun mal in einem Industrieland, ein Zurück zur Natur kann es nicht geben, Kollateralschäden gibt es immer. Dass man sich jetzt plötzlich aufregt, ist in vielen Fällen Heuchelei, manchmal vielleicht aber auch eine erste Erkenntnis, nach welcher Logik die Dinge bei uns laufen.

Sind die 25 ProbandInnen, die sich den Abgastests unterzogen haben, überhaupt repräsentativ?
Es geht ja hier um toxikologische Forschungen, um erste Anzeichen einer schädigenden Wirkung beim Menschen zu ermitteln. Man kann derartige Tests durchaus mit so wenigen Leuten machen, je nach Versuchsaufbau kann das schon Erkenntnisse bringen. Wichtig wäre eine sehr genaue Wahrnehmung von Befindlichkeitsstörungen

Die Lobbyvereinigung «Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit», die Tests veranlasste, wurde bereits im letzten Jahr aufgelöst. Kommt die Kritik nicht zu spät?
Es gibt Hunderte von aggressiven Lobbygruppen, und wenn es nach mir ginge, müssten die verboten werden. Zumindest aber müsste aus Steuermitteln den unabhängigen Verbänden und kritischen WissenschaftlerInnen das Hundertfache an Zuwendungen gegeben werden, damit auch sie Lobbyarbeit im Sinne der Menschen und des Schutzes ihrer Gesundheit machen können.

Ist also die Regel, dass konzernnahe Lobbyorganisationen solche Tests machen?
Das kommt häufig vor und am Schlimmsten sind die Geheimhaltungsrechte der Konzerne. Gerade bei Pestiziden wissen wir seit Jahrzehnten, dass sehr besorgniserregende Daten geheim gehalten werden. Basagran, ein früher verwendetes Pestizid des Chemiekonzerns BASF, hat in höheren Dosierungen im Tierversuch Krebs erzeugt. Das kam erst heraus, nachdem eine US-amerikanische BürgerInneninitiative eine Klage auf ihr «Right to know» gewonnen hat. Von Glyphosat ist das Gleiche durchgesickert – auch dieser Stoff erzeugt Krebs. Die zuständigen Behörden, hier das Bundesinstitut für Risikobewertung, ein Teil des früheren Bundesgesundheitsamtes, schwimmt im Strom der industriehörigen Toxikologie mit und gibt sich mit angeblichen Ergebnissen geheim gehaltener Daten zufrieden.

Sie haben in Ihren Buch «Kranke Arbeitswelt» viele Beispiele solcher konzernnaher Wissenschaft aufgelistet. Können Sie eins nennen?
Ein eklatantes Beispiel ist das Asbest. Hier versucht eine starke Lobby, unterstützt von einigen wenigen weltweit führenden WissenschaftlerInnen, Weissasbest als harmlos darzustellen oder zumindest weniger schädlich, nicht oder nur gering krebserzeugend. Diese Lobby versucht also, das Rad der Geschichte zurückzudrehen und die momentan gültigen Bestimmungen und nun doch relativ niedrigen Grenzwerte auszuhebeln. Zum Glück haben sich verantwortungsvolle WissenschaftlerInnen offen gegen diese Lobby gestellt und aufgezeigt, dass deren Argumentation und angeblichen Daten keine Grundlage besitzen. Es gibt nachweisbare Fälle, bei denen zuweilen viel Geld im Spiel ist. Ich habe dazu mal eine tiefergehende Untersuchung über die Verstrickung führender ArbeitsmedizinerInnen mit der Tabakindustrie gemacht. Es ging um Passivrauchen, auch die Belastungen etwa in Wohnungen, wo ja Kinder besonders exponiert sind.

Welche Rolle spielen gesundheitsschädliche Stoffe in der Arbeitswelt?
Expositionen in der Arbeitswelt sind natürlich viel höher als die in der Umwelt. Diese Aussage gilt freilich nur hierzulande, nicht für die Schwellenländer und Dritt-Welt-Länder. Dort spielen Kinder auf regelrechten Giftmülldeponien. Doch zurück zur Arbeitswelt hierzulande: Da wird mit vielen neuen Stoffsystemen hantiert, Epoxidharzen, Isocyanate, Nanopartikel, die nur unzureichend auf Langzeitwirkungen untersucht sind. Auch hier findet ein Menschenversuch in grösseren Massstab statt, der nicht nach drei Stunden endet, sondern der ein Arbeitsleben lang läuft, das schon mit 45 oder 55 zu Ende sein kann wegen vorzeitiger arbeitsbedingter Krankheit oder arbeitsbedingtem Tod.

Wolfgang Hien ist Arbeitswissenschaftler und Medizinsoziologe und Leiter der Forschungsstelle Arbeit, Gesundheit und Biographie in Bremen. Er beschäftigt sich mit krankmachenden Stoffen im Wohn- und Arbeitswelt.

aus: Vorwärts/Schweiz 16.3.2018

http://www.vorwaerts.ch/theorie-debatte/lobbygruppen-verbieten/

Interview: Peter Nowak

Ein aufgebauschter Skandal

Donnerstag, 01. Februar 2018

Nicht dass Affen und Menschen im Labor Tests über die Schädlichkeit von Abgasen unterzogen werden, ist das Problem, sondern die alltäglichen Menschenversuche der Autoindustrie auf unseren Straßen

“Tests in keiner Weise zu rechtfertigen”: Das war am Montag der Tenor, als durch einen Artikel der New York Times bekannt wurde, dass die deutsche Automobilindustrie Untersuchungen in Auftrag gegeben habe, um die angebliche Unschädlichkeit der Dieselmotoren zu belegen.

Von Angela Merkel bis Katja Kipping gab es bald keinen Politiker und keine Politikerin mehr, der oder die nicht Empörung über diese Versuche äußerte. Doch meistens kam die Kritik nicht über eine moralische Verurteilung hinaus. “Unangemessen” und “menschenverachtend” waren die Vokabeln.

Dabei wäre es doch sinnvoller, erst einmal zu schauen, was da eigentlich passiert ist und wie sich die Versuche von den vielen anderen unterscheiden, die tagtäglich gemacht werden. Zunächst sind solche Versuche nicht nur bei den Abgastests heute sehr verbreitet. Um profunde Aussagen über die Gefährlichkeit bestimmter Stoffe machen zu können, muss es solche Untersuchungen geben.

Natürlich sind solche Untersuchungen nicht das einzige, aber ein wichtiges Instrument, wenn es um die Erforschung von gefährlichen Stoffen geht. Wer das jetzt skandalisiert, sollte sich zumindest fragen, welche Alternativen es zu diesen Untersuchungen gibt.

Tests dürfen keine Klassenfrage werden

Sich auf Gefühle und Empfindungen statt auf wissenschaftliche Ergebnisse zu verlassen, wäre zumindest keine akzeptable Alternative. Es ist schon erstaunlich, dass bei der reflexhaften Verurteilung der Untersuchungen nicht daran erinnert wurde, dass vor wenigen Monaten in den USA, aber auch in Europa viele Menschen für die “Freiheit der Wissenschaften” auf die Straße gegangen sind.

Es waren die Marches of Science, die für große Aufmerksamkeit sorgten. Damals sollte die Wissenschaft gegen Aberglauben und Halbwissen verteidigt werden. Doch werden dafür nicht mehr Tests an Menschen und an Tieren, die den Menschen am nächsten stehen, gebraucht? Wie soll denn sonst erkundet werden, welche Substanzen für Mensch und Tier schädlich sind und welche nicht?

Natürlich müssen diese Tests unter Bedingungen stattfinden, die für die Beteiligten die gesundheitlichen Konsequenzen möglichst minimieren. Das heißt auch, dass an solchen Tests nur Menschen teilnehmen sollen, die die Konsequenzen der Versuche überblicken können. Verdächtig ist, wenn in mehreren Meldungen skandalisiert wird, dass gesunde Menschen und Affen den Tests unterzogen wurden. Dabei müsste das doch eine selbstverständliche Grundlage für solche Tests sein.

Wird hier nicht schon unterschwellig suggeriert, es wäre nicht so schlimm, wenn die Versuchspersonen alt, krank und womöglich arm wären? Wichtiger noch wäre, dass Menschen auch nicht nur wegen der Prämien an solchen Versuchen teilnehmen. Dann würde gleich wieder die Klassenfrage eine Rolle spielen.

Gerade im Zeitalter prekärer Arbeitsverhältnisse kann die Prämie das Einkommen aufbessern. So setzen sich einkommensarme Menschen eher den Konsequenzen häufiger Tests aus, nur weil sie nicht genug Geld zum Leben haben. Nur führt das bei der dauerbetroffenen Mittelschicht, die auch die Medienticker bei den Abgas-Tests bestimmten, zu keiner größeren Diskussion.

Die Fake-News von den Menschenversuchen in der DDR

Ein Beispiel für eine aus Halbwissen gespeiste Gratisempörung waren 2013 die Meldungen über angebliche “Menschenversuche in der DDR”. Die Grundlage waren Medikamententests westlicher Pharmakonzerne in der DDR. Später stellte sich heraus, dass die ganze Aufregung auf Halbwissen und Lügen beruhte.

Die Tests in der DDR unterschieden sich nicht von denen in anderen Ländern, die nicht Gegenstand der Kritik wurden. Es reichte einfach, DDR und Medikamententests in einen Zusammenhang zu stellen und fertig war das Bild von den Menschenversuchen. Nicht anders funktionierte die Empörungswelle bei Bekanntwerden der Abgastests.

Dabei speiste sich die Empörung vor allem aus der Meldung, dass Affen im Spiel waren. Es ist schon immer ein fester Bestandteil reaktionärer Ideologie, im Zweifelsfall jedes Tier, dem ein Härchen gekrümmt wird, zu skandalisieren, während die schlechten Lebensbedingungen vieler Menschen mit Gleichmut akzeptiert werden.

Vor Jahrzehnten reichte die als Provokation angedachte Ankündigung von Vietnam-Kriegsgegnern, einen Hund unter den Bedingungen verbrennen zu wollen, denen damals viele Menschen in Vietnam während der Napalm-Bombardements der USA ausgesetzt waren, zu Vernichtungsphantasien gegen die Urheber der nicht erstgemeinten Ankündigung.

Menschen, die die Bombardierungen Vietnams durch die USA als Verteidigung der freien Welt bejubelten, gerieten in Empörung, als lediglich angekündigt wurde, einen Hund solchen Bedingungen auszusetzen.

Wirkliche Kritikpunkte werden oft ausgepart

Die Gratisempörung, die eher auf Ressentiment als auf Fakten beruht, sorgt auch dafür, dass die wirklichen Kritikpunkte gar nicht erwähnt werden. Im Fall der Abgastests wären das die Auftraggeber. Die Organisation LobbyControl bringt die Kritik auf den Punkt:

Der Fall zeigt, mit welch manipulativen Methoden die deutschen Autokonzerne dem Diesel Methoden der Tabak- oder Lebensmittelindustrie: Wissenschaftler finanzieren, um die gesundheitlichen Schäden ihrer Produkte zu bagatellisieren und schärfere Gesetze abzuwenden. Es reicht nicht, wenn sich die Autokonzerne für die nun bekannt gewordenen unethischen “Forschungsmethoden” entschuldigen. Jetzt ist die Politik am Zuge. Die Bundesregierung muss ihren Kuschelkurs mit der Autoindustrie beenden und sich generell beim Umgang mit Lobbyisten neu aufstellen.

LobbyControl

Da wären Gutachter wie Helmut Greim zu nennen, die als wirtschaftsnahe Lobbyisten seit Jahren Einfluss auf die Politik nehmen. Und da wäre die Rolle der von der Autoindustrie gegründeten und mittlerweile aufgelösten Lobbyorganisation Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit zu nennen, die für die Abgastests verantwortlich war.

Dabei muss aber klar sein, dass es Hunderte solcher Tarnorganisationen gibt, die industriefreundliche Lobbyarbeit machen. Wolfgang Hien von der Bremer Forschungsstelle für Forschung, Gesundheit und Biographie hat mit seinen Buch Kranke Arbeitswelt beschrieben, wie die Industrie gesundheitsschädliche Materialien aus Profitgründen so lange wie möglich einsetzt. Krankheitssymptome bei Beschäftigten werden solange geleugnet, bis die Betroffenen gestorben sind.

Stoppt die täglichen Menschenversuche im Straßenverkehr

Hien hat in dem Buch sehr eindringliche Beispiele aufgeführt, beispielsweise beim Einsatz von Asbest. Nur dringen diese Tatsachen längst nicht so ins Massenbewusstsein, wie die auf Halbwissen beruhende Empörung über Affen im Abgastest.

Die Taz versucht beides zu verbinden. “Stoppt die täglichen Menschenversuche der Autoindustrie”, lautet die Schlagzeile in der aktuellen Ausgabe. In einem Kommentar wird daran erinnert, dass nicht die Abgastests an gesunden Menschen und Affen ein Skandal ist, sondern die tägliche Menschenversuche durch den Automobilverkehr.

Dort werden auch Menschen, die nicht gesund und daher an solchen Tests gar nicht teilnehmen dürfen, diesen Versuchen ausgesetzt, ohne dass sie eingewilligt haben und aussteigen können. Das ist der eigentliche Skandal.

Peter Nowak
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http://www.heise.de/-3955952

https://www.heise.de/tp/features/Ein-aufgebauschter-Skandal-3955952.html

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.tagesschau.de/wirtschaft/autolobby-versuche-menschen-103.html
[2] https://www.nytimes.com/2018/01/25/world/europe/volkswagen-diesel-emissions-monkeys.html
[3] https://www.katja-kipping.de/de/topic/4.politisches.html
[4] http://marchforscience.de/
[5] http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/west-pharmakonzerne-betrieben-menschenversuche-in-der-ddr-a-899306.html
[6] http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2013-05/DDR-Medikamentenstudien-Menschenversuche
[7] http://www.deutschlandfunk.de/charite-studie-keine-menschenversuche-in-der-ddr.1769.de.html?dram:article_id=348445
[8] https://www.lobbycontrol.de/2018/01/bundesregierung-muss-autolobby-endlich-besser-kontrollieren/
[9] https://www.lobbycontrol.de/2017/06/dieselgate-aufklaerung-gutachter-mit-industrie-geschmaeckle/
[10] http://www.handelsblatt.com/downloads/20903386/2/eugt_taetigkeitsbericht_2012_bis_2015.pdf
[11] http://www.wolfgang-hien.de
[12] http://www.vsa-verlag.de/nc/detail/artikel/kranke-arbeitswelt/
[13] http://www.taz.de/!5477881/