Gegen den Entfristungswahn an den Hochschulen

Frist ist Frust

Ein Bündnis startet eine Kam­pagne für unbe­fristete Arbeits­ver­hält­nisse in der Wis­sen­schaft

Am 7.März startete die neue gemeinsame Kam­pagne »Frist ist Frust« für eine Ent­fristung der Stellen in Hoch­schulen und Hoch­schul­ver­wal­tungen. Initiiert wurde die Kam­pagne vom Netzwerk für Gute Arbeit in der Wis­sen­schaft und den beiden im DGB orga­ni­sierten Gewerk­schaften GEW und ver.di.

»Mit den aktu­ellen Ver­hand­lungen zum Hoch­schulpakt, der Anfang Mai neu auf­gelegt und ver­stetigt werden soll, gibt es eine gute Mög­lichkeit, dem Befris­tungswahn endlich etwas ent­ge­gen­zu­setzen. Wir fordern die Bundes- und Lan­des­mi­nis­terien auf, diese Gele­genheit nicht unge­nutzt ver­streichen zu lassen und alle aus dem Hoch­schulpakt finan­zierten Stellen ver­bindlich zu ent­fristen«, heißt es in dem Aufruf.

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Prekäre an der Universität

Leben, nicht nur überleben

Kräf­te­sammeln für ein Bündnis gegen befristete Arbeits­ver­hält­nisse im Wis­sen­schafts­be­reich

Die Masken mit den trau­rigen Gesichtern lagen am Don­ners­tag­nach­mittag sta­pel­weise auf den Tischen im Hörsaal der Ber­liner Hum­boldt-Uni­ver­sität. Sie sollten das Gefühl aus­drücken, das viele wis­sen­schaft­liche Mitarbeiter*innen an den Hoch­schulen ange­sichts ihrer befris­teten Arbeits­ver­hält­nisse haben. «Frist ist Frust»,

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