Zuspitzung im Hunger- und Durststreik vor dem Brandenburger Tor

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http://​refu​gee​st​ruggle​.org/de

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http://​www​.heise​.de/​t​p​/​b​l​o​g​s​/​8​/​1​53088

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http://​www​.berlin​-leuchtet​.de/

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http://​www​.heise​.de/​t​p​/​b​l​o​g​s​/​8​/​1​55071

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http://​www​.bmi​.bund​.de/​D​E​/​H​o​m​e​/​s​t​a​r​t​s​e​i​t​e​_​n​o​d​e​.html

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http://​lam​pedusa​-in​-hamburg​.tk/

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http://​www​.heise​.de/​t​p​/​b​l​o​g​s​/​8​/​1​54715

Hungern für Asyl

»Alle abschieben!« Oder: »Für die müssen wir zahlen, wenn die krank werden.« Solche Kom­mentare waren in den ver­gan­genen Tagen vor dem Bran­den­burger Tor zu hören, wo abends Hun­derte das Ber­liner Lich­terfest bestaunten. Manche ver­suchen, die etwa 30 Flücht­linge demons­trativ zu igno­rieren, die am Pariser Platz ihr Pro­test­lager auf­gebaut haben. Am 9. Oktober sind sie in den Hun­ger­streik getreten, am 14. Oktober haben sie den Durst­streik erklärt. Sie fordern die Aner­kennung ihrer Asyl­an­träge. »Wir sind vor euren Augen den ex­trem schlechten Wet­ter­ver­hält­nissen und Restrik­tionen aus­ge­setzt, aber ihr zieht Ignoranz vor. Jetzt rufen wir es aus, dass die Ver­ant­wortung für die Kon­se­quenzen, welche auch immer geschehen werden, direkt an euch adres­siert ist«, heißt es in einer Erklärung, die am Montag auf einer Pres­se­kon­ferenz vor­ge­stellt wurde. Doch nicht nur die Kom­mentare mancher Pas­santen, auch die Reak­tionen der Politik lassen sich eher als Ras­sismus denn als Ignoranz bezeichnen. Nach dem Mas­sen­sterben vor Lam­pedusa sparten auch manche deutsche Poli­tiker nicht mit sal­bungs­vollen Worten. Den Men­schen, die das Glück hatten, die Über­fahrt von Afrika nach Europa zu über­leben, wurde trotz Dau­er­regens vor dem Bran­den­burger Tor das Auf­stellen eines Zeltes oder Regen­daches ver­boten. Lediglich Schirme waren erlaubt. Die Beschlag­nahmung von Matten, Decken und Polstern konnte der Anmelder der Aktion nur ver­hindern, indem er ener­gisch auf ein Gerichts­urteil vom Dezember vorigen Jahres verwies, das die damalige Beschlag­nahme solcher Uten­silien durch die Polizei für rechts­widrig erklärt hatte. Auf­fallend passiv reagierte bisher die außer­par­la­men­ta­rische Linke auf die Eska­lation am Pariser Platz. In Hamburg hin­gegen beant­wor­teten Linke den stei­genden Druck auf die dortige Lam­pedusa-Gruppe mit einer Groß­de­mons­tration. Im Anschluss wurde auf einer Ver­sammlung in der Roten Flora dem Senat ein Ulti­matum gestellt.

http://​jungle​-world​.com/​a​r​t​i​k​e​l​/​2​0​1​3​/​4​2​/​4​8​6​5​0​.html

Peter Nowak