rdl: Kritik an Verbot verboten?

Nach Verbot von indymedia.linksunten
Kritik an Verbot ver­boten? Ermitt­lungen gegen beken­nende Indymedia-Autor*innen

Im August 2017 erklärte das Bun­des­in­nen­mi­nis­terium bekanntlich Indy­media Links­unten zu einem Verein und verbot diesen kur­zerhand. Detlef Georgia Schulze, Peter Nowak und Achim Schill sind drei von vielen Nutzer*innen, die auf links​unten​.indy​media​.org publi­ziert haben. Während Indy­media prin­zi­piell eine anonyme Ver­öf­fent­li­chung von Artikeln ermög­licht, taten sie das mit ihren Klar­namen. Kurz nach dem Verbot, im Sep­tember des letzten Jahres, ver­öf­fent­lichten sie Ihre Artikel auf einer extra ein­ge­rich­teten Website neu und riefen zugleich dazu auf, es ihnen nach­zutun: Wer mit Klar­namen oder „nicht-kon­spi­ra­tivem Pseudonym“ bei Links­unten ver­öf­fent­licht hatte, sollte sich dazu bekennen, die Inhalte wieder ver­fügbar machen und kenn­zeichnen, dass sie früher auch oder gar zuerst bei Links­unten erschienen waren.

Ein Jahr später ist sich die Justiz nicht zu schade, auch diesen Akt der Soli­da­rität zu ver­folgen. Das LKA Berlin ermittelt gegen sie wegen Ver­stoßes gegen das Ver­eins­gesetz. Wir sprachen mit Detlef Georgia Schulze und Peter Nowak.

https://​rdl​.de/​b​e​i​t​r​a​g​/​k​r​i​t​i​k​-​v​e​r​b​o​t​-​v​e​r​b​o​t​e​n​-​e​r​m​i​t​t​l​u​n​g​e​n​-​g​e​g​e​n​-​b​e​k​e​n​n​e​n​d​e​n​-​i​n​d​y​m​e​d​i​a​-​a​u​t​o​r​innen