»Uber ist eine Gefahr für das Taxigewerbe«

Das Unter­nehmen Uber ist bekannt für aggres­sives Mar­keting und seinen Kampf gegen recht­liche Beschrän­kungen seiner angeblich nur ver­mit­telnden Tätigkeit in der Per­so­nen­be­för­derung. Jüngst hat Uber eine Wer­be­kam­pagne in Berlin begonnen. Andreas Kom­rowski, Mit­glied der AG Taxi in der Ber­liner Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft ­Verdi, sprach mit der Jungle World über den Wider­stand der gewerk­schaftlich orga­ni­sierten Taxi­fahrer.

Uber hat Mitte Dezember erneut eine juris­tische Nie­derlage hin­nehmen müssen. Warum wirbt das Unter­nehmen zurzeit in Berlin?

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„Nur die Schlösser ausgetauscht“

Inter­es­sen­ge­mein­schaft Sozi­al­recht ver­öf­fent­licht online einen Rat­geber rund um Zwangs­räu­mungen

Alex­ander Kret­schmar ist als freier Rechts­jour­nalist für ver­schiedene Ver­bände in Berlin tätig. Zudem ist er Mit­glied der Inter­es­sen­ge­mein­schaft Sozi­al­recht.

taz: Herr Kret­schmar, wer ver­birgt sich hinter der Inter­es­sen­ge­mein­schaft Sozi­al­recht?

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Jeden Patienten kann es treffen

Axel Köhler-Schnura ist nicht nur Leiter der Stiftung Ethecon und erfah­rener poli­ti­scher Aktivist, sondern seit Neu­estem auch Initiator eines Soli­da­ri­täts­aufrufs mit den Strei­kenden am Uni­ver­si­täts­kli­nikum Düs­seldorf. Dazu bewogen haben ihn unter anderem seine eigenen Erfah­rungen als Patient. Über seine Moti­vation zum Aufruf sprach mit ihm Peter Nowak.

Eine Initiative sam­melte 5000 Euro und Unter­schriften zur Unter­stützung der Kli­nik­streiks in Düs­seldorf

Eigentlich könnte man annehmen, dass Patient*innen sauer sind, wenn das Kli­nik­per­sonal streikt. Warum der Soli­da­ri­täts­aufruf als ehe­malige Patient*innen?

Ja, es gibt zwei­fellos Patient*innen, die sauer sind. Das ist ja genau einer der Gründe, weshalb ich die Initiative ergriffen habe zu dieser Aktion: Jede und jeder von uns war schon mal Patient oder Pati­entin oder wird das viel­leicht einmal sein. Und da muss sich jeder darüber im Klaren sein, dass mise­rabel bezahltes, unter­be­setztes und gehetztes Per­sonal schlecht – wenn nicht sogar tödlich – für die eigene Gesundheit sein kann.

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Viel Aufmerksamkeit für Antispitzelkampagne«

Die bri­tische Kos­me­tik­kette Lush sorgte kürzlich mit Pla­katen für Dis­kus­sionen, auf denen sie die Unter­wan­derung linker Gruppen durch Poli­zei­spitzel kri­ti­sierte und Auf­klärung for­derte. Jason Kirk­pa­trick gehörte zum Freun­des­kreis eines Mannes, der sich als Poli­zei­spitzel her­aus­stellte.

Was war auf den Pla­katen von Lush zu sehen?
Es gab zwei Ver­sionen.

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Vielfalt leben, nicht nur drüber reden

Der ver.di-Referent Romin Khan über man­gelnden Ein­fluss migran­ti­scher Mit­glieder und Mittel gegen rechts

Romin Khan ist Referent für Migra­ti­ons­po­litik beim Bun­des­vor­stand der Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft ver.di und Mit­glied im Vor­stand des gewerk­schaft­lichen Vereins »Mach’ meinen Kumpel nicht an! – für Gleich­be­handlung, gegen Frem­den­feind­lichkeit und Ras­sismus e.V.« Das Gespräch führte Peter Nowak.

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»Campact ist so lebendig wie zuvor«

Felix Kolb über die Ermitt­lungen nach dem Brand im Mate­ri­al­lager des Netz­werks

In der Nacht zum 9. Januar brannte das Lager des Akti­vis­ten­netz­werks Campact in Verden kom­plett ab. Der Staats­schutz geht von Brand­stiftung aus. Peter Nowak sprach über die Folgen und den Stand der Ermitt­lungen mit dem Campact-Vor­stands­mit­glied und Poli­tik­wis­sen­schaftler Felix Kolb.

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»Der Abschied von der subkulturellen Identität ist notwendig«

Über die mög­lichen Per­spek­tiven von Haus­be­set­zungen heute – ein Gespräch mit Armin Kuhn

In den letzten Wochen wird in Berlin wieder über Hausbesetzungen[1] als Akti­onsform zur Ver­hin­derung von Ver­trei­bungen von Mietern diskutiert[2]. Aller­dings wird es ein Revival der alten Ber­liner Beset­zer­be­wegung kaum geben, meint Armin Kuhn[3].

Der Poli­tologe hat kürzlich im Dampf­boot­verlag das Buch…

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»Ohne sie hätte die Verdrängung viel früher eingesetzt«

BESET­ZER­SZENE Armin Kuhn hat ein Buch über Häu­ser­kampf geschrieben und ver­gleicht darin die Beset­zungs­be­wegung vor und nach dem Mau­erfall

taz: Herr Kuhn, in Ihrem neuen Buch »Vom Häu­ser­kampf zur neo­li­be­ralen Stadt« ver­gleichen Sie die Beset­zungs­be­wegung in West­berlin der 70er Jahre und die nach dem Mau­erfall in Ost­berlin. Wo sehen Sie die größten Unter­schiede?

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