Die Sensibilisierung der Behörden reicht nicht aus

Der Film »Das blinde Auge« unter­sucht einen thü­rin­gi­schen Todesfall von 2001 – Axel U. wurde damals von einem Neonazi ermordet

Jan Smendek ist Regisseur des Films »Das blinde Auge – ein Todesfall in Thü­ringen«. 2004 gehörte er zu den Gründern des Erfurter Video­kol­lektivs »Film­pi­ra­tinnen und Film­pi­raten«. Das Projekt hatte gemeinsam mit Ezra, der mobilen Bera­tungs­stelle für Opfer rechter, ras­sis­ti­scher und anti­se­mi­ti­scher Gewalt in Thü­ringen, den Film erstellt. Am 10. April um 19 Uhr findet im Clubhaus Saalfeld die Pre­mie­ren­feier statt.

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»Hetze gegen die Antifa«

Nach über drei Jahren endete der Rechts­streit zwi­schen der FPÖ und dem Erfurter Video­kol­lektiv ­»Film­pi­ra­tinnen und Film­pi­raten« mit einem Ver­gleich. Die FPÖ muss dem Thü­ringer Verein etwa 6 100 Euro über­weisen und sich schriftlich ver­pflichten, dessen Video­ma­terial künftig nicht mehr zu ver­wenden. Der Film­pirat Jan Smendek im Gespräch.

Was war der Hin­ter­grund des Rechts­streits mit der FPÖ?

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