Gerhard Mauch: »Rukelie der Ausnahmeboxer. Ein Sinto im NS-Staat. Kult Comic, 56 S. 15 €.

Sinto-Boxer Rukelie Trollmann: Weltmeister für eine Woche

Die Graphic Novel »Rukelie der Ausnahmeboxer« erweckt die Geschichte des Sinto-Boxers Johann Rukelie Trollmann zum Leben

Im Garten der Bockbrauerei in Berlin-Schöneberg wurde am 9. Juli 1933 Boxgeschichte geschrieben. Den Kampf um die Deutsche Meisterschaft im Halbschwergewicht gewann Johann Trollmann, den Titel »Deutscher Meister im Halbschwergewichtsboxen« sollte er allerdings nur wenige Tage später wieder verlieren. Denn …

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Birgit Sack: »Maria Grollmuß 1896 – 1944. Biographische Annäherung und Erinnerungsnarrative«, Wallstein-Verlag, Göttingen 2023, ISBN: 978–3-8353–5372-5, 644 Seiten mit 67 Abbildungen, 48 Euro.

Christin und Sozialistin

Birgit Sack hat mit ihrer umfangreichen Biographie das Leben einer politischen Theoretikerin und Aktivistin nachgezeichnet, die sich als Christin in sozialistischen und kommunistischen Organisationen engagierte. Sie hat über ihr eigenes Leben hinaus Spuren hinterlassen: Sack erwähnt die enge Zusammenarbeit von Grollmuß mit dem linken Zentrumspolitiker und kurzzeitigen Reichskanzler Joseph Wirth in den 1920er Jahren, von dem der noch heute viel zitierte, weil immer noch aktuelle Satz stammt: »Der Feind steht rechts«.

In einem Wikipedia-Eintrag wird Maria Grollmuß als »deutsche katholische sorbische Publizistin und sozialistische Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime« eingeordnet. Die Historikerin Birgit Sack hat im Wallstein-Verlag eine umfangreiche Biographie über sie vorgelegt. Sack konnte dabei auf die vielen Briefe zurückgreifen, die Grollmuß an ihre Schwester, aber auch an ihren lebenslangen Freund Hermann Kopf geschrieben hat. Grollmuß war eine selbstbewusste Frau, die sich bereits vor über hundert Jahren weigerte, …

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Angehörige und Anwalt von Eva Michelmann fordern mehr Engagement vom Auswärtigen Amt

In Syrien entführte Journalistin: Kritik an der Bundesregierung

»Die Inhaftierung von Eva Michelmann und Ahmet Polad widerspricht grundlegenden Menschenrechten, zu deren Einhaltung sich auch das syrische Übergangsregime verpflichtet hat.«Roland Meister Anwalt der Angehörigen von Eva Michelmann

Etliche Wochen wusste die Familie von Eva Maria Michelmann nicht, was mit der Kölnerin passiert war. Zunächst war der Kontakt zu der Journalistin Anfang des Jahres abgebrochen. Sie hatte sich in Syrien aufgehalten und zusammen mit ihrem kurdischen Kollegen Ahmet Polad aus den kurdischen Gebieten im Nordosten des Landes berichtet. Erst Ende Februar bekamen die Angehörigen die Information, …

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Eva Michelmann und ihr Kollege Ahmed Polad sind seit Januar in syrischer Haft. Die Bedingungen grenzen an Folter. Die Bundesregierung tut zu wenig.

Unterlassene Hilfeleistung

Die beste Unterstützung für Michelmann und Polad wäre eine starke zivilgesellschaftliche Bewegung. Schließlich sorgten 2018 große Demonstrationen, Konzerte und Autokorsos dafür, dass Deniz Yücel aus türkischer Haft freikam. Auf den deutschen Staat hingegen können sich Jour­na­lis­t*in­nen nicht verlassen, auch und gerade nicht, wenn sie in einem Land


Am 18. Januar 2026 wurden die Kölner Journalistin Eva Michelmann und ihr kurdischer Kollege Ahmed Polad in Raqqa bei der Evakuierung eines Gebäudes durch Sicherheitskräfte der syrischen Übergangsregierung verhaftet. Michelmann und Polad hatten dort für kurdische Medien über die Angriffe auf die kurdische Selbstverwaltung berichtet. Über mehrere Wochen hin war dann ungewiss, ob die beiden Me­di­en­ver­tre­te­r*in­nen noch am Leben waren. Sie waren spurlos verschwunden. Erst Anfang April wurde durch die Arbeit von …

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Die zapatistische Bewegung ruft zur Solidarität mit der kubanischen Bevölkerung auf. In Deutschland wurde die Initiative Gewerkschafter für Kuba gegründet.

Die Strangulierung Kubas geschieht vor aller Welt

Dieser Aufruf kommt von einer Bewegung, die in den letzten Jahren deutlich machte, dass sie einen anderen Weg als Kuba geht. Viele Menschen auch in Deutschland haben sich gerade deshalb in den 1990er Jahren mit den Zapatistas solidarisiert. Warum machen sie den Aufruf der EZLN zur Solidarität mit Kuba nicht mehr bekannt? Ist für sie – anders als für die EZLN – die Distanz zur kubanischen Regierung wichtiger?

Es ist ein dramatischer Brief, den die seit Jahren in Kuba lebende Renate Fausten kürzlich aus Havanna an die Tageszeitung junge Welt schrieb: …

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Dem ukrainischen Trotzkisten und Pazifisten Bogdan Syrotjuk droht eine lange Haftstrafe. Eine neue Untersuchung könnte ihm nun Hoffnung geben.

Bogdan Syrotjuk: Nicht Freund des Feindes. Feind des Krieges

Im Falle einer Verurteilung drohen Syrotkjuk bis zu 15 Jahre Haft. Für ihn möglicherweise ein Todesurteil. Seine angeschlagene Gesundheit hat sich in den vergangenen zwei Jahren im Gefängnis von Mykolajiw weiter verschlechtert. Seine Unterstützer wollen ihre 2024 gestartete Kampagne zur Freilassung Syrotkjuks deswegen intensivieren. Von der deutschen Regierung wie auch von anderen EU-Staaten, die die Ukraine als Leuchtturm der Demokratie hinstellen, gab es bisher keine Reaktion. Schließlich werden dort Kriegsgegner*innen schnell zu Handlangern Putins erklärt.

Neue Hoffnung für die Verteidiger von Bogdan Syrotjuk. Eine linguistische Untersuchung hegt starke Zweifel daran, dass der 26-Jährige einen »Staatsstreich während des Kriegszustands« durchführen wollte. Aufgrund genau dieses Vorwurfs aber sitzt der ukrainische Trotzkist seit April 2024 in Haft. Trotz der neuen Expertise hält die Anklage vorerst an ihrer Behauptung fest, Syrotkjuk unterstütze …

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Im Willy-Brandt-Haus in Berlin ist noch bis zum 31. Mai die World Press Photo Ausstellung 2026 zu sehen. Die Fotografien in der Ausstellung dokumentieren Kriege, die Folgen des Klimawandels, aber auch Menschen, die dagegen Widerstand leisten.

Zeugnisse engagierter Fotograf*innen

Erfreulicherweise hat Dietmar Nietan in seiner Eröffnungsrede davor gewarnt, beim Blick auf die Ausstellung nur auf andere Länder zu zeigen. In Deutschland agiert noch keine ICE, aber hier gibt es einen eingespielten Abschiebeapparat, der verzweifelte Menschen zurücklässt. Auf vielen Fotos sind Waldbrände und andere menschengemachte Klimakatastrophen in aller Welt zu sehen.

Die Augen des jungen Mannes sind vor Schrecken geweitet. Es handelt sich um einen Kolumbianer, der in die USA migriert ist. Er hat dort gearbeitet, sich ein Leben und einen Freundeskreis aufgebaut. Das Foto dokumentiert den Augenblick, als er von Häschern des ICE, der  unter Trump mächtig erweiterten Abschiebebehörde, verhaftet wurde. Die Menschen, die das Foto betrachten wissen nicht,  ob der Mann abgeschoben wurde, ob er noch in einen Gefängnis verbringen muss, oder ob er zu den wenigen gehört, die wieder freigelassen wurden. Doch das Foto macht sofort die Unmenschlichkeit der Abschiebemaschinerie deutlich. Es ist Teil der kürzlich eröffneten …

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Der 17. Bauabschnitt der A100 bedroht den Wohnraum von mehr als 300 Mietern in Treptow. Sie organisieren sich.

A100 in Berlin: Betontrasse frisst Wohnraum und Stadtnatur

Markus Henn von der Umweltschutzorganisation BUND gehört zu den Unterstützer*innen. »Wir stellen uns hinter die Forderungen der Ini ›Beermannstraße bleibt‹ und fordern den Erhalt der Häuser sowie ernsthafte Alternativplanungen zur A100 mit Vorrang für ÖPNV-Ausbau und klimafreundliche Mobilität«, sagt Henn zu »nd«. Der geplante A100-Bau müsse einer aktuellen Nutzen-Kosten-Analyse unterzogen werden.

Ein Empfangskomitee aus 20 Personen steht am Montagnachmittag vor der Haustür der Beermannstraße 18 im Ortsteil Treptow. Die Bewohner*innen warten auf den Bundestagsabgeordneten Gregor Gysi (Linke). Eingeladen hat ihn die vor Kurzem gegründete …

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Eine Konferenz für Gewerkschafter*innen, Umweltaktivist*innen und Mietrebell*innen könnte der Startschuss für einen Widerstand gegen Google, Amazon und Co. werden

„Wir haben genug von Big Tech“

„Arbeiterinnen und Arbeiter, die vorher völlig angepasst waren, wurden bald so wütend, dass sie am liebsten den Betrieb anzünden wollten“, brachte Etschenberg die Veränderungen auf den Punkt, die der Arbeitskampf bei ihren Kolleg*innen bewirkt hatte. Auf einem Panel berichteten Aktivist*innen verschiedener Stadtteilinitiativen über die Folgen von Big-Tech-Ansiedlungen für die Nachbarschaft. Dorothea von der Stadtteilinitiative „Wir bleiben alle Friedrichshain“ beschrieb, wie der Amazon-Tower zum Treiber für die Gentrifizierung wurde. Mittlerweile sind ein halbes Dutzend weitere Hochhäuser im Umkreis weniger Kilometer geplant.

Mehrere Jahre versuchte die Initiative „Berlin versus Amazon“ die Ansiedlung des AmazonKonzerns im Stadtteil Friedrichshain zu verhindern. Die Proteste hielten sich in Grenzen und der Amazon-Tower wurde 2025 bezogen. Doch jetzt hat die Initiative einen späten Erfolg erzielt. Von 10. bis 12. April 2026 tagte ganz in der Nähe des Amazon-Towers die Konferenz …

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Johanna Schellhagen Titel Wie wir uns eine Zukunft auf diesem Planeten erkämpfen Unteritel Ein Handbuch für Unerschrockene Verlag Büchner-Verlag, Marburg, 2026 Seiten, Preis 170 Seiten, 28 Euro ISBN 978-3-96317-442-1

HANDBUCH FÜR UNER­SCHRO­CKENE

Das Buch sollte zur kritischen Auseinandersetzung mit den dort formulierten Thesen anregen. Der Historiker Karl Heinz Roth hat damit in seinem engagierten Nachwort schon begonnen. Es wäre zu wünschen, dass sich an dieser Debatte die verschiedenen Initiativen, in denen sich Klimaaktivist*innen in den letzten Jahren mit Lohnabhängigen verbündet haben, beteiligen. „VW heißt Verkehrswende“ sollte ebenso dazugehören wie die Initiative, die im Corona-Sommer 2021 den Kampf des Autozulieferers Bosch in München unterstützte. Am 28. Mai wird es ab 19 Uhr eine solche Debatte im Museum des Kapitalismus in der Köpenicker Str. 172 geben.

Vor vier Jahren sorgte Johanna Schellhagens Film „Der laute Frühling“ (Rabe Ralf August 2022, S. 23) für viel Aufmerksamkeit in einer Klimabewegung, die damals an die Grenzen ihres Aktivismus stieß. Schellhagen plädierte dort für ein Bündnis von Arbeiter*innen- und Klimabewegung. Jetzt ist von ihr im Büchner-Verlag das Buch zum …
 
    

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Ein neues Radiofeature bringt die Stimme der Antifaschistin Lore Wolf zurück

Erinnern heißt kämpfen

Lore Wolf blieb bis zu ihrem Lebensende politisch aktiv. Als Ende September 1985 der 36 jährige Antifaschist Günter Sare bei einer Protestdemonstration gegen die NPD im Frankfurter Gallusviertel von einem Wasserwerfer erfasst und getötet wurde, war es die über 85-Jährige, die noch in derselben Nacht eine Mahnwache anmeldete. Gemeinsam mit jungen Antifaschist*innen organisierte sie in den folgenden Tagen die Proteste. In einer Zeit, in der rechte Kräfte wieder erstarken, können Geschichten wie die von Lore Wolf auch heute inspirieren –

Ab Mitte der 1970er-Jahre eröffnete sich in der BRD für einige Jahre für NS-Widerstandskämpferinnen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen einer größeren Öffentlichkeit zu vermitteln. Neben Peter Gingold, Emil Carlebach, Alfred Marchand und Willy Bleicher gehörte auch Lore Wolf zu den bekannten Rednerinnen auf Demonstrationen und Kongressen. Die Mitbegründerin der VVN hatte bereits 1973 mit dem Buch

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Bernd Drücke (Hg.): Die Kriegslogik durchbrechen! Graswurzelrevolutionäre Stimmen zum Gaza-Krieg. Mit einem Geleitwort von Moshe Zuckermann. Verlag Graswurzelrevolution, Münster 2025, 128 Seiten, 14,90 Euro

»Keine Feinde sein«

»Krieg, Hass, Tod und unendliche Leiderfahrungen müssen nicht das letzte Wort im israelisch-palästinensischen Konflikt bleiben«, äußert Bernd Drücke im Vorwort eine Hoffnung. »Das gilt nicht nur für die geschundene Gaza-Bevölkerung, sondern auch für die jüdisch-israelische Bevölkerung«, ergänzt der in Jerusalem lebende Soziologe Moshe Zuckermann in seinem kurzen Geleitwort Am 30. Mai 2026, um 14 Uhr, stellt Bernd Drücke das Buch im Rahmen der Linken Buchtage im Mehringhof in der Gneisenaustraße 2a in BerlinKreuzberg vor und lädt zur Diskussion ein

Am 27. September 2025 fand in Berlin die größte Demonstration für ein Ende des Gaza-Kriegs statt. Doch manchen Antimilitarist*innen fehlte bei den Reden, auf den Transparenten und auf den Flugblättern eine deutlichere Absage auch an die Hamas. Einige von ihnen hatten sich am Berliner Lustgarten zu einer kleinen Kundgebung versammelt. Dort konnte man Redner*innen hören, die darüber berichteten, dass jüdische Menschen für die Politik Israels in Berlin
und anderen Städten angegriffen und für die Haltung der israelischen Regierung verantwortlich gemacht wurden. Dabei betonten diese Redner*innen auf der kleinen Kundgebung, dass sie …

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Am 18. Januar war die für kurdische Medien schreibende Journalistin Eva Maria Michelmann verschwunden. Jetzt wurde enthüllt, dass sie in Aleppo inhaftiert ist. Ihre Angehörigen sind jedoch weiterhin besorgt.

Deutsche Journalistin in syrischer Isolationshaft

Antonius Michelmann, der Bruder inhaftierten Journalistin, äußerte auch die Besorgnis, dass seine Schwester und ihr Kollege weiterhin äußerst rigiden Haftbedingungen ausgesetzt sind. „Wir werden die gemeinsamen Bemühungen von Familie und Freund*innen darauf konzentrieren, Kräfte für ihre Freilassung zu mobilisieren“.

Für die Freund*innen und Angehörigen war es ein Augenblick der Erleichterung. Schließlich war sie seit mehr als drei Monaten spurlos verschwunden. Augenzeug*innen hatten berichtet, dass Michelmann mit ihrem kurdischen Kollegen Ahmet Polat am 18. Januar 2026  in der …

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Anwälte der Familie: Seit Januar in Raqqa verschwundene deutsche Journalistin offenbar bei Offensive der syrischen Armee verschleppt

Eva Michelmann: Gefangen in Aleppo

Die Anwälte haben ihre neuen Informationen umgehend an das Auswärtige Amt weitergereicht. »Die Bundesregierung und das Auswärtige Amt sind gefordert, nunmehr mit Nachdruck und Entschiedenheit die Freilassung zu erwirken«, schreiben sie. Nach Artikel 36 des Wiener Übereinkommens über konsularische Beziehungen habe Michelmann das Recht auf Besuch durch einen Vertreter der deutschen Botschaft. »Wir gehen davon aus, dass ein solcher Besuch zeitnah erfolgt.«

»Wo sind Eva und Ahmed?« Plakate mit dieser Frage waren in den vergangenen Wochen in den sozialen Medien und auf Demonstrationen etwa in Berlin zum Internationalen Frauentag zu sehen. Gemeint waren die …

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Die seit 3 Monaten verschwundene Journalistin Eva Michelmann ist laut Augenzeugen in Aleppo im Gefängnis. Die Familie und ihr Anwalt drängen auf politischen Beistand.

Eva Michelmann: Journalistin offenbar in syrischer Isolationshaft

ür Roland Meister ist angesichts der vorliegenden Beweise jedoch nicht mehr haltbar, dass die syrische Regierung nichts mit dem Verschwinden von der Jour­na­lis­t*in­nen zu tun hat. Noch härter ist die Kritik von Antonius Michelmann: „Ich habe absolut kein Verständnis dafür, dass mit so einem Regime eine Hunderte Millionen Euro schwere Zusammenarbeit aus Deutschland und der EU stattfindet und sogar dorthin abgeschoben werden soll“, erklärte er der taz.

Drei Monate nach ihrem Verschwinden gibt es erste Lebenszeichen von der vermissten Journalistin Eva Michelmann. Nach Informationen ihrer Familie befindet sie sich in einem Gefängnis in der …

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