Wenn Fragen von Patriarchat und Klasse zum Generationskonflikt werden

Hat die ältere Generation »alles verkackt«

Die »U24 Taz« zeigt, poli­tisch wird nichts besser, wenn die Jugend allein bestimmen könnte, auch nicht für junge Men­schen unter Hartz IV

»Wir die U24-Leser*innen, haben zum 40. Geburtstag der taz die Redaktion besetzt, um den älteren Genera­tionen unsere Sicht auf die Welt deutlich zu machen«, hieß es am ver­gan­genen Don­nerstag auf der Titel-Seite der links­li­be­ralen Taz. Die bis auf das Gen­der­sternchen kor­rekte Meldung ist natürlich nicht wörtlich zu nehmen. Besetzt wurde am Don­nerstag nichts, wie wir im Edi­torial erfahren: »Schon seit Monaten läuft die Orga­ni­sierung auf Hoch­touren, viele haben schon Artikel geschrieben. Ganz allein­ge­lassen werden wir natürlich auch nicht. Schön zu sehen, dass wir trotzdem die­je­nigen sind, die Ent­schei­dungen getroffen haben.« Für einen Tag wird eine ganze Zeitung von Men­schen unter 24 Jahren her­ge­stellt. Auf jeden Fall eine gute Idee für die Werbung und auch gute Gele­genheit, sich zu über­zeugen, dass »die Jugend« in der Gesamtheit kein Garant…

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Assange-Verhaftung: Nutzt sie Trump oder seinen Gegnern?

Die Causa Assange ist längst ver­bunden mit dem Macht­kampf innerhalb der herr­schenden Klasse der USA

Im Zusam­menhang mit der Ver­haftung von Wiki­leaks-Chef Julian Assange wird auf ein Aus­lie­fe­rungs­be­gehren der USA hin­ge­wiesen. Inter­essant wäre, wem momentan eine Aus­lie­ferung von Assange in den USA mehr nutzt? Dem Lager Trumps oder …

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Repression gegen linke DDR-Opposition

Rote Hilfe streitet über die DDR

Das Magazin der Soli-Orga­ni­sation kri­ti­siert in der aktu­ellen Ausgabe die DDR. Das Titel­thema stört die DKP und die Linken-Abge­ordnete Ulla Jelpke.

Dieser The­men­schwer­punkt ist ei­ne Her­aus­for­derung. Vor seiner Erstellung hat es innerhalb und außerhalb der Roten Hilfe Dis­kus­sionen gegeben, teils sehr emo­tionale, nicht immer soli­da­rische. Und auch nach seinem Erscheinen wird es Dis­kus­sionen geben, teils sehr emo­tionale, hof­fentlich aber soli­da­rische.“ Mit dieser Vor­be­merkung leitet.…

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Vor der Abstimmung im Europaparlament versammeln sich in Berlin gegen die Urheberrechtsreform Zehntausende

Artikel 13 ist noch keine beschlossene Sache

Die Urhe­ber­rechtsform mobi­li­siert. In Berlin ver­sam­melten sich nach Angaben der Polizei mehr als 10 000 Teil­nehmer auf dem Pots­damer Platz zu einem Pro­testzug zum Bran­den­burger Tor.

2000 Men­schen waren ange­meldet, weit über 10 000 Men­schen sind schließlich am Sams­tag­nach­mittag bei früh­lings­haften Tem­pe­ra­turen durch die Ber­liner Innen­stadt gezogen. Viele hatten selbst­ge­machte Schilder mit­ge­bracht, auf denen stand: »Wir sind keine…

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Urheberrechtsreform: Es geht um Profitinteressen, nicht um Zensur

Die Pro­teste gegen die Urhe­ber­rechts­reform könnten das vor­lie­gende Gesetz ver­hindern, aber das könnte ein Pyr­rhussieg sein – Ein Kom­mentar

Die Ver­ab­schiedung der Urhe­ber­rechts­reform steht im EU-Par­lament nach Meinung des CDU-Abge­ord­neten Elmar Brok auf der Kippe. Das wäre ein Erfolg der …

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Sind Medien und T-Shirtträger Mittäter?

Nach dem faschis­ti­schen Anschlag in Neu­seeland werden schwere Vor­würfe erhoben. Mehr Gelas­senheit wäre ange­bracht

Schwerere Vor­würfe erhob Stefan Fries im Deutsch­landfunk gegen Medien wie Bild. Sie würden sich zum »Mit­täter« machen des faschis­ti­schen Atten­täters von Christ­church in Neu­seeland machen, der 50 Men­schen in Moscheen erschossen hat. Die Kritik von Fries richtete sich gegen…

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Small Talk mit Elio Adler vom ­Verein »Werteinitiative – jüdisch-deutsche Positionen« über die antisemitische Website »Judas Watch«

»Antisemitisch stigmatisiert«

Die anti­se­mi­tische Website »Judas Watch« will über den »Verrat an weißen Men­schen« und den »jüdi­schen Ein­fluss in der Welt« infor­mieren. Die Jungle Word sprach mit Elio Adler vom Verein »Wert­e­initiative – ­jüdisch-deutsche Posi­tionen« über die Schwie­rigkeit, gegen solche Pro­pa­gan­da­seiten vor­zu­gehen.

Warum hat sich die Wert­e­initiative gegründet?
Wir hatten als Gruppe jüdi­scher Deut­scher bereits 2014 das Gefühl,

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Robert Habecks Kotau nach rechts

Nicht seine Äuße­rungen in den Videos waren falsch, sondern seine Distan­zierung davon

Der Grünen-Vor­sit­zende Robert Habeck [1] wurde in den letzten Monaten als Sie­gertyp ver­marktet, der seine Partei zum Erfolg führen wird. Nun steht Habeck im Mit­tel­punkt eines Streit,…

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