Aktion der Künstlergruppe Lebenslaute in Horst

Solikonzert für Geflüchtete

»Es tönen die Lieder … wir singen und spielen, wo immer wir woll’n«. Das ist der Grundsatz der Aktionen von Lebens­laute. »Bei der Wahl unserer Kon­zer­torte lassen wir uns nicht durch herr­schende Vor­schriften ein­schränken«, sagte Andreas Will, der für die Pres­se­arbeit zuständig ist.

»Wir öffnen das Tor mit Orchester und Chor« – unter diesem Motto hat die Künst­ler­gruppe Lebens­laute am Wochenende auf die Situation Geflüch­teter in Sam­mel­un­ter­künften auf­merksam gemacht. In der Gruppe enga­gieren sich bereits seit 1986 Musiker*innen aus der gesamten Bun­des­re­publik. Einmal jährlich spielen sie über­wiegend klas­sische Musik in Chor- und Orches­ter­stärke an Orten, an denen.…

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Kommentar: Zum zweiten Jahrestag des Verbots der Plattform Indymedia.linksunten wurden Gründe diskutiert, warum die Opposition dagegen nicht größer ist

Indymedia-Verbot: Wenn die »Sturmgeschütze der Demokratie« schweigen

Mitt­ler­weile wird zu einem Tag (((i))) auf­ge­rufen. Am Samstag vor dem Prozess vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leipzig soll es in der Stadt eine bun­des­weite Demons­tration geben.

Am 14. August jährte sich zum zweiten Mal das Verbot einer linken Online-Plattform. Es handelt sich um die Plattform Indymedia.linksunten, deren Inhalt nur noch aus­zugs­weise in einem in den USA gehos­teten Web­ar­chive zugänglich ist. Der damalige Bun­des­in­nen­mi­nister Thomas de Mai­ziere hat das Verbot auf­grund des.…

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Der erzwungene Rückzug von "Resist to Exist" nach Berlin ist ein klarer Erfolg für die Rechten

Wie ein antifaschistisches Festival aus Brandenburg vergrault wird

Immer wieder wird als zivil­ge­sell­schaft­liche Handlung pro­pa­giert, es sich nicht in der Wohl­fühlzone Berlin gemütlich zu machen, sondern auch mit Kunst und Kultur in die kleinen Orte zu gehen, um dort den Rechten nicht das Feld zu über­lassen. Und dann wird durch Schi­kanen ein anti­fa­schis­ti­sches Konzert aus Krummen ver­trieben.

Som­merzeit ist Fes­ti­valzeit. In den nächsten Wochen ist das Angebot groß. Die Zeiten, wo Fes­tivals noch als anstößig, unmo­ra­lisch und sub­versiv galten, sind lange vorbei. In den 1970er Jahren konnte es Fes­ti­val­be­su­chern noch pas­sieren, dass sie wegen der Haar­länge oder unkon­ven­tio­nellen Kleidung von NS-sozia­li­sierten Wut­bürgern ange­griffen wurden.Doch der moderne Kapi­ta­lismus hat selbst sich sub­kul­turell gebende Fes­ti­va­le­vents längst absor­biert. Haupt­sache der Konsum zir­ku­liert, könnte man denken. Daher ist es um unver­ständ­licher, dass die Orga­ni­sa­toren des explizit anti­fa­schis­tisch fir­mie­renden Fes­tivals »Resist to exist« von den Bran­den­burger Behörden, spe­ziell der Unteren Bau­auf­sichts­be­hörde Ober­havel, derart schi­ka­niert wurden, dass sie kurz­fristig.…

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Stuttgart: S21-Gegner schenken der Stadt eine Skulptur

Ein Denkmal für das Ungeheuer

Doch die Politiker*innen dürften darüber nicht sehr erfreut sein. Ist doch Peter Lenk vor allem im Boden­seeraum für seine poli­tisch enga­gierte Kunst bekannt.

Die Stadt Stuttgart bekommt von dem Bild­hauer Peter Lenk eine Skulptur geschenkt. Doch die Politiker*innen dürften darüber nicht sehr erfreut sein. Ist doch Peter Lenk vor allem im Boden­seeraum für seine poli­tisch enga­gierte Kunst bekannt. Auch in Berlin, Bonn und anderen Städten hat er mit seinen Skulp­turen und Reliefs bereits .…

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Pünktlich auf den 8.März erschien das Sammelband «materializing feminism». Darin veröffentlichen 13 Autor*innen Überlegungen zum Verhältnis von Materialismus und Feminismus. Das Buch liefert Diskussionsstoff für einen materialistischen Feminismus auf der Höhe der Zeit.

Materialistischer Feminismus

Frie­derike Beier, Lisa Yashodhara Haller, Lea Haneberg (Hg.), mate­ria­lizing feminism, Posi­tio­nie­rungen zu Öko­nomie, Staat und Iden­tität, Unrast Verlag, Dezember 2018, 248 Seiten, ISBN 978–3‑89771–319‑2

Die Resonanz auf den Frauen*streik am 14.Juni in der Schweiz war auch in Deutschland über­wäl­tigend. Der Akti­onstag war nur ein Bei­spiel für einen Femi­nismus, für den die soziale Frage ein inte­graler Teil ist. In den USA sind schon zur Amts­ein­führung von Trump Hun­dert­tau­sende Frauen* auf die Strasse gegangen. Es gibt Videos, die die Radi­ka­lität der For­de­rungen zeigen, die durchaus Patri­archat und Kapi­ta­lismus in Frage stellen. Auch in Ländern wie Argen­tinien mani­fes­tiert sich auf den Strassen ein Femi­nismus, der gegen die Abtrei­bungs­verbote genauso agiert, wie die gegen die Ver­ar­mungs­po­litik der Macri-Regierung. Nur auf theo­re­ti­scher Ebene scheint es oft so, als wäre der Femi­nismus mit dem Kapi­ta­lismus ein Bündnis ein­ge­gangen. Doch gegen diesen kapi­tal­kon­formen Kapi­ta­lismus regt sich jetzt auch auf der wis­sen­schaft­lichen Ebene Wider­stand. Das zeigen der pass­genau am 8. März 2019 erschienene Sam­melband …

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Die Gruppe translib nähert sich den Gilets jaunes in der Art der Situationisten

Umherschweifen bei den Gelbwesten

Die Bro­schüre »Une situation excel­lente? Beträge zu den Klas­sen­aus­ein­an­der­set­zungen in Frank­reich« kann über diese Web­seite ange­fordert oder run­ter­ge­lassen werden: aer​gernis​.blog​sport​.de/​2​0​1​9​/​0​7​/​1​3​/​u​n​e​-​s​i​t​u​a​t​i​o​n​-​e​x​c​e​l​l​e​n​t​e​-​p​u​b​l​i​k​a​t​i​o​n​-​u​n​d​-​r​a​d​i​o​b​e​i​t​r​a​e​g​e​-​z​u​r​-​g​e​l​b​w​e​s​t​e​n​b​e​w​e​g​u​n​g/Une situation excel­lente?

In den letzten Wochen war es ruhig geworden um die Bewegung der Gelb­westen in Frank­reich. Doch am 14. Juli, dem fran­zö­si­schen Fei­ertag zum Jah­restag der Revo­lution von 1789, haben sie sich mit ihren Pro­testen wieder bemerkbar gemacht. Sie haben dafür die offi­zi­ellen Reden des fran­zö­si­schen Prä­si­denten genutzt, was ihnen die größt­mög­liche Auf­merk­samkeit garan­tierte. Ein Grund mehr, die kleine Text­sammlung zu lesen, die die Gruppe translib unter dem Titel.…

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Peter Nowak hat sich vor dem Pallasseum umgehört

Eine ganze Menge Lautsprecher für interaktive Kunst im Kiez

Am Samstag gibt es von 17 bis 21 Uhr und am Sonntag von 16 bis 20 Uhr rund um die Instal­lation auf der Frei­fläche der Pal­las­straße 5 ein Pro­gramm mit Kon­zerten und Sound­per­for­mances.

Die Skulptur auf der Frei­fläche der Pal­las­straße 5 in Schö­neberg sorgt für Aufmerksamkeit.Schließlich hat dort Benoit Maubrey circa 350 recy­celte Laut­sprecher in Form eines Amphi­theaters zusam­me­gebaut. „Arena“ ist der Titel der Skulptur. Sie passt gut in das Ambiente der Sozi­al­bauten an der Pal­las­straße mit den vielen TV-Schüsseln an Fenstern und Bal­konen. Seit 1983 errichtet der Künstler solche .…

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Eine Ausstellung in Berlin erinnert an den Aufbau der Arbeitsministerien in der Nachkriegszeit

Unterschiede bei der Aufarbeitung

Die Aus­stellung doku­men­tiert das Maß der Ent­rechtung der Arbeiter*innen in Deutschland sowie in den von Nazis besetzten Gebieten, und sie beschreibt den völlig unter­schied­lichen Umfang mit den NS-Belas­teten in Ost- und West­deutschland. Damit setzt sie Maß­stäbe für den Umgang mit der Geschichte in beiden Teilen Deutsch­lands nach 1945, in einer Zeit, in der unter dem Stichwort »Grün­dungs­mythos Anti­fa­schismus« der DDR abge­sprochen wird, einen Neu­anfang ohne NS-Belastete Per­sonen in die Wege geleitet zu haben.

»Das Reichs­ar­beits­mi­nis­terium 1933 – 1945. Beamte im Dienste des Natio­nal­so­zia­lismus«, lautet der Titel einer Son­der­aus­stellung in der Ber­liner Gedenk­stätte Topo­graphie des Terrors. Über die Eröffnung der Expo­sition, auf der Ergeb­nisse einer unab­hän­gigen Historiker*innenkommission vor­ge­stellt werden, berichtete »nd« bereits im Hin­blick auf die Geschichte des Reichs­ar­beits­amtes bis zum Untergang des Hitler-Reiches. Der letzte Teil der Aus­stellung doku­men­tiert den grund­legend unter­schied­lichen Umgang mit dem NS-Per­sonal in beiden Teilen Deutsch­lands nach 1945:…

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