Small Talk mit Elio Adler vom ­Verein »Werteinitiative – jüdisch-deutsche Positionen« über die antisemitische Website »Judas Watch«

»Antisemitisch stigmatisiert«

Die anti­se­mi­tische Website »Judas Watch« will über den »Verrat an weißen Men­schen« und den »jüdi­schen Ein­fluss in der Welt« infor­mieren. Die Jungle Word sprach mit Elio Adler vom Verein »Wert­e­initiative – ­jüdisch-deutsche Posi­tionen« über die Schwie­rigkeit, gegen solche Pro­pa­gan­da­seiten vor­zu­gehen.

Warum hat sich die Wert­e­initiative gegründet?
Wir hatten als Gruppe jüdi­scher Deut­scher bereits 2014 das Gefühl,

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»Wir sind ein kleiner verrückter Haufen«

Seit 25 Jahren unter­stützt der Sozi­al­hil­fe­verein Tacheles Erwerblose – Gespräch über ein Enga­gement, das sich selbst über­flüssig machen will.

Harald Thomé (Jg. 1962) hat den Verein Tacheles als Inter­es­sen­ver­tretung von Arbeits­losen und mate­riell benach­tei­ligten Men­schen in Wup­pertal gegründet. Der Verein ist inzwi­schen über­re­gional bekannt. Die Homepage ver­zeichnet ca. 4,5 Mil­lionen Zugriffe im Monat. Peter Nowak sprach mit dem Ver­eins­vor­sit­zenden.

Sie haben den Verein Tacheles gegründet. Was war Ihre Moti­vation?

Der Erwerbs­losen- und Sozi­al­hil­fe­verein Tacheles wurde vor 25 Jahren, am 24. Februar 1994, als Reaktion auf die ras­sis­ti­schen Brand­an­schläge von Solingen und Mölln gegründet. Solingen ist Nach­bar­stadt von Wup­pertal und wir haben damals an meinem Küchen­tisch überlegt, was man gegen diese ras­sis­tische Mobi­li­sierung und gegen Nazis machen kann. Im Ergebnis stand das Projekt Tacheles als Inter­es­sen­ver­tretung von Arbeits­losen und mate­riell benach­tei­ligten Men­schen. Unser Ziel war und ist es, mit Rat und Tat Betrof­fenen zur Seite zu stehen, sozi­al­po­li­tische Höf­lichkeit zu betreiben und so mit prak­ti­scher und guter Arbeit zu über­zeugen.

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»Schikanepromenade«

Small Talk mit der His­to­ri­kerin Susanne Willems über das Scheitern des »Gedenkorts Fon­ta­ne­pro­menade 15« in Berlin-Kreuzberg

Die His­to­ri­kerin Susanne Willems enga­giert sich in der Initiative »Gedenkort Fon­ta­ne­pro­menade 15«. 26 000 Jüdinnen und Juden ver­pflichtete die an dieser Adresse in Berlin-Kreuzberg nach den Novem­ber­po­gromen 1938 gegründete Zen­trale Dienst­stelle für Juden bis Kriegsende zur Zwangs­arbeit. Die Jungle World hat mit Willems darüber gesprochen, warum die Ver­suche schei­terten, dort einen Gedenk­ort ein­zu­richten.

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»Uber ist eine Gefahr für das Taxigewerbe«

Das Unter­nehmen Uber ist bekannt für aggres­sives Mar­keting und seinen Kampf gegen recht­liche Beschrän­kungen seiner angeblich nur ver­mit­telnden Tätigkeit in der Per­so­nen­be­för­derung. Jüngst hat Uber eine Wer­be­kam­pagne in Berlin begonnen. Andreas Kom­rowski, Mit­glied der AG Taxi in der Ber­liner Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft ­Verdi, sprach mit der Jungle World über den Wider­stand der gewerk­schaftlich orga­ni­sierten Taxi­fahrer.

Uber hat Mitte Dezember erneut eine juris­tische Nie­derlage hin­nehmen müssen. Warum wirbt das Unter­nehmen zurzeit in Berlin?

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«Wir liessen uns nicht einschüchtern»

Michel Poit­tevin ist aktiv in der fran­zö­si­schen Basis­ge­werk­schaft Soli­daire SUD, die einen Arbeits­kampf bei McDonald’s in Mar­seille unter­stützt. Ein Gespräch mit ihm – auch über die aktuelle innen­po­li­tische Situation in Frank­reich und die «Gilets jaunes».

Ihre Gewerk­schaft unter­stützt einen Arbeits­kampf bei McDonald’s in Mar­seille. Ist es nicht schwierig, gerade dort Beschäf­tigte zu orga­ni­sieren?
Michel Poit­tevin: 2012 gab es die erste Aus­ein­an­der­setzung in der Filiale von McDonald’s de Saint-Bar­thélémy in Mar­seille. Die Beschäf­tigten konnten so

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»Sich nicht verbarrikadieren«

Am Montag und am Dienstag voriger Woche gab es Brand­stif­tungs­ver­suche im Auto­nomen Zentrum »Exzess« in Frankfurt am Main. Die Jungle World sprach mit Eliad Nowack von der Regio­nalen Koor­di­nation Rhein-Main des Miets­häu­ser­syn­dikats.

Gab es schon vor dem Anschlag im »Exzess« Brand­stif­tungen gegen linke Pro­jekte im Rhein-Main-Gebiet?
Am 14. Sep­tember brannte das Haus­projekt Kno­ten­punkt in Schwalbach am Taunus aus. Mitte November gab es mehrere Brand­stif­tungen im linken Zentrum »AU« in Frankfurt. Am 3. Dezember ging ein als Gar­ten­laube genutzter Bau­wagen auf dem Gelände des Wohn­pro­jekts »Schwarze 79« in Hanau in Flammen auf.

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»Ich lehne eine Beteiligung ab«

Der fran­zö­sische Basis­ge­werk­schafter Michel Poit­tevin über die »Gelben Westen«

Michel Poit­tevin ist aktiv in der fran­zö­si­schen syn­di­ka­lis­ti­schen Gewerk­schaft Soli­daires – SUD. Mit ihm sprach über die Bewegung der »Gelben Westen« für nd Peter Nowak.

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»Wegen der SPD-Gegenstimmen gescheitert«

Am 21. November wurde in Halle in letzter Minute die Räumung des linken Haus­pro­jekts Hafen­straße 7, auch bekannt als »Hasi« abge­brochen. Die Jungle World hat mit ­Claudia Werning gesprochen, die sich in der »Hasi« enga­giert.

Small Talk von Peter Nowak

Was war der Grund für den Abbruch der Räumung?
Die Polizei hat der Gerichts­voll­zie­herin keine Voll­zugs­hilfe geleistet, da sich auf dem Gelände Per­sonen befanden, gegen die kein Räu­mungs­titel besteht.

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