Eine Geschichte der griechischen Stadtguerilla

Geboren am 17. November

Über viele Jahre sorgten die Attentate der „Bewegung 17. November“ in Grie­chenland auch in linken Kreisen für Ver­wirrung und Spe­ku­lation

Es gab Ver­mu­tungen, dass die Gruppe von Teilen des Staats­ap­pa­rates pro­te­giert werde. Schließlich zeichnete sie zwi­schen 1975 und 2002 für eine ganze Reihe von bewaff­neten Aktionen ver­ant­wortlich, ohne dass über Jahre jemand erwischt wurde. Doch das hat sich am 29. Juni 2002 geändert. An diesem Tag wurde…

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Annne Reiches persönliche Spurensuche

Ein Leben nach den Barrikaden

„Doch ich will diesen Weg zu Ende geh‘n
und ich weiß, wir werden die Sonne seh‘n!
Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten.“

Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten“ ist eines der per­sön­lichsten Lieder von Rio Reiser, dem Sänger der anar­chis­ti­schen West­ber­liner Rockband Ton Steine Scherben. Die Strophe könnte das Motto von Anne Reiches Bio­graphie sein,…

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Riot und Neoliberalismus

Warum die Auf­stands­stra­tegie keine linke Per­spektive bietet, ‚linke Gewerk­schafts­arbeit aber sehr wohl

Seit dem G20-Gipfel 2017 wird auch in Deutschland wieder ver­stärkt über Riots und Stra­ßen­mi­litanz dis­ku­tiert. Nur bleibt der Großteil der Debatte…

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Nach den durchwachten Nächten

Zwei Büchern über die Sozi­al­pro­teste in Frank­reich

Die Welt oder nichts

Vor zwei Jahren sorgten in Frank­reich Mas­sen­pro­teste gegen das fran­zö­sische Arbeits­gesetz, das die pre­kären Arbeits­ver­hält­nisse in dem Land ver­tiefen und zemen­tieren sollte, für Schlag­zeilen.

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In ständiger Alarmbereitschaft

Ein neuer Band beschreibt den teils zer­mür­benden Alltag in der ost­deut­schen Auto­nomen Antifa. Einige Gruppen gab es schon in der DDR

»Warnung, Neo­nazis auch in der DDR«, lautete der Text auf einem Flug­blatt, das in den Mor­gen­stunden des 5. November 1987 in ganz Potsdam ver­klebt wurde. An der Rück­seite des Pots­damer Film­mu­seums erinnert noch heute ein schwarzer Rahmen an die Akti­vi­täten der Auto­nomen Anti­fa­be­wegung in der DDR.

Fast 30 Jahre später…

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40 Jahre nach Entebbe

Eine Flug­zeug­ent­führung unter deut­scher Betei­ligung und die Frage nach dem Ver­halten deut­scher Linker

In Israel hat der 27.Juni 1976 eine große Beachtung gefunden. Die Ent­führung eines Flug­zeugs, das auf dem Weg von Tel Aviv nach Paris war, durch ein mul­ti­na­tio­nales Gue­ril­la­kom­mando ist auch nach 40 Jahren nicht vergessen[1].

Über­le­bende und ihre Ange­hö­rigen kommen ebenso zu Wort wie…
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»Die Konflikte polarisierten zum Teil über Jahre«

Der His­to­riker David Templin ist wis­sen­schaft­licher Mit­ar­beiter der For­schungs­stelle für Zeit­ge­schichte in Hamburg. Kürzlich hat er im Wall­stein-Verlag unter dem Titel »Freizeit ohne Kon­trollen« ein Buch her­aus­geben, das die Geschichte der Jugend­zen­trums­be­wegung in den sieb­ziger Jahren der Bun­des­re­publik beleuchtet. Mit Templin sprach die »Jungle World« über den Kampf um und die Bedeutung von Jugend­zentren damals und deren Wandel bis heute.

Sie haben sich in Ihrem Buch »Freizeit ohne Kon­trollen« der Geschichte der west­deut­schen Jugend­zen­trums­be­wegung gewidmet. Warum ist diese von His­to­rikern bisher weit­gehend igno­riert worden?

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