Zur Geschichte der Mieter_​innenkämpfe in Berlin – und was wir daraus lernen können

Zeit­schrift tele­graph prä­sen­tiert:
Zur Geschichte der Mieter_​innenkämpfe in Berlin – und was wir daraus lernen können

Eine Buch-Vor­stellung mit Autor_​innen und dem Her­aus­geber des kürzlich im Bertz + Fischer Verlag erschie­nenen Buchs »Mie­ter­kämpfe – Vom Kai­ser­reich bis heute“.
Woh­nungsnot, explo­die­rende Mieten und die Ver­drängung von Mie­te­rInnen sind bren­nende Themen unserer Zeit – genauso wie der andau­ernde Protest dagegen. Doch dass Mie­te­rInnen auf die Straße gehen und Wider­stand gegen Haus­ei­gen­tümer, Inves­toren und eine unso­ziale Woh­nungs­po­litik leisten, ist nicht neu. Zahl­reiche der meist ver­ges­senen Kämpfe stellen uns die AutorInnen des Buches vor: Neben den legen­dären Blu­men­stra­ßen­kra­wallen 1872 und den Miet­streiks der Wei­marer Republik wird der Wider­stand gegen die Sanie­rungs­po­litik West-Berlins und die Auf­hebung der Miet­preis­bindung the­ma­ti­siert. Geschildert werden auch die Kämpfe migran­ti­scher Mie­te­rInnen und der Bewoh­ne­rInnen von Groß­sied­lungen um men­schen­würdige Wohn­ver­hält­nisse. Vom soge­nannten Schwarz­wohnen in der DDR, den Haus­be­set­zungen der 1980er und 90er Jahre und den Wir-bleiben-Alle-Kam­pagnen der Wen­dezeit wird der Bogen geschlagen bis in die Gegenwart. Das Buch nimmt eine his­to­rische Spur auf, die Berlin bis heute prägt. Es erläutert Zusam­men­hänge und stellt Gegen­warts­bezüge her: Was waren die kon­kreten Anlässe und Hin­ter­gründe? Wer die Akteure und was ihre Motive? Und was lässt sich aus den Kämpfen ver­gan­gener Jahr­zehnte lernen?


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