Die »perverse Angst« vor dem Euro-Clash

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http://​www​.ecb​.europa​.eu/​e​c​b​/​o​r​g​a​/​d​e​c​i​s​i​o​n​s​/​h​t​m​l​/​c​v​d​r​a​g​h​i​.​d​e​.html

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http://​www​.spiegel​.de/​w​i​r​t​s​c​h​a​f​t​/​s​o​z​i​a​l​e​s​/​e​z​b​-​c​h​e​f​-​d​r​a​g​h​i​-​s​i​e​h​t​-​e​r​m​u​t​i​g​e​n​d​e​-​z​e​i​c​h​e​n​-​b​e​i​-​e​u​r​o​-​r​e​t​t​u​n​g​-​a​-​9​4​1​0​6​4​.html

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http://​www​.bild​.de/​b​i​l​d​-​p​l​u​s​/​g​e​l​d​/​w​i​r​t​s​c​h​a​f​t​/​j​e​n​s​-​w​e​i​d​e​m​a​n​n​/​d​i​e​-​e​u​r​o​-​k​r​i​s​e​-​k​a​n​n​-​2​0​1​4​-​w​i​e​d​e​r​-​a​u​f​l​o​d​e​r​n​-​3​4​0​0​2​5​5​2​,​v​i​e​w​=​c​o​n​v​e​r​s​i​o​n​T​o​L​o​g​i​n​.​b​i​l​d​.html

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http://​www​.bun​desbank​.de/​N​a​v​i​g​a​t​i​o​n​/​D​E​/​B​u​n​d​e​s​b​a​n​k​/​A​u​f​g​a​b​e​n​_​u​n​d​_​O​r​g​a​n​i​s​a​t​i​o​n​/​V​o​r​s​t​a​n​d​/​D​r​_​J​e​n​s​_​W​e​i​d​m​a​n​n​/​j​e​n​s​_​w​e​i​d​m​a​n​n​.html

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http://​www​.wolfgang​-scha​euble​.de/

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http://​www​.bild​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​i​n​l​a​n​d​/​w​o​l​f​g​a​n​g​-​s​c​h​a​e​u​b​l​e​/​w​a​r​n​t​-​v​o​r​-​n​i​e​d​r​i​g​z​i​n​s​e​n​-​3​4​0​2​3​3​4​4​.​b​i​l​d​.html

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http://​new​sticker​.sued​deutsche​.de/​l​i​s​t​/​i​d​/​1​5​29845

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http://​www​.cesifo​-group​.de/​i​f​o​H​o​m​e​/​H​a​n​s​-​W​e​r​n​e​r​-​S​i​n​n​.html

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http://​wirt​schafts​blatt​.at/​h​o​m​e​/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​e​u​r​o​p​a​/​1​4​7​4​6​1​8​/​A​n​g​r​i​f​f​-​a​u​f​-​d​i​e​-​E​Z​B​_​K​a​l​t​e​-​E​n​t​e​i​g​n​u​n​g​-​d​e​r​-​S​parer

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http://​www​.bild​.de/​n​e​w​s​/​s​t​a​n​d​a​r​d​s​/​k​a​i​-​d​i​e​k​m​a​n​n​/​w​i​r​-​s​i​n​d​-​a​p​o​-​3​3​8​7​9​0​3​6​.​b​i​l​d​.html

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https://​www​.alter​na​tivefuer​.de/

Obdachlos mitten in deutschen Städten

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http://​www​.berlin​-eis​fabrik​.de/

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http://​www​.taz​.de/​!​1​2​4442/

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http://​www​.berlin​.de/​s​e​n​/​j​u​s​t​i​z​/​g​e​r​i​c​h​t​e​/​v​g​/​p​r​e​s​s​e​/​a​r​c​h​i​v​/​2​0​1​3​1​2​2​3​.​1​3​4​5​.​3​9​2​9​5​9​.html

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http://​zwangs​rae​u​mung​ver​hindern​.blog​sport​.de/

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http://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizeieinsatz-im-rathaus-mitte-eisfabrik–protest-gegen-raeumung,10809148,25674782.html

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http://​www​.ber​liner​-zeitung​.de/​b​e​r​l​i​n​/​k​o​m​m​e​n​t​a​r​-​z​u​r​-​e​i​s​f​a​b​r​i​k​-​i​n​-​d​e​r​-​k​o​e​p​e​n​i​c​k​e​r​-​s​t​r​a​s​s​e​-​e​l​e​n​d​s​q​u​a​r​t​i​e​r​e​-​i​n​-​b​erlin,

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http://​asyl​strik​e​berlin​.word​press​.com/

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http://​www​.deutsch​landfunk​.de/​a​r​m​u​t​s​z​u​w​a​n​d​e​r​u​n​g​-​f​e​r​b​e​r​-​c​s​u​-​b​e​i​m​-​a​s​y​l​r​e​c​h​t​-​g​i​b​t​-​e​s​-​k​e​i​n​e​n​.​6​9​4​.​d​e​.​h​t​m​l​?​d​r​a​m​:​a​r​t​i​c​l​e​_​i​d​=​2​73067

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http://​www​.lsg​.nrw​.de/​b​e​h​o​e​r​d​e​/​p​r​e​s​s​e​/​A​k​t​u​e​l​l​e​_​P​r​e​s​s​e​m​i​t​t​e​i​l​u​n​g​e​n​_​d​e​s​_​L​S​G​/​H​a​r​t​z​-​I​V​_​A​n​s​p​r​u​c​h​_​a​u​c​h​_​f​u​e​r​_​E​U​-​B​u​e​r​g​e​r​_​a​u​s​_​R​u​m​a​e​n​i​e​n​/​i​n​d​e​x.php

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http://​www​.ber​liner​-zeitung​.de/​a​r​c​h​i​v​/​v​o​r​-​a​c​h​t​z​i​g​-​j​a​h​r​e​n​-​w​u​r​d​e​n​-​d​i​e​-​j​u​d​e​n​-​d​e​s​-​s​c​h​e​u​n​e​n​v​i​e​r​t​e​l​s​-​o​p​f​e​r​-​e​i​n​e​s​-​p​o​g​r​o​m​s​-​e​s​-​b​e​g​a​n​n​-​a​m​-​a​r​b​e​i​t​s​a​m​t​,​1​0​8​1​0​5​9​0​,​1​0​1​2​7​3​1​2​.html

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http://​european​dayo​fac​tion​for​housing​rights​.word​press​.com/

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http://​wirb​lei​benalle​.org/​?​p=930

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https://​www​.verdi​.de/

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http://​www​.labournet​.de/​w​p​-​c​o​n​t​e​n​t​/​u​p​l​o​a​d​s​/​2​0​1​3​/​1​1​/​l​a​m​p​e​d​u​s​a​_​h​h​_​a​d​v​e​r​d​i.pdf

Konflikt im Kreuzberger Jobcenter

SOZIALES Erwerbslose bringt Gruppe mit – Jobcenter ruft die Polizei

Am Tag vor Hei­lig­abend ist es im Job­center Fried­richshain-Kreuzberg zu einer laut­starken Aus­ein­an­der­setzung gekommen: Eine Gruppe von zehn Per­sonen wollte am Termin einer Erwerbs­losen teil­nehmen und drängte ins Büro. Der Sach­be­ar­beiter wollte nur eine weitere Person als Bei­stand zulassen. Es kam zu Wort­ge­fechten, schließlich rief das Job­center die Polizei.

Christel T. hält die Aktion für rechts­widrig. »Die Bei­stände sind auf meinen Wunsch zum Job­center gekommen«, so die Erwerbslose der taz. Sie hatte zuvor vom Job­center erfahren, dass ihr ab Januar sämt­liche Zuwen­dungen für drei Monate gestrichen werden. Im Clinch mit dem Job­center befindet sich T. seit Monaten. »Ich habe es immer abge­lehnt, mich auf Jobs zu bewerben, bei denen klar war, dass ich sie nicht bekomme«, erklärt sie. Mehrere Klagen gegen das Job­center sind anhängig, auch gegen die Total­strei­chung will T. juris­tisch vor­gehen. »Mir war vorher das Geld um 30 Prozent gekürzt worden, dann folgte gleich die 100-pro­zentige Strei­chung.« Das Sozi­al­ge­richt schreibe aber eine Kürzung von 60 Prozent als Zwi­schen­schritt vor, begründet T. ihre Hoffnung, die Totalsank­tio­nierung auf­heben zu lassen.

Doch Christel T. setzt nicht nur auf den Rechtsweg. In den kom­menden Tagen will sie im Job­center gegen die Gut­scheine pro­tes­tieren, mit denen Erwerbslose, denen alle Zah­lungen gestrichen wurden, Lebens­mittel kaufen können. Die Gut­scheine können nur in bestimmten Läden ein­gelöst werden, die Auswahl der Waren ist beschränkt. Auch zu diesem Protest will T. mehrere Bei­stände mit­bringen. Die Erwerbs­lo­sen­in­itiative Basta bestätigt, dass das Job­center Bei­stände nicht einfach abweisen kann.

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ba&dig=2013%2F12%2F28%2Fa0203&cHash=31227041ef6eee5be87fc7bede5ba7b3

Peter Nowak

Ver.di warnt vor Irrglauben an Freihandel

Der Wider­stand gegen das geplante Frei­han­dels­ab­kommen mit den USA (TTIP) wächst. Nachdem sich 25 deutsche Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tionen, dar­unter ATTAC, BUND, der Deutsche Natur­schutzring, zu einem Bündnis zusam­men­schlossen, kri­ti­siert jetzt auch die Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft ver.di dieses Abkommen scharf. In der 15-sei­tigen Stel­lung­nahme wird das TTIP als »Angriff auf Löhne, Soziales und Umwelt« bewertet. Der Glaube, durch den freien Welt­handel Wachstum und Wohl­stand für alle Men­schen zu fördern, sei so alt wie der Kapi­ta­lismus, heißt es. So würden pro­gnos­ti­zierte Wachs­tumser­hö­hungen zu einem großen gigan­ti­schen Kon­junk­tur­pro­gramm hoch­ge­jubelt, das mit der Hoffnung auf neue Arbeits­plätze ver­bunden ist. Solche Illu­sionen werden durchaus auch von Gewerk­schafts­mit­gliedern geteilt.

Doch die Rea­lität sehe anders aus, betonen die ver.di-Gewerkschafter. So bestehe die Gefahr, dass die Beschäf­tigten »zu Nomaden immer auf der Suche nach Arbeits­plätzen und Ein­kommen« werden. Pro­fi­tieren würden von dem Abkommen andere. »Die wirt­schaftlich Mäch­ti­geren ziehen in der Regel den größten Vorteil aus einem weit­gehend unre­gu­lierten Handel. Deshalb unter­stützen auch vor allem große Unter­nehmen und ihre Ver­bände den Abbau soge­nannter Han­dels­schranken.« Kri­ti­siert wird von ver.di auch, dass die TTIP-Ver­hand­lungen in enger Koope­ration mit Wirt­schafts­lob­by­isten und abge­schottet von der Öffent­lichkeit statt­finden. Die Ziel­setzung zeige sich schon an den Teil­nehmern der Ver­hand­lungen.

»Während Gewerk­schaften zur hoch­ran­gigen Arbeits­gruppe für Arbeits­platz und Wachstum keinen Zugang haben, sind dort unter anderem die Ber­telsmann Stiftung, Business Europe, der European Ame­rican Business Council und der Trans­at­lantic Business Dia­logue (TABD) ver­treten, die Wirt­schafts­in­ter­essen ver­treten.«

Ein zen­traler Kri­tik­punkt ist die geplante Stärkung der Inves­ti­ti­ons­rechte. Das ver.di-Papier ver­weist auf die in vielen Bereichen völlig unter­schied­lichen Regu­lie­rungs­in­stru­mente in der EU und den USA. So wurden von den USA bisher nur zwei der acht wich­tigsten Arbeits­normen der Inter­na­tio­nalen Arbeits­or­ga­ni­sation der Ver­einten Nationen (ILO) unter­zeichnet. Deshalb sei die Ver­ei­ni­gungs­freiheit massiv ein­ge­schränkt. Als Bei­spiel wird der Konzern T-Mobile USA genannt, der gewerk­schaft­liche Inter­es­sen­ver­tretung ver­hindern will.

ver.di-Studie im Internet unter http://​www​.nach​denk​seiten​.de/​u​p​l​o​a​d​/​p​d​f​/​1​3​1​2​1​9​_​v​e​r​d​i​_​i​n​f​o​_​t​t​i​p.pdf

http://​www​.neues​-deutschland​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​9​1​9​2​3​2​.​v​e​r​-​d​i​-​w​a​r​n​t​-​v​o​r​-​i​r​r​g​l​a​u​b​e​n​-​a​n​-​f​r​e​i​h​a​n​d​e​l​.html

Peter Nowak

Wurden der Banken- und Finanzsektor zum Sündenbock?

Eine Kritik
gän­giger linker Kri­sen­theorien

In Deutschland wird nicht mehr viel über die Wirt­schafts­krise dis­ku­tiert. Schließlich wähnt sich ein Großteil der Bevöl­kerung auf einer Wohl­stands­insel und die Krise ist irgendwie draußen an der euro­päi­schen Peri­pherie. Doch zwi­schen 2008 und 2012 war das noch ganz anders. Schon ver­gessen wird wieder, dass sogar in den Feuil­letons Karl Marx Recht gegeben wurde. In linken Kreisen hoffte man bereits auf »Das Ende des Kapi­ta­lismus, wie wir ihn kennen«, so der Titel eines sehr popu­lären Buches des mar­xis­ti­schen Poli­to­logen Elmar Alt­vater.

Er ist einer von vielen linken Theo­re­tikern, denen das Autorenduo Günther Sand­leben und Jakob Schäfer in einem Buch »Apo­logie von links« vor­werfen. Dort nehmen sie einige bekannte linke Kri­sen­theorien kri­tisch unter die Lupe und zer­pflücken sie. Dabei wider­sprechen sie ent­schieden der These, dass die neo­li­berale Politik und die Macht der Banken und Finanz­märkte die haupt­säch­lichen Kri­sen­ur­sachen waren. Bemer­kenswert ist, dass sie so unter­schied­lichen theo­re­ti­schen Ansätzen wie der links­so­zi­al­de­mo­kra­ti­schen Memo­ran­d­um­gruppe, den Begründer der Neuen Marx Lektüre [Michael Heinrich http://​www​.oeko​no​mie​kritik​.de/], aber auch Autoren der Krisis-Gruppe den Vorwurf machen, sie würden den Banken- und Finanz­sektor von der Real­öko­nomie abheben und ihm eine Macht und einen Ein­fluss unter­stellen, den er nicht ht.

Vom Elend der alter­na­tiven Poli­tik­be­ratung

Am Bei­spiel der Memo­randen der »Arbeits­gruppe Alter­native Wirt­schafts­po­litik« zeigen die Autoren auf, wie eine Gruppe links­so­zi­al­de­mo­kra­ti­scher Wirt­schafts­wis­sen­schafter, die sich theo­re­tisch zwi­schen Keynes und Marx bewegten, zunehmend den Fokus auf die Ban­ken­kritik richtete. Wahrend vorher noch in Spu­ren­ele­menten Ansätze einer Kapi­ta­lis­mus­kritik in den Memo­randen zu finden waren, setzten Sand­leben und Schäfer die Zäsur in den 1990er Jahren an. Seitdem habe die Kritik des Banken- und Finanz­sektors die zen­trale Rolle in den Gut­achten ein­ge­nommen. Die Autoren erklären diese Ent­wicklung mit »dem Elend der alter­na­tiven Poli­tik­be­ratung«. Schließlich sei es den Autoren der Memo­randen immer darum gegangen, in Regie­rungs­kreisen Gehör zu finden. Das fällt schein­barer ein­facher, wenn man in eine Ban­ken­kritik ein­stimmt, die in Deutschland längst nicht nur auf der Linken bald zum guten Ton gehörte.

Dem bekann­testen Theo­re­tiker der Neuen-Marx-Lektüre Michael Heinrich kann man alter­native Poli­tik­be­ratung nun nicht unter­stellen. Im Gegenteil wird Heinrich von vielen seiner Anhänger als Kri­tiker der der linken Keyne­sianer und ihrer Illu­sionen gelobt. Doch Sand­leben und Jakob sehen auch Heinrich auf den Boden des Keyne­sia­nismus. Sie werfen ihm vor allem vor, dass er die Arbeits- und Geld­wert­theorie von Karl Marx für falsch hält. Da hätte man dann doch noch etwas mehr argu­men­ta­tives Futter gewünscht. Denn allen die Tat­sache, dass jemand eine Theorie von Marx für falsch hält, ist noch kein Grund für Kritik. Die Marx­schen Schriften sind keine Bibel und Marx selber hat im Laufe seiner Schaf­fens­phasen auch eigene Thesen wider­rufen. Wenn also Heinrich von Sand­leben und Schäfer mit dem Satz zitiert wird: »Spä­testens seit dem Zusam­men­bruch des Wäh­rungs­systems von Bretton Words in den frühen 70er Jahren kann man jedoch nicht mehr davon sprechen, dass das kapi­ta­lis­tische Geld­system in irgend­einer Weise von einer Geldware abhängt«, hätte man schon gerne erfahren, was an dieser Aussage falsch ist.

Geht der Gesell­schaft die Lohn­arbeit nicht aus?

Der Krisis-Gruppe wie­derum können auch die beiden Autoren keine keyne­sia­nis­ti­schen Illu­sionen nach­weisen. Hier richtet sich die Kritik von Sandleben/​Schäfer an deren Kri­sen­theorie selber: »Die dritte indus­trielle Revo­lution und der Sie­geszug der neuen Infor­ma­tions- und Kom­mu­ni­ka­tions-Tech­no­logien hätten zu einer mas­sen­haften Ver­drängung aus den wert­pro­du­zie­renden Sek­toren geführt. Das Abschmelzen der Wert­basis beinhalte eine struk­tu­relle Über­ak­ku­mu­la­ti­ons­krise, mit der der Kapi­ta­lismus seine Fähigkeit für einen selbst­tra­genden Auf­schwung end­gültig ver­loren habe«. Auch hier sparen die Autoren mit Gegen­ar­gu­menten und meinen die These, dass der kapi­ta­lis­ti­schen Gesell­schaft die Lohn­arbeit ausgehe, mit dem Hinweis erle­digen zu können, dass Hannah Arendt bereits 1958 in ihrem Buch »Vita activa« von einer Zeit schrieb, in der »die Fabriken sich in wenigen Jahren von Men­schen geleert haben werden«. Hat sie damit recht präzise die Ära der Auto­ma­ti­sierung beschrieben?

Recht haben die Autoren, wenn sie einen glo­balen Blick auf die Arbeits­ge­sell­schaft werfen und kon­sta­tieren, dass von einem welt­weiten Ende der Arbeits­ge­sell­schaft tat­sächlich nicht die Rede sein kann. Denn weltweit wächst der Anteil der Men­schen, die in den kapi­ta­lis­ti­schen Arbeits­prozess ein­ge­sogen werden. Darauf haben auch schon Autoren wie Werner Seppmann auf­merksam gemacht, die Sandleben/​Schäfer aller­dings eben­falls als Link­skeyne­sianer bezeichnen würden.

Was die so unter­schied­lichen Theo­re­tiker dazu bringt, den Banken- und Finanz­system eine besondere Macht zuzu­schreiben, ist nach Ansicht der Autoren ihr Bezug auf den sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Öko­nomen Rudolf Hil­ferding, der vor mehr als hundert Jahren mit dem Stan­dardwerk »Das Finanz­ka­pital« zum zen­tralen Theo­re­tiker so völlig unter­schied­licher linker Gruppen wurde, die eine besondere Rolle des Banken- und Finanz­sektors kon­sta­tieren – und dies nicht erst seit der neu­esten Krise. Hil­fer­dings Buch hat übrigens auch Lenin stark beein­flusst und fand Eingang in seine Impe­ria­lis­mus­theorie.

His­to­rische Quellen des Ban­ken­ba­shings werden nicht erwähnt

Im letzten Drittel des Buches ver­suchen die Autoren nach­zu­weisen, dass der Banken- und Finanz­sektor nicht die Macht und den Ein­fluss besitzt, der ihm von den unter­schied­lichen poli­ti­schen Kreisen zuge­schrieben wird. Die Autoren blenden völlig den Aspekt aus, dass die Kritik an der Zir­ku­la­ti­ons­sphäre, also den Handel und den Banken, sehr alt ist und auch immer wieder in der Geschichte oft mit deutlich anti­se­mi­ti­schen Unter­tönen in Kri­sen­zeiten virulent wurde. Könnte nicht die heutige Affir­mation der These von der Macht der Banken und des Finanz­sektors auch aus diesen trüben Quellen fischen?

Unter dem Schlagwort ver­kürzte Kapi­ta­lis­mus­kritik wird diese These in Teilen der poli­ti­schen Linken ver­treten. Darauf gehen Schäfer und Jakob nicht ein. Sie liefern vielmehr im vor­letzten Kapitel eine kurze Erklärung des aktu­ellen Geschehens auf dem Banken- und Ver­si­che­rungs­sektor. Ob die sehr tech­nische Beschreibung nicht stel­len­weise auch in einer Apo­logie mündet, wenn damit der Banken- und Finanz­sektor von jeg­licher Ver­ant­wortung für die Krise frei­ge­sprochen wird, wäre eine Dis­kussion Wert. Gerade, wenn man mit dem Autoren über­ein­stimmt, dass der Banken- und Finanz­sektor nicht von der Real­wirt­schaft getrennt werden kann, müsste dieses Verdikt auch für ihre Rolle in der Krise gelten. Steht nicht im Wider­spruch zu ihrer Theorie, dass die Banken keine besondere Rolle bei der Krise spielen,wenn diese 2008 mit immensen Ret­tungs­schirmen vor dem Zusam­men­bruch bewahrt werden mussten?

Schäfer und Sand­leben schreiben dazu, dass damit der Staat kei­neswegs vor der Macht der Banken kapi­tu­liert hat, »wie links­ori­en­tierte Kri­sen­deuter zu wissen, glaubten, sondern er schützte den gesamten Industrie- und Han­dels­sektor vor einem Kollaps des Kre­dit­systems und des darauf beru­henden Zah­lungs­system«. Dafür werden in einer Fußnote als Quellen der wirt­schafts­li­berale Ökonom Hans Werner Sinn und der ehe­malige Bun­des­fi­nanz­mi­nister Peer Stein­brück ange­führt. Aber wird nicht hier zumindest klar, dass die Banken einen gewissen Ein­fluss haben müssen, wenn ihr Kollaps die beschrie­benen gesamt­ge­sell­schaft­lichen Aus­wir­kungen hätte?

Kri­tisch ist anzu­merken, dass auch Schäfer und Sand­leben sich eines linken Dis­kus­si­ons­stils beflei­ßigen, der vor allem nach­weisen will, dass sie selber recht und alle anderen Unrecht haben. Positiv ist anzu­merken, dass sie sich mit der Materie aus­kennen und einige der Begriffe aus dem Finanz- und Ban­ken­sek­toren, die in der Debatte sehr beliebig ver­wendet werden, gera­de­rücken und klären. Auch dass sie eine Gegenrede gegen die in Deutschland weit­ver­breitete Ban­ken­schelte liefern und nach­weisen, dass die auch in füh­renden Wirt­schafts­kreisen gepflegt wird und nicht mit Anti­ka­pi­ta­lismus ver­wechselt werden sollte, ist ein Plus­punkt.

http://​www​.heise​.de/​t​p​/​b​l​o​g​s​/​8​/​1​55583

Peter Nowak

Links

[1] http://​www​.amazon​.de/​d​p​/​3​8​9​6​9​1​6​2​7​0​/​r​e​f​=​n​o​s​i​m​?​t​a​g​=​t​e​l​e​p​o​l​i​s​0b-21

[2] http://​www​.polsoz​.fu​-berlin​.de/​p​o​l​w​i​s​s​/​m​i​t​a​r​b​e​i​t​e​r​/​a​l​t​v​a​t​e​r​/​i​n​d​e​x​.html

[3] http://​www​.guenther​-sand​leben​.de

[4] http://www.amazon.de/dp/978–3899001419/ref=nosim?tag=telepolis0b-21

[5] http://​www​.memo​.uni​-bremen​.de/

[6] http://​www​.marx​-gesell​schaft​.de/​M​G​-​T​a​g​u​n​g​e​n​T​e​x​t.htm

[7] http://​www​.oeko​no​mie​kritik​.de/

[8] http://​www​.krisis​.org/

[9] http://​www​.heise​.de/​t​p​/​a​r​t​i​k​e​l​/​4​0​/​4​0​2​8​2​/​1​.html

[10] http://​www​.dhm​.de/​l​e​m​o​/​h​t​m​l​/​b​i​o​g​r​a​f​i​e​n​/​H​i​l​f​e​r​d​i​n​g​R​u​dolf/

»Mir geht es um Menschenrechte«

Marcel Kallwass

MUT Ein Student der Hochschule der Arbeitsagentur kritisiert seinen Ausbilder: Die Sanktionen gegen Erwerbslose sind oft falsch. Nun muss er fürchten, von der Schule geworfen zu werden

taz: Herr Kallwass, als Student an der Hoch­schule der Bun­des­an­stalt für Arbeit haben Sie mehrfach die Bun­des­ar­beits­agentur kri­ti­siert. Warum?

Marcel Kallwass: Ich habe im Job­center Ulm hos­pi­tiert. Dort habe ich mit­be­kommen, wie Erwerbslose sank­tio­niert wurden. Das kann nicht der richtige Weg sein. Ich habe in der Hoch­schule Dis­kus­sionen über die Sank­tionen angeregt. Dabei musste ich mit Erschrecken fest­stellen, dass viele meiner Kom­mi­li­tonen Sank­tionen befür­worten.

Bekamen Sie Unter­stützung?

Einige Stu­die­rende wurden durch meine Argu­mente zum Nach­denken angeregt. Sie erklären, dass sie jetzt die Sank­tionen kri­ti­scher sehen. Aller­dings war vielen meine Total­ab­lehnung von Sank­tionen zu radikal.

Warum haben Sie Ihre Kritik öffentlich gemacht, bei­spiels­weise auf Ihrem Blog?

Nach den Dis­kus­sionen in der Hoch­schule habe ich gemerkt, dass ich an eine Grenze stoße. Also begann ich vor fünf Monaten, meine Argu­mente auf dem Blog »Kri­ti­scher Kom­mi­litone« zu ver­öf­fent­lichen. Damit wollte ich meine Soli­da­rität mit der Ham­burger Job­center-Mit­ar­bei­terin Inge Han­nemann aus­drücken, die wegen ihrer Kritik am Hartz-IV-System vom Dienst sus­pen­diert wurde.

Bekamen Sie auch Druck?

Im Juni hatte ich den Blog eröffnet, Anfang August wurde ich vom Leiter der Hoch­schule zu einem ersten Gespräch ein­ge­laden. Das war noch moderat. Nachdem ich einen offenen Brief an den Vor­stand der Bun­des­agentur für Arbeit ver­öf­fent­licht hatte, in dem ich Vor­schläge für eine Berufs­be­ratung ohne Sank­tionen machte, drohte mir die Regio­nal­di­rektion von Baden-Würt­temberg in Stuttgart erstmals mit einer Abmahnung. Nachdem ich auch in der Hoch­schule mit Flug­blättern meine Kritik fort­setzte, habe ich Anfang November die erste und wenige Wochen später die zweite Abmahnung erhalten.

Gefährden Sie Ihre Kar­riere?

Nach inten­siven Gesprächen mit meinen Eltern und Freun­dInnen habe ich mich ent­schieden, den Blog weiter zu betreiben. Ich weiß, dass das dazu führen kann, mein Studium abbrechen zu müssen. Das Risiko gehe ich ein, mir geht es um Men­schen­rechte.

Könnten Sie als kri­ti­scher Berufs­be­rater nicht mehr gegen die Sank­tionen tun?

Nein, ich wäre dann ein Rädchen in der Maschi­nerie. Auch wenn ich von der Schule geschmissen würde, wird mich die Bun­des­an­stalt für Arbeit nicht los. Ich wäre dann selber arbeitslos und würde mich weiter gegen Hartz IV enga­gieren.

INTERVIEW: PETER NOWAK


22, ist Student an der Hoch­schule der Bun­des­an­stalt für Arbeit in Mannheim. Nachdem er auf seinem Blog das Arbeitsamt kri­ti­sierte, wurde er gemaß­regelt.

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=in&dig=2013%2F12%2F27%2Fa0115&cHash=77df33031deebeb96fb24503a9629457

»Mich hätten sie damals auch mitgenommen«

Mit einem Videoprojekt erinnern junge GewerkschafterInnen aus Berlin, Brandenburg und Sachsen an die Nazizeit

»Widerstand leisten – zu jeder Zeit und überall!« lautet das Motto einer antifaschistischen Videoreihe der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen. Der Bezirksjugendsekretär der Gewerkschaft Christian Schletze-Wischmann hat das Projekt zusammen mit jungen GewerkschafterInnen initiiert. Mit ihm sprach für »nd« Peter Nowak.

nd: Wie ist die Idee zu dem Video­projekt »Wider­stand leisten – zu jeder Zeit und überall!« ent­standen?

Schletze-Wischmann: Die IG Metall Jugend Berlin Bran­denburg Sachsen hat ihre Tra­dition im Kampf gegen Nazis. Ob bei Gegen­de­mons­tration klei­nerer wie grö­ßerer Nazi­ak­ti­vi­täten, Unter­stützung von Bünd­nissen gegen Nazis und vor allem im Rahmen unserer poli­ti­schen Bildung stehen wir für eine demo­kra­tische Gewerk­schafts­be­wegung.

Im Kreise unserer aktiven Metaller ent­stand die Idee, sich im Rahmen des 80. Jah­restags der Zer­schlagung der Gewerk­schaften mit diesem Thema aus­ein­an­der­zu­setzen. Zudem sollte etwas Beson­deres dazu ent­stehen. Es sollte eine Bot­schaft vor allem für die sozialen Netz­werke sein. Wir wollen einfach unseren Kol­legen danken, dass sie trotz Ver­folgung und Inhaf­tierung wei­terhin Wider­stand geleistet haben. Wir wollen ganz klar zum nach­denken und zum kämpfen ani­mieren.

War es schwer, eine Geneh­migung für das Drehen der Videos im ehe­ma­ligen KZ zu bekommen?
Dank der Gedenk­stätte Sach­sen­hausen in Ora­ni­enburg konnten wir direkt vor Ort drehen und so dem Projekt eine besondere Stimmung geben. Als Recher­che­grundlage konnten wir das von war das von Sieg­fried Mielke und Stefan Heinz im Metropol.-Verlag her­aus­ge­gebene Buch: „Funk­tionäre des Deut­schen Metall­ar­bei­ter­ver­bandes im NS-Staat. Wider­stand und Ver­folgung“.
Warum war der Bezug auf die his­to­ri­schen Wider­stands­kämpfer für den Kampf gegen Neo­nazis wichtig?
Es geht um die ein­fache und leicht ver­ständ­liche Bot­schaft, dass wir aktive Gewerk­schafter heut­zutage, würden die Nazis an die Macht kommen, die Ersten wären, die ihrer Freiheit beraubt würden. Genau wie unsere Kol­legen vor 80 Jahren. Wir spitzen es in den Videobei­trägen mit der Aussage zu: „Vor 80 Jahren hätten mich die Nazis auch mit­ge­nommen“. Das Unter­schätzen der Nazis und die von Teilen der Gewerk­schaften voll­zogene Anpas­sungs­stra­tegie kurz vor der Zer­schlagung 1933 haben dazu bei­getragen, dass es im End­effekt so leicht für die Nazis gewesen ist. Wir lernen daraus, dass kon­se­quenter Wider­stand der bessere Weg ist.
Gab es mehr Inter­es­senten für die Spre­cher­rollen und nach welchen Kri­terien wurden sie aus­ge­wählt?
Wir haben uns in einem Seminar aus­führlich mit den Hin­ter­gründen der Macht­er­greifung durch die Nazis beschäftigt und mit den Teil­nehmer die Videoidee ent­wi­ckelt, dass jeder einen Paten des DMV (Deut­scher Metall­ar­bei­ter­verband) vor­stellt. Da wir mit unserem IG Metall Bezirk drei Bun­des­länder abdecken, haben wir geschaut, dass wir aus allen drei Bun­des­ländern auch Kol­legen vor­stellen. Das haben wir dann auch mit den aktiven Metallern ver­binden können, so dass nicht nur ein poli­ti­scher, sondern auch ein lokaler Bezug ent­stand. Im End­effekt sind wir Anfang März mit 15 Kol­legen nach Ora­ni­enburg und haben 11 Folgen plus ein Hin­ter­gründe-making- of an zwei Tagen drehen können.
Welche Reak­tionen gab es bisher auf die Videos?
Nur Positive. Wir freuen uns natürlich, dass wir im gesamten The­menjahr zur Zer­schlagung einen eigenen beson­deren Beitrag leisten konnten.

Sind Sie nur für junge Leute gedacht?
Nein. Der Wider­stand gegen Nazis hat keine Alters­grenze!

Wo werden die Videos ein­ge­setzt?
Innerhalb der IG Metall und anderer Gewerk­schaften bei­spielswiese auf den Ver­an­stal­tungen zum 1. Mai, auf unserem youtube-Kanal www​.youtube/​i​gmbbs und auf unserer Facebook-Seite https://​www​.facebook​.com/​I​g​M​e​t​a​l​l​J​u​g​e​n​d​B​e​r​l​i​n​B​r​a​n​d​e​n​b​u​r​g​S​a​chsen. Nach Rück­sprache mit uns, können die Clips auch für Ver­an­stal­tungen ver­wendet werden. Wir würden uns z.B. über inter­es­sierte Schulen freuen.

Sind Nach­fol­ge­pro­jekte geplant?
Die Her­aus­for­derung, dass Geschichte einen Bezug zum heu­tigen Leben junger Men­schen hat und daraus gemeinsam eine poli­tische Bot­schaft zu ent­wi­ckeln, nehmen wir auch in Zukunft an.
https://​www​.neues​-deutschland​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​9​1​9​1​3​5​.​m​i​c​h​-​h​a​e​t​t​e​n​-​s​i​e​-​d​a​m​a​l​s​-​a​u​c​h​-​m​i​t​g​e​n​o​m​m​e​n​.html
Interview: Peter Nowak

Extremismusklausel sorgt für ersten Streit in der Regierung

Links

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