Soliaktionen für Kurdistan

Bei tür­ki­schen Angriffen auf kur­dische Gebiete sind in den letzten Tagen zahl­reiche Zivi­listen ums Leben gekommen. Darauf weist die Kam­pagne »Tatort Kur­distan« in einer aktu­ellen Pres­se­meldung hin. Das bun­des­weite Bündnis, in dem Flücht­lings- und Frie­dens­in­itia­tiven, Lan­des­ver­bände der LINKEN, die Links­jugend [solid] und kur­dische Ver­ei­ni­gungen mit­ar­beiten, mobi­li­siert zum 1. Sep­tember in elf Städten zu einem Akti­onstag.

In Erfurt ist ein Info­stand am Anger und in Jena eine »far­ben­frohe Aktion am Uni­campus« geplant. In Berlin, Düs­seldorf und Hamburg sind Kund­ge­bungen ange­kündigt. Neben den Angriffen von tür­ki­schen und ira­ni­schen Militärs auf kur­dische Gebiete wird auch die Rolle deut­scher Unter­nehmen und der Bun­des­re­gierung an der mili­tä­ri­schen Unter­drü­ckung der kur­di­schen Bevöl­kerung zur Sprache kommen. Dazu zählen Rüs­tungs­ex­porte in die Türkei ebenso wie Ver­ur­tei­lungen von kur­di­schen Akti­visten in Deutschland nach dem Para­grafen 129 b wegen Unter­stützung einer ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­nigung im Ausland.

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Peter Nowak