Bündnis gegen Rechtspopulismus in Berlin gegründet

Im Vorfeld der Ber­liner Abge­ord­ne­ten­haus­wahlen wollen linke Gruppen mit einem Bündnis gegen Ras­sismus, Sozi­al­chau­vi­nismus und Rechts­po­pu­lismus außer­par­la­men­ta­risch Druck machen. Es richtet sich gegen den Versuch von rechts­po­pu­lis­ti­schen Par­teien und der NPD, ins Abge­ord­ne­tenhaus ein­zu­ziehen. Der Zusam­men­schluss, zu dem die Gruppe Fels, die Jugend­ver­bände der Links­partei und der Grünen sowie mehrere Anti­fa­gruppen gehören, ver­steht sich aller­dings nicht als klas­si­sches Anti­fa­bündnis. Der Fall Sar­razin mache deutlich, dass rechte Dis­kurse aus der Mitte der Gesell­schaft kommen, weshalb klas­sische Anti­faarbeit ins Leere laufe, so die Initia­toren.

Das Bündnis bereitet unter anderem Pro­teste gegen einen von der recht­po­pu­lis­ti­schen Pro-Bewegung Ende August in Berlin geplanten Anti-Islam­kon­gress vor. An 2. Juni findet im Festsaal Kreuzberg um 19.30 Uhr die Auf­takt­ver­an­staltung des Bünd­nisses statt.

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Peter Nowak


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